Die Treue und die Liebe

Juni 21, 2020

Tja, so verfliegt die Zeit.

Die beiden wichtigsten Elemente in der Erzählung „Das dritte Kind – Die Mission – Der wahre Gegner“ sind sicher „Das Duell auf der Höhenstraße“ und „Der große Bruch“, dennoch habe ich jetzt auch einige der „Füllszenen“ fertig gemacht –  1.13 bis 1.16.

Das gesamte Werk gibt es unter https://letztersein.com/drehbuchseite

Einen schönen Sommer

Euer Christoph

Die Treue und die Liebe

1.13

Lieserl war von dem Relativistik-Projekt gar nicht mehr so begeistert wie am Anfang.

Einfach NUR ein Preisgeld und Anerkennung durch den akademischen Senat waren ihr einfach zu wenig, als dass sie sich hinter dem Ofen hervorlocken hätte lassen.

Sie war begeistert von ihrem neuen Zustand in bezug auf Otto.

Was war das?

Da war ein Mensch, von dem man sich auf einmal ALLES erwartete.

Ein Mensch, der unerwartet im Zentrum stand und für den man ALLES geben würde.

Die ZUKUNFT in persona.

Und so war es nicht verwunderlich, dass sie Mittel und Wege fand, sich immer öfter mit Otto zu treffen, es aber so aussehen zu lassen, dass ER derjenige sei, der immer den ersten Schritt setzte (sie musste an die Mutter denken, die immer gesagt hatte „Verkauf‘ Dich nicht unter Deinem Wert“ und an den Vater, der ein Meister des Beamtenmikado war „Wer sich zuerst bewegt, hat verloren“).

Lieserl: „Findest Du nicht auch, dass die Menschen viel zu wenig an die Zukunft denken?“

Otto: „Na ja, wenn ich an meine Firma denke, dann ist es eher so, dass wir jeden Tag kämpfen, einigermaßen mit der Gegenwart zurecht zu kommen. Da muss einer sich auf den anderen verlassen können, für Zukunftsträumereien ist da eigentlich kein Platz.“ – und nach einer Pause – „Schade eigentlich“.

Lieserl: „Ja eben. Meine Mutter hat immer von Errol Flynn und seinem Robin Hood geschwärmt. Die Zukunft ist schon unser wichtigstes Zeitalter, meinst Du nicht auch?“

Otto: „Schön wär’s, aber so wie ich die Welt kenne, ist Treue und Gegenwartsdenken wichtiger als Hoffnung und Zukunft“.

Lieserl: „Meinst Du nicht, dass Frauen sich eher in Männer mit Zukunft verlieben als in Männer mit Vergangenheit?“

Er konnte nichts mehr sagen, und sie aßen weiter.

1.14

Am nächsten Tag ruft Conrad Peter Lieserl an:

Lieserl: „Hallo. Ja? Was gibt’s?“

C.P.: „Lieserl! Ich muss ernsthaft mit Dir reden.“

Lieserl: „Mach’s nicht so spannend. Was gibt es denn?“

C.P.: „Es geht um die Semmeringbahn……Nein. Es geht um ihre Quelle“

Lieserl: „Ja?“

C.P.: „Ich habe Dir nicht gesagt, dass Du mit diesem Otto etwas anfangen sollst, sondern dass wir ihn für unser Projekt brauchen“.

Lieserl: „Ach, das Projekt. Aber Du schnüffelst doch nicht etwa in meinem Leben herum? Wäre ja nicht das erste mal.“

C.P.: „Lieserl, ich muss Dich vor diesem Menschen warnen. Er ist ein Gangster und Cyber-Pirat. Seine „Firma“ ist eine Bande von Hackern, die immer wieder Daten stehlen und an den Bestbietenden weiterverkaufen.“

Lieserl: „Nein! Das kann nicht sein!“

1.15

Die Sache mit der Cyber-Piraterie nagte an Lieserl. Und da Walter immer noch ihr Vater war – und sie wohnte ja als einziges der Kinder noch zu Hause – setzte sie sich zu ihm in die Küche und befragte ihn.

Monika wusch im Hintergrund das Geschirr.

Lieserl: „Sag‘, was ist stärker, die Treue oder die Liebe?“

Walter: „Hmmm, geht es um einen Mann? Du hast schon als Kind immer so schwierige Fragen gestellt.“

Lieserl: „Ja. Er ist Cyber-Pirat und kennt nur den Wert der Treue zu seiner Bande. Glaubst Du, die Liebe kann ihn da herausholen?“

Walter (zieht die Luft zwischen den Zähnen durch): „Du willst ihn also ändern?“

Lieserl: „Ja. Es ist das Recht jeder Frau, einen Mann zu ändern.“

Walter: „Na, dann wünsch‘ ich Dir viel Glück!“

1.16

Conrad Peter hat nun auch Lieserls Smart Phone gehackt und findet so zum Unterschlupf der Bande.

C.P.: (steht plötzlich am Tisch vor Otto): „Lass die Hände von meiner Schwester!“

Otto: „Das geht Dich gar nichts an“

C.P.: „Ich weiss, was Du hier treibst, ich kann Dich jederzeit verpfeifen“.

Otto: „OK, wie können wir ins Geschäft kommen? Du wirst verstehen, dass ich sie nicht einfach so ziehen lasse.“

C.P.: „Ein Duell! Vor den Toren der Stadt! Wie in der guten alten Renaissance! Der Verlierer gibt Lieserl frei!“

Otto: „Einverstanden. Die Waffe ist ein „Reality Game““.


Wer braucht schon einen Arbeitsplatz,……

Mai 26, 2020

……von dem er nicht leben kann, er und seine Kinder?

Meint

Euer Christoph


The Duel at the Höhen Street

April 13, 2020

Dear all,

The third part of the narrative „Das dritte Kind“ is now under construction.

Old version v1.5 (2016-10-31):
Part 1 finished, Part 2 finished, Part 3 Fragments:
Das dritte Kind (v1.5)

New version 1.6 (under construction):
Part 1 / Part 2 no change, Part 3 under construction:
2020-02-21: Part 3 – 2020-02-21 delta v1.5
2020-04-13: Part 3 – 2020-04-13 delta 2020-02-21<

And here the chapters 1.17 – 1.19 „The Duel at the Höhen Street“

Das Duell auf der Höhenstraße
1.17.

Lieserl und Conrad Peter wieder in der Eisdiele

Lieserl: „Sag‘, Conrad, sollen wir mit unserem relativistischen Projekt wirklich weitermachen?“

Conrad Peter: „Du meinst, wegen unserer Meinungsverschiedenheit? Da wird sich schon noch herausstellen, wer recht hat. Aber dieses Projekt hat zuviel Potential in sich, um es nicht weiter­zu­machen.“

Lieserl: „Was siehst du, was ich nicht sehe?“

Conrad Peter: „Na ja, einerseits ist es recht mühsam, die Daten von den verschiedenen Strecken zusammenzusuchen und miteinander zu verknüpfen. Wenn man das irgendwie automatisieren könnte……“

Lieserl: „Hört sich interessant an.“

Conrad Peter: „Und wenn man diese virtuellen Welten mit der Wirklichkeit verknüpfen könnte, wenn man z.B. auch ein hierarchisches, ein universales Positionierungssystem hätte……“

Lieserl: „Du meinst, ein UPS statt einem GPS?“

Conrad Peter: „So zirka, ja. Die Schiffe im Altertum haben sich ja auch auf dem offenen Meer an den Sternen orientiert, aber wenn sie dann in Hafennähe waren, nahmen die doch lieber einen Leuchtturm. So ist das ja auch mit GPS und ILS. Und Roboterstaubsauger können sich ja auch an elektronischen Leuchttürmen orientieren.“

Lieserl: „Du redest in Rätseln. Und was hat das Alles mit der Relativitätstheorie zu tun?“

Conrad Peter: „Ich hab‘ dir ja gesagt, ich verstehe nichts von Relativitätstheorie, aber kann man vorausplanen, wann man welche Idee hat? Na eben!“

Lieserl (zur Kellnerin): „Zahlen, bitte.“

1.18

Manche Dinge liegen einfach in der Luft. Es ist nicht zu erklären, aber Erfindungen, Findungen, werden oft an mehreren Orten zur selben Zeit gemacht.

So wussten auch unsere drei Freunde nicht, wie nahe sie mit ihrem Forschungsprojekt der Wirklichkeit geraten waren und dass sie in großer Gefahr schwebten.

Als nun die Zeit kam, die Zeit für das Duell zwischen Otto und Conrad Peter, fanden sie eine junge Firma, die noch nicht lange in der Stadt tätig war und sich „Reality Games“ nannte.

Diese Firma vermittelte an Einzelpersonen und an Personengruppen gemischt virtuell-reale Erlebnisse, die man eben markentechnisch als „Reality Games“ bezeichnete.

Der Techniker würde sie als SMS bezeichnen – als Simple Multiuser Sessions.

„Reality Games“ waren erfunden worden, um sich auf die „wirkliche Wirklichkeit“ vorzubereiten, die wie eine unerreichte Hoffnungswolke über der Menschheit dahin schwebte.

Im allgemeinsten Fall lief ein „Reality Game“ ab wie folgt:

  • Man konnte sich eines der vorgefertigten Spiele aussuchen, oder man konnte auch – dazu bedurfte es aber schon ein wenig Fachwissens –
  • ein Spiel als gesamtes neu zusammenbauen, wie mit einem Lego Baukasten
  • Dabei musste man Spielregeln definieren, an die sich alle halten sollten, und jeder musste insgeheim für sich ein Ziel des Spieles definieren, das er erreichen wollte
  • Wenn es dann daran ging, das Spiel wirklich zu starten, musste man sich entscheiden, ob man als
    • „Real Player“ oder als
    • „Virtual Player“

an dem Spiel teilnehmen wollte, und in welche Rolle man dabei schlüpfte.

„Virtual Players“ durften sich einen Avatar aussuchen oder auch mitbringen, der „an ihrer statt“ der Wirklichkeit ausgesetzt wurde, während sie selber es sich in einer rein virtuellen Umgebung gemütlich machten, als „Real Player“ hatte man zwar direkteren Einfluss auf die Wirklichkeit des Spiels, man war aber auch PHYSISCH BETROFFEN

  • Weiters musste man neben dem Avatar auch noch andere sogenannte „Ressourcen“ reservieren, die man verwenden wollte. Seien das jetzt Gebäude, Fahrzeuge, Reittiere oder ähnliches. Jede Ressource konnte entweder rein-virtuell sein oder gemischt real-virtuell
  • Die unterste aller Ressourcen war die sogenannte „Geographische Infrastruktur“, die von allen verwendet werden konnte und die allen gemeinsam „gehörte“
  • Um seine Ziele zu erreichen, benützte jetzt jeder die Ressourcen, die er besaß, um die Ressourcen der Mitspieler und auch die Mitspieler selbst zu beeinflussen
    • Im Zuge der blindwütigen Digitalisierung der 20er Jahre waren alle Ressourcen zu Netzdingen geworden.
    • Trotzdem waren die Position und der Status der meisten Ressourcen nicht für alle digital zugänglich, sondern immer nur für denjenigen, der sie besaß und für den Eigentümer.
    • Zusätzlich gab es noch die „Collateral Entities“, das waren nicht-digitalisierte Ressourcen, die im virtuellen Leben eben noch keinen Platz gefunden hatten, obwohl sie das Spiel unter Umständen maßgeblich beeinflussen konnten.
    • Und so musste klar sein, dass die „Real Player“ immer noch Vorteile hatten gegenüber den „Virtual Players“, denn sie konnten ihre eigenen Sinnesorgane verwenden, wogegen es bei den „Virtual Players“ einen unsäglichen Hang gab, Drohnenschwärme einzusetzen, die der Lagefeststellung wesentlich und effizient dienten.

Otto und Peter wurden also bei dieser Firma vorstellig und vereinbarten einen Rahmenvertrag für ein „Reality Game“:

Wie gesagt, die Firma besaß keine Ressourcen, sondern beschränkte sich darauf, die Ressourcen zu vermitteln, die zu Beginn des Spieles zur Verfügung standen. Das einzige, womit sie sich gut auskannte, waren Mobilfunknetze, geographische Infrastruktur und die Funktionsweise von SMS.

Jeder der Mitspieler hatte einen Kontostand, den er verwenden konnte, um dem Spiel Ressourcen hinzuzufügen oder solche auch wieder freizugeben.

Deswegen sah der Rahmenvertrag aus wie folgt:

der-vertrag

Die Austria Bank leistete ganze Arbeit (kein Wunder, da die Finanzierung ohne Kapitalgarantie vereinbart war), aber auch die Reality Games Ges.m.b.H. hatte ihr organisatorisches Talent spielen lassen, und so lag an jenem Augustsonntag eine angespannte Betriebsamkeit über dem Wienerwald.

An den schönsten Aussichtspunkten hatten sich Gruppen von Zusehern eingefunden, die Luft surrte von hunderten privaten Kameradrohnen – was daran lag, dass man für einen ermäßigten Beitrag das Recht erwerben konnte das Rennen mit den eigenen Drohnen zu übertragen.

Ein letzter Formalakt war notwenig: Otto und Conrad Peter mussten ihre Spielziele definieren, signieren und im verschlüsselten Speicher der Reality Games Ges m.b.H. hinterlegen.

Die Geheimhaltungspflicht was die Spielziele betrifft, war in etwa genauso strikt wie das katho­li­sche Beichtgeheimnis.

Der Start war – wo sonst – beim Heurigen Wolff und um 10:45 begann das Rennen, um auch den Kirchgängern eine Teilnahme zu ermöglichen.

Otto ging mit einem sogenannten spezifischen Doppelavatar ins Rennen. Das war ein drohnen­fähiges Fahrzeug, das ohne Fahrer am Rennen teilnehmen konnte. Es wurde begleitet von einem Drohnenschwarm, der es Otto jederzeit ermöglichte, den Überblick über die Lage zu behalten.

Otto musste sich nicht um den Drohnenschwarm kümmern, da er sozusagen „ein Teil des Avatars“ war und sich automatisch mit der Navigationssoftware des Autos abstimmte, um immer in Position zu sein.

Otto wählte die Simmeringer Fabrik als seinen Stützpunkt.

Conrad Peter hatte es nicht so leicht. Er hatte zwar einen „Heimvorteil“, weil er nicht weit von hier in der Ulmenstraße aufgewachsen war, aber musste erstens sein Auto – welches ein ganz normales Auto, also ein sogenanntes „Collateral Entity“ war – mit einem humanoiden Avatar steuern, den man auf den Lenkersitz geschnallt hatte, und zweitens den Drohnenschwarm explizit steuern, da dieser nicht mit dem Avatar integriert war. Da musste ihm sein Halbstiefbruder Carl-Friedrich helfen.

Trotz allem war Conrad Peter ein begnadeter Pilot und lag über weite Strecken des Rennens klar in Führung, nur bei der Abzweigung nach Klosterneuburg flog Carl-Friedrich mit dem Drohnen­schwarm weiter zum Leopoldsberg und zwang Conrad-Peter eine zeitlang stehenzubleiben.

Das konnte er bis zum Schluss nicht mehr aufholen, und so verlor er das Rennen.

Trotz allem war es ein großes Volksfest in Klosterneuburg.

1.19

Am Montag ging es zur feierlichen Siegerermittlung in den Räumlichkeiten der Reality Games Ges.m.b.H.

Ottos Ziel wurde eröffnet: „Ich möchte das Rennen gewinnen“.

Conrad Peters Ziel wurde eröffnet: „Ich möchte durch den Verlust des Rennens beweisen, dass spezifische Avatare den humanoiden Avataren überlegen sind“

Es stand 1:1. Beide hatten sie gewonnen.

Kind regards

Yours Christoph

Volunteers  for translation of the texts are explicitly appreciated.


Politiker sind Schauspieler,

Februar 3, 2020

die das Stück eigentlich nur zur Aufführung bringen.

Interessant hingegen ist die Rolle als Regisseur oder Drehbuchautor.

Meint

Euer Christoph


In eigener Sache

Januar 27, 2020

Vorgeschichte

Und wieder einmal hatte Veronika recht. Als sie sagte „Du nimmst dich zu wichtig“, schluckte Walter seine Erwiderung einfach hinunter und drehte sich zurück zu seinem Flachbildmonitor. Ihm wäre ohnehin nichts eingefallen.

Aber wie hatte das Alles begonnen?

Ich wurde im Sommer 1969 geboren, ja da hatte alles begonnen. Nein, eigentlich hatte es viel früher begonnen, aber jetzt leben wir in einer gespaltenen Welt.

Keiner weiß mehr genau warum, aber bei uns gibt es „die Grünen“ und „die Blauen“. Man könnte sagen, es sind zwei Geisteshaltungen, das wäre ja noch erträglich, aber dann gibt es immer wieder diese „Zimmerkommandanten“.

Was sind typische „Zimmerkommandanten“? Damit meine ich Familienväter, Firmenbosse, Parteichefs, Religionsführer und dergleichen, wenn sie ein ausgesprochenes „wir und die anderen“-Bewußtsein an den Tag legen. Immer wieder fragen sie dich: „Auf welcher Seite stehst du?“ und sie drängen: „Entscheide dich!“

Diese Leute haben zu allem und jedem eine Meinung und können immer blitzartig Entscheidungen treffen. Es gibt nichts Wichtigeres außer sie selber, zumindest für sie selber, und sie sind immer und überall vorbildlich.

Und ja, wegen dieser „vorbildlichen“ Menschen sind die Farben Grün und Blau nicht nur Geisteshaltungen, sondern richtiggehende Blöcke geworden. Man könnte auch sagen, Grün und Blau sind die beiden Sessel, zwischen die sich zu setzen jeder Angst hat.

Ich glaube, genau um diese Angst dreht es sich.

Jeder muß sich entscheiden:

    • grüne Familie oder blaue Familie?
    • grüne Firma oder blaue Firma?
    • grünes Parteibuch oder blaues Parteibuch?
    • grüne Religion oder blaue Religion?
    • grüne Regeln oder blaue Regeln?

Ja, und wenn man sich nicht entscheiden <will>, dann hat man eben diese Scheiß-Angst, daß man zwischen den Sesseln sitzenbleibt.

Dabei ist es überaus wichtig, daß es auch diese „Löcher in der Mauer“ gibt, diese „Schwachstellen“, diese „Leaks“. Denn Mauern bauen Spannungen auf, Schwachstellen bauen Spannungen ab, und ist das Leben nicht ein ewiger Zyklus zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Kraft und Schwäche, zwischen Siegen und Verlieren?

Die erste Frau

1.

Nachdem Walter seinen Tagebucheintrag geschrieben hatte, lud er das Ergebnis auf seine Homepage hoch.

Manchmal fragte er sich, warum er das tat, denn die Statistik zeigte ihm, daß durchschnittlich höchstens fünf Leute am Tag seine Homepage besuchten.

Dennoch war da ein prinzipieller Unterschied zwischen „öffentlich“ und „privat“, der mehr in ihm selber begründet war. Er hatte eine unsägliche Angst, daß irgend jemand, der ihm nicht so wohlgesinnt war, seine privaten Gedanken gegen ihn verwenden könnte. Andererseits mußte er seine Gedanken irgendwie „loswerden“. Und das Internet hörte zumindest geduldig zu.

Das Internet gab ihm schließlich auch die Möglichkeit, mehr oder weniger anonym seine Gedanken von sich zu geben, was ihm sehr entgegenkam. So war er zumindest vor Nachstellungen durch Privatpersonen geschützt, und mit dem Staat an sich legte er sich ja doch nicht an – das könnte trotz Quasi-Anonymität schlecht ausgehen, wie er wußte.

Sein größter Schutz war natürlich seine Unwichtigkeit. „Bevor der Big Brother wegen dir Überstunden macht, geht er lieber mit der Big Sister auf ein gutes Abendessen und macht sich einen schönen Abend“, hatte ihm ein netter Kollege einmal gesagt.

Damals – Walter war etwa 38 Jahre alt – humpelte das Internet noch wie ein einbeiniger Pirat durch die Welt und es dauerte mehrere zig Sekunden, bis der jeweilige Beitrag für das Tagebuch hochgeladen war.

Das gab ihm die Möglichkeit, in Ruhe über das Geschriebene nachzudenken und bei Bedarf nochmal nachzubessern.

Ja, Veronika hatte recht, er nahm sich zu wichtig, aber andererseits war seine Geschichte es durchaus wert, für die Nachwelt aufgehoben zu werden. Die Jahrzehnte würden es weisen, dachte er sich.

So zurückgeworfen auf die eigene Problematik der Unwichtigkeit, machte er sich daran, schön langsam hinüberzudämmern in jene bessere nächtliche Welt, in der wir alle Parameter im Griff haben, und dennoch glauben, „es passiert“ uns ein Erlebnis.

Im Traum bekommen wir „von außen“ ein Feed Back, das in Wirklichkeit „von innen“ kommt. Walter hätte gerne dieses „Feed Back der Seele“ interpretiert, doch leider – oder Gott sei Dank – konnte er sich in den allermeisten Fällen am nächsten Tag nicht mehr an seine Träume erinnern.

Diese Ungewissheit – hatte er Albträume oder war im Traum alles mehr oder weniger „himmelblau“ – spiegelte seine eigene Zerrissenheit wider.

War er ein „braver Familienvater“ oder ein „Rebell“?

Tat er „nur seine Pflicht“ oder „wuchs er über sich selbst hinaus und vollbrachte Heldentaten“?

War er ein „Häuptling“ oder ein „Indianer“?

Er wußte es nicht – wie er so vieles nicht wußte – und es blieb ihm für diesen Tag nur die Flucht in den Schlaf.

Mehr gibt’s hier

https://letztersein.com/drehbuchseite

 

Meint

Euer Christoph


Drohnen und 3D Graphik

Dezember 22, 2019

Lieber Freund!

Wie wir schon nach dem Abendessen besprochen haben, war ich gestern mit den Kindern und mit ihrer Freundin im Kino, um mir die „Episode IX Der Aufstieg Skywalkers“ anzusehen.

Lange habe ich darauf gewartet, ob die ganze Geschichte zum Schluss einen Sinn ergibt.

Die Details findest Du im Anhang (bitte nicht öffnen, wer sich den Film noch ansehen möchte –> SPOILER ALARM).

Wie Du weisst, mache ich mir einen Spaß daraus, den Figuren metaphernhafte oder allegorische Bedeutungen zuzumessen und die Inhalte des Films mit Hilfe dieser „Transformationsmatrix“ mit der Wirklichkeit zu vergleichen, wobei sich immer wieder ganz schön lustige „Synchronizitäten“ ergeben können, wenn man die eigene „Signatur“ oder die „Signatur“ der einem Nahestehenden entdeckt.

Mein Psychiater bezeichnet das als „Beziehungserlebnisse“ bzw. „Bedeutungserlebnisse“, ein religiöser Mensch könnte es als Engel bezeichnen.

Bei diesem Spaß muss man aufpassen, dass er nicht zum Ernst wird, solche Engel können schnell zu Dämonen werden, wenn man sie zu laut „ruft“. Der Weisheit letzter Schluss dabei ist, dass man den Kontakt zur „echten“ Realität nicht verlieren darf. Phantasie ist ganz gut, aber was nützt der schönste geistige Höhenflug, wenn man kein Fahrgestell zum Landen hat?

Also, um es kurz zu machen, ich möchte mit einem Mem antworten, das mir gestern oder heute auf Facebook begegnet ist:

Es ist Zeit, Danke zu sagen für das, was war, und Bitte für das, was kommen wird.

Fast hätte ich’s vergessen: gesegnete Weihnachten, das ist bei weitem wichtiger als alle Technik der Welt und alle Kunstwerke, die wir aufbieten können.

Dein Christoph

Anhang

Episode IX in der Matrix

Beginnen wir mit dem Allerwichtigsten:

Darth Vader hatte KEIN drittes Kind, sondern der Vater von Rey war ein Kind des Imperators.

Reys Eltern haben sich „geopfert“, weil sie dadurch verhindern konnten, dass der Imperator Rey findet (die genauen Umstände sind ein wenig an den Haaren herbeigezogen, aber was soll’s).

1 Die Matrix

Hier nun die Gleichsetzungen, die ich üblicherweise treffe, wenn ich Star Wars „exegiere“, diese Matrix entspringt meiner Phantasie, lässt sich also weder beweisen noch widerlegen, könnte im Rahmen der Star Wars „Religion“ also als „Privatoffenbarung“ gelten (wenn mich eine Mitgliedschaft in dieser „Religion“ interessieren würde):

1.1 Die ersten 6 Episoden

Der Imperator – die Gier / der Kapitalismus / Religion

Anakin Skywalker – Der Nurflügler der Gebrüder Horten / die B-2

Die Maske Darth Vaders – die F-117A (landläufig „der Tarnkappenbomber“ in den 90er Jahren)

Leia – GPS

Han Solo – die CS Domain / Teleservices

Luke Skywalker – das Internet (IETF) / die PS Domain

R2D2, C3PO – da bin ich mir nicht sicher – sie sind lt. George Lucas die „wahren Helden“, vielleicht bestimmte open source Projekte??????

Millenium Falcon – das schnellste Schiff – ist die Telekom Branche, in der ich arbeite. Die Fehde zwischen Lando Calrissian und Han Solo habe ich immer als Siemens vs. Kapsch empfunden

1.2 Die neue Crew

Rey und ihr Vater – 3D Graphik / VR Technologie / Web3D Consortium

Keylu Ren – ist für mich die Drohne bzw. die Drohnensteuerung, bzw. bin das teilweise ich selber

Finn und Poe – da bin ich mir nicht sicher, teilweise fühlt es sich an wie ich, manchmal wie Kapsch (weil ihm in Episode VIII die Chinesin hilft – ZTE)

R2D2 und C3PO – haben immer wieder Ähnlichkeiten mit meinen open source Projekten

Chewbacca – seit dem Film „Solo / a Star Wars Story“ finde ich mich auch manchmal in Chewbacca – weil ich der „Co-Pilot Han Solos“ bin – Bordingenieur

2 Die „Erlebnisse“

2.1 Was ist „technologisch passend“?

Zur Zeit der F-117A war 3D Graphik nicht „unbedingt notwendig“ für die mission preparation, aber wenn man im nächtlichen Tiefflug nicht in Berge krachen möchte, vereinfacht 3D Graphik die Einsatzplanung immens –> es handelt sich also um eine Effizienzsteigerung, mithin ist der Imperator (die Gier) der „Vater der 3D Graphik“ und nicht der Tarnkappenbomber direkt.

Bei Drohnen ist eine Steuerung mit 3D Graphik wahrscheinlich „unbedingt notwendig“ (mutmaße ich), weil es sonst „im Spektrum zu eng wird“, wenn viele Drohnen fliegen (viele Video­über­tra­gun­gen). Deshalb gibt sich Rey zum Schluss auch den Nachnamen „Skywalker“.

Irgendwo in Episode IX kommt es vor, dass Rey und Keylu Ren nicht mehr zu Leia „zurückkönnen“ –> das GPS wird nie für die Steuerung von Drohnen verwendet werden (es bekommt keine PS Domain), ausserdem ist ja Han auch schon tot.

2.2 Was spricht „mich persönlich“ an?

In einer Diskussion mit John Richardson hatte ich meine Bedenken geäußert, dass in der „alten, perfekten“ Technologie irgendwann einmal der „greed level“ zu hoch wird und dass dann das Militär beginnen muss, sich nach „jungen, engagierten, günstigen“ Technologien umzusehen (er hatte damals abgewiegelt und gemeint, es gibt einen ausbalancierten Markt und HLA/DIS wird bis 2035 verwendet werden). In Episode IX kommt von einem Spion bei der ersten Ordnung der Hinweis, dass der Imperator immer noch lebt – und auch hier wird die Botschaft durch R2D2 übertragen. Ich habe das Gefühl, dass hier ein Stück „meiner Geschichte“ erzählt wird, da ich R2D2 manchmal mit SrrTrains gleichsetze.

Das kreuzförmige Schwert Keylu Rens könnte dadurch inspiriert sein, dass ich – auch in der Arbeit – immer über Religion rede. Nach seiner „Bekehrung“ durch Rey wirft Keylu Ren das kreuzförmige Schwert ins Meer – auch ich wurde – hauptsächlich von John Richardson – „bekehrt“, indem er meine Wunden geheilt hat – nein ich bin nicht unwichtig, ich durfte sogar ein wissenschaftliches Paper reviewen. Nein, meine Arbeit wird gewürdigt, mehr sogar als in der Firma.

Die religiösen Büchlein hingegen lösen nichts aus, ausser Hass.

In Poe sehe ich ein wenig mich in meiner Beziehung zu Verena – er hat eine Begegnung mit einer Bekannten aus alten Tagen – einer Gewürzschmugglerin – sie helfen einander – sie gibt ihm die Plakette eines Käptains der ersten Ordnung, die ihm weiterhilft – hat Verena mich nicht zum Käpt’n der Familie gemacht, indem sie ging? Es stellt sich heraus, dass das nichts mehr wird – auch er akzeptiert das – sollte ich auch.

Ein seltsames Gefühl umschleicht mich, also Keylu Ren und Rey um den Transporter streiten, in dem angeblich Chewbacca steckt (hier fühle ich mich als Chewbacca), aber zum Glück machen sie den falschen Transporter kaputt und nicht den, in dem Chewbacca sitzt.

Nachdem Rey den Imperator vernichtet hat (X3D ist und bleibt royalty free), opfert sich Keylu Ren und schenkt Ihr seine ganze Lebenskraft –> habe ich nicht SPARK und MrGc mit einer GPL veröffentlicht?

C3PO macht vor seiner Löschung ein Backup auf R2D2, vertraut dessen Speicherbausteinen aber nicht – simulrr und smuos A ist „nur“ auf sourceforge gespeichert – SPARK auf github.

C3PO weigert sich, die Sith Sprache zu übersetzen – ich habe auch einiges nicht aus dem Deutschen ins Englische übersetzt. Für die Übersetzung der Hobby Reports habe ich die Daten aus sourceforge verwendet.

Völlig unmotiviert wird mit Pferden auf einem Raumschiff herumgeritten. Mein spontanes Gefühl: das haben sie meiner Tochter zuliebe gemacht.


3rd Chapter – Tools / Media / Easiness of Life

November 24, 2019

Dear all,

As I stated in my latest post (see HERE), I have started to write a new „small religious booklet“ about the truth.

There you can find chapter 1 and 2.

Here’s chapter 3:

Tools, Media, Easiness of Life, VR vs. RR

We stated, that life is sometimes a little bit tough, when we have to deal with the universe or with celestial affairs, which are not always willing to behave according to our will, but they behave according to their universal truth or eternal truth, respectively.

So a Virtual Reality (VR) is sometimes more intriguing than the Real Reality (RR), because its truth is more simple than that of the RR.

Consuming resources that I have not deserved and giving not anything back to the cycle, creeping into the VR and hiding from the world. Feeling humble and lost. Depression.

But what about actually dealing with the RR, while using some VR tools?

Wouldn’t this make my life easier, still being and feeling responsible for some part of the Real Reality, but handling via VR?

Well, this is the story of tools, it’s the story of media and the story of easiness. And the story of waste of resources, too.

An old story, the story about Prometheus, tells us about one of the most important tools – about FIRE.

Mankind was suffering from life and god Prometheus decided to steal the fire and bring it to the people.

But WHAT is a tool?

A tool is an entity that enables or eases the handling of other parts of the real reality by a user.

So, WITH the tool, the quality of life has increased for the user, but also the distance to nature has increased. Our life is easier, but a little bit more VIRTUAL. If once our tools will separate us from nature completely, then we will have reached a fully immersive experience in a virtual world.

How could we depict this fact?

What does this mean to science?

Well, not only we must trust our own bodies – their senses and skills – but now another trust must be added:

  • the trust into the tool.

Either me must know exactly, how the tool works,

  • so that we can compensate for the effects of the tool,

or the tool must deliver an „accurate artefact“ of the part of the universe that is under consideration,

  • so that we can take the artefact for truth.

So far about science, to describe the usage of tools in science, but what about tools in religion?

Can we say each individual human person has the ability to recognize God, independent if he/she gets in contact with the church or not?

In principle it’s the same as with science.

Everybody has the ability to recognize God and to get in touch with eternal truth, but if we do it together and if we receive the sacraments on a regular basis, then it’s easier.

Says

Yours Christoph


More Models of the Reality – 13th Religious Booklet

November 24, 2019

Dear all – the second chapter has been finished.

The second chapter of the 13th „Religious Booklet“ has been finished. Additionally I updated the first chapter.

Please don’t expect „great literature“. It’s just truth 🙂

And there is nothing new. It will be just a summary for my son and his gamer friends.

Have a nice week

Christoph

 

Longing for the Truth

Dear Reader – Dear Friend!

I have been writing „Small Religious Booklets“ since 2014 now – all of them in my mother tongue, which is German.

Now I am facing another challenge and start a new booklet in English language.

Well, it will not be that new. I will again write about my life’s main challenge, which is THE TRUTH.

You must know, I am a programmer.

Probably I am not the best of all and I am not the worst of all, just what makes the difference I like to stand still sometimes, looking backward, looking forward, thinking, what have I done, why have I done this and what will be my goals for the future.

Is that religious?

Is it already religion, if you are on a quest for truth?

Is it OK to say: „No, I am not interested in religion“, meanwhile longing sufferingly for the truth?

Well.

First of all, we have to admit, we do not know the truth. None of us mortal knows the truth (OK, Jesus Christ might be the exception).

And none of us mortal has got contact with the reality (same exception as above).

We are embedded into our bodies, whose senses and skills connect us to the „outer world“.

First we need to trust our own bodies, who provide senses and skills to explore the universe.

Self confidence is the first and ever needed asset that is a conditio-sine-qua-non.

If we do not trust in our own perception of the world, then we loose our identity and cannot proceed in life.

We then need help (fortunately we get help in many cases, by our parents, by our siblings, friends, relatives, therapists, and so on, however not all of the help is for free).

The main skill of my brain is to provide me a world view, or, as-I-call-it a „Model of the Universe“ (MotU).

The MotU helps me to understand the universe:

  • the MotU adds meaning to the perceived phenomena
  • the MotU helps to predict future phenomena
  • the MotU helps to find appropriate measures, if I’d like to influence the universe

At the beginning of my life, the MotU was quite simple, e.g.:

  • hungry –> cry –> getting satisfied (many people stick to this paradigm until high age)

Most of the intelligence was still outsourced to mom.

It was up to mom to challenge me.

If she wants me to proceed in life, she will leave more and more problems to be solved on my own.

This way I will grow my MotU over the years.

I will make some experiences, hence create/assert some statements about the universal truth (which I believe to exist) and – if I am an open minded person and let the universal truth judge over my statements – then I will test (or let test) the statements (my „virtual“ reality“) against the „real“ reality, hence learning to render the „real“ reality with my „virtual“ reality in an acceptable way.

In the best case, me and you – we – and the whole mankind will improve our personal MotU and our common MotU (which is called „science“) to a best fit with the universal truth, having a life full of harmony with ourselves, with each other and with the universe at all.

So, we assume a, we believe in a universal truth, in a „real“ reality, which exists „somewhere out there“ and which can be interacted with in the way of „physical objects“, i.e. in the way of entities that are characterized by categories like matter/energy and space/time.

Each person – if he acts scientifically – and the science as a whole – assert statements about the universal truth and test and use these statements to interact with the universe accordingly.

So we have got a first impression about how science works, as long as we are directly involved.

The next chapter about story telling will find another way, which is not directly scientifically involved, but which is more involved with artwork and virtual reality (VR).

However, before we close this chapter, let’s ask some questions:

  • Is science all we need?
  • Will science solve all our problems?
  • Does science explain ALL phenomena of the universe?

Well, religious people, and I think I am one, assert the existence of something like „Celestial Affairs“.

Celestial Affairs would be something, which cannot be described by science. Something, which exists „outside of the known universe“.

In particular, a celestial experience can not be systematically repeated (which is a prerequisite for scientific experimentation).

Like a scientist, who cannot know the universe, but who has to believe in the existence of the universe and its universal truth, before he can explore it, the religious people believe in what-I-call „Celestial Affairs“, get into contact and create some models for this reality.

If the celestial entities (angels, demons, the spirit) are performing a bombardement, then you will need some belief – some trust in heaven – to cope with this situation.

The pure MotU won’t help here.

The Art of Story Telling

In the first chapter, we have described, how a direct experience can lead to a calibration of our MotU and/or of our belief.

Such „scientific“ experiences or „celestial“ experiences, which happen, when a part of the truth is revealed to us in the course of a scientific experiment or a psychological happening, can be subsumed under the term „revelation“.

Now the occurrence of a revelation is – I would say – a rare thing.

It will happen more often to people, who are natively curious than to people, who are self-contained and steady.

On the other hand, our life is short. We don’t have much time to pass our knowledge on to the next generation.

Therefore mankind invented (or „found“) the art of story telling.

Like the Creator has left his mark in creation, we are creating artwork to tell the next generation about the truth, which we have perceived.

It’s again the same persons: there is a ME, who is embedded in a WE, who inhabit a virtual reality (an artwork).

Together WE inhabit an artwork, e.g. a 3D Multiuser Scene – a game –, we collaborate, chat, play and – all-in-one – we perceive the story about some universal or eternal truth from an author.

So an author – if he is willing to tell us something about his/her MotU/Belief – will thoroughly create roles and models that shall help us to learn something about the universe or about celestial affairs (see the first chapter).

This way, we can perform „learning by doing“ in a playground environment, without suffering the tough reality.

Note:

Many people love to inhabit VRs and artworks and would like to avoid „real“ physical and celestial experiences, that’s because of the softness of VR and the toughness of RR.

Unfortunately, the RR actually exists and we MUST understand, VR is just a playground to get fit for RR, it is not actually the RR.

Says

Yours Christoph


Der Teufel ist das beste Pferd im Rennstall Gottes

November 16, 2019

musste ich denken, als wir über die „Dankbarkeit gegenüber der Tarnkappentechnologie“ diskutierten.

Aber ist es noch katholisch?

Ist es überhaupt christlich?

Natürlich war es weise von Gott, die Freiheit zu erfinden und den Geschöpfen zu überantworten.

Erst durch Freiheit gibt es Widerspruch, neue Herangehensweisen, Scheitern, Lernen und Besserwerden.

So wie der Tod der Motor der Evolution ist, so ist der Teufel der Motor des menschlichen Fortschritts. Denn ohne Teufel wäre der Mensch schon allein aus Trägheit im Paradies geblieben und könnte niemals in den Zustand des Geläuterten kommen.

Und so erfüllt der Teufel letzten Endes doch noch Gottes Willen (ich möchte jetzt nicht in seiner Haut stecken – so unbefriedigend muss das sein), indem er dem Menschen beim Fallen behilflich ist, sodass dieser wieder errettet werden kann.

Aber soll man jetzt dem Teufel dafür DANKBAR sein?

Nein, denn der Teufel macht einfach nur SEIN DING, ohne Rücksicht zu nehmen, weder auf uns noch auf sich selbst und schon gar nicht auf Gott.

Was dem lieben Gott erst ermöglicht, auch auf krummen Zeilen gerade zu schreiben.

Aus Sicht des Teufels muss Gott wohl ein ziemliches Arschloch sein, aber das geht uns zum Glück nichts an.

Suum cuique.

Meint

Euer Christoph

P.S.: all das hat nichts, aber auch gar nichts mit moderner Unternehmensführung zu tun 🙂


[x3d-public] status of SrrTrains v0.01: next Step defined („Fiat A“), waiting for „heavenly Go decision“ :-)

August 9, 2019

Hi all,
Felt free to describe the next release of SrrTrains v0.01 (step 0033.10.5 with nick name „Fiat A“) in „Hobby Report #13 – The Decision“.

This also contains a few words about a possible (optional) relation to the SP-ARK and PS-AKR ideas.

All this is now reachable from the „About Page“ of the Area#A Blog: https://areasharpa.blog/about/

I also added the suffix „, if at all“ to all scheduled dates 🙂

Kind regards,
Christoph