Zwiegespräch mit Gott?

Februar 22, 2019

Ich: Damals, als ich Dich aus reiner Neugier fragte, ob Du schläfst, warst Du damals wirklich überrascht?

Gott: Nein

Ich: Warum hast Du dann so geklungen, als ob Du überrascht gewesen wärst?

Gott: Weil es für Dich das beste war.

Ich: Und wie bist Du wirklich?

Gott: Das willst Du nicht wissen.


Die vier/acht Schichten des Universums

Februar 20, 2019

Das zwölfte Büchlein macht Fortschritte. Hier wieder eine Leseprobe.

Eine schöne neue Woche

Meint

Euer Christoph

P.S.:

Geist und Seele – Geistseele

Was die „Schichten des Universums“ betrifft, sind wir auf die Zahl Acht ja eigentlich nur deswegen gekommen, weil das Internet aus fünf Schichten besteht (nach der üblichen Zählweise) und weil es fünf Sinne gibt (nach der üblichen Zählweise).

Das ist eine nette Koinzidenz und mithin symbolisch zu verstehen, wo man das Internet doch als unser „verlängertes Sinnesorgan“ interpretieren möchte (so wie letzten Endes jedes Werkzeug).

Wenn man aber die sinnlichen Schichten zusammenfasst zu einer einzigen Schicht, dann kommt man letzten Endes auf vier Schichten, wie sie im folgenden Bild dargestellt sein sollen:

vier-schichten

Dieses Bild entspricht der vereinfachten Sichtweise eines schlichten Programmierers, wobei immer die „obere“ Schicht die „untere“ Schicht „benützt“, was soviel heisst wie, dass die „untere“ Schicht zuerst da war und somit „die Regeln vorgibt“.

Diese „Simple Sichtweise eines Programmierers“ kann natürlich nicht auf unser gesamtes Universum angewendet werden, wiewohl sie für einfache Objekte – Steine, Häuser und Autos, aber auch komplexere Dinge wie einfache Lebewesen oder Roboter – schon ganz gut den Sachverhalt trifft.

Spätestens, wenn wir uns mit der „Krone der Schöpfung“ beschäf­ti­gen, mit dem Menschen, dann wird uns bewußt, dass das Leben eine sehr komplexe Angelegenheit ist und dass die Frage „nach dem Le­ben, dem Universum und dem ganzen Rest“, eben nicht so einfach zu beantworten ist.

Weiters ist da diese „Sonderstellung des Menschen im Universum“, die von gottgläubigen Menschen verbissen verteidigt und von Mate­ria­listen hart bekämpft wird.

Gibt es wirklich diese „Geistseele“, die den Menschen zum Men­schen macht, und die angeblich unsterblich ist?

Nun, wir wollen uns in dieser Diskussion nicht engagieren, wir akzeptieren einfach als gläubige Menschen, dass es da eine „Geist­seele“ gibt, die „von Gott eingehaucht“ (geschenkt) wird.

Hier gerät unser Bild von den vier Schichten aber ins Wanken.

Einerseits ist Geist die oberste Schicht und Seele die unterste, wie sollen die beiden also zusammenhängen?

Andererseits gibt es Berichte, wonach nicht nur die Seele, sondern auch der Geist eines Menschen nach dem Tod eine Zeit lang weiter existieren kann, z.B. wenn der Mensch noch nicht komplett „losge­lassen“ hat.

Wie soll aber der Geist existieren, wenn er – als oberste Schicht – von den Sinnen und vom Leben des Körpers abhängig ist?

Hier möchte ich das Wort „Geist“ so definieren, dass damit jene Anteile der Geistseele gemeint sind, die vom (physikalischen) Gehirn und seiner Lebendigkeit abhängig sind, „Seele“ als den Anteil an der Geistseele, der als „Basis für das gesamte Wesen“ natürlich vom Körper unabhängig ist. Trotzdem ist die Seele in gewisser Weise der „Herr“ über den Menschen, muss also „oben“ angesetzt werden.

Damit kann man nun ein Diagramm zeichnen, das der Komplexität des menschlichen Lebens ein wenig gerechter wird als das reine „Schichtmodell“.

In Anlehnung an Diskussionen auf dem Blog nennen wir es das „Zylindermodell“ und geben zu, das diese Idee nicht von mir ist.

zylindermodell

Es gibt jetzt nicht nur die Richtung „von oben nach unten“, also von der Geistseele zum Körper mit den Sinnen, sondern auch eine Anord­nung „im Kreis herum“, wobei sich „in der Geistseele der Kreis wieder schließt“.
Auch das ist natürlich nur ein BILD, niemand behauptet, dass ES SO IST.


Möglichkeiten, Sinne und Fähigkeiten

Februar 10, 2019

Hallo liebe Leute,

Es hat sich wieder ein neues Kapitel zum 12. Kleinen Religiösen Büchlein hinzugesellt.

Diesmal geht es um Möglichkeiten, Sinne und Fähigkeiten (unter diesem Link das UNFERTIGE 12. Büchlein).

Alle anderen 11 Büchlein findet man hier: Kleine Religiöse Büchlein

Eine schöne neue Woche
Meint
Euer Christoph


WAS ist Interaktion

Februar 2, 2019

Hallo liebe Leser,

Habe jetzt im Vergleich zum vorigen Posting „Interaktion und Beziehung“ und nach den Diskussionen mit Los Pongos und KNI den Text ein bisschen angepasst. Vielleicht ist es jetzt besser:

Interaktion und Beziehung

Liebe Leser! Wer von Euch redet mit anderen Menschen am liebsten „auf Augenhöhe“?

Also mit Menschen, denen man sich weder hoffnungslos unterlegen fühlt, noch muss man Kopfstände machen, um ihnen die eigenen Gedanken „mit Händen und Füßen“ näher bringen zu können?

Und so ähnlich ist es mit den acht Schichten des Universums.

Die Zerlegung in „Oben“ und „Unten“ – man könnte auch sagen, in „Geist“, „Sinne“, „Materie“ und „Wesen“ – ist keine Wertung im Sinne von „gut“ und „böse“.

Es geht also nicht um „guten“ Geist und „böse“ Materie“, noch geht es in irgendeiner Form um eine Wertung.

Natürlich KANN man werten und den Geist für etwas Besseres halten als den Körper, aber diese Wertung folgt NICHT aus dem gegenständlichen Bild.

Die Zerlegung in die acht Schichten ist aber eher eine Anordnung im Sinne von

  • die Geschosse eines Hauses, die „von unten nach oben“ erbaut werden
  • was ist die notwendige Voraussetzung und muss demzufolge schon vorher da gewesen sein (unten)
  • was gibt die „Ziele“ vor, auf die wir „hinarbeiten“ (oben)
  • welche Schicht ist der „Diener“ (unten) und welche ist der „Herr“ (oben)
  • In welcher Schicht liegt die „Partnerinstanz“ (selbe Höhe)
  • welche Schicht „bietet einen Dienst an“
  • welche Schicht hat die „freie Wahl“ einen Dienst zu benützen oder auch nicht (oben)

Wenn also mein Geist mit dem Geist meines Gesprächspartners „das Modell im Kopf bezüglich Mathematik abgleicht und ergänzt“ (so würde ich diesen Vorgang in Schicht 6 bezeichnen), so entspricht dieser Vorgang einem „Gespräch“ in den Schichten 1 – 5.

Dabei benütze ich und mein Gesprächspartner die „Sinne und Fähig­keiten“, um jeweils abwechselnd „zuzuhören“, zu „reden“ und „das Gelernte zu memorieren“.

In Schicht 0 hingegen würden wir einen sehr komplexen physika­li­schen Prozess beobachten, in dem elektrische Impulse im Zentral­nervensystem dazu führen, die Stimmbänder rhythmisch zu spannen und zu entspannen, was Schallwellen erzeugt, die über die Gehör­knö­chelchen und das Innenohr wieder zu elektrischen Impulsen im Zen­tral­ner­ven­system des Partners führen. Diese elektrischen Impulse führen dann zu dauerhaften Veränderungen im Gehirn.

Aber WAS ist das ganze.

In „Schicht -1“, dort wo wir beschreiben, WAS etwas ist, dort ist es eine „Mathematik Nachhilfestunde über Tensoren und Felder“.

So einfach ist das.

Das Ganze ist ein einziger Prozess, an dem zwei Personen betei­ligt sind, die Luft, über die die Schallwellen übertragen werden sowie ein Tisch, zwei Sessel und ein Zimmer in Nebenrollen.

Ausserdem findet das Ganze an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit statt.

WAS ist eine Interaktion?

Wir haben im letzten Kapitel angedeutet, dass wir in der „Schicht -1“ das modellieren wollen, WAS eine Sache ist, was sie DEM WESEN NACH ist.

Nun können wir uns fragen, WAS ist eine Interaktion?

  • A) Ich nehme einen Stein in die Hand und betrachte ihn
  • B) Der berühmte Stein fällt mir auf den Kopf und tötet mich

Nun, man könnte probeweise versuchen, JEDE Interaktion mit Hilfe des „Protokolls des Lebens“ zu modellieren (das ist jetzt eine krause Idee, die ich nur als Versuch ins Rennen schicke, um zu sehen, was daraus wird).

Das Protokoll des Lebens ist inspiriert durch das Jesus-Wort „Bittet, so wird Euch gegeben werden“.

A)

Der Stein „bietet mir an“, dass ich ihn nehme und betrachte, indem er einfach „da ist“.

Ich „bitte“ den Stein, ihn betrachten zu „dürfen“, indem ich ihn in die Hand nehme.

Der Stein „läßt sich betrachten“ (das ist eine Dienstleistung).

Ich „bedanke mich beim Stein“, indem ich ihn bedächtig an seinen Platz zurücklege.

B)

Ich biete dem Stein an, meinen Körper umzubringen, indem ich meinen Körper in die potentielle Fallinie des Steins bringe.

Der Stein bittet meinen Körper zu sterben, indem er ihm entsprechende Deformationen zufügt.

Mein Körper erfüllt die Bitte, stirbt und entzieht meinem Geist damit die Grundlage.

Der Stein bedankt sich, indem er seine kinetische Energie abgegeben hat und somit nichts anderes mehr kaputt machen kann.

dienstleistung_B

Findest Du noch andere Beispiele, lieber Leser? Ich wäre neugierig.

Meint

Euer Christoph