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August 9, 2019

……geht’s H I E R


Vom freien Nomaden zum Sklaven des Marktes – Summary

Mai 13, 2021

Bisher hatten wir folgende Beiträge:

Und will noch folgende Themen bearbeiten:

  • Weitere Fallbeispiele für das Gütekriterium
    Ist Überschuss gut? Globaler Überschuss. Glaube. Abschreibungen. Entropie.
  • Geistiges Eigentum, Rezepte, Zaubersprüche
    Druckerpresse, Internet, Freedom of Information
  • Privateigentum, Brache, Eigenbedarf
  • Trennung von Konsum, Leben und Produktion – Transport
  • Das globale Ressourcenproblem (P wird kleiner, K größer)
    P erhöhen oder K verkleinern? Kopfzahl? ü = 0
  • Macht ist Kopfzahl

Eine schöne neue Woche

Euer Christoph

P.S.: hier noch die „11 Gebote Christophs“ in einer VORLÄUFIGEN Version

  1. Gewinn ist auch nur ein Kostenfaktor
  2. Wenn Du einen Kredit nimmst, mietest Du ein Kapital
  3. Man soll Dinge nur outsourcen, wenn man selber zu teuer dafür ist, niemals aus Bequemlichkeit oder wegen Mangel von Know How
  4. Die Leistung des Eigentümers besteht darin, dass er seinen Namen hergibt und beruht auf gegenseitigem Vertrauen
  5. Der Miteigentümer leistet nichts und soll auch keine Dividende erhalten
  6. Ressourcen sind gratis, nur Menschen werden bezahlt
  7. Die Welt braucht einen Eigentümer – das ist die Menschheit (als Stellvertreter des Herrn)
  8. Die Welt braucht einen Namen – was haltet Ihr von Humanistan?
  9. Basis-Pensionen soll man nicht spekulativ veranlagen (also nicht über Miteigentümerschaft oder Finanzprodukte höheren Grades)
  10. Jede Veranlagung, die eine höhere Rendite verspricht als die Inflationsrate, läuft letzten Endes auf ein Pyramidenspiel hinaus.
  11. Wir sollten alle GEMEINSAM (trotzdem kompetitiv) an diesem Werk arbeiten, denn es ist GOTTES WERK.  
  12. Die ideale Inflationsrate entspricht der Abnützung der Produktionsmittel


Vom freien Nomaden zum Sklaven des Marktes – IV (Risiken)

Mai 13, 2021

Nachtrag zum heuristischen Gleichgewichtskriterium

Wir haben also jetzt definiert, dass ein Hof im Feudalsystem dann ethisch korrekt geführt wird, wenn das

Heuristische Gütekriterium für Hofführung im Feudalsystem

(R – C) + (1 – (K/P + ü)) * fBU = K * infl + shg * fBU  (Gl. 1)

über einen längeren Zeitraum gerechnet zutrifft

Wieder haben wir die drei Verantwortlichkeiten:

  1. Jedes Mitglied des Hofes muss dafür Sorge tragen, im Rahmen des Hofes gesund zu produzieren und zu konsumieren, wie es seiner eigenen Identität (Physis, Psyche) entspricht.
    Wenn das nicht geht, gibt es die üblichen drei Möglichkeiten
    1. Die Situation akzeptieren (für Looser) oder sich selber ändern (für Treue)
    2. Den Hof verlassen (für Abenteurer)
    3. Den Hof verändern (für Super-Heroes)
  2. Der Bauer hat das Gütekriterium zu überwachen und bei Abweichungen Maßnahmen zu setzen. Die Anteile (R – C) und (1 – (K/P + ü)) * fBU sind „über einen längeren Zeitraum gerechnet“ (der in der Größenordnung der Verderbnis der Lebensmittel liegt, z.B. ein Jahr), ebenfalls K * infl und shg * fBU.
  3. Durch entsprechende Ethik-Regeln muss dafür gesorgt sein, dass es einen „sozialen Ausgleich“ gibt, der Starke muss dem Gefallenen „auf die Beine helfen“

Und folgende Idealisierungen

  1. Almosen von einem Hof zu einem anderen sind hier vernachlässigt
  2. Kredite kann man als Finanzdienstleistungen mit diesem Modell darstellen
  3. Subventionen vom Fürsten an den Hof kann man als Investitionen in zukünftige Steuerzahlungen – Kapitalaufstockungen – interpretieren
  4. Steuern gegenüber dem Fürsten kann man als Zahlung einer Serviceleistung interpretieren, da der sich um folgende Dinge kümmert
    1. Sozialer Ausgleich im Fürstentum
    2. Verteidigung des Fürstentums
    3. Ermöglichung des Handels (Währungspolitik, Straßenbau)

Einlagerung und Krise

Zuallererst ist die Balance zwischen Geldvermögen und Sachvermögen zu hinterfragen.

Geldeinlagerungen und Sacheinlagerungen dienen – und daran hat sich seit der Steinzeit nichts geändert – allesamt dem Überdauern der Krise, einen anderen Zweck gibt es nicht, ausser man möchte die Inflation.

Sachvermögen – zum Beispiel schöne Kunstwerke – können im Krisenfall bei einem anderen Hof gegen notwendige Güter getauscht werden, vorausgesetzt, sie sind im anderen Hof vorhanden und der andere Bauer mag Bilder.

Für Geld gilt im Wesentlichen dasselbe, man muss nur die Krise vorher durchsimulieren und sich überlegen, ob Geld oder Sachvermögen nützlicher sein wird, welche Art von Geld (z.B. Schweizer Franken) und welche Art von Sachvermögen (z.B. Knäckebrot).

Das gemeinsame Geld ist eine sichere Anlage, solange der Fürst und die Bauern es gemeinsam schaffen die Inflation niedrig zu halten.

In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass alle Einlagerungen als Spareinlagen vor sich gehen und dass die Krise immer nur ein Fürstentum betrifft – mit Geld kann man in der Krise beim Nachbarfürstentum BEGRENZT Güter einkaufen, solange die Währung dadurch nicht in die Inflation gerät.

Beispiel „Einlagerung nur durch Geldvermögen“

Wenn der Hof nur Geldvermögen einlagert, dann heisst das, dass sein gesamtes Sachvermögen nur aus Produktionsmitteln besteht und der Faktor shg entspricht der Abnützung der Produktionsmittel, plus dem relativen Produktionsausfall wegen der Krise.

Das eingelagerte Kapital K entspricht dem größten anzunehmenden Unfall (im letzten Beispiel war das 3 * fBU).

shg……Abnützung der Produktionsmittel (Abschreibung) + anteiliger Produktionsausfall durch Krisen

K………..GAU = 3 * fBU

also eingesetzt

(1 – (K/P + ü)) * fBU = 0 (Gl. 2)

(R – C) = K * infl + shg * fBU (Gl. 3)

(Gl. 3) kennen wir bereits. Sie gibt an, wieviel Geld der Hof sparen sollte. Der Reingewinn, der dem Eigentümer zusteht, ist hier bereits abgezogen und diente dazu, den „Namen des Eigentümers anteilig zu mieten“.

Ein „guter Name“ ist mehr wert, ein „schlechter Name“ ist weniger wert.

(Gl. 2) erinnert sehr an das Kriterium für den Nomaden 1 – K / P = 0, nur gibt es hier noch den Anteil ü, weil es ja einen Außenhandel gibt.

Ethisches Gleichgewicht: ü = 1 – K / P

K / P ist das Verhältnis zwischen Konsumzahl und Produktionszahl und darf ungleich 1 sein, wenn es im Aussenhandel entweder einen Überschuß oder einen Nettoimport gibt.

Für Gesellschaften mit K / P > 1 muss ü < 0 sein (Nettoimporte), sonst folgt daraus negativer Schwund (mit allen Folgen, die bereits ventiliert wurden).

Für K/P < 1 muss ü > 0 sein, sonst folgt daraus positiver Schwund (mit allen seinen Folgen, die bereits ventiliert wurden).

Einlagerung und Versicherung, Weltvermögen

Natürlich kann man die Einlagerung auch outsourcen zu Versicherungsunternehmen, wenn man nicht die Möglichkeiten zur Einlagerung hat.

Unter Berücksichtigung der Versicherungsunternehmen bleibt also der Satz

Die weltweite Einlagerung von Geld- und Sachvermögen (ausgenommen Produktionsmittel) sollte der Gesamtmenge der Risiken entsprechen, die

  • nicht durch Versicherungen gedeckt sind
  • durch diese Art Vermögen überhaupt gedeckt werden können

Es hat keinen Sinn, Vermögen anzuhäufen für Risiken, die prinzipiell oder durch dieses Vermögen nicht verhindert oder zumindest gelindert werden können.

Wie ist das nun mit den Risiken für die Weltwirtschaft (ich meine nicht Deinen privaten Haushalt, dort kennst Du Dich besser aus)?

  1. Inflation
  2. Epidemien
  3. Pandemien
  4. Erdbeben und Tsunamis
  5. Vulkanausbrüche
  6. GAUs mit menschlichen Technologien (Reaktorkatastrophen)
  7. Meteoriteneinschlag
  8. Kometeneinschlag
  9. Kriege und Hungesrnöte
  10. Revolutionen, Raubzüge

Welche sind unvermeidbar? Welche kann man mit Geld- oder Sachvermögen wieder gut machen oder mildern? Welche kann man mit dem Einsatz von Geld- oder Sachvermögen vermeiden?

Jeder denke selber nach, ob wir zuviel, zuwenig oder genau richtig viel besitzen, und ob eine Pandemie nicht ein Argument für Vermögenssteuern ist.

Meint

Euer Christoph


Vom freien Nomaden zum Sklaven des Marktes – III (arbeitsteilige Konsumgesellschaft)

Mai 12, 2021

Vom Geld

Als wir uns im letzten Beitrag (https://letztersein.com/2021/05/11/der-weg-vom-nomaden-zum-sklaven-des-marktes-ii-zur-hofwirtschaft/)

Gedanken über die Hofwirtschaft machten, entdeckten wir, dass es nun eine gemeinsame Währung geben MUSSTE, um den Handel zwischen den Höfen zu ermöglichen, sodass jeder Hof nur mehr einen Teil seines Verbrauches auch selber erzeugte.

Spezialisierung war angesagt, der Transport wuchs.

Aber ein „internes“ Geld – eine innerhalb der Sippe gültige „Währung“ musste es auch schon bei den Jägern und Sammlern gegeben haben, um Erzeugung und Verbrauch gerecht zu verteilen.

Bei den Überlegungen über den Schwund sind wir dahinter gekommen, dass sich Lebensmittel nur schlecht als Währung eignen, weil sie nach kurzer Zeit verderben.

Welche Eigenschaften sollte ein Geldstück also haben?

  • Alle (die ganze Sippe) sollten an den Wert des Geldstücks glauben
  • Es sollte nicht kopierbar sein (die Sacheigenschaft haben) und der Eigentümer sollte erkennbar sein
  • Es sollte gut lagerfähig sein

Man nimmt an, dass z.B. Tierknochen aus der Jagdbeute oder Felle als interne Währung der Jäger und Sammler verwendet wurden.

Je einen höheren Anteil an der Jagdbeute man bekam, desto mehr „interne Dienstleistungen“ konnte man sich leisten – abgesehen vom Fleisch, das ja zum Verzehr gedacht war.

Natürlich sollte das Geld nur innerhalb der Sippe eine Bedeutung haben, weshalb wohl der Häuptling sein Zeichen auf die Knochen gemacht hat, vielleicht jedes Jahr ein neues, weil die alten Knochen nichts mehr wert waren.

Städte, Gewerbe – Trennung von Haus und Hof

Mit dem Geld kam die Macht.

Mit steigender Produktivität (wir Erfinder sind der Teufel) wuchs wieder die Kopfzahl und damit der Ressourcenverbrauch, was wiederum die Ressourcen knapp werden ließ.

Außerdem musste die gemeinsame Währung verwaltet werden – eine Schatzkammer musste es geben, um die Währung am Geldmarkt zu verteidigen –, was gemeinsam mit dem Handel Machtzentren hervorrief und die Marke des Gebietes verteuerte.

Die Städter lebten zwar effizienter – eng zusammengerückt (Fernwärme, Straßenbahn, …………), benötigten aber mehr Geld, da man von den Grundnahrungsmitteln abhängig war, außerdem gab es Vergnügungen sondergleichen. Das Preisniveau stieg durch die Verstädterung.

Ausserdem machte Stadt krank, was in dieselbe Kerbe schlug.

Dadurch konnte der Bauer zwar leichter Luxusgüter aus dem Ausland importieren, das Ersparte wurde aber weniger wert, er war also nicht mehr so krisensicher.

Dadurch mussten die Bauern noch mehr produzieren und wurden schließlich wehrlos, weil sie nicht mehr in die Verteidigung des Hofes investieren konnten.

Die Marke lockte andere Fürsten an und führte zu Beutezügen aus dem Ausland.

Nun war es die Pflicht und Schuldigkeit des Machtzentrums, die gemeinsame Währung durch Waffengewalt zu verteidigen.

Somit sind die Währungspolitik, die Handelspolitik und die Verteidigungspolitik die ersten und wichtigsten Aufgaben einer Währungsunion.

All dies war ein Teufelskreis und wir wollen uns jetzt  überlegen, ob wir im Feudalsystem ein Gleichgewicht finden könnten.

Wir nehmen an, dass durch Landflucht weder die Konsumzahl K am Land noch die Produktionszahl P am Land sich ändern, bloß die Kopfzahl reduziert sich, was die Lage an der Ressourcenfront für den Eigenverbrauch wieder beruhigt.

Es war aber weniger Überschuss da, den man in die Stadt exportieren konnte. Der Bauer konnte sich also keine Luxusgüter mehr leisten.

Was passierte aber in der Stadt? Wenn ein Flüchtling ankommt, erhöht sich mal die Konsumzahl K, wodurch entweder die Reserven angetastet werden müssen (wenn die Stadt welche hat), oder der Lebensstandard sinkt augenblicklich durch Verteilung des Konsums auf mehr Köpfe, oder man nimmt auf die Flüchtlinge Kredite auf, weil man auf ihre Zukunft hofft.

Solange der Flüchtling in Ausbildung ist, ist das für die Stadt häßlich.

Und es kommen auch Flüchtlinge von einer großen Landfläche in eine kleine Stadtfläche, das Ressourcenproblem ist hier also noch viel häßlicher als am Land.

Gewerbebetriebe müssen auf engstem Raum aus den Ressourcen Geld machen, um die Nahrungsmittel vom Land kaufen zu können, was zu einer sehr starken Umweltbelastung führt.

Städte sind schmutzig. Der Gewerbetreibende wird also möglichst weit weg von seinem Gewerbe wohnen – der innerstädtische Berufsverkehr ward erfunden.

Nun wollen wir alle diese Behauptungen durch Formeln hinterlegen.

Zur Realwirtschaft (Waren, Dienstleistungen, Daten) kommt nun also noch die Geldwirtschaft hinzu (Münzen, Geldscheine, Schuldscheine aller Art, Aktien, Finanzprodukte höherer Ordnung, ……)

Der Hof

  • Hat eine Gesamtproduktion 100%, was einem fiktiven Bruttoumsatz fBU entspricht (bezogen auf die gemeinsame Währung)
  • Hat Bruttoeinnahmen von R (Revenue)
  • Hat eine Nettoeinlagerungsquote NEQ = (Produktion – (Export – Import) – Konsum) / Produktion
  • Hat eine Nettosparquote NSPQ = (R – C) / R  ……..R ist Revenue(Export), C ist Cost (Import)
  • PI = Preis des Imports pro Werteinheit, bezogen auf die produzierten Werte des Hofs
  • PE = Preis des Exports pro Werteinheit, bezogen auf die produzierten Werte des Hofs

„Ethisch einwandfreie Hofführung“ ist schwerer zu definieren

Heuristisch setze ich:

Alle Risiken, die im Durchrechnungszeitraum auftreten, das sind der „Schwund durch höhere Gewalt“ und die Inflation, sollen durch Einlagerung und Spareinlagen abgedeckt werden.

NSPQ * R = K * infl   (Gl. 1a)

NEQ * fBU = shg * fBU (Gl. 1b)


NSPQ * R + NEQ * fBU = K * infl + shg * fBU (Gl. 1a + Gl. 1b = Gl. 1)

NSPQ……..Nettospareinlagen, bezogen auf R (man kann auch Gewinn / Umsatz sagen)

K…………….Eingesetztes Kapital (zur Deckung der Risiken)

NEQ……….Nettoeinlagerungsquote, bezogen auf Gesamtproduktion

infl………….Geldinflation über den Durchrechnungszeitraum

shg…………Schwund durch höhere Gewalt, bezogen auf fBU und den Durchrechnungszeitraum

Wir können nun in die linke Seite von (Gl. 1) einsetzen (siehe Nebenrechnung NR):

Heuristisches gemischt real- und finanzwirtschaftliches Kriterium für ethische Hofwirtschaft

(R – C) + (1 – (K/P + ü)) * fBU = K * infl + shg * fBU  (Gl. 2)

R – C …..Nettospareinlagen, absolut = Gewinn

ü = (Export – Import) / Produktion = Werte-Überschuß, bezogen auf die Produktion

Infl………Inflation im Durchrechnungszeitraum

NR

NSPQ * R = (R – C) * R / R = R – C

NEQ = (Produktion – Konsumation – (Export – Import)) / Produktion

Konsumation / Produktion = K / P

(Export – Import) / Produktion = ü ………. Überschuss, bezogen auf Produktion

NEQ * fBU = (1 – ( K/P + ü ) ) * fBU

Interpretation von Gl. 2

Erster Fall: nehmen wir einen Hof, auf dem alle 5 Jahre einmal die gesamte Produktion ausfällt. Schlimmstenfalls können drei solcher Ereignisse in Serie auftreten. Es wird nur Kapital gelagert, NEQ ist übers Jahr immer noch Null.

Wir setzen also das Kapital

K = 3 * fBU

ein, um drei schlimme Jahre überstehen zu können.

Im Durchschnitt muss der Komplettausfall aber nur alle 5 Jahre finanziert werden, es gilt also

shg = 1 / 5

(R – C) = K * infl + shg * fBU = K * infl + 1 / 5 * 1 / 3 * K

(R – C) / K = infl + 1 / 15

Rendite = infl + 1/15

Wir sehen, eine „gesunde“ Rendite deckt genau die Inflation und die Risiken (Schwund bzw. Produktionsausfall durch höhere Gewalt).

Hier gehen wir davon aus, dass der Eigentümer als Teil des Produktions- und Konsumprozesses ein Teil des Hofes ist und mit dem Hof produziert und konsumiert.

Das ist also in diesem Beispiel der pure Kommunismus, weil ja niemand einen Lohn in der externen gemeinsamen Währung bekommt, um auch extern konsumieren zu können.

Der Weg zur arbeitsteiligen Konsumgesellschaft

wird beim nächsten Mal besser beleuchtet

 


Der Weg vom Nomaden zum Sklaven des Marktes – II (zur Hofwirtschaft)

Mai 11, 2021

Wiederholung über den Nomaden

Im letzten Artikel,
https://letztersein.com/2021/05/09/der-weg-from-freien-nomaden-zum-sklaven-des-marktes-i-nomaden/,
haben wir gesehen, dass der Nomade im Wesentlichen einen Transportfaktor (Personen- und Warentransport) von Null hat, weil er nichts zum und vom Markt transportiert und nur möglichst selten wandert.

Transport << 100%

Abbildung 1: Erzeugung, Verbrauch und Transport in der nomadischen Sippe

Weiters haben wir den Konsumfaktor definiert:

Konsumfaktor = K = konsumierende Personenäquivalente / produzierende Personenäquivalente (Gl. 1)

Natürlich sind wir von idealisierenden Voraussetzungen ausgegangen:

  • Der Nomade kann das „momentan besetzte“ Gebiet Gi frei wählen, ohne Krieg zu führen
  • Es gibt keinen Markt und kein Geld
  • Es gibt weder Raubzüge noch Geschenke (Almosen) noch Leihgaben von oder für andere Sippen

Dann bleibt der Nomade im Normalfall an seinem Ort und die Sippe produziert ihren gesamten Konsum selbst:

Näherung während der sesshaften Periode:
lokale Erzeugung = lokaler Verbrauch –> Transport = 0

Reserve und Schwund

Ein kleiner Anteil der Produktion (nur Sachen, keine Dienstleistungen) geht in die Reserve für schlechte Zeiten, muss aber wieder verbraucht werden, bevor er verdirbt.

Wenn etwas verdirbt, bezeichnen wir das als Schwund oder – moralisierend – als Verschwendung.

Über einen längeren Zeitraum gerechnet, entspricht die netto Einlagerungsquote (Einlagerung – Auslagerung) / Produktion also dem Schwund bezogen auf die Produktion.

übers Jahr gerechnet:
netto Einlagerungsquote = Schwund

Aufbruch

Wenn nun die Erzeugung hinter dem Verbrauch zurückbleibt, wenn der Nomade dem Gebiet Gi also nicht mehr die nötigen Ressourcen entnehmen und verarbeiten kann – entweder

  • weil er die nötigen Ressourcen verbraucht hat (Phosphor, sauberes Wasser, Stickstoff im Boden, seltene Erden, ……),
  • weil er nicht die nötige Technologie hat, um dem Gebiet nötige Ressourcen zu entnehmen (erneuerbare Stromerzeugung, nachhaltige Landwirtschaft, ……),
  • weil die Umgebung nicht mehr lebenswert ist und somit den Nomaden in seiner Lebenskraft schwächt (Klimawandel, Artensterben, Pandemien ……) oder
  • eigentlich kann man generell sagen „wegen Misswirtschaft“
    • er hat die falschen Produktionsmittel gewählt,
    • er hat seine Produktionsmittel nicht gepflegt,
    • er hat nicht für Risiken vorgesorgt oder
    • er hat das falsche Gebiet Gi gewählt
    • er hat zu viel (Überbevölkerung) oder zu wenig (Überalterung) Kinder bekommen

dann packt er alle seine Produktionsmittel und Reserven, seine Kinder und seine Siechen (hoffentlich) und macht sich auf den Weg in ein neues Gebiet Gk ≠ Gi, in dem er dann wieder mit demselben Lebensstandard weiterleben kann.

Der Aufbruch des Nomaden, der Transportfaktor = N = Nomadisierungsfaktor ist also ein Eingeständnis, dass die Sippe mit diesem Gebiet Gi nicht zurechtkommt.

Solange eine Ansammlung von Gebieten Gi, also nennen wir es das Habitat H = G1 + G2 + G3 + … + Gn nur schütter bewohnt ist, ist dies aber eine mögliche, gangbare Lebensweise.

Sagen wir, sein Habitat H seien 10 Gebiete Gi = G1 bis G10, dann können in den anderen 9 Gebieten die „Ressourcen nachwachsen“, während er das zehnte Gebiet ausbeutet. Er kann seinem Gebiet also 10x so viel entnehmen, wie nachwächst, und bleibt immer nur ein Zehntel des „Durchwanderungszeitraumes“ in einem Gebiet.

Wir definieren noch die momentane Gesamtproduktionszahl: das, was zur gegebenen Zeit in der gegebenen Sippe eine durchschnittliche produktive Person produziert, bezogen auf das, was eine durchschnittliche Person konsumiert:

P = (Produktion / PPÄ) / (Konsum/Gesamt-Personenzahl)

PPÄ …produzierende Personenäquivalente

P = (Produktion / Konsum) * (Gesamt-Personenzahl / PPÄ)

P = (Produktion / Konsum) * K (Gl. 2)

Weil die netto Einlagerungsquote NEQ so definiert ist:

NEQ = (Einlagerung – Auslagerung) / Produktion

= (Produktion – Konsum) / Produktion

= 1 – Konsum / Produktion

also

1 – NEQ = Konsum / Produktion, (Gl. 3)

können wir (Gl. 3) in (Gl. 2) einsetzen:

P = 1 / (1 – NEQ) * K

P / K = 1 / (1 – NEQ)

(1 – NEQ) = K / P

NEQ = 1 – K / P

Die momentane Einlagerungsquote ist also

Einlagerungsquote = 1 – Konsumzahl / Produktionszahl (Gl. 4)

Da die durchschnittliche Einlagerungsquote – übers Jahr gerechnet – beim Nomaden ohne Markt und ohne Geld dem Schwund entspricht – und weil wir Schwund als ethisch böse bewerten (Verschwendung) – wünschen wir uns

Ethisch guter Nomade *):
0 = 1 – K / P —–> K = P

*) später werden wir einen „Schwund aufgrund höherer Gewalt“ (shg) definieren, sodass diese Gleichung eigentlich lauten müsste: 1 – K/P = shg

Das heisst, dass, wenn alle Mitglieder der Sippe gut versorgt sind – also weder unterversorgt noch überversorgt und die produktiven Mitglieder gut ausgelastet sind, weder überlastet noch unterbeschäftigt, trotzdem der Schwund gleich Null ist.

Feststellungen durch den Häuptling

Festgestellter SachverhaltMögliche UrsachenMögliche Reaktionen der Sippe
zu viel Reserven,
weil P steigt
a) langfristig – Innovation
b) mittelfristig – Weiterwandern ist
passiert, Gebiet ist jetzt fruchtbarer
c) temporär – Frühling
P verkleinern 1)
K vergrößern 2)
Auslagerung reduzieren 3)
zu viel Reserven,
weil K sinkt
a) langfristig – ein nicht Produktiver stirbt
b) langfristig – ein Kind wird erwachsen
b) temporär – ein Kranker wird gesund
P verkleinern 1)
K vergrößern 2)
Auslagerung reduzieren 3)
zu wenig Reserven,
weil P sinkt
a) langfristig – ein Produktiver stirbt, das Habitat ist ausgelaugt
b) mittelfristig – das Gebiet ist ausgelaugt
c) temporär – Herbst
P vergrößern 4)
K verkleinern 5)
Auslagerung vergrößern 6)
zu wenig Reserven,
weil K steigt
a) langfristig – ein Produktiver wird endgültig unproduktiv
b) mittelfristig – ein Kind wird gezeugt
c) temporär – ein Mensch wird krank
P vergrößern 4)
K verkleinern 5)
Auslagerung vergrößern 6)
Mögliche Ursachen für Überfluss/Mangel und Reaktionen der Sippe

Ethische Bewertung der möglichen Reaktionen

1), 2) und 3) sind die möglichen Reaktionen auf Überfluss, 4), 5) und 6) geben an, was man bei Mangel tun kann. Hier wollen wir auch den ethischen Wert der verschiedenen Reaktionen bewerten.

1) + 2) P verkleinern oder K vergrößern

K kann man vergrößern, indem man

  1. Kinder zeugt
  2. Krankheiten fördert
  3. Unproduktive Flüchtlinge aus anderen Sippen aufnimmt
  1. und 3. sind ethisch OK, 2. erscheint ethisch nicht in Ordnung zu sein

P zu verkleinern, hieße Unterbeschäftigung für die produktiven Mitglieder. Diese werden also beginnen, unnützes Zeug zu produzieren, das nur Ressourcen verbraucht und dann verdirbt. Das ist ethisch böse, ausgenommen, das unnütze Zeug dient dem Kindersegen (z.B. Schmuck, schönes Gewand, Dorffeste, ……), sodass es ein ethisch korrekter Umweg zum Punkt 1. ist, oder es dient als Geld (zum Geld später mehr).

3) Auslagerung reduzieren

Wenn P nur temporär steigt, zum Beispiel weil Frühling ist, dann hat es Sinn, nicht mehr eingelegte Gurken zu essen, sondern lieber Frischgemüse.

4) + 5) + 6) P vergrößern oder K verkleinern, Auslagerung vergrößern

Der Umgang mit Mangel ist ethisch sehr viel schwieriger, als der Umgang mit Überfluß.

K verkleinern geht nur langfristig, indem man weniger Kinder bekommt und die Kopfzahl reduziert. Das ist die ethisch korrekte Antwort, wenn das Habitat oder die Sippe endgültig ausgelaugt sind.

Eine ethisch nicht korrekte Möglichkeit besteht darin, das Aussterben zu beschleunigen, indem man die sogenannten nicht produktiven Mitglieder der Sippe beseitigt (wie auch immer).

Ansonsten bleibt nur die kurzfristige Möglichkeit, auf die Reserven zuzugreifen und die mittel- bis langfristige Möglichkeit, P zu erhöhen. Ethisch nicht korrekt: Eroberungskrieg führen und Habitat wechseln. Ethisch korrekt: Innovation oder unbesetztes fruchtbares Habitat suchen.

Verantwortung

Zu den Themen Unter-/Überversorung und Unter-/Überbelastung müssen wir erstens davon ausgehen, dass jedes Mitglied der Sippe die Verantwortung wahrnimmt, seine Produktion und seine Konsumation im Rahmen der eigenen Gesundheit gut zu dimensionieren.

Das ist die ethische Verantwortung des Individuums in der Nomadensippe,
so zu konsumieren und so zu produzieren, dass es selbst als Individuum gesund und zufrieden lebt.

Hierzu wieder der Hinweis auf die Sabbath-Regel des Judentums und die 8:8:8 Regel des Hl. Benedikt, die wir später erforschen wollen.

Zweitens sollte P = K sein, das ist die Verantwortung des Häuptlings,
damit die Sippe übers Jahr betrachtet ohne Verschwendung, ohne Hungersnot, ohne Raubzüge und durch die anderen Sippen wohlgeachtet (ohne Subventionen) leben kann.

Drittens ist es die Verantwortung des Häuptlings, für einen sozialen Ausgleich zu sorgen, sodass der Starke dem Schwachen auf die Beine hilft

Die Hofwirtschaft

Als die Menschen ihre Technologie = Produktivität = Produktionszahl P steigerten, konnten sie mehr Kinder bekommen, wurden mehr und mehr und merkten schließlich, dass das Nomadenleben immer mehr zu Kriegen führte, da es öfter passierte, dass man in ein Gebiet Gi ziehen wollte, das bereits von einer anderen Sippe besetzt war.

Einige Menschen akzeptierten die Dezimierung durch diese Kriege und waren zufrieden damit (love it), andere traten weite Wanderungen an – weiter als das übliche Nomadisieren – auf der Suche nach unbesetzten oder „schwach“ besetzten fruchtbaren Gebieten (leave it) und einige kluge Köpfe (change it) steckten ihre Köpfe zusammen und erfanden die Hofwirtschaft.

Da nicht mehr genug Grund vorhanden war, musste der Grund Eigentümer bekommen, sogenannte „Höfe“. G1 = H1, G2 = H2, G3 = H3, G4 = H4, ……, Gn = Hn.

Jeder Hof musste sich auf seinen Grund „spezialisieren“, also Erzeugung und Verbrauch so organisieren, dass es diesem Grund „entsprach“. Natürlich gab es dann Produkte, also Waren, Dienstleistungen und Daten, die man „eigentlich“ brauchte, die aber nur auf einem anderen Hof wirtschaftlich produziert werden konnten.

Auch Luxusgüter benötigte man, um das Weibchen anzulocken.

Abbildung 2: In der Hofwirtschaft entspricht der externe Transport der Erwerbsquote EQ

Deshalb erfand man den Markt und das „externe“ Geld.

Der Transport zum und vom Markt entspricht dann der Erwerbsquote:

EQ = Erzeugung für den Markt / Gesamterzeugung

Für diese Erwerbstätigkeit, kann auf dem Markt ein Preis R (Revenue) erzielt werden. Die Erwerbstätigkeit wird eingepreist und durch Vergleich der Aufwände für die Markterzeugnisse mit den Aufwänden für die Gesamterzeugung kann man auch die Gesamterzeugung bepreisen und hat nun zum ersten Mal einen fiktiven Brutto-Umsatz, um die „Größe“ des Hofes mit anderen Höfen objektiv zu vergleichen.

fBU = R * Gesamtaufwand / Aufwand für Erwerbstätigkeit

Den Aufwand kann man in „effektiv produzierenden Personenäquivalenten“ messen (wenn man den Wert des Ressourceneinsatzes vernachlässigt)

Gesamtaufwand = PPÄ

Aufwand für Erwerbstätigkeit = EQ * PPÄ

also

fBU = R / EQ

ACHTUNG: die Erwerbsquote bezieht sich hier nur auf die „produktiven“ Mitglieder. Entgegen anderslautender Behauptungen an anderer Stelle ist die Erwerbsquote NICHT der Kehrwert der Konsumzahl:

K = Gesamt-Personen-Äquivalente / produktive Personen-Äquivalente

EQ = erwerbstätige Personenäquivalente / produktive Personen-Äquivalente

Oft wird man sich für die Hof-interne Wirtschaft nicht interessieren und alle externen Effekte derselben (Ressourcenverbrauch und -gewinnung im Gebiet Gi) im Transport vom und zum Markt verpreisen, in diesem Fall kann man die

Effektive Erwerbsquote EEQ (für die Finanzwirtschaft effektiv)
= EQ / K
= erwerbstätige Personen-Äquivalente / Gesamt-Personen-Äquivalente

definieren.

Das „interne“ Geld der Nomaden

Eine Art „internes“ Geld mussten ja schon die Nomaden (und auch die Jäger und Sammler) gehabt haben, um Produktion und Konsum gerecht auf die einzelnen Familien in der Sippe zu verteilen.

Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Familienbeihilfe, Sozialbeihilfen – ethisch OK

Manche Familien hatten mehr Kinder oder Kranke oder schwächere Produzenten oder verschwenderische Konsumenten – die musste man unterstützen und schelten bzw. motivieren -, andere Familien hatten weniger Kinder, Kranke oder stärkere Produzenten oder sparsamere Konsumenten – die musste man besteuern und loben.

Subventionen für die Landwirtschaft, Regionalförderungen, Kulturförderungen

und dergleichen sind ethisch nicht OK*, wenn es keine gesellschaftliche Gegenleistung gibt,

weil sie Wirtschaftszweige und Lebensräume künstlich am Leben erhalten (die nicht dem Menschen entsprechen) und die Menschen davon abhalten, in bessere Wirtschaftszweige und Lebensräume zu wechseln

* Notiz: Da meine Arbeit zu einem kleinen Anteil auch der Standardisierung zugute kommt, was insgesamt den Markt vergrößert, aber auch dem Mitbewerb nutzt und nicht nur unseren Kunden, bekommt mein Arbeitgeber dafür eine kleine Subvention vom Staat – eine „Förderung“. Dies ist also keine „Subvention ohne Gegenleistung“, sondern eine „Anerkennung der gesellschaftlichen Leistung“ (quid pro quo)

Von der Hofwirtschaft zur arbeitsteiligen Gesellschaft

Wie es weitergeht?

Demnächst hier

Euer Christoph


Der Weg vom freien Nomaden zum Sklaven des Marktes – I (Nomaden)

Mai 9, 2021

Wie ich in meinem letzten Artikel angedeutet habe (https://letztersein.com/2021/05/07/die-familie-als-keimzelle-des-staates/), beschäftige ich mich ein wenig mit den Themen

  • Klimakrise
  • Nachhaltigkeit
  • Regionalität
  • Total Reset
  • usw.

Ich habe begonnen, mir Gedanken zu machen, und kam über die Definition einiger Kennzahlen zum

Heuristischen Gleichgewichtskriterium

Effektive Erwerbsquote = Nettoeinkommen / Bruttoumsatz

alles bezogen auf eine bestimmte Wirtschaft, sei es eine Sippe, ein Hof oder eine Familie, ein Staatshaushalt oder die Weltwirtschaft an sich

Nun ist das ein heuristischer Ansatz und wir wollen nicht den Vorwurf auf uns sitzen lassen, dass wir nicht nach der Wahrheit geforscht hätten, dass wir die Regeln der Wissenschaft ignorierten.

Beginnen wir also ganz von vorne, beginnen wir beim

Nomadentum

Abbildung 1: Erzeugung, Verbrauch und Transport bei einer nomadisierenden Sippe

Erzeugung und Verbrauch im Nomadentum

Der Nomade hat als Produktionsmittel unter anderem Ziegen und Schafe und entnimmt damit dem Gebiet G, in dem er sich aufhält die nötigen Ressourcen, um damit seinen Eigenbedarf zu decken.

Solange es keinen Markt gibt (in unserem Beispiel gehen wir davon aus, dass es weder Markt noch Geld gibt), gibt es auch keine Erwerbstätigkeit, dennoch gibt es eine Mannigfaltigkeit von Arbeiten zu erledigen.

Es gilt nicht nur die Rohstoffe zu produzieren, sondern die Nahrung, das Gewand und die Zelte müssen auch zubereitet und instand gehalten werden.

Man muß Neuigkeiten austauschen, zum Beispiel am Lagerfeuer, spielen, trainieren und sich die Zeit vertreiben, sodass alle hübsch motiviert bleiben. Zusätzlich kann man auch jagen und sammeln gehen, wenn das Gebiet es hergibt.

Ausserdem gibt es auch Mitglieder, die am Produktionsprozess definitiv nicht teilnehmen, weil sie noch in Ausbildug sind (Kinder) oder Kranke.

Die Alten nehmen durchaus am Produktionsprozeß teil, da sie meist gute Geschichten zu erzählen haben und somit für die Ausbildung der Kinder zuständig sind.

Bei den Israeliten waren die Alten durch das 4. Gebot des Mose (nach den ersten drei Geboten, die sich auf Gott bezogen, war es das erste und wichtigste Gebot, das sich auf Menschen bezieht) „Du sollst Mutter und Vater ehren“, auch wenn sie – ganz am Schluß – an der Kindererziehung nicht mehr teilnehmen konnten.

Daraus ergibt sich ein „Konsumfaktor K = Gesamtanzahl konsumierende Personenäquivalente / produktive Personenäquivalente“.

Natürlich kann der Mensch nicht nur produzieren und konsumieren, sondern er muss auch trainieren, sich weiterbilden und träumen. Deshalb kann es nicht das Ziel der Menschheit sein, immer mehr zu produzieren und zu konsumieren – Konsum strengt ja auch an und kann sogar krank machen – sondern die richtige Balance zu finden.

Dazu gab es zum Beispiel die Sabbath-Regel des Judentums oder die 8:8:8 Regel des Hl. Benedikt (später mehr dazu).

Transport im Nomadentum

Wenn ein Gebiet nicht mehr die nötigen Ressourcen hat, merkt er das daran, dass die Erzeugung hinter dem Verbrauch zurückbleibt, in dem er sieht, dass seine Reserven schwinden.

Er verlässt dann das Gebiet G um in ein fruchtbareres Gebiet zu wechseln. Durch das Nomadisieren werden also, da während der Reise weniger produziert wird, die Vorräte weiter schwinden (Transport-Aufwand = N), sodass die Entscheidung zum Aufbruch eine kritische Entscheidung ist.

Wie ist das heute? Schaffen wir es, mit den Ressourcen des Planeten auszukommen? Wenn nein, dann muss es immer wieder Katastrophen geben, die uns dezimieren, oder wir müssen auswandern.

Diese drei möglichen Stoßrichtungen gibt es heute:

  • Wir akzeptieren, dass es immer wieder Katastrophen (Kriege, Hungersnöte, ……) gibt
  • Wir beginnen, den Mond und die anderen Planeten und ihre Monde zu bewirtschaften
  • Wir lernen, mit den Ressourcen des Planeten auszukommen

Es erinnert mich an die drei „Möglichkeiten, die Du hast, wenn Du im Mangel lebst“:

  • love it,
  • leave it or
  • change it.

Wahrscheinlich wird es eine Superposition von allen dreien.

Meint

Euer Christoph


Die Familie als Keimzelle des Staates

Mai 7, 2021

Liebe Leser!
Ich möchte Euch heute einladen auf eine kleine Hirnakrobatik zum Thema „was tun wir hier eigentlich“, bzw. „wie leben wir“.

Die Frage nach dem „Warum“ sei heute einmal ausnahmsweise ausgeklammert. Religiös bin ich sonst eh immer.

Zuerst einmal die Frage nach der Familie:
Hat es nicht mit der Sippe begonnen? Mit dem Rudel?

Erst dann, als wir uns sesshaft gemacht hatten, kam der Hof, die Wirtschaft, der Markt und das Geld.

Im ersten Bild sehen wir die Sippe, die im Wesentlichen alles, was sie verbraucht auch selbst erzeugt und die Ressourcen gratis der Natur entnimmt (das tun wir immer noch, nur ist es nicht mehr so offensichtlich).

Durch die Hofwirtschaft wurde das Leben effizienter und man begann, mehr zu produzieren, als man verbrauchte. So konnte man zum Markt gehen, und dafür andere Güter – Luxusgüter, die man nicht selber produzieren konnte – einkaufen. Dieser Markt spielte sich aber immer noch in einem relativ kleinen Rahmen ab.

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Und wie ist das heute?

Im dritten Bild sehen wir einen „Haushalt H“.

Was ist das? In unserem Beispiel ist es meine Familie, in der ein Erwerbstätiger lebt (ET = 1) und 2 Erwerbslose (EL = 2). Neben meinem Nettoeinkommen hat die Familie kein Einkommen (die Familienbeihilfe kann man ruhig vernachlässigen, und was die Kinder schon verdienen, ist ihre Sache).

Es könnte mit einem „Haushalt H“ aber auch ein anderer Teil der Bevölkerung gemeint sein, zum Beispiel „ein Bundesland“, „alle Priester“ oder „alle KindergärtnerInnen“.

Nun ist es so, dass Konsum und Produktion heutzutage strikt getrennt sind, Konsum passiert meist im Rahmen des Privathaushalts, Produktion passiert im Rahmen von sogenannten „Firmen“ (Produktionsstätten).

Deswegen zeichne ich den Haushalt (auf den ich ALLES in diesem Beispiel beziehe – er ist ja die Keimzelle der Wirtschaft) getrennt von der (den) Produktionsstätte(n).

Warum schreibe ich die Produktionsstätte im Plural?

Nun, einerseits gibt es viele Menschen, die mehr als einen Job haben, andererseits könnte es in dem „Bezugshaushalt“ mehr als eine erwerbstätige Person ET geben.

Hier haben wir also eine Erwerbsquote EQ*) = ET / (ET + EL) = 1/3 = 33.333% (Gesamtösterreich hat 50% Erwerbsquote).

Den Kehrwert der Erwerbsquote nenne ich „Konsumzahl“ K = 1 / EQ = 3 (2 für Gesamtösterreich).

*) Später werde ich K und EQ anders definieren, sodass K * EQ = 1 nicht mehr gelten wird.

Mein Nettolohn (von dem diese 3 Personen leben müssen), beträgt 17 Einheiten, der Bruttoumsatz, den meine Produktionsstätte (das ist die R&D Abteilung irgendeiner Firma) mit mir erzielt, ist ein sogenannter „interner Stundensatz“ und beträgt z.B. 80 Einheiten.

Das heisst, meine Produktionsstätte muss zu meinem Nettoeinkommen NE = 17 noch den „gesamten Overhead“ GO = 63 „zuschießen“, um mit meiner Arbeitsleistung – das ist das Produkt, das meinem Computer entrinnt – einen Umsatz von 80 zu machen.

Natürlich hat meine Familie auch – wie der Bauernhof – eine Eigenproduktion und einen Eigenverbrauch. Das sind die Leistungen, die intern ohne Geldleistung erbracht werden:

  • Jeder investiert seine Zeit in die Zukunft (Bildung) und erhöht somit den Marktwert der Familie (höheres NE wird erhofft)
  • Generell wird „am Klima gearbeitet“ – z.B. indem man sich pflegt (Marktwert der Familie, höheres NE wird erhofft)
  • Der Haushalt wird gratis erledigt (Kochen, Waschen, Geschirr, Wege die zu erledigen sind, ausg. Putzfrau) – ein adretter Haushalt erhöht den Marktwert der Familie (höheres NE wird erhofft)

Zurück zur sogenannten „professionellen“ Arbeit und zur Produktionsstätte.

Was hat es mit diesem seltsamen „gesamten Overhead“ GO = 63 auf sich, den mein Chef zusätzlich „drauflegen“ muss, damit meine Arbeit „funktioniert“.

In meinem Fall sind das all die Kosten für die Errichtung, Instandhaltung und den Abbau meines Arbeitsplatzes (Laptop, Docking Station, Bildschirme, Tisch, Sessel, Gebäudemiete, Wartung des Laptops, IT Infrastruktur usw.) jede Menge Literatur und Software als Input sowie Manager-Anteile (die mich führen) und der anteilige Gewinn für den Eigentümer.

Vernachlässigt sind hier noch Subventionen, zum Beispiel Forschungsförderungen, die mein Arbeitgeber für meine Arbeit bekommt.

Nun wirst Du sagen, das seien ja größtenteils Sachleistungen, aber aus volkswirtschaftlicher Sicht gilt:

  • Bezahlt werden nur Menschen
  • Ressourcen sind gratis (ich bezeichne Menschen nicht als Ressourcen)

GO ist also der anteilige Nettolohn aller Menschen, die an meinem Produkt gegen Bezahlung mitgearbeitet haben.

Wobei noch eines zu berücksichtigen ist: NE ist das Nettoeinkommen, in GO sind also auch alle Sozialabgaben und Steuern enthalten.

GO enthält also auch

  • mich, wenn ich krank oder arbeitslos bin (anteilig)
  • mich, wenn ich in Pension bin (anteilig)
  • anteilig alle Sozialhilfeempfänger, die „von meinem Produkt finanziert werden“ (u.U. kann das anteilig auch ich sein, wenn ich privat Subventionen vom Staat bekomme – z.B. die Familienbeihilfe)
  • anteilig alle Beamten, die „von meinem Produkt finanziert werden“

Wievielen Menschen entspricht das?

Ich nehme mal an, dass alle Menschen das Nettoeinkommen NE = 17 haben, das heisst

GO / NE = 63 / 17 ist ca. 3.7

Neben mir haben also 3.7 „äquivalente“ Erwerbstätige an meinem Produkt mitgearbeitet, mit mir also 3.7 + 1 = 4.7.

Wenn ich nun davon ausgehe, dass diese „äquivalenten Erwerbstätigen“ so wie ich auch jeweils 2 nicht-erwerbstätige finanzieren, dann komme ich auf 1 * 3 + 3.7 * 3 = 4.7 * 3 =

ca. 14.1 Christoph-Äquivalente, die von „meinem“ Produkt finanziert werden.

Natürlich ist es nicht „mein“ Produkt, sondern „unser“ Produkt. Und da es nur ein internes Zwischenprodukt ist, das von einer Abteilung in eine andere weitergereicht wird, steht auch nicht mein Name drauf.

Schaut gut aus!

Oder?

Oder nicht?

Na ja. Wenn man mal davon ausgeht, dass der Gewinn 0 ist, dann entspricht GO den sogenannten „Vorleistungen“ (betriebswirtschaftlich betrachtet rechnet man hier die Steuern und Sozialabgaben nicht hinzu, aber ich denke, wenn man gesamtheitlich denkt, muss man diese auch als „Vorleistungen“ betrachten).

Es gilt nämlich: Wertschöpfung WS = (Umsatz – Subventionen – Vorleistungen) / Vorleistungen

Da Subventionen hier gleich 0 sind, gilt

WS = NE / GO = 1 / P = (BU – GO) / GO = (80 – 63) / 63 = 17 / 63 = 1 / 3.7

WS = 27%

Man kann es also auch so formulieren:

Meine Arbeit nimmt den Input von 3.7 äquivalenten Arbeitsplätzen (14.1 äquivalenten Personen) und fügt magere 27% Wertschöpfung hinzu.

Klingt nicht mehr so gut, oder?

Dieser Frage wollen wir demnächst auf den Grund gehen.

Meint

Euer Christoph


Vom Leben

März 12, 2021

Wer hat denn gesagt, dass Ursachen immer in der Vergangenheit liegen müssen?

Nur die Phantasielosen können das behaupten.

Meine Träume und Wünsche liegen durchaus in der Zukunft und sind durchaus die Ursache meines Handelns.

Der Kaufmann sieht im kalten Krieg die Ursache für die B2. Der Ingenieur sieht in der B2 die Ursache für den kalten Krieg.

Die Ursache ist das A UND das O. Die Ursache liegt immer vorne UND hinten.

Wichtig ist es, zu kollaborieren und zu kooperieren. Wir sind Konkurrenten, aber wir sind keine Feinde. GEMEINSAM halten wir das WERK am Laufen.

Ohne Fiat kein Geist. Ohne Geist kein Sohn. Ohne Sohn keine Schöpfung. Ohne Schöpfung kein Fiat. Über all dem thront der Vater.

Meint

Euer Christoph


DIGITS #33 – vom Senfkorn und vom Plan B

Februar 27, 2021

Hallo ******, Hallo *****,
Mittlerweile ist es also so weit gekommen, dass John C. aus dem mittleren Westen der erste ist, der einen Service „der Society“ tatsächlich nützt. Die Idee mit dem „Tiny VPN“ dürfte also gar nicht so schlecht gewesen sein.

Kleines Problem: „Die Society“ wurde noch nicht offiziell gegründet und lebt außerdem zur Zeit von meinen Resourcen.
Plan B hingegen würde ja bedeuten, dass nicht „die Society“ von mir lebt, sondern ich von ihr ( als bezahlter Webmaster: https://lc-soc-lc.at ).

Trotzdem: erste Schritte sind getan, und ich habe jetzt auch auf Facebook ein Lebensereignis eingetragen:

17. März 2020: Decide to take first steps towards PLAN B – Plan B is now an Option

Das genaue Datum ist mir nicht mehr bekannt, aber es war im Frühling 2020, als Puchberg als Option in mein Leben getreten ist, und somit ist der St. Patrick’s Day ein gutes Datum. Ich habe da so ein Gefühl, dass das alles viel mit Irland zu tun hat 🙂

Trotzdem arbeite ich weiterhin an Plan A (i geb eam no a chance)

Eine schöne neue Woche
Euer Christoph


Note on „filioque“

November 5, 2020

Wenn alle Welt sich immer weiter spalten lässt.

Wenn die Gräben tiefer werden.

Wenn man am Horizont schon den Feuerschein sieht.

Soll man dann den Reichen und Mächtigen in die Hände spielen und noch mehr Öl ins Feuer gießen?

Soll man über tausendfünfhundert Jahre alte Differenzen einen Beitrag schreiben?

Über das „filioque“?

Worum ging es?

Es ging um Macht!

Der Sohn sollte dem Vater in nichts nachstehen, deshalb entstand der Heilige Geist nicht nur aus dem Vater, sondern auch aus dem Sohn (filioque).

Aus unserer menschlichen – irdischen – Sichtweise ist das sogar richtig – die Katholiken waren dem Irdischen ja immer schon näher als dem Himmlischen 🙂 – und wir Irdischen haben den Hl. Geist erst in Christo erkannt.

Erst durch die endgültige 33-jährige Katechese der Menschheit durch den Sohn haben wir die Agenda Gottes erkannt – den Hl. Geist – die Liebe.

Vorher war das alles sehr verschwommen und man konnte sich auf die Väter ausreden, die alle so ihre Schwächen hatten und der Agenda nie zu 100% gefolgt waren.

Doch mit Christus, mit Jesus Christus, ist das alles glasklar und es gibt keine Ausrede mehr – nur die Liebe zählt. Durch Christus kommt der Geist in die Schöpfung.

Aber fragen wir den Mystiker in uns. Reden wir mit Gott. Stellen wir uns den Himmlischen Haushalt vor und wie dort die verschiedenen Personen interagieren.

Da wir Menschen immer nach dem „erstersein“ fragen, fragen wir uns natürlich, welche der drei Personen, der Vater, der Sohn oder der Hl. Geist war der „der Erste“. Welcher ist „der Ursprung“, „die Ursache“.

Stop!

Ein erster Vorbehalt. Wie wir mittlerweile wissen, sind Raum und Zeit – ist die Raumzeit – ein physikalisches Objekt, das von Materie und Energie abhängt und mit diesen in Beziehung tritt.

In den „himmlischen Sphären“ haben aber unsere Begriffe von Materie und Energie keine Bedeutung – nehmen wir an – und die Frage stellt sich ernsthaft, ob es im Jenseits so etwas wie ein „himmlisches Zeitgefühl“ gibt.

Da Jesus Christus – der es ja wissen muss – höchstpersönlich die drei Begriffe „Vater“, „Sohn“ und „Hl. Geist“ verwendet, gehen wir davon aus, dass das die Wirklichkeit Gottes IST (aus Gottes Sicht, nicht nur aus unserer) und dass der Vater den Sohn gezeugt hat (bzw. immer noch zeugt – je nachdem, ob es eine himmlische Raumzeit gibt oder nicht – das wäre mal eine interessante theologische Diskussion).

Wie könnte man einen Sohn zeugen, wenn man nicht liebte (zumindest in Form der untersten Stufe der Liebe – dem Begehren)?

Voila -> der Geist – die Liebe – war VOR dem Sohn.

Aber wir brauchen nicht allzu viel Hirnwixen.

Aus autorisierter Quelle wissen wir, was der Engel Maria geantwortet hat – als sie fragte: „wie soll das geschehen?“

„Der Hl. Geist wird über Dich kommen und Du wirst ein Kind empfangen“

Ohne Maria kein Fiat.

Ohne Fiat kein Hl. Geist für Maria.

Ohne Hl. Geist kein Sohn.

Ohne Sohn keine Schöpfung (das ist ja das Spielzeug, das der Vater dem Sohn geschenkt hat, auf dass wir uns bewähren für die Ewigkeit).

Der Vater weiss natürlich, dass Maria zustimmen wird, und er weiss auch, was das alles für einen Sinn hat (haben wird).

Der Sohn aber war in seiner Menschennatur auch einer, der „nicht alles wusste, was der Vater weiss“, für ihn ist es auch ein großes Abenteuer gewesen, so, wie es für uns ein Abenteuer sein soll, in dem wir uns bewähren, als brave Christenmenschen einander helfen und vor allem denen helfen, denen es nicht so gut geht.

  • Die unter Sekten oder schlechten Religionen (sog. -ismen) leiden.
  • Die unterdrückt und ausgebeutet werden.
  • Die nach der Wahrheit suchen.
  • Die verzweifeln an den Ungereimtheiten der Menschheit.

Meint

Euer Christoph


DIGITS#25 – Zusammenfassung

Oktober 21, 2020

Lieber *****, Lieber ******,  

Am Freitag abends hatte ich Euch einen Bericht aus dem Web3D Konsortium weitergeleitet, wo sich zur Zeit große Dinge tun.   Hier in meinem kleinen Newsletter tut sich auch etwas, nämlich haben wir neue Namen auf der „Liste der BCCs“.  

Worum geht es also in meinen Newsletters?   Es geht immer um 3D Graphik, in weiterer Folge auch um VR, MR, AR, XR, usw., aber das ist eigentlich nur eine Nebensache, der Kernpunkt ist die computergestützte 3D Graphik mit oder ohne Stereoskopie, insbesondere der ISO Standard X3D.  

Der wirkliche Kernpunkt ist meine Behauptung (und ich habe keinen Beweis dafür, bin also ein Verschwörungstheoretiker 🙂 ), dass die U.S. Air Force bereits Anfang der 80er Jahre 3D Graphik in Flugsimulatoren verwendet haben, um in der Mission Preparation für F-117A Flugzeuge die Flugbahn ins Zielgebiet komfortabel in einem Datenmodul zu speichern, das der Pilot dann zum Flugzeug mitgenommen hat, damit dieses selbständig ins Zielgebiet fliegen konnte (Urvater aller USB Sticks). Dieses Feature hatte ursächlich mit der Stealth Technologie zu tun, war meine Behauptung und es war der Ausgangspunkt für die spätere Steuerung von Drohnen mit Hilfe von 3D Graphik (und evtl. VR/AR Technologie).  

Obwohl es bei mir also IMMER NUR um 3D Graphik geht, geht es AUCH – in einer Nebenbedeutung – um Drohnen, Stealth Technologie und Mission Critical Networks.  

Bei Siemens hatte ich mehrere Erfindungsmeldungen getätigt.  U.a.  

1) Die Idee DIGITS („das dritte Kind“) wurde mir freigegeben – ich weiss bis heute nicht, was ich damit machen soll.

2) Die Idee SIMUL-RR („Schulungen für Eisenbahnmitarbeiter im Rahmen von 3D Games“) wurde mir auch freigegeben und hat immerhin zum Hobby SrrTrains geführt, das ich jetzt aus Aufwandsgründen wieder einmal „auf Eis gelegt“ habe

3) Die Idee „IMS + X3D“ wurde in Anspruch genommen und ich darf nicht darüber reden (obwohl das jetzt schon so lange her ist, dass sich niemand mehr wirklich beklagen kann).  

Das „neue Hobby“ ist ein vServer der Firma hoststar.at, den ich für Experimente gemietet habe, und jetzt soll sich das Thema „irgendwie von selbst entwickeln“, bin auch für Anregungen offen.  

Regel 1: Du kannst Dich jederzeit vom Newsletter abmelden, indem Du eine leere Antwort sendest

Regel 2: Falls Du mit einem Diskussionsbeitrag antwortest, schreib‘ bitte dazu, ob ich Deinen Beitrag an die BCCs weiterleiten soll oder nicht.  

Eine schöne neue Woche

Euer Christoph