Mitleid ist kein Business Case

Juli 29, 2017

Es haben schon sehr viel weisere Menschen über das Thema „Verliebtheit vs. Liebe“ geschrieben und gesprochen.

Ich glaube, ich werde da nicht viel beitragen können.

Aber eines ist die Liebe, die Nächstenliebe, die „Caritas“, die allen Christen aufgetragen ist.

Das ist kein Gefühl, keine Duselei, sondern eine beinharte Lebenseinstellung.

Sich selber nicht so wichtig zu nehmen, sondern das Ganze im Auge zu behalten. Bis hin zur Feindesliebe.

„Caritas“ hat viel mit Mitleid zu tun.

Aber ist die „Caritas“ die Liebe, die eine Frau meint, wenn sie sagt: „Dieser Mann ist ein guter Freund für mich, wir sind in allem einer Meinung, haben dieselben Hobbies und passen sehr gut zusammen, aber ich liebe ihn nicht“.

Oder ist es eher die Antwort auf die Frage: „Was fühlst Du in der Nähe dieses Mannes?“


Reden wir also von „Verliebtheit“?

Verliebtheit ist ein Gefühl. Es ist die Erwartung, dass mir dieser Mensch noch etwas geben wird.

Also eigentlich sehr egoistisch.

Aber warum verwenden Frauen das Wort „Liebe“ für Egoismus?

Lange Pause.

Noch immer lange Pause.

Frauen sind beinharte Geschäftsleute im Fortpflanzungsbusiness.

Nein, kein Scherz.

Wenn ein Mann „es wert ist“, dann verliebt sich eine Frau in ihn.

Warum man dafür das große Wort Liebe verwendet?

Weiss ich nicht.

Meint
Euer Christoph


Urlaubszeit – das Hobby ruft :-)

Juli 28, 2017

Hier mal wieder ein Posting auf meinem anderen Blog:

SrrTrains – New Concept Paper (Draft)

Liebe Grüße
Euer Christoph


Wenn die Digitalisierung so weitergeht,…

Juli 24, 2017

…werden wir alle wieder lernen müssen, wie die „gute alte L8 Verschlüsselung“ funktioniert.

Die Weltreligionen werden dabei die Nase vorn haben 🙂

Meint
Euer Christoph


Offener Brief an die Bank Austria

Juli 23, 2017

Der freie Markt hat versagt!!!!!!!!!!!

Ich war heute bei drei SB-Foyers der Bank Austria. Eines war überhaupt geschlossen und in den zwei anderen waren die Account Manager ausser Betrieb!!!!!

Wenn’s Ihr Scheisser versucht’s, mich zum Internetbanking zu zwingen, dann geh ich gleich zur Easy Bank. Weil dort hab ich DAS Service wenigstens BILLIGER, wenn schon kein besseres!!!!!

Die Wirtschaft ist nicht mehr in der Lage Qualität zu liefern.

Schuld ist der freie Markt.

Regulation muss her!!!!!! Ein starker Mann!!!!!

Ich werd dann mal den Kurz wählen gehen!!!!


A Sudden Idea

Juli 23, 2017

https://areasharpa.wordpress.com/2017/07/22/a-sudden-idea/

Meint
Euer Christoph


Von der Identität – verbesserte Version

Juli 21, 2017

Aufgrund der Diskussionen über den Text des neuesten religiösen Büchleins, der im Entstehen begriffen ist, habe ich den Text ein wenig abgerundet: hier der Auszug.

 

Das ist eine Puppe

Im Büchlein „Über die Realität“ habe ich mich zu einem Satz verstiegen, wo ich behaupte:

Alles, was mit sich selbst ident ist, ist ein Teil der Realität.

Die Identität ist eine wesentliche Sache, wenn wir Menschen das Universum erfassen.

Und es ist tatsächlich so simpel, dass man es einem kleinen Kind nicht erklären muss.

Ganz einfach geht die Identitätsbildung vor sich, indem man einem Kind einen Gegenstand zeigt und dazu sagt:

„(Das ist ein) Ball“

oder

„(Das ist eine) Puppe“.

Das ist eine natürliche Sache, die sehr simpel funktioniert.

Erst später beginnen wir, darüber nachzudenken.

Wenn der Puppe ein Arm ausgerissen wird, und wir ersetzen den Arm durch einen Ersatzarm – ist das immer noch dieselbe Puppe?

Angenommen, ich ersetze an einem Ding einen Teil nach dem anderen, bis alle Teile ersetzt worden sind. Bleibt es immer noch dasselbe Ding?

Wie ist das mit den Elektronen in einem Molekül?

Kann man da die einzelnen Elektronen voneinander unterscheiden? Handelt es sich immer um dieselben Elektronen? Oder sprechen wir nicht viel eher von einem „Elektronengas“ oder von unanschaulichen „Quanten­zu­stän­den“?

Sind Atomkerne mit sich selbst ident? Könnte man alle Atomkerne der Welt – zumindest theoretisch – durch­nu­merieren und man hätte dann lauter individuelle Atomkerne?

Oder wabert das ganze Universum als eine undefinierbare Materiewolke vor sich hin und die Identitäten, die wir wahrnehmen, sind eigentlich Schimären, die unsere Eltern uns eingeredet haben?

Na, und bei den materiellen Realitäten – also bei Atomen und Mole­külen – nennen wir sie einfach einmal „die Wirklichkeit“ – ist es ja noch vergleichsweise einfach.

Aber was ist mit den immateriellen Realitäten – nennen wir sie einfach mal „die Wahrheit“?

Ist Darth Vader immer derselbe, ganz egal, ob er von John im mittleren Westen, von Jacques in Paris oder von Erik in Norwegen perzipiert wird? Meinen wir alle dasselbe, wenn wir von Darth Vader sprechen, lesen und hören?

Der Streit geht auseinander, manche Leute behaupten, literarische Wahrheiten seien klarer definiert als so manche historischen Wahr­heiten. Über Peter Pan wissen wir mehr, als über den historischen Jesus Christus – das neue Testament ist kein Geschichtsbuch, sondern eine Sammlung von Geschichten, wenngleich einige historische Tat­sachen zugrunde liegen.

Und so ist diese grundlegende Frage, dieses „Was ist das?“, bzw. dieses „Wer ist das?“ eine Frage, die uns nie ganz losläßt, nie ganz loslassen wird.

Zeit, darüber ein kleines Büchlein zu schreiben.

Identität ist notwendig für Beziehung

Wenn mir meine Mutter gesagt hat „das ist ein Ball“, dann hat sie mir ermöglicht, mit dem Ball in Beziehung zu treten.

Und sie hat mir ermöglicht, anderen Menschen über meine Bezie­hung zu dem Ball zu erzählen: „Böser Ball hat mir weh getan“.

Identität folgt also nicht aus den Naturgesetzen, sondern Identität ist eine notwendige Voraussetzung, um Modellbildung betreiben zu können.

Erst nach der Modellbildung sind wir überhaupt in der Lage, Naturgesetze zu formulieren.

Sollte z.B. ein Quantentheoretiker unter meinen Lesern das Gegenteil herleiten können, bitte ich darum, mich zu korrigieren.

So liege der Verdacht nahe, dass die Identität etwas sei, das wir Men­schen hauptsächlich aus psychosozialen Gründen benötigten, und das wir aus diesem kühlen Grunde „in das Universum hinein­inter­pre­tie­rten“.

Damit wir uns nicht so verdammt alleine fühlten, beseelten wir die Natur, dächten uns alle möglichen Götter aus und ausserdem glaubten wir, dass der Mensch dazu erschaffen sei, die wahre Liebe zu finden.

Ewige Sehnsucht.

Aber auch ewige Triebkraft.

Einander kennzulernen, die wahre Identität zu entdecken, was versteckt sich hinter der Fassade?

Neugier.

Hoffnung.

Und Enttäuschung.

Ist es nicht oft so, dass die Phantasien über unser Gegenüber viel mehr verheissen, als die tatsächliche Erfahrung dann übriglässt?

Ist das Kennenlernen eines Menschen nicht ein langer Weg von Enttäuschungen?

Wenn ich in Äußerlichkeiten verliebt bin – und nicht in die Seele dieses Menschen, die seine eigentliche Identität ist – dann muss die Beziehung zwangsweise erkalten.

Sie muss erkalten, sobald sich der Mensch ändert – sobald die Akzi­den­zien einen anderen Weg nehmen, als ich es mir gewünscht habe.

Ich habe mich in einer virtuelle Identität verliebt und nicht in eine reale Identität.

Die reale Identität eines Menschen, das ist das, was er im Innersten IST, das ist der Name, bei dem Gott diesen Menschen gerufen hat.

Seine Seele.

Reif durch Enttäuschung

Eine Enttäuschung ist immer auch eine Ent-Täuschung.

Nach einer Enttäuschung ist man um eine Täuschung ärmer, aber auch um eine Erfahrung reicher.

Und man ist näher an der Wahrheit. Wahres Ziel unserer Sehnsucht.

Nicht mehr ge-täuscht, sondern ent-täuscht.

Es gibt (nur) einen Gott

„Oida, ich sag‘ Dir. Mein Gott ist besser als Deiner. Der wird ihn fertig machen. Sag‘ ich.“

Es gibt immer noch Menschen, die an den Spruch glauben „Wir sind die Guten und die Anderen müssen besiegt werden“.

Jetzt kommt die Ent-Täuschung: „Ihr beide – Ihr, die Ihr Euch streitet – Du und Du, es gibt nur einen Gott – Ihr habt aber unterschiedliche Gottesmodelle„.

Wenn wir uns streiten, dann stellen wir uns beide gegen Gott, den Herrn des Universums, der unser Vater ist und unser Bestes will.

Es gibt nichts, was so sehr mit sich selbst ident ist, wie dieser Gott.

Und wenn wir auch ein Fünkchen dieser Identität, dieser Gegenwart, in uns spüren, dann sind wir schon große Hoffnungsträger.

Diese große Einigkeit, dieser große Frieden, diese Gelassenheit, diese Freude, dieses Kindsein und diese Hoffnung.

Hmmmmmmm, es gibt nur einen Gott? Heisst das jetzt, dass alle Religionen gleichwertig sind, und dass es keinen Unterschied macht, ob ich Katholik bin, Protestant, Freikirchler, orthodoxer, Schiit, Sunnit, Jude, Atheist oder etwas anderes?

Haben alle Religionen die Wahrheit? Gibt es viele Wahrheiten? Dürfen Widersprüche so stehen bleiben?

Nun ja, ich habe ja schon gesagt, es ist wichtig zu unterscheiden zwischen Gott und Gottesmodell. Auch wenn es nur einen Gott gibt, so heisst das, und gerade das heisst das, dass manche Gottesmodelle besser sein werden und andere schlechter.

Und nur einer – nämlich Jesus Christus, Gottes Sohn und Erlöser des Universums, konnte ein Modell bilden, das tatsächlich Gott IST. Jeder Katholik weiss, wovon ich rede.

 

 

Meint

Euer Christoph


Von der Identität

Juli 17, 2017

Wie Ihr wisst, hatte ich ein paar „Kleine religiöse Büchlein“ geschrieben (siehe Kleine religiöse Büchlein ) und möchte noch eines hinzufügen, das „Von der Identität“ handeln wird.

Hier jetzt erste Textproben:

 

Das ist eine Puppe

Im Büchlein „Über die Realität“ habe ich mich zu einem Satz verstiegen, wo ich behaupte:

Alles, was mit sich selbst ident ist, ist ein Teil der Realität.

Die Identität ist eine wesentliche Sache, wenn wir Menschen das Universum erfassen.

Und es ist tatsächlich so simpel, dass man es einem kleinen Kind nicht erklären muss.

Ganz einfach geht die Identitätsbildung vor sich, indem man einem Kind einen Gegenstand zeigt und dazu sagt:

„(Das ist ein) Ball“

oder

„(Das ist eine) Puppe“.

Das ist eine natürliche Sache, die sehr simpel funktioniert.

Erst später beginnen wir, darüber nachzudenken.

Wenn der Puppe ein Arm ausgerissen wird, und wir ersetzen den Arm durch einen Ersatzarm – ist das immer noch dieselbe Puppe?

Angenommen, ich ersetze an einem Ding einen Teil nach dem anderen, bis alle Teile ersetzt worden sind. Bleibt es immer noch dasselbe Ding?

Wie ist das mit den Elektronen in einem Molekül?

Kann man da die einzelnen Elektronen voneinander unterscheiden? Handelt es sich immer um dieselben Elektronen? Oder sprechen wir nicht viel eher von einem „Elektronengas“ oder von unanschaulichen „Quanten­zu­stän­den“?

Sind Atomkerne mit sich selbst ident? Könnte man alle Atomkerne der Welt – zumindest theoretisch – durch­nu­merieren und man hätte dann lauter individuelle Atomkerne?

Oder wabert das ganze Universum als eine undefinierbare Materiewolke vor sich hin und die Identitäten, die wir wahrnehmen, sind eigentlich Schimären, die unsere Eltern uns eingeredet haben?

Na, und bei den materiellen Realitäten – also bei Atomen und Mole­külen – nennen wir sie einfach einmal „die Wirklichkeit“ – ist es ja noch vergleichsweise einfach.

Aber was ist mit den immateriellen Realitäten – nennen wir sie einfach mal die „Wahrheit“?

Ist Darth Vader immer derselbe, ganz egal, ob er von John im mittleren Westen, von Jacques in Paris oder von Erik in Norwegen perzipiert wird? Meinen wir alle dasselbe, wenn wir von Darth Vader sprechen, lesen und hören?

Der Streit geht auseinander, manche Leute behaupten, literarische Wahrheiten seien klarer definiert als so manche historischen Wahrheiten. Über Peter Pan wissen wir mehr, als über den historischen Jesus Christus – das neue Testament ist kein Geschichtsbuch, sondern eine Sammlung von Geschichten, wenngleich einige historische Tatsachen zugrunde liegen.

Und so ist diese grundlegende Frage, dieses „Was ist das?“, bzw. dieses „Wer ist das?“ eine Frage, die uns nie ganz losläßt, nie ganz loslassen wird.

Zeit, darüber ein kleines Büchlein zu schreiben.

 

 

Identität ist notwendig für Beziehung

Wenn mir meine Mutter gesagt hat „das ist ein Ball“, dann hat sie mir ermöglicht, mit dem Ball in Beziehung zu treten.

Und sie hat mir ermöglicht, anderen Menschen über meine Bezie­hung zu dem Ball zu erzählen: „Böser Ball hat mir weh getan“.

Identität folgt also nicht aus den Naturgesetzen, sondern Identität ist eine notwendige Voraussetzung, um Modellbildung betreiben zu können.

Erst nach der Modellbildung sind wir überhaupt in der Lage, Naturgesetze zu formulieren.

Sollte z.B. ein Quantentheoretiker unter meinen Lesern das Gegenteil herleiten können, bitte ich darum, mich zu korrigieren.

So liege der Verdacht nahe, dass die Identität etwas sei, das wir Men­schen hauptsächlich aus psychosozialen Gründen benötigten, und das wir aus diesem kühlen Grunde „in das Universum hinein­inter­pre­tie­rten“.

Damit wir uns nicht so verdammt alleine fühlten, beseelten wir die Natur, dächten uns alle möglichen Götter aus und ausserdem glaubten wir, dass der Mensch dazu erschaffen sei, die wahre Liebe zu finden.

Ewige Sehnsucht.

Aber auch ewige Triebkraft.

Einander kennzulernen, die wahre Identität zu entdecken, was versteckt sich hinter der Fassade?

Neugier.

Hoffnung.

Und Enttäuschung.

 

 

Reif durch Enttäuschung

Eine Enttäuschung ist immer auch eine Ent-Täuschung.

Nach einer Enttäuschung ist man um eine Täuschung ärmer, aber auch um eine Erfahrung reicher.

Und man ist näher an der Wahrheit. Wahres Ziel unserer Sehnsucht.

Nicht mehr ge-täuscht, sondern ent-täuscht.

 

 

Es gibt (nur) einen Gott

„Oida, ich sag‘ Dir. Mein Gott ist besser als Deiner. Der wird ihn fertig machen. Sag‘ ich.“

Es gibt immer noch Menschen, die an den Spruch glauben „Wir sind die Guten und die Anderen müssen besiegt werden“.

Jetzt kommt die Ent-Täuschung: „Du, und ich, wir glauben an denselben Gott – es gibt nur einen“.

Wenn wir uns streiten, dann stellen wir uns beide gegen Gott, den Herrn des Universums, der unser Vater ist und unser Bestes will.

Es gibt nichts, was so sehr mit sich selbst ident ist, wie dieser Gott.

Und wenn wir auch ein Fünkchen dieser Identität, dieser Gegenwart, in uns spüren, dann sind wir schon große Hoffnungsträger.

Diese große Einigkeit, dieser große Frieden, diese Gelassenheit, diese Freude, dieses Kindsein und diese Hoffnung.