Vom freien Nomaden zum Sklaven des Marktes – XII (Externe Effekte)

August 7, 2021

Einleitung – was ist eine Ressource?

Werte Leser und Leserinnen!

Jetzt habe ich seit Anfang Mai den einen oder anderen Artikel zum Thema „Nachhaltigkeit und Regionalität“ geschrieben, bin viele Irrwege gegangen, und zuletzt kamen wir zur Erkenntnis, dass die Begriffe „Ressource“ und „externer Effekt“ sowie „Internalisierung externer Effekte“ näher beleuchtet werden sollten, wenn wir wirklich vorhaben, der Wahrheit je näher zu kommen.

Hier jedenfalls alle Beiträge der Zusammenfassung, für die anderen siehe auch die Liste ganz am Ende dieses Beitrags:

Was also meine ich, wenn ich von „Ressourcen“ spreche?

Meine ich „alles, was gratis ist“?

Oder meine ich „alles, was ich der Natur entnehme“ oder dort „ablagere“?

Warum sprechen Personalabteilungen von „Humanressourcen“?

All dies können wir beleuchten, wenn wir mit folgendem Bild beginnen. Abbildung 1 zeigt einen Haushalt (das ist eine „wirtschaftlich zusammengehörende Gruppe von Personen“), seine Produktion, seinen Konsum, seine Beziehungen zum Markt (Export und Import) und einen geheimnisvollen „Ressourcenumsatz (gratis)“.

Abbildung 1: Ein Haushalt und seine Beziehungen zum und im System (Natur)

Die zur Zeit vorherrschende Wirtschaftstheorie geht davon aus, dass man Ressourcen der Natur entnimmt (Rohstoffe, Primärenergie, kostenlose Dienstleistungen) und auch wieder in der Natur ablagert (Abfallstoffe, Verlustenergie), ohne dafür auch nur irgendeine Gegenleistung zu erbringen oder zu bekommen.

Die Natur wird hier als unendlich geduldige und stabile – ja starre – Basis angesehen, um die man sich nicht kümmern muss, weshalb das Prinzip „Quid pro Quo“ gegenüber der Natur nicht zur Anwendung kommt.

Die Entnahme von Rohstoffen und die Ablagerung von Abfallstoffen wird als Tätigkeit ohne Effekte angesehen, insbesondere ohne Effekte, die wieder auf uns Menschen rückwirken könnten.

Sind wir der Natur egal?

Die klassische Wirtschaftstheorie geht davon aus, dass wir der Natur egal sind. Insoferne brauchen auch wir nichts über die Natur zu wissen, da sie uns auch egal sein kann. Die klassische Wirtschaftstheorie (die ja eine Geisteswissenschaft ist) hält nichts von Naturwissenschaften.

Na gut, jeder Naturwissenschaftler muss hier ein wenig lächeln über die jüngste aller Wissenschaften, über die Wirtschaftswissenschaft, die sich zur Zeit wirklich geriert wie ein Halbstarker.

Und die Warnungen aller anderen Wissenschaften in den Wind schlägt.

Die Natur sei das „Außen“, für das ich kein Modell brauche, wichtig sei das „Innen“, unsere internen Währungen, wie auch immer sie heißen – Taler (Dollar), Mark (Euro), Rubel, …… – seien das einzig wichtige,

die „externe Währung der Natur“ – Lebensbedingungen für die verschiedenen Spezies – aber „in Wirklichkeit“ egal.

„Die Wirklichkeit“ spiele sich am Marktplatz ab – auf der Wall Street. Dort erfahre man „wirkliches“ Glück.

Das ist auch der Grund, warum man von „Humanressourcen“ spricht.

Das moderne Unternehmen geht davon aus, dass gut gebildete Mitarbeiter „einfach so da sind“, dass sich „darum ja eh der Staat kümmert“ und dass das „alles nix kosten darf“.

Lehrlingsausbildung gibt es nur mehr in staatsnahen Betrieben. Diese Verantwortung wird im privaten Sektor ignoriert (wie eigentlich jede Verantwortung).

Doch ich will nicht ungerecht sein.

Auch die junge Wissenschaft der Wirtschaftstheorien hat bereits den „externen Effekt“ entdeckt und die „Internalisierung externer Effekte“.

Nehmen wir das Beispiel vom Fabriksbesitzer und vom Fischer

Um seinen Gewinn zu vergrößern, entläßt ein Fabriksbesitzer das Abwasser UNGEKLÄRT in den Fluß. Der Fischer, der 10 km flußabwärts sein Geschäft betreibt, hat dadurch Produktionseinbußen und eine Umsatzminderung.

Wenn man nun die Umsatzminderung des Fischers dem Fabriksbesitzer in Rechnung stellte, dann käme er dahinter, dass sich eine Kläranlage vielleicht doch rechnen könnte.

Dieses „In Rechnung stellen der Umsatzminderung durch die Verschmutzung des Gewässers“ liegt wohl in der Verantwortung des Flußbesitzers und wird als „Internalisierung externer Effekte“ bezeichnet.

Spannend ist natürlich: wenn man ALLE externen Effekte berücksichtigen möchte, was ist dann mit der Frage:

Wer ist der Besitzer der Natur?

Diese Frage stellt sich, wenn man wissen möchte, wer für die Internalisierung aller externen Effekte „zuständig“ ist.

Oder das Beispiel vom Imker und vom Obstgärtner

Ein Imker stellt seine Bienenvölker in die Nähe einer Obstplantage. Die Bienen des Imkers tragen zur Befruchtung der Obstbäume bei und steigern den Umsatz der Obstplantage.

Eigentlich müsste diese Steigerung an den Imker abgetreten werden.

Das Beispiel vom Imker und von der Obstplantage ist ein Beispiel für einen positiven WIRTSCHAFTLICHEN externen Effekt, wenn man sich an die NATURGESETZE hält.

Nun könnte man also einen externen Effekt – und seine Internalisierung – auch in ein Bild fassen.

Verursacherprinzip

Wenn wir vom Verursacherprinzip ausgehen, wollen wir also die Umsatzeinbuße – so sie objektiv festgestellt werden kann – 1:1 dem Verursacher des externen Effekts in Rechnung stellen:

Abbildung 2: Internalisierung externer Effekte nach dem VERURSACHERPRINZIP

Wir sehen einen Ressourcenumsatz „wegen Haushalt B“ (wegen der Fabrik).

Was ist das? Wie kann man das erklären?

Nun, der Haushalt produziert, konsumiert und lebt ja einerseits innerhalb der „eigenen Mauern“ – den dafür benötigten Ressourcenumsatz für Produktion und Konsum würde ich in dem oberen braunen Pfeil sehen.

Aber auch die Exporte müssen zum Markt und die Importe vom Markt zum Haushalt transportiert werden. Außerdem müssen die Importe ja irgendwo produziert werden. Alle dadurch verursachten Ressourcenumsätze würde ich im unteren braunen Pfeil entdecken.

Beide Pfeile zusammen sind – anteilsmäßig – die Ursache für eine Umsatzeinbuße von Haushalt A (dem Fischer), weshalb der „Besitzer der Natur“ (der Eigentümer des Flusses) dem Haushalt B eine „Ausgleichszahlung“ aufbrummt, die er an Haushalt A zu leisten hat.

Bewertung des Verursacherprinzips

Auf den ersten Blick ist das Verursacherprinzip die gerechteste Art und Weise, wie man mit externen Effekten umgehen könnte.

Aber wenn man näher darüber nachdenkt, dann würde es ja bedeuten, jede noch so kleine Umsatzeinbuße (oder -steigerung) durch externe Effekte objektiv zu bewerten und in einer Art „Umweltgericht“ darüber zu Gericht zu sitzen.

Das erscheint aufgrund der schwierigen Objektivierbarkeit der externen Effekte als ein schier unmögliches Unterfangen und würde dann erst Recht zu Ungerechtigkeiten führen.

Prinzip der Kommunalisierung der Ressourcen

Was ist, wenn wir beim ältesten aller Prinzipien blieben, bei der Res Publica? Bei der Behandlung der „öffentlichen Sache“ durch die Politik?

Haben wir noch genug Vertrauen in die Politik, um ihr die Lösung der Umweltprobleme zuzutrauen?

Na egal, jedenfalls, würde sich das Schaubild vereinfachen.

Hier müßte man auch nicht die interne Kostenstruktur und die Ressourcenströme der Haushalte offenlegen (vor Gericht, welches die Umsatzeinbuße berechnen muß), sondern es würde reichen, die Ressourcenströme der Haushalte offen zu legen (vor dem Finanzamt, welches die Steuern und Subventionen berechnen muss).

Abbildung 3: Ressourcenumsatz wird politisch durch Steuern und Subventionen geregelt

Aber nicht nur eine Regelung durch Steuern und Subventionen ist möglich, wenn man gewisse Ressourcenumsätze wissenschaftlich „gut im Griff“ hat, wenn man alle Auswirkungen und Ursachen gut verstanden hat, dann kann man diese durch Gesetze (Gebote, Verbote und Strafen) auch direkt steuern, ohne auf die Regelungseffekte des Marktes angewiesen zu sein.

Abbildung 4: Ressourcenumsätze werden durch Gesetze direkt gesteuert

Die allseits berühmten „CO2 Zertifikate“, mit denen man des Klimawandels Herr werden will, sind zum Beispiel ein Mittelding:

  1. Einerseits ist die Gesamtmenge an CO2 per Gesetz festgelegt
  2. Andererseits überlässt man es den Mechanismen des Marktes, WER diesen und jenen Anteil dieser Menge ausstoßen darf (dreimal darf man raten, wer dadurch reicher werden wird).

Versuch einer Zusammenfassung

Wir haben diesmal also den Begriff des „Externen Effekts“ kennengelernt und erkannt, dass es einer ÜBERGEORDNETEN Instanz bedarf, die für die „Internalisierung der externen Effekte“ die nötigen Regeln erstellen muss.

Dann braucht man aus Sicht der Betriebswirtschaftslehre KEINE Änderung an den überlieferten Wahrheiten, weil die externen Effekte eben „eingepreist“ werden.

Natürlich entspricht es dann – letzten Endes – einer Wettbewerbsverzerrung.

Die Unternehmen, die sich an die Naturgesetze halten, werden Vorteile haben gegenüber den Unternehmen, die die Naturgesetze missachten.

Meint

Euer Christoph

Alle Artikel der Serie (außer der Zusammenfassung)


Vom freien Nomaden zum Sklaven des Marktes – X (Zusammenschau)

Juli 25, 2021

Liebe Leser!

In den letzten Wochen und Monaten habe ich hier einige Artikel zu den Themen Nachhaltigkeit und Regionalität geschrieben, die ich nun abrunden möchte, indem ich das ganze Thema nocheinmal revue passieren lasse und versuche, Schlussfolgerungen zu ziehen:

Viele Menschen, und auch Politiker, sind der Meinung, dass Nachhaltigkeit und Regionalität die beiden Schlüsselbegriffe sind, die uns nicht nur helfen werden, die sogenannte Klimakrise zu bewältigen, sondern auch der Anlaß sein könnten unser gesamtes wirtschaftliches Handeln auf neue Beine zu stellen.

So wie die Erfindung der Druckerpresse und die Landung in Amerika die Symbole für den Aufbruch in die Neuzeit waren, so sollen die Digitalisierung und der Aufbruch zum Mars die Symbole sein für ein neues Zeitalter, welches noch zu definieren sein wird.

Ausserdem möchte ich versuchen, das

Heuristische Kriterium für Nachhaltigkeit und Gleichgewicht

Effektive Erwerbsquote = Nettoeinkommen / Bruttoumsatz (Gl. I.1) = (Gl. X.1)

vom Artikel https://letztersein.com/2021/05/09/der-weg-from-freien-nomaden-zum-sklaven-des-marktes-i-nomaden/ zu beweisen, zu widerlegen, oder zumindest die Zusammenhänge verständlich zu machen (auch mir selber). Dies wird aber wahrscheinlich noch weiterer Artikel bedürfen.

Die drei großen H – Habitat, Hof und Haushalt

In unseren Beispielen sind wir den drei großen H begegnet:

  1. dem Habitat, das von einer Sippe von Jägern und Sammlern oder von Nomaden durchwandert wird
  2. dem Hof, der von einer (Groß-)Familie und vom Gesinde bewohnt wird
  3. dem Haushalt, der von einer „Rumpffamilie“ bewohnt wird

Die drei großen H sind drei unterschiedliche Grundmengen für unsere Überlegungen gewesen. Alles wirtschaftliche Treiben haben wir entweder auf eine Sippe, auf einen Hof oder auf einen Haushalt bezogen. Das war unsere Basis.

Der Begriff Haushalt läßt sich zudem noch allgemeiner interpretieren, zum Beispiel als Staatshaushalt, als der Haushalt eines Bundeslandes, einer Firma oder einer sonstigen Gruppe von Personen.

Dabei haben wir entdeckt, dass der Nomade zu 100% von seinem Habitat abhängig ist (solange es keinen Markt und kein „externes“ Geld gibt, die den Austausch zwischen unterschiedlichen Sippen ermöglichen).

Bei der Hofwirtschaft hat sich die Großfamilie an einen Hof – an ein Gebiet H – gebunden. Der Bauer war also abhängig von „seinen“ Feldern, Wiesen, Wäldern und Gewässern. Im Gegenzug, dass er sich um sie kümmerte, „gehörten“ sie ihm.

Um aber auch Güter konsumieren zu können, die der „eigene Hof nicht hergab“, wurde der Austausch zwischen den Höfen intensiviert, es kam zu Märkten, zu „externem“ Geld und zu vermehrtem Warentransport.

Der moderne Stadtmensch hat wieder keinen Grundbesitz, obwohl er doch mehr oder weniger sesshaft ist.

Er lebt in einem Haushalt, der nur aufgrund der menschlichen Beziehungen aufrecht erhalten wird, aber nicht aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten.

Familienleben und Produktion sind getrennt und die Rumpffamilie, die ich mit meinem Beruf finanziere, hat keinerlei emotionale Bindung zu ebendiesem Beruf, der sie ernährt.

Da ist man manchmal ganz schön allein gelassen, wenn man „für die Familie“ arbeiten geht und einem trotzdem vorgeworfen wird, dass man „nichts für die Familie tue“.

Vom Schwund zum Kometen

Im Artikel https://letztersein.com/2021/05/11/der-weg-vom-nomaden-zum-sklaven-des-marktes-ii-zur-hofwirtschaft/ hatten wir uns Gedanken gemacht über die Ethik des Nomaden.

Wie kann das Gütekriterium für Wirtschaft aussehen, wenn es keinen Markt und kein Geld gibt, wenn die einzigen Schrauben, an denen wir drehen können, das Einlagern und das Auslagern von Reserven darstellt. Also zum Beispiel, von haltbar gemachten Lebensmitteln.

Einschub:

Vorher hatten wir noch die Konsumzahl K und den Produktionsvektor P definiert:

  • K = N / PPÄ
  • P = (Produktion / PPÄ) / (Konsum / N)

K / P = Konsum / Produktion (X.1a)

N ist die Gesamtanzahl der – konsumierenden – Personen

PPÄ sind dabei die „Produzierenden Personenäquivalente“, bezogen auf einen Ganztagsjob und bezogen auf eine Durchschnittsperson.

P ist also „das, was eine durchschnittliche produzierende Person produziert, bezogen auf das, was eine Durchschnittsperson konsumiert“, jeweils gemessen als Menge des entsprechenden Typs von Gütern.

K ist also „ein Maß für das Mehr an Konsum, das sich aus der Anwesenheit – teilweise – unproduktiver Personen ergibt“.

Wir „riechen“ schon, dass das Ganze auf P = K hinausläuft (vektoriell), dass also, wenn 50% der Personen unproduktiv sind (K = 2), jeder Produzent durchschnittlich 2 x soviel produzieren muss, wie die Durchschnittsperson konsumiert (P = 2).

So wollen wir über den „Schwund“ argumentieren.

Eine Nomadengesellschaft ist offensichtlich ethisch in Ordnung, wenn „nichts verdirbt“, wenn man immer „brav aufißt“.

Trotzdem gibt es auch einen Schwund, der „durch höhere Gewalt“ verursacht wird. Wenn es zum Beispiel einmal weniger regnet, dann sind die Wiesen nicht so üppig und die Tiere werden weniger hergeben.

Deshalb muss man mehr produzieren, als man konsumiert, um „die Krise zu überstehen“, was zu einem „unvermeidbaren“ Schwund im Lager führt.

Heuristisches Kriterium für die Güte der Nomadenwirtschaft

shg = 1 – K / P (Gl. II.8) = (Gl. X.2)

K < P (Gl. X2a)

Konsum < Produktion (Gl. X2b)

shg ist dabei der auf die Produktion bezogene „Schwund aufgrund höherer Gewalt“ (elementweise vektoriell) mit SHG = shg * Produktion. SHG und Produktion werden als „Menge von produzierten bzw. verdorbenen Gütern im Vergleichszeitraum“ gemessen (vektoriell).

NEQ := (Einlagerung – Auslagerung) / Produktion ist die „Netto-Einlagerungsquote“, bezogen auf die Gesamtproduktion und sollte über einen längeren Zeitraum dem Schwund entsprechen: 1 – K / P = shg = NEQ.

Wenn man nun zur Ethik der feudalen Hofwirtschaft übergeht, dann kommt zu all den Überlegungen noch der Markt hinzu und das externe Geld, wie wir hier https://letztersein.com/2021/05/12/vom-freien-nomaden-zum-sklaven-des-marktes-iii-arbeitsteilige-konsumgesellschaft/ beschrieben haben.

Jetzt gibt es noch den Export (der externes Geld im Ausmaß R erbringt – Revenue) und den Import (für den man externes Geld im Ausmaß C aufbringen muss – Costs).

Daraus ergibt sich ein Überschuss

Definition von Überschuss

ü := (Export – Import) / Produktion (Gl. X.3),

wobei Export, Import und Produktion immer noch nach Menge der Güter (vektoriell) bemessen werden.

Sehr viel einfacher ist die Bewertung nach dem externen Geld

Definition von Gewinn

profit := R – C (Gl. X.4a)

profit = Revenue – Cost (Gl. X.4)

Es kommt zur Warenwirtschaft also noch die Geldwirtschaft hinzu.

R … Revenue

ist der gesamte mit den exportierten Gütern am Markt erzielte Umsatz

C … Costs

sind die Kosten für alle importierten Güter

  1. Güter, die man aus wirtschaftlichen Gründen von einem anderen Hof importiert hat
  2. Luxusgüter, die auf dem eigenen Hof überhaupt nicht erzeugt werden könnten
  3. Steuern und Abgaben für Dienstleistungen des Fürsten
  4. Zinsen für Finanzdienstleistungen aller Art
  5. Versicherungsprämien
  6. der Reingewinn für den Eigentümer
  7. Löhne und Gehälter in externer Währung für das Gesinde, private Geldentnahme für die Familie
  8. Investitionen in bessere/andere Produktions- und Lagertechnologie
  9. Externe Kosten für die Wartung der Produktionsmittel
  10. usw.

Der profit = R – C

wird also zur Gänze auf die Bank gebracht, um dort

  • die Inflation von KPT abzudecken (abzüglich etwaiger Sparzinsen)
  • KPT aufzustocken, falls es eine neue Risikobewertung erfordert

All das führt uns zum

Heuristischen real- und finanzwirtschaftlichen Gütekriterium für Hofwirtschaft im Feudalsystem

(R – C) = KPT * infl + KAU  (Gl. III.2a) = (Gl. X.5a)

(1 – (K/P + ü)) = shg  (Gl. III.2b) = (Gl. X.5b)

wobei

(1 – (K/P + ü)) = NEQ = (Einlagerung – Auslagerung) / Produktion

die vektorielle „Netto-Sach-Einlagerungsquote“ (bezogen auf Menge der Güter) und

(R – C) / KPT

die skalare „Rendite“ (bezogen auf die externe Währung) ist. KPT ist das eingesetzte Kapital.

Beide – Rendite und Netto-Sach-Einlagerungsquote – sind zusammen dazu da

  1. nicht versicherte Risiken zu decken (shg)
  2. die Inflation (abzügl. Sparzinsen) wieder gut zu machen (infl)
  3. im Falle der Neubewertung von Risiken das Kapital aufzustocken (KAU)

So kommen wir zum

Heuristischen allzeit gültigen Kriterium für „gebunkertes“ Vermögen

Die Einlagerung von Geld- und/oder Sachwerten soll in Summe
der Deckung von unversicherten Risiken
und der Deckung der (Netto-)Inflation dienen.
Sowohl ein Mehr als auch ein Weniger sind unethisch,

da ein Mehr zur Inflation der Vermögenswerte führt,
ein Weniger den Haushalt durch Risiken verletzbar macht.

Die Riesenmengen an Vermögen, die wir derzeit horten, und ich meine hier „gebunkertes Vermögen“, das also keine realen Umsätze generiert, lassen sich also nur dadurch argumentieren, dass wir uns auf eine mögliche Katastrophe vorbereiten, beispielhaft sei der Einschlag eines Kometen genannt.

Ob ich Aktienkapital überhaupt als eine Art Vermögen rechne, muss ich mir noch überlegen. Zumindest sträubt sich in mir etwas, Aktien mit Geldwerten gleichzusetzen.

Das Verhältnis zwischen Inflation und Schwund

Das Kriterium (Gl. X.5) lässt sich auch anschreiben wie folgt:

(R – C) / KPT + (1 – (K / P + ü)) / gau = infl + shg / gau + KAU / KPT

Regel über die „gute Rendite“

rendite = infl + (shg – NEQ) / gau + KAU/KPT (Gl. X.6)

Hier sind wir mit KPT = gau * fBU davon ausgegangen, dass das eingesetzte Kapital genau reichen soll, den größten anzunehmenden Unfall abzudecken.

gau = 3 heisst zum Beispiel, dass 3 Jahre hintereinander ein Totalausfall der Produktion (ohne Verlust an Produktionsmitteln und gebunkertem Vermögen) zu verzeichnen ist.

infl

Inflation des Geldes (abzügl. etwaiger Sparzinsen)

shg

Schwund aufgrund höherer Gewalt = nicht versicherte Risiken im Bezugszeitraum (Gesamtschaden = Vermögensverlust + Produktionsausfall) bezogen auf die geplante Gesamtproduktion im Bezugszeitraum

  1. Umwelteffekte *) (z.B. Wetter, Erdbeben, Umweltverschmutzung)
  2. natürlicher Schwund im Lager (z.B. unvermeidliche Fäulnis)
  3. natürliche Abnützung der Produktionsmittel (z.B. Abschreibungen)
  4. nicht ausgeglichene externe Effekte **)
  5. usw.

*) wenn nicht menschlich verursacht
**) externe Effekte behandeln wir später, sie sind immer menschlich verursacht

NEQ

Netto-Sach-Einlagerungsquote

  1. Lagerung von Konsumgütern für die Mitglieder
  2. Anlagevermögen (z.B. Kunstwerke, Aktien)
  3. Lagerung von Produktionsmitteln (Reservehaltung)
  4. usw.

Wir haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht

Was haben wir bisher in dieser Schriftenreihe also getan?

Wir haben eigentlich nur den Sinn des „eingelagerten Vermögens“, des „gebunkerten“ Vermögens erforscht.

Dabei sind wir ausgegangen vom Nomaden, dem nach Möglichkeit nichts verderben soll, und haben dann den Begriff des „Schwundes“ ein wenig verallgemeinert, sodass wir als „Schwund aufgrund höherer Gewalt“ (SHG = shg * Produktion) nun den „langfristigen Gesamtschaden (Vermögensverlust + Produktionsausfall) durch unversicherte Risiken, bezogen auf den Bezugszeitraum“ meinen.

Dabei haben wir auch den GAU, den größten anzunehmenden Unfall, definiert, der angibt, wie lange der Totalausfall der Produktion maximal – also nicht im langfristigen Durchschnitt – dauern kann, und wieviel Vermögen dabei vernichtet wird.

Für gau = 2 setzen wir also zum Beispiel ein Kapital KPT = 2 * fBU ein, das es uns ermöglicht den „fiktiven Bruttoumsatz“ fBU – also die Gesamtproduktion – zwei Jahre lang vom Bankkonto zu substituieren.

Da ist natürlich vorausgesetzt, dass es diese Güter am Markt trotz Krise weiterhin zu normalen Preisen zu kaufen gibt (das hängt von Art und Umfang der Krise ab).

Mit der Rendite = (R – C) / KPT wollen wir also eigentlich nur die Inflation wieder gut machen (und eventuell das Kapital aufstocken), während wir den Schwund des Vermögens durch Importe und Eigenproduktion wieder gut machen wollen.

Aber wo bleiben da all die brennenden Probleme unserer Zeit?

  • Müllberge, die ja durch Export nur in zahlungsschwache Länder verschoben werden
  • Überfischung der Meere
  • Klimakrise
  • Endlichkeit der Erdölreserven und anderer wichtiger Stoffe
  • Erosion des Mittelstands
  • Erosion der Demokratie

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ALLE sind sich einig, dass der Fehler darin liegt, dass Ressourcen gratis zu haben sind:

  1. Ausgangsstoffe (aka Rohstoffe) für unsere Stoff- und Energiekreisläufe werden der Natur gratis entnommen
  2. Ergebnisstoffe (aka Abfälle) können gratis in die Natur entlassen werden

Sowohl die Entnahme der Rohstoffe, als auch das Entlassen der Abfälle, bewirkt im Habitat Effekte, die wiederum auf uns Menschen zurückwirken (sonst müssten wir uns keine Sorgen darum machen).

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Dieses Problem wurde schon einmal gelöst, als wir vom Nomadentum übergingen zur Hofwirtschaft.

Als man dahinterkam, dass die natürlichen Ressourcen in den Habitaten für die aktuellen Produktionsmethoden nicht mehr reichten, begann man den Grund und Boden intensiver zu bewirtschaften.

Der einzelne Bauer war unter anderem natürlich auch verantwortlich, „sein“ Gebiet H gegen Ausbeutung und gegen Ablagerungen im Übermaß zu verteidigen.

Und er tat dies freiwillig, denn es war ja „sein“ Gebiet, von dem er und seine Nachkommen abhängig waren.

Aber wie ist das mit einem Fluß, der niemandem und allen gehört? Wer kann dem Fabriksbesitzer verbieten, Abwasser gratis in den Fluß abzuleiten?

Auch hier ist die Frage wieder relativ einfach, denn zumindest innerhalb des Landes kann sich der Souverän dieses Landes darum kümmern – und er wird es tun.

Wenn nun aber Japan radioaktiven Abfall in den Pazifik kippt und die Pazifik-Anrainerstaaten die Probleme damit haben, dann kann diesen Streit nur der „Souverän des Pazifik“, der „Souverän der Natur“ schlichten.

Wer ist der „Souverän der Natur“?

Wie ich in diesem Artikel https://letztersein.com/2021/06/12/vom-waldmenschen-zum-sklaven-des-marktes-vii-aluhut-und-digitalisierung/ versucht habe zu eruieren,

ging es bei der Bildung der Hofwirtschaft um die „Parzellierung der landwirtschaftlichen Ressourcen“.

Später, bei der Industrialisierung, ging es um die „Parzellierung der Humanressourcen“. Leider verwenden die Projektmanager immer noch den Begriff „Ressource“, wenn sie von Menschen reden.

Aber es ist symptomatisch, denn der Arbeitgeber ist ja nicht an Dir interessiert, sondern nur an Deinen „kleinen grauen Zellen“, an Deinem „Know How“, an Deinen „Skills“, das müssen wir ihm und uns ehrlich zugestehen.

Wenn sich nun der Arbeitgeber geriert, als wäre er Dein Eigentümer, dann muss es schon klar sein, dass

Eigentum immer Verantwortung bedeutet.

Weshalb moderne Firmen das Eigentum nach Möglichkeit eigentlich immer vermeiden.

  • Eigentum bindet
  • Es reist sich leichter mit leichtem Gepäck
  • Flexibilität ist alles
  • Cash is King

Wenn man also glaubt, dass die Firmen – die Unternehmen – sich als Souveränen für die Ressourcen der Wirtschaft eignen, dann ist das also ein ziemlicher „Schlag ins Wasser“ (siehe „Almende-Problem“ in Wikipedia – „Freedom in a commons brings ruin to all“).

Aber abgesehen von den Unternehmen:

Woher nehmen eigentlich die G7 und die EU das Recht, CO2-Zertifikate zu versteigern?

CO2 kennt keine Grenzen.

Ist das nicht die Verantwortung der UNO, sich um diese Dinge zu kümmern?

Es dämmert uns, dass die Erde einen Eigentümer braucht, einen Monopolisten, auf den sich ALLE geeinigt haben.

Natürlich ist es leicht für den Theologen und für den Philosophen:

Die Menschheit ist der Souverän der Erde = Humanistan

Aus theologischer Sicht ist sie das in Stellvertretung des Herrn, der der wahre Herrscher des Weltalls ist.
Klar. So steht es im Katechismus.

Aber wer vertritt die Menschheit? Das alte Problem, wenn der Außerirdische kommt und bittet: „Take me to your leader!“. Zu wem würdest DU ihn führen?

Meint

Euer Christoph

Alle Artikel dieser Reihe (außer der Zusammenfassung)


Vom freien Waldmenschen zum Sklaven des Marktes – VIII (Geistiges Eigentum, Ressourcen)

Juli 4, 2021

Replik auf das geistige Eigentum

In einem der letzten Artikel dieser Serie nahmen wir den Faden auf, das industrielle Zeitalter dadurch zu charakterisieren, dass sogenannte „Firmen“ einen „offenen Raum für Know How“ schafften, indem sie den Angestellten einen gewissen Kündigungsschutz boten und im Gegenzug die „Gehirne zu melken“ begannen.

Dadurch, dass die Firma den Angestellten bestärkt – „firmiert“ – sich zu öffnen und die Geheimnisse INNERHALB der Firma preiszugeben, dadurch konnte man die Innovation stärken und eigentlich erst möglich machen.

Wieder einmal war Innovation der Schlüssel, um die Kopfzahl der Menschheit zu vergrößern und effizienter zu wirtschaften.

So wie die Hofwirtschaft den Grund des Fürsten parzelliert hatte, um sich auf gewisse Ressourcenkreisläufe zu spezialisieren, so parzellierte die Industriewirtschaft die Hirne der Untergebenen des Fürsten und spezialisierte sich auf bestimmte Fertigkeiten („Skills“).

Aber immer noch waren Ressourcen gratis.

Die Fabrik entnahm dem Fluss das Wasser gratis und entleerte den Abfall in die Umwelt gratis.

Erst im Zuge verschiedener Katastrophen, dass der mittlere Westen im Kuhmist „erstickte“, dem Waldsterben durch den sauren Regen im 20. Jahrhundert, des großen Plastik“strudels“ im Pazifik anfangs des 21. Jahrhunderts, der drohenden Klimakrise in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts, dem Bienensterben und sonstiger Katastrophen, erinnerten sich die Staaten daran, dass die verschiedenen Ressourcenkreisläufe eine öffentliche Verantwortung waren.

So wie der Bauer selbstverständlich darauf schaute, dass es seinen Wiesen und Feldern, seinen Wäldern und Gewässern gut ging, so mussten die Staaten, die ja meistens von Städtern gelenkt wurden, immer wieder darauf aufmerksam gemacht werden, dass die „Schlacht am Land geschlagen wird.“

Bodenversiegelung, Muren, Bergrutsche, Überschwemmungen, Landwirtschaft, das sind alles essentielle Themen, mit denen der Städter aber nicht so viel anfangen kann.

Aber was hat das mit unserem Gütekriterium zu tun? Ich erinnere:

Heuristisches real- und finanzwirtschaftliches Gütekriterium für Hofwirtschaft im Feudalsystem

(R – C) = KPT * infl + KAU  (Gl. III.2a)

(1 – (K/P + ü)) * fBU = shg * fBU  (Gl. III.2b)

Wenn wir das Kriterium nun in das industrielle Zeitalter transformieren wollen, müssen wir folgende Fakten berücksichtigen:

  1. So, wie wir im Feudalsystem den „Hof“ als Basis unserer Berechnungen genommen haben (sei es der „Bauern“hof oder der „Hof des Fürsten“), so wollen wir jetzt die „Familie“ als Berechnungsgrundlage nehmen.
  2. Dabei müssen wir berücksichtigen, dass sich Familienleben und Produktion nicht mehr alle auf demselben „Hof“ abspielen, sondern dass eine Familie im Wesentlichen gemeinsam konsumiert, aber an verschiedenen Produktionsstätten („Firmen“) getrennt produziert.
  3. Weiters gibt es in vermehrtem Maße sogenannte „Vorleistungen“.
    D.h. ich entnehme die Ressourcen für mein Produkt nicht mehr alle direkt der Natur, sondern baue auch auf „Vorprodukten“ anderer Leute (oder anderer Firmen) auf, und in den meisten Fällen wird mein Produkt kein Endprodukt für den Konsumenten sein, sondern von wieder anderen Menschen weiter veredelt werden, bevor es letztendlich eine Umsatzsteuer verursacht.
    1. Anmerkung: das heisst, dass für denselben Gesamtumsatz viel mehr Ressourcen und viel mehr Transporte nötig sind, als in der vorindustriellen Hofwirtschaft.
      Die Umsatzsteuer deckt also nicht die – externen – Ressourcenkosten.
    2. Andererseits werden durch die hochgradige Spezialisierung Dinge möglich, die sonst unmöglich wären. Zum Beispiel waren im Apollo Programm der NASA zwischen 1961 und 1972 bis zu 400.000 hochspezialisierte Experten beschäftigt, um nur 12 Menschen das Betreten des Mondes zu ermöglichen.
  4. Im Laufe des industriellen Zeitalters kommt man immer wieder neu zur Erkenntnis, dass es eine Aufgabe des Staates ist, vor der er sich nicht drücken darf, nämlich die externen Kosten zu internalisieren. D.h. für den Ressourcenverbrauch muss ein gerechter Preis gefunden werden, der es dem Markt ermöglicht, ökologische und soziale Aspekte mit Hilfe der üblichen Instrumente des Finanzmarktes zu berücksichtigen.

Bleiben wir beim Beispiel des alleinerziehenden Vaters mit zwei Kindern

Bei der feudalen Hofwirtschaft hatten wir eigentlich nur ein einziges Kriterium für ethisch korrekte Hofführung, nämlich sollte die Einlagerung von Vermögen (von Geld- und Sachvermögen) genau die Risiken abdecken, die sich über längere Zeiträume ja immer wieder manifestierten (also letzten Endes immer als eine Art von Produktionsausfall).

Sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig an Einlagerung wurde als unethisch betitelt.

Um die Ressourcenkreisläufe hatten wir uns keine expliziten Gedanken gemacht, da

  1. der Bauer an seine Scholle durch Eigentum gebunden war – sich also um diese sowieso kümmerte -,
  2. der Fürst durch Leibeigenschaft an seine Leibeigenen gebunden war – sich um diese also sowieso kümmerte.

Nun gibt es keine Leibeigenschaft mehr und der Anteil der Landwirte und der Grundeigentümer an der Gesamtbevölkerung schrumpft und schrumpft, sodass wir uns ernsthaft die Fragen stellen müssen:

  1. Welche Verantwortung(en) hat der „normale“ Mensch noch, wenn er so gut wie kein Eigentum hat?
  2. Welche Verantwortung haben die „Firmen“, die ja immer noch das „Know How“ und die Produktion organisieren?
  3. Welche Verantwortung hat der Staat? Immerhin muss ja irgend jemand die externen Kosten bepreisen, damit sie internalisiert werden können, und das auf eine sozial gerechte Art und Weise.

Ich erinnere an folgendes Bild, welches anschaulich darstellt, wieviel Verkehr und „Ressourcenumsatz“ durch „meine Produktion“ verursacht wird:

  1. 73% des Produktes sind „outgesourced“ in Vorleistungen von anderen Produktionsstätten.
    Den Ressourcenumsatz für die Produktion der Vorleistungen und den Konsum der Vorleister möchte ich nicht „meiner Arbeitsleistung zuordnen“, aber dass die Vorleistungen zu meiner Produktionsstätte transportiert werden müssen, daran bin schon ich schuld. Ich könnte ja auch nach Indien übersiedeln und mit den Vorleistern „gemeinsame Sache machen“.
  2. Das heisst, dass ich alle „ressourcenrelevanten Vorgänge“, an denen „ich schuld bin“, in blauen fetten Buchstaben angebe.
    1. Transport der Vorleistungen (73%) zu meiner Produktionsstätte.
    2. Ressourcenumsatz (RU) wegen meiner Produktion (Wertschöpfung, Nettoeinkommen)
    3. Berufsverkehr (BV), wenn ich zu meiner Arbeitsstätte fahre und wieder zurück
    4. Ressourcenumsatz, den meine Familie in der Wohnung verursacht
    5. Konsumverkehr, den meine Familie verursacht und Ressourcenumsatz an den Konsumstätten
    6. Transport meines Anteiles am Endprodukt vom letzten Erzeuger in der Erzeugerkette über den Markt zum Endkonsumenten. Wenn ich davon ausgehe, dass meine Familie in etwa genauso viel konsumiert, wie sie produziert, dann kann man das als „einen äquivalenten Marktzyklus von 27%“ bepreisen (die restlichen 73% werden von den Vorleistern verursacht).
„Ressourcenrelevante Vorgänge“, die „durch mich verursacht werden)

Es ist also klar, dass Produzenten, Konsumenten und Händler – und insbesondere die „Firmen“, durch die sie sich organisieren – die gemeinsame Verantwortung für „ressourcenrelevante Vorgänge“ tragen, dass diese Verantwortung aber auch in gerechter Art und Weise aufgeteilt werden muss.

Grundprinzip
Je weniger jemand mitentscheiden kann, desto weniger Verantwortung trägt er.

An diesem Punkt wollen wir innehalten und beim nächsten Mal weiter machen.

Meint

Euer Christoph

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DIGITS #33 – vom Senfkorn und vom Plan B

Februar 27, 2021

Hallo ******, Hallo *****,
Mittlerweile ist es also so weit gekommen, dass John C. aus dem mittleren Westen der erste ist, der einen Service „der Society“ tatsächlich nützt. Die Idee mit dem „Tiny VPN“ dürfte also gar nicht so schlecht gewesen sein.

Kleines Problem: „Die Society“ wurde noch nicht offiziell gegründet und lebt außerdem zur Zeit von meinen Resourcen.
Plan B hingegen würde ja bedeuten, dass nicht „die Society“ von mir lebt, sondern ich von ihr ( als bezahlter Webmaster: https://lc-soc-lc.at ).

Trotzdem: erste Schritte sind getan, und ich habe jetzt auch auf Facebook ein Lebensereignis eingetragen:

17. März 2020: Decide to take first steps towards PLAN B – Plan B is now an Option

Das genaue Datum ist mir nicht mehr bekannt, aber es war im Frühling 2020, als Puchberg als Option in mein Leben getreten ist, und somit ist der St. Patrick’s Day ein gutes Datum. Ich habe da so ein Gefühl, dass das alles viel mit Irland zu tun hat 🙂

Trotzdem arbeite ich weiterhin an Plan A (i geb eam no a chance)

Eine schöne neue Woche
Euer Christoph


Es steht jedem Menschen frei

September 3, 2020

mich in seine Schubladen einzuteilen!

Meint

Euer Christoph


DIGITS#14 – From Enthusiastic to Realistic

August 16, 2020

Dear All,

With the e-mail “DIGITS#10 – Vienna Calling” (17.7.2020) I told you I was going to found a new “Society for Lifelong Collaboration” (lc-soc-lc.or.at),

where I also wanted to care about tools for collaborating.

Well, from such enthusiastic ideas like leaving the job and the children, I am now back to the “realistic mode”:

  • – no big changes in my personal life style
  • – not leaving anything / anybody

BUT

  • – me personally starting to pray for the purpose slightly
  • – the home page remains valid at: lc-soc-lc.or.at
  • – we have found a home for the DIGITS project (“Das dritte Kind” / “The third child”)

All the best

Christoph


Plan B gets into effect

April 14, 2020

Gesendet: Dienstag, 14. April 2020 um 03:29 Uhr
Von: „Christoph“
Betreff: [x3d-public] Fw: DIGITS#5 – I have given up……

and I have added the „easter eggs“ of the narrative „Das dritte Kind“ to the project at GitHub, cause they are kinda output of the project:

 

Have fun

Christoph

 

—————————————–

Dear Markus, Dear Georg!

 

I have given up to ever make money from DIGITS.

 

Some of the files were already published on simulrr.sourceforge.net some time ago (and deleted again).

 

 

Now I have published ALL historic files (2000 – 2005) at GitHub.

https://github.com/christoph-v/digits   (partly German language!)

They enclose the reason, WHY I got into contact with x3d-public some time ago.

 

 

 

Chapters 1.17 – 1.19 of the narrative „Das dritte Kind“ have been finished (German language!)

https://letztersein.com/2020/04/13/the-duel-at-the-hoehen-street/

 

Volunteers for translation from German to English would be appreciated.

 

Have a nice week

Yours Christoph

_______________________________________________ x3d-public mailing list x3d-public@web3d.org http://web3d.org/mailman/listinfo/x3d-public_web3d.org


Es gehören immer 2 dazu

April 11, 2020

1. Ein Sklaventreiber
2. Einer, der sich zum Sklaven machen lässt

Meint
Euer Christoph


UPS, ISDN/2, Lieserl

Februar 23, 2020

Das „Projekt der Kinder“ ist jetzt fertig umrissen, ist aber natürlich nur eine Nebenhandlung:

https://letztersein.files.wordpress.com/2020/02/5_mission_erzaehlung_v1.6_20200221_delta_v1.5.pdf

Eine schöne neue Woche

Euer Christoph


In eigener Sache II

Februar 9, 2020

Liebe Leute,

Wie Ihr wisst, habe ich Euch seit über zehn Jahren mit sogenannten „Newslettern“ zu meinem Hobbyprojekt SrrTrains v0.01 „versorgt“.

Nun möchte ich – SrrTrains liegt ja zum zweiten Mal „auf Eis“ – am dritten Teil meiner Erzählung, an „Die Mission“ weiter machen.

Als Endtermin habe ich mir mal das Jahr 2022 gesetzt, das darf man aber nicht allzu eng sehen, da es ja nur ein Hobby ist.

Bitte um Antwort bis nächste Woche Samstag (15.2.2020):

  • Willst Du hin und wieder (HÖCHSTENS einmal im Monat) über den Fortschritt und Hintergründe von „Die Mission“ informiert werden?
    Ja / Nein / ein Probeexemplar des Newsletters erwünscht
  • Willst Du als „Bcc“ informiert werden oder als „To“?
    To / Bcc
  •  Bis „Die Mission“ fertig ist, werde ich auf dem Blog nicht oder nur sehr wenig berichten.
  • zur Information: die ersten beiden Teile von „Das dritte Kind“ und die Rahmenerzählung in Version 1.5 aus dem Jahr 2016 im Anhang (und die „Fragmente“ für den dritten Teil).

Liebe Grüße

Christoph