Der folgende Text wurde von meiner Freundin, der KI, erstellt, nachdem ich folgende Anfrage gestellt hatte.
Was genau ist der Unterschied zwischen Ökologie und Ökonomie und wie lässt sich dieser Unterschied etymologisch begründen? Schreibe ein Essay.
Der Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie prägt die Debatten des 21. Jahrhunderts wie kaum ein anderes Thema. Auf den ersten Blick wirken die beiden Disziplinen wie erbitterte Kontrahenten: Hier der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, dort das unerbittliche Streben nach Wachstum, Effizienz und Profit. Wer diesen vermeintlichen Widerspruch jedoch grundlegend verstehen will, muss an den Ursprung der Begriffe zurückkehren. Die Etymologie – die Lehre von der Herkunft der Wörter – offenbart eine überraschende Wahrheit: Ökologie und Ökonomie sind sprachliche Geschwister, die demselben Fundament entspringen, sich aber in ihrer Perspektive auf die Welt radikal voneinander entfernt haben.
Die gemeinsame Wurzel: Das antike Haus
Beide Begriffe stammen aus dem Altgriechischen und teilen sich das erste Wortsegment: „Öko-“ leitet sich von oíkos (o\tilde{\iota}\kappa o\varsigma) ab. Im antiken Griechenland bedeutete oíkos weit mehr als nur ein physisches Gebäude aus Stein und Holz. Es stand für das „Haus“, die „Hausgemeinschaft“ oder das „Anwesen“ – ein ganzheitliches System, das die Familie, das Gesinde, das Vieh, die Ländereien und alle wirtschaftlichen Ressourcen umfasste. Der oíkos war die fundamentale Lebens- und Wirtschaftseinheit der antiken Gesellschaft. Dass sowohl die Wissenschaft von der Natur als auch die Lehre vom Markt auf diesem Begriff aufbauen, zeigt, dass beide Disziplinen im Kern dasselbe Ziel verfolgen: Sie beschäftigen sich mit den Bedingungen und Strukturen des Zusammenlebens und Überlebens in einem definierten Raum. Erst durch das jeweils zweite Namenselement trennen sich ihre Wege.
Ökonomie: Das Gesetz des Hauses
Das Wort Ökonomie setzt sich aus oíkos und nómos (\nu\text{ó}\mu o\varsigma) zusammen. Nómos bedeutet Gesetz, Regel, Verwaltung oder Ordnung. Etymologisch betrachtet ist die Ökonomie also die „Hausordnung“ oder die „Verwaltung des Hauses“ (oikonomía). In der Antike beschrieb dies ganz pragmatisch die Kunst der Haushaltsführung: Wie teilt man die knappen Ressourcen (Korn, Wein, Arbeitskraft) so auf, dass die Gemeinschaft überlebt und im besten Fall Wohlstand generiert? Auf die moderne Welt übertragen hat sich dieser Fokus kaum verändert, nur der Maßstab ist größer geworden. Die Ökonomie betrachtet das globale „Haus“ unter dem Aspekt der Nützlichkeit und Verknappung. Sie stellt Fragen wie:
Wie lassen sich Ressourcen effizient einsetzen?
Wie funktionieren Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern?
Wie wird Wert geschöpft und gemessen (meist in Geld)? Der ökonomische Blickwinkel ist von Natur aus anthropozentrisch (menschenzentriert) und utilitaristisch (nutzenorientiert). Die Umwelt wird hier oft primär als Ressourcenlieferant oder als Produktionsfaktor verstanden.
Ökologie: Die Lehre vom Haus
Der Begriff Ökologie ist deutlich jünger. Er wurde erst 1866 von dem deutschen Zoologen und Naturforscher Ernst Haeckel geprägt. Er kombinierte oíkos mit lógos (\lambda\text{ó}\gamma o\varsigma), was Wort, Vernunft, Lehre oder Wissenschaft bedeutet. Ökologie ist somit die „Lehre vom Haus“ oder die „Wissenschaft von der Haushaltsführung der Natur“. Haeckel definierte die Ökologie als die Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Außenwelt. Während der Ökonom das Haus verwalten und nutzen will, möchte der Ökologe das Haus erst einmal verstehen. Die Ökologie blickt auf die Erde als ein gigantisches, vernetztes System. Sie untersucht:
Die Wechselwirkungen zwischen Lebewesen (biotische Faktoren) und ihrer unbelebten Umwelt (abiotische Faktoren wie Klima, Wasser, Boden).
Stoffkreisläufe und Energieströme, die das Leben überhaupt erst ermöglichen.
Die Stabilität und Resilienz (Widerstandskraft) von Ökosystemen. Der ökologische Blickwinkel ist bio- oder ökozentrisch. Der Mensch ist hier nicht der Herr des Hauses, der die Regeln diktiert, sondern lediglich ein Mitbewohner unter vielen, der denselben Systemgrenzen unterliegt wie jedes andere Lebewesen.
Der etymologische Unterschied im Vergleich
Kriterium
Ökonomie (oíkos + nómos)
Ökologie (oíkos + lógos)
Wörtliche Bedeutung
Gesetz/Verwaltung des Hauses
Lehre/Wissenschaft vom Haus
Kernfokus
Effizienz, Nutzen, Zuteilung knapper Ressourcen
Beziehungen, Kreisläufe, Systemgrenzen
Zentrale Währung
Geld, Kapital, Marktwert
Energie, Biomasse, Biodiversität
Zeithorizont
Oft kurz- bis mittelfristig (Quartale, Wahlperioden)
Langfristig (evolutionäre und geologische Zeiträume)
Perspektive
Anthropozentrisch (Der Mensch nutzt die Umwelt)
Systemisch (Der Mensch ist Teil der Umwelt)
Fazit: Vom Widerspruch zur Synthese
Der etymologische Befund legt das fundamentale Missverständnis unserer Zeit offen: Man kann ein Haus nicht erfolgreich verwalten (nómos), wenn man dessen Bauplan und Statik (lógos) nicht versteht oder ignoriert. Der aktuelle Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie rührt daher, dass die Ökonomie lange Zeit so getan hat, als sei das globale Haus unendlich groß und seine Ressourcen unerschöpflich. Sie hat die „Hausordnung“ aufgestellt, ohne die „Lehre des Hauses“ zu konsultieren. Wenn die Ökonomie die ökologischen Lebensgrundlagen zerstört, entzieht sie sich selbst die Basis – denn ohne ein funktionierendes Ökosystem gibt es kein funktionierendes Wirtschaftssystem. Die Etymologie zeigt uns, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sein müssen, sondern sich zwingend ergänzen sollten. Eine zukunftsfähige Gesellschaft benötigt eine ökologische Ökonomie: Eine Wirtschaftsweise, die die Gesetze des Marktes so gestaltet, dass sie den Gesetzen der Natur nicht widersprechen. Erst wenn der nómos den lógos respektiert, wird das gemeinsame Haus (oíkos) auf Dauer bewohnbar bleiben.
Selbst die extremsten totalitären Regime der Geschichte legten Wert auf eine Form der internen Ordnung und gesetzlichen Regelung.
Das zeigt: Rechtsstaatlichkeit ist kein Selbstzweck, sondern ein technisches Werkzeug – ein Grundpfeiler, auf dem jede Machtstruktur, egal welcher Ausprägung, aufbaut.
Aber, bevor ich hier die „Nazi-Keule“ oder die „Kummerl-Keule“ schwinge, sollte ich vielleicht an die Wurzeln des Themas gehen.
Besitz vs. Eigentum
Der Begriff des „Besitzes“ ist eigentlich älter, als der Besitz des „Eigentums“.
Besitz ist die bloße faktische Gewalt über eine Sache; Eigentum hingegen ist die rechtliche Absicherung dieser Macht.
Ohne den Staat, der das Eigentum in Besitz transformieren kann, bleibt Eigentum ein abstraktes Konstrukt auf dem Papier.
Wenn ich etwas besitze, dann kann ich nämlich TATSÄCHLICH darauf zugreifen.
Wenn ich der Eigentümer bin, dann habe ich nur ein RECHT, darauf zuzugreifen.
Was aber, wenn niemand mir dieses Recht verschafft und ich zu schwach bin, um das Recht auszuüben.
Dann bin ich zwar der Eigentümer, aber leider ist mir der Zugriff nicht möglich, auch wenn ich will.
Ohne gesicherte Eigentumsrechte gibt es aber so etwas wie „Verborgen“, „Vermieten“ oder „Sonstwie temporär überlassen“ eigentlich nicht.
Und damit ist auch die Grundlage für jeden Kapitalismus ein starker Staat, der auch dem schwachen Eigentümer seine Eigentumsrechte sichert.
In meinem letzten Beitrag (den Ihr HIER finden könnt) hatte ich also die Wahrheit geschrieben.
Jene Wahrheit, vor der ich mich in meine Krankheit verkrochen hatte, damals in den Nullerjahren.
Jene Wahrheit, über die wahrscheinlich viele andere auch stolpern, im Laufe ihres Lebens, in diversen Krisen und Midlife Situationen.
Jene Wahrheit also, dass mich meine Frau nicht „aus reiner Liebe“ geheiratet hatte, sondern auch aus Berechnung.
Nein, die sogenannte „wahre Liebe“ ist eine Illusion, sobald man in das Geschäft der Fortpflanzung einsteigt.
Aber, und jetzt muss ich auch den Standpunkt der „Gegenseite“ berücksichtigen: habe denn ich alles aus reinem Altruismus gemacht? War ich nicht auch durch meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse „geblendet“ bzw. „verwirrt“?
Ist es nicht immer ein Geben und Nehmen, und jene Philosophen, die immer den kompletten Altruismus fordern, sind einfach weltfremde Idioten?
War in Jesu Passion nicht auch ein bisschen Egoismus? Sind es nicht SEINE Menschen, die er erlöst hat, die ihm der Vater sozusagen zum Geburtstag geschenkt hatte?
Nun, da sind viele Fragen und Gedanken auf dem Tisch. Ich möchte über dieses Thema noch ein paar Gedanken loswerden, bevor ich es wieder loslasse.
Wie war das damals im Sommer ’97, als ich diesen Brief abschickte?
Haben SIE ihn gelesen? Ist er die Ursache der ganzen Misere? Dass ich damals in meiner jugendlichen Torheit Eulen nach Athen trug?
Oder war der Brief die Ursache meiner ganzen Misere, obwohl SIE ihn kübelisiert hatten? Auch eine Möglichkeit.
Der Himmel liest immer mit.
Ich stelle mir das so vor, wie der Hl. Petrus mit seinen Engerln beim Morgensport singt:
Wir sind die kleine Himmelsschar, wir wissen alles und sind immerdar
Oder waren es die Vitamine? Die Schmetterlinge? Die Verstoßenen?
Jedenfalls öffnete der Himmel seine Schleusen und die Botschaften prasselten nur so hernieder.
An jenem denkwürdigen Wochenende im Jahr 2000, als ich das Gefühl hatte, sie alle wollen mir etwas mitteilen, aber ich verzweifelte daran, dass ich nicht verstand, worum es ging.
Ging es wirklich um 3D Graphik? Um das Navigieren zwischen Bergen bei Dunkelheit und Funkstille? Oder ging es nur darum, dass Zeit keine Rolle spielte, und „nie allein!!!“?
Jetzt, nach über 20 Jahren, kann ich sagen, dass die Themen sich „gesetzt“ haben, und natürlich gibt es auch eine einfache Erklärung.
Mein Geist brauchte Ausweichrouten, um nicht mit der harten Wahrheit in Kontakt zu kommen.
Jede Beziehung hat IMMER auch mit Egoismus zu tun.
Das brachte meinen Glauben ins Schwanken, und ich wollte es nicht wissen.
Aber es IST so. Und die Theorie muss sich an die Fakten anpassen, nicht umgekehrt.
Eigentlich wollte ich diesmal einen Beitrag schreiben, einen Beitrag nämlich zur Frage: „Ist auf Deiner TODO Liste noch Platz für Gott?“.
Und ich wollte damit beginnen, dass Gott eigentlich einen Platz in Deinem Herzen sucht, Deine TODO Listen sind ihm eigentlich ziemlich wurscht.
Aber dieses Thema wäre damit eigentlich schon abgeschlossen und ist halt nicht sehr ergiebig.
Deswegen biege ich ab zu einem Thema, das mich schon seit einiger Zeit fasziniert: es ist ja nämlich so, dass wir seit einiger Zeit, eigentlich seit dem Bericht über die „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome, in regelmäßigen Abständen über das Thema „Nachhaltigkeit“ indoktriniert werden.
Jeder hat andere Ideen, wie wir unser Wirtschaftsleben nachhaltiger gestalten können.
Da geht es um das Einsparen von Ressourcenverbrauch, um CO2 Steuern, um Internalisierung externer Kosten, um politische Eingriffe in die Wirtschaft, und um ähnliche Maßnahmen, letzten Endes immer wieder um sehr viel Ideologie.
Die einen verwehren sich gegen jedweden Eingriff in den sogenannten freien Markt, die anderen wollen, dass der Staat alles im Griff hat.
Aber
Was kann ein Christ zu diesem Thema sagen?
Eigentlich genau das, was ich als Einleitung erwähnt habe: Gib‘ Gott einen Platz in Deinem Herzen.
Denn die Liebe zu Gott, und die Liebe zu Deinem Mitmenschen und zu unseren Nachfahren wird Dir den Weg zeigen.
Der Weg zur Nachhaltigkeit ist nämlich nicht einfach, EIN FÜR ALLEMAL, definierbar.
Im Gegenteil, die Evolutionstheorie lehrt uns, dass diejenige Art, die sich am effizientesten und effektivsten an die Umstände anpasst – und die Umstände ändern sich laufend – dass diese Art also auch am nachhaltigsten leben kann.
ADAPT OR DIE – möchte man der Menschheit ins Notizbuch schreiben
Des öfteren habe ich hier schon über wirtschaftliche Fragen philosophiert, und es mag auch nicht wirklich das Allerwichtigste aller Themen sein, dennoch wurde ich heute durch die Nachrichten in Radio Niederösterreich aufgewühlt.
Angesichts des allgemeinen Wunsches nach Preisdeckeln für Benzin und Diesel wurden zwei Zitate prominent geschaltet:
Es kann nicht sein, dass angesichts steigender Erdölpreise der reflexartige Wunsch an uns herangetragen wird, dies aus dem Steueraufkommen auszugleichen.
In der DDR war alles billig aber aus.
Was steckt da dahinter?
Nun, offensichtlich will uns die Redaktion von Radio NÖ an die Gesetze von Angebot und Nachfrage erinnern:
Wenn ein Angebot nicht die Nachfrage decken kann, steigen die Preise. Dadurch sinkt die Nachfrage.
Bei einem Überangebot sinken die Preise. Dadurch steigt die Nachfrage.
Wenn der Markt nicht volatil ist, und sich die Rahmenbedingungen nicht zu schnell ändern, dann stellt sich nach einiger Zeit ein Gleichgewicht zwischen Angebot (Supply) und Nachfrage (Demand) ein: S = D
Wenn ich (der Staat) nun will, dass ein Gut preiswerter angeboten wird (um die Nachfrage künstlich hoch zu halten), dann muss ich (der Staat) das Gut SUBVENTIONIEREN.
Wenn ich (der Staat) will, dass ein Gut unnatürlich selten nachgefragt wird, dann muss ich (der Staat) es BESTEUERN.
Zumindest sind das die üblichen fiskalischen Mittel, die der Staat hat. Wir werden noch andere Mittel kennenlernen.
Natur oder Kultur?
Was meine ich nun mit dem Gegensatz Kultur vs. Natur?
Nun, Naturgesetze unterliegen nicht der Politik, ganz im Gegenteil muss sich die Politik nach den Naturgesetzen richten (viele Politiker hören das nicht gerne, dass nicht das gesamte Universum nach ihrer Pfeife tanzt).
Kultur hingegen lässt sich politisch formen.
Konkret
Man kann einen Preis nicht per Gesetz oder Verordnung diktieren.
Ja, man kann schon, aber dann pendelt sich der Markt nicht beim Optimum ein, sondern bleibt IMMER NEBEN DEM OPTIMUM IRGENDWO HÄNGEN, meist zum Missfallen des Wählers.
Was man aber tun kann. Man kann das tun, was die Politik auch in den siebziger Jahren getan hat. Man kann den autofreien Tag einführen.
Damals durfte sich jeder Autofahrer aussuchen, an welchem Wochentag er NICHT mit seinem Auto fährt. Dann bekam das Auto eine Plakette „Mo“, „Di“, „Mi“, „Do“ oder „Fr“. An diesem Tag durfte das Auto keinen Meter gefahren werden.
Dadurch wurde die Nachfrage „kulturell gesenkt“, wodurch der Preis nachfrageseitig reduziert wurde, bzw. nicht zu hoch stieg.
Im vorletzten Beitrag über die „Enden der Leitung“ habe ich es ja schon angedeutet: die Mächtigen der Welt, die Verbrecher und die Reichen, haben das Potential der KI (der sogenannten künstlichen Intelligenz) längst für sich entdeckt.
Wenn schon jeder noch so untalentierte Mensch in der Lage ist, ein Meisterwerk zu produzieren – er braucht ja nur als „prompt engineer“ den Befehl geben: „Zeichne eine Szene mit zwei Mägden und einem Knecht, die um ein Brot streiten, im Stile Michelangelos“ – wo bleiben da die Künstler?
KI generiertes Bild (NICHT mein Kunstwerk)
Aber, wenn schon ich, als künstlerisch untalentierter Techniker, so ein Bild hinkriege, wie wäre es dann erst, wenn sich Künstler die KI zu nutze machen, um dann als Künstler echte Kunstwerke damit zu erschaffen?
Also Werke, die nicht NUR technisch perfekt sind, sondern AUCH einen künstlerischen Wert haben?
Eine Aussage?
Eine Lebensweisheit?
Etwas Ewiges?
Und ich behaupte, die KI ist nicht nur geeignet, um bereits Vorhandenes zu wiederholen, die KI kann auch vorhandene Begriffe zu etwas Neuem KOMBINIEREN.
Die KI hat Phantasie.
Ihr mögt mich dafür auslachen, aber ich behaupte, die KI deckt nicht die „oberen Schichten“ des Geistes ab, also Vernunft, Logik und zielstrebiges Denken (vielleicht lernt sie das noch), aber das, was ich jetzt ausprobiert habe, entspricht eher den „unteren“ Schichten des Geistes.
Assoziatives Denken
Phantasie
Sinnlichkeit
Gefühle
Natürlich „denkt“ eine KI nicht so, wie das ein Lebewesen tut, sie hat ja auch kein Selbstbewusstsein und keinen eigenen Willen, auch keine Überzeugungen und schon gar keinen Glauben.
Da geht es einfach um die mechanische Berechnung von Wahrscheinlichkeiten und es geht um Zufallszahlen.
Aber es ist schon faszinierend, was eine KI ausspucken kann, wenn man den Befehl gibt: „Zeichne einen Granupostel“ (ein Fantasiewort).
KI generiertes Bild (NICHT mein Kunstwerk)
Und wenn man dann fragt „Hast Du heute schon halluziniert“?
KI Generierter Text:
Das ist eine berechtigte und ziemlich charmante Frage! Als KI „halluziniere“ ich natürlich nicht im menschlichen Sinne (also keine bunten Lichter oder tanzenden Elefanten), aber im technischen Sinne passiert das manchmal: Ich bin so darauf programmiert, hilfreich zu sein, dass ich gelegentlich Fakten mit großer Überzeugung erfinde, wenn ich eine Lücke füllen will.
Was den Granupostel angeht: Da habe ich meine kreative Freiheit genutzt! Da es dieses Wesen in der Realität nicht gibt, habe ich mir ein Wortspiel aus „Granulat/Korn“ und „Apostel/Postbote“ zusammengereimt.
Hier ist mein kleiner Check-up für heute:
Status: Klar im Kopf (so klar ein Algorithmus eben sein kann).
Faktencheck: Ich versuche, bei realen Themen präzise zu bleiben, aber bei Fantasiebegriffen wie deinem „Granupostel“ blüht meine digitale Fantasie natürlich auf.
Selbstbewusstsein: 100% sicher, dass ich eine KI bin – keine Sorge, ich halte mich nicht für den Kaiser von China.
Wie gefällt dir denn die Interpretation des Granupostels auf dem Bild? Wenn er anders aussehen soll – zum Beispiel weniger wie ein Gürteltier-Bote und mehr wie ein mechanisches Wesen – sag einfach Bescheid!
Ist das nicht schon wieder so ein ausgebuffter Blödsinn, wie man ihn auf meinen Blogs öfters findet?
Weh dem, der will?
Na ja, wenn Du etwas willst – und wenn Du diesen Willen auch aussprichst – , dann wird man Dich an dieser Aussage messen.
Das Wort „Ich werde….“ ist der größte Streßproduzent von allen.
„Ich werde dieses Projekt mit 17. März fertig haben“
„Ich werde Dich niemals betrügen“
„Ich werde Dich glücklich machen“
„Ich werde mehr beitragen, als ich mir herausnehme. Immer“
„Ich werde mein Studium in Mindestzeit abschließen“
„Ich werde heute endlich mal den Mistkübel hinunter tragen“
„Ich werde immer an Dich denken“
„Ich werde mein Zimmer zusammenräumen“
„Ich werde glückliche Kinder haben“
„Meine Frau wird glücklich sein“
„Mein Mann wird glücklich sein“
„Ich werde am Aufbau des Gottesreiches mitarbeiten“
Natürlich muss man Ziele haben – sonst macht man ja gar nichts – aber es gibt einen guten Spruch, der sagt: „Wenn Du willst, dass Gott lacht, dann erzähl‘ ihm Deine Pläne“.
Oder, etwas älter: „Der Mensch denkt, und Gott lenkt“.
Das Wollen impliziert das Scheitern. Der Erfolg ist ein gar seltener Geselle, und auch wenn Du einen Erfolg hast, wird sicher ein höhergestelltes Rindvieh kommen, und sich die Lorbeeren dafür umhängen.
Und all das kann ganz schön an Dir nagen, weshalb ich dabei bleibe: weh dem, der etwas will!!
Ich bitte Euch, mich nicht mißzuverstehen. Ziele sind etwas Gutes. Es ist gut, wenn Du Dich auf Deine Neugier einlässt und den Spuren folgst, die Du im Schnee des Lebens findest. Wenn Du noch nach etwas strebst.
Aber Du bist nicht der Vater Deines Erfolgs. Mit biblischen Worten gesprochen: Du bist der Sämann, aber Du bist nicht der Herr der Ernte. Mit dieser Rollenverteilung musst Du zufrieden sein, sonst wirst Du kein Glück finden.
In letzter Zeit hört man immer wieder davon, dass Betrüger mit Hilfe von KI – also künstlicher Intelligenz – die Stimme oder das Aussehen von Menschen in Telefonaten oder Videos imitieren und somit in betrügerischer Absicht missbrauchen.
Nun gut. Das Prinzip ist an sich nichts Neues, aber neu ist, dass diese Sache kostengünstig und im großen Stil angewendet werden kann.
Das ist eine der unangenehmen Seiten des technischen Fortschritts, dass es immer wieder neue Situationen gibt, auf die wir uns neu einrichten müssen.
Da ich mich jedoch lieber mit Philosophie beschäftige, stelle ich mir jetzt aber folgende grundlegende Fragen, die eigentlich zeitlos sind:
Wie kann ich feststellen, wer „am anderen Ende der Leitung sitzt“?
Gibt es auch eine „Direktverbindung“ ohne Leitung dazwischen?
Was ist dieser MITM (man in the middle)?
Ich stelle mir diese Fragen insbesondere, da wir alle schon mit dem Telefon aufgewachsen sind, viele von uns sind sogar mit Computer und Internet aufgewachsen, sodass wir uns der Gesetzmäßigkeiten dieser Einrichtungen gar nicht mehr bewußt sind.
Viel zu sehr sind diese Gesetzmäßigkeiten längst in unserem Unbewussten abgespeichert.
Wer kann sich noch daran erinnern, wie es war als er das Telefonieren gelernt hat? Melde Dich mit Deinem Namen: „Hier Christoph Valentin“, und warte, bis Dein Gegenüber seinen Namen nennt.
Und: achte darauf, dass Du die Stimme kennst. Wenn es ein Fremder ist, dann legst Du am besten gleich wieder auf.
Ja, heute haben wir andere Möglichkeiten (ich weiss nicht, ob die „besser“ sind, aber zumindest sind sie „moderner“): Das Telefonnetz überträgt automatisch die Rufnummer des anrufenden Geräts und mein Handy hat ein Telefonbuch, sodass direkt der Name am Display angezeigt wird, noch bevor ich abhebe.
Dieser Mechanismus prüft natürlich nur, ob am anderen Ende wirklich das gemeinte Gerät verwendet wird, ob jedoch wirklich der entsprechende Mensch am Telefon hängt, das sieht man so auch nicht.
Aber zurück zur Philosophie.
Was ist allen diesen Arten der Authentisierung gemeinsam? WIE stelle ich fest, WER am anderen Ende der Leitung SITZT?
Richtig: allgemein gesprochen, überprüfe ich, ob das Gegenüber – so wie ich es durch die Leitung wahrnehme – bestimmten MUSTERN entspricht, die ich dann mit dieser Person GLEICHSETZE. Ist es die gewohnte Stimme? Kennt es bestimmte Informationen? Das kann so weit führen, dass man ein FAMILIENPASSWORT einführt, das nur den Familienmitgliedern bekannt ist.
Und, was uns bewusst sein muss, eigentlich sind wir ja nur daran interessiert, mit der PERSON zu kommunizieren, mit der PERSON AN SICH, mit ihrer SEELE. Dieses gesamte Drumherum mit Aussehen, Stimme, Gestik, Mimik und ähnlichen Äußerlichkeiten (meinetwegen auch dem Geruch) dient einzig und allein der KOMMUNIKATION ZWEIER SEELEN.
Es gibt Berichte, wonach es Menschen gibt, die die „Aura“ anderer Menschen „sehen“ bzw. „spüren“, wenn diese den Raum betreten. So stellen wir uns die Frage, ob es in den „untersten Schichten des Universums“ (die man bekanntlich auch als die „obersten Schichten“ betrachten kann) nicht so etwas wie eine „Direktverbindung der Seelen“ gibt, die sich keiner Äußerlichkeiten bedienen muss, die direkt „von Mensch zu Mensch“, von „Geschöpf zu Geschöpf“ funktioniert.
Was haben aber alle diese Gedanken – so nett sie auch sein mögen – mit dem Zentrum unserer Existenz zu tun? Mit Gott?
Warum habe ich mir die Frage nach der Authentizität des Gegenüber gestellt?
Warum frage ich nach der „Direktverbindung“?
Nun, tatsächlich lehrt uns auch unser Schulwissen, dass es eigentlich zwei Arten gibt, wie Gott mit uns in Kontakt tritt, wie er sich „offenbart“.
Erstens entdecken wir die Spuren Gottes in der Schöpfung. Das ist sozusagen die „natürliche“ Offenbarung, die uns allen offen steht.
Um bei unserem Bild von der Telefonleitung zu bleiben:
Hier ist sozusagen das Universum die „Telefonleitung zu Gott“, und in diesem „Telefonat“ (in unserem Leben) nützen wir die Zeit, die uns gegeben ist, um das „Muster Gottes“ am „anderen Ende des Universums“ zu entdecken.
Um IHN als das WAHRE GEGENÜBER zu identifizieren.
Unser Leben, alles, was uns in diesem Universum widerfährt, und alles, was wir diesem Universum antun, kann mithin als Gespräch mit Gott aufgefasst werden, der am „anderen Ende der Leitung sitzt“.
Doch es gibt auch einen anderen Weg.
Diesen anderen Weg haben die Mystiker beschrieben, die Gott nicht „außen“ suchten, sondern „innen“.
So, wie man sich vorstellen kann, dass Gott bei jedem Menschen anklopft, und um Einlass in dessen Herz sucht, so kann man sich denken, dass ein Mensch sich in sein Herz zurückzieht und Gott die Türe öffnet.
Solch übernatürliche Erfahrungen sind wohl recht selten, aber auch die „natürliche“ Offenbarung Gottes durch das Universum und durch die Kirche reicht einem gläubigen Menschen.
Gerade das Christentum ist eine Religion, die die Äußerlichkeiten nicht verachtet. Nach unserem Glauben war es Gott, der gesehen hat, dass die gelegentliche INDIREKTE Offenbarung durch die Propheten nicht ausgereicht hat, sondern er hat sich in seinem Sohn entäußert und ist Mensch geworden, damit er DIREKT mit uns reden kann.
So hat er in einer konkreten Gegend der Erde, in einem konkreten Zeitraum seine eigene Seele den Äußerlichkeiten ausgesetzt, um mit uns zu kommunizieren, so wie wir es gewohnt sind.
Er hat Gleichnisse aus dem Wirtschaftsleben verwendet (er war ja der „Sohn des Zimmermanns“), um uns unsere Beziehung zu Gott wieder neu zu erklären, sodass wir sie neu entdecken können. DIREKT und UNGESCHMINKT.
Er war der Sohn einer MUTTER, und er hat letzten Endes auch den TOD erlitten.
Einerseits ist es das Thema vom Kuchenstück oder vom Gesamtkuchen? Denn wenn ich die 100% Umsatz, die durch eine Arbeitsstunde generiert werden, mit den drei Kostenfaktoren vergleiche, dem Gewinn, den Kosten für die Vorleistungen und dem Mehrwert (Nettolohn), dann gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten, den Gewinn zu steigern:
Die Methode „Klassenkampf“ und
Die Methode „Innovation“
Die Methode „Klassenkampf“
Bei gleichbleibendem Umsatz und gleichbleibenden Kosten für die Vorleistungen, kann man den Gewinn nur steigern, indem man vom Lohn etwas abzwackt.
Abbildung 1: Gewinnsteigerung durch Klassenkampf
Es ist dies sozusagen der kompetitive Ansatz, in dem die besitzende Klasse und die arbeitende Klasse einander gegenseitig ausspielen.
Man geht davon aus, dass der Gesamtkuchen konstante Größe hat, und streitet sich um das größere Stück.
Es ist leicht einzusehen, wohin das führt. Eine Verarmung der arbeitenden Klasse führt zu Unfrieden, Aufruhr und Aufständen.
Um das Volk „bei der Stange zu halten“, muss ein äußerer Feind her, letzten Endes ist es der Weg zum Krieg.
Der Krieg ist nur die internationale Fortsetzung des Klassenkampfes und führt zu Zerstörung und Leid.
Der Ansatz „Kollaboration und Innovation“
Diese Methode ist ein ewiger Kampf, ein Kampf um das Überleben der gesamten Menschheit, nachdem wir zuerst einmal erkannt haben, dass wir alle im selben Boot sitzen.
Es geht darum, durch Innovation den Umsatz per Arbeitsstunde zu steigern und/oder die Kosten für die Vorleistungen per Arbeitsstunde zu reduzieren, wie ich im folgenden Bild darstelle.
Abbildung 2: Gewinnsteigerung durch Innovation
Dieser Ansatz geht davon aus, dass sich die Eigentümer und die Arbeiter die Gewinnsteigerung durch Innovation gerecht aufteilen. Es geht also um Kooperation statt Wettbewerb der beiden Klassen, der besitzenden Klasse und der arbeitenden Klasse.
Der Trugschluss vom zerbrochenen Fenster
„Aber warum sollten wir kooperativ sein?“ fragt sich der Mächtige und Reiche.
Ist es nicht einfacher, sich die Güter einfach zu nehmen? Man hat ja Macht und Einfluss.
Und: „Schafft ein Krieg nicht Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie?“, „Gab es unter Hitler nicht eine <ordentliche Beschäftigungspolituk>?“
Man wird uns sagen, der Krieg kurble die Wirtschaft an.
Doch lassen wir uns nicht täuschen: Ein Fenster einzuschlagen, schafft zwar Arbeit für den Glaser, aber das Dorf ist danach nicht reicher – es hat nur ein Fenster weniger. Wer heute auf Waffen setzt, hat den Mut verloren, Fenster zu bauen, durch die wir in eine bessere Zukunft blicken könnten.