A long time ago, in a galaxy far, far away……

Mai 21, 2022

Hatte ich mir im Zusammenhang mit Gedanken über den Umweltschutz auch Gedanken darüber gemacht, wer denn nun dieser Souverän sei, der die Internalisierung externer Kosten einfach so anordnen kann.

Also sozusagen der ultimative Gesetzgeber und Richter.

Meine Gedanken waren damals die Gedanken eines gläubigen Christen – ich werde sie weiter unten wiederholen.

Aber ich denke, man muss schon akzeptieren, dass der christliche Standpunkt nicht der einzige Standpunkt ist (trotz oder gerade wegen des christlichen Absolutheitsanspruches), und möchte die religiösen Ausführungen – die ich gleich nochmal wiederholen werde – abrunden durch einen Blick in unsere allseits beliebte Bundesverfassung:

Artikel 1 Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.

Hier steht es also, klipp und klar, dass der Souverän, zumindest in Österreich, das Volk ist.

Dem widerspricht – scheinbar – meine Auffassung, wonach GDH der Souverän sei:

Also: Wer ist der Souverän?

Antwort:
Der einzige wirklich und absolut
regierende Souverän ist
Gott der Herr
(darum ist er ja auch „der Herr“).

Aber:

Jede Autorität kommt von Gott, aber
ER selbst läßt sich hier im Universum
offensichtlich von den Dienern vertreten,

die er sich nach Belieben erwählt
(mit Ausnahme der 33 Jahre, die
SEIN SOHN in Palästina
anwesend war, und der Kommunion).

1.) Von den Engeln und Dämonen,
die nicht so furchterregend sind wie ER

2.) Von den Naturgesetzen, deren
Erforschung sich die Wissenschaften
verschrieben haben.

3.) Von erwählten Menschen, die
sich einer NATÜRLICHEN AUTORITÄT
bedienen

4.) Von seiner Hl. Kirche, der er den
HEILIGEN GEIST gesandt hat

5.) Von Lehrern

6.) Vom Ehepartner und von den Eltern

7.) Von den Richtern, Parlamenten, Vorsitzenden und Regierenden
der Staaten und anderer Haushalte

Wie geht das zusammen?

Nun, das stimmt schon, der Souverän hier auf Erden ist die Menschheit, insoferne sie gegenüber den anderen Geschöpfen den lieben Gott vertritt.

Aber, wenn wir uns jetzt konkret überlegen, WIE die Menschheit diese Stellvertreterrolle wahrnimmt, dann ist es doch so, dass man nicht über jedes Gesetz und statt jeder Gerichtsverhandlung eine weltweite Volksabstimmung ansetzen kann. Das wäre technisch nicht machbar.

Da ist es doch so, dass die Menschheit sich Delegierte als Gesetzgeber und Richter erwählt, die IN IHREM NAMEN Gesetze ausarbeiten und Urteile ausarbeiten.

WIE werden Delegierte festgestellt?

Nun, das ist meistens ein langwieriger Prozess, in dem die einzelnen Parteien des Volkes miteinander verhandeln, bis sie zu einer Vereinbarung kommen. In Österreich ist es zum Beispiel so, dass dabei der Bundespräsident das letzte Wort hat, er ist ja die einzige Person, die direkt vom Volk gewählt worden ist.

Aber wenn man bedenkt, WIE es zur Bildung von Parteien und zur Aufstellung von Kandidaten für das Präsidentenamt kommt, dann muss man doch zugeben,

dass der ZUFALL eine große Rolle spielt.

Und hier kommt Gott ins Spiel, denn Zufall ist nur eine wissenschaftliche Bezeichnung für Gott.

Meint

Euer Christoph


Die Liebesfalle

März 12, 2022

Wie ich bereits im siebenten Büchlein erörtert habe, wollen wir Men­schen geliebt werden.

Die Liebe ist die größte Stärke des Menschen, aber auch seine größte Schwäche.

Weil wir Angst vor dem sozialen Tod haben, haben wir auch Angst davor nicht geliebt zu werden.

In unserer Angst tun wir dann die verrücktesten Sachen – das ist der „Unsinn des Gewissens“. Und eigentlich ist es auch der Ursprung des Bösen.

Wie meine ich das?

Nun, man sagt das grundlegendste, das ursprünglichste und das erste Bedürfnis jedes Menschen sei es, angenommen zu sein, wie man ist. Also geliebt zu werden, ohne sich anbiedern zu müssen.

Wenn dieses Bedürfnis nicht befriedigt wird, vor allem nicht von den Eltern, dann reiten wir in unserer Verzweiflung von einer Trotzphase in die nächste.

Wir machen verrückte Purzelbäume, schneiden uns nicht die Haare, waschen uns nicht und fangen an zu stinken, nehmen Drogen, schwänzen die Schule und drohen damit unser Leben wegzuwerfen, solange, bis dieses grundlegendste aller Bedürfnisse erfüllt wird.

Aber ich darf nicht ungerecht sein. Die Strategie, die ich soeben beschrieben habe, die „Strategie des Trotzes“, wird nicht von jedem Kind oder Jugendlichen verfolgt.

Manche, vor allem schwache Charaktere, wählen auch den „Weg der Anpassung“. Sie erkaufen sich die Anerkennung, indem sie sich selbst verbiegen. Und bringen sich selbst um die Befriedigung des grundlegendsten aller Bedürfnisse.

Das sind die wirklich unglücklichen, also bösen Charaktere.

Die Mitläufer, die Denunzianten, die mit den Wölfen heulen und die das „Fahrradfahren“1 beherrschen.

Das ist der „Unsinn des Gewissens“ in Reinkultur. Das ist die Grund­lage aller Neurosen und Psychosen und davon leben die Psychiater und Beichtväter seit Generationen.

Meint

Euer Christoph

1Fahrradfahren = nach oben buckeln und nach unten treten


Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu

Dezember 11, 2021

Mit diesem Spruch (wo Tauben sind, fliegen Tauben zu), den man sich richtig plastisch vorstellen kann, wenn man sich eine kleine niederösterreichische Gemeinde in den 50er und 60er Jahren vorstellt – mit einem reichen Großbauern und einem Rest an armen Schluckern – , hat unsere Mutter versucht uns etwas klar zu machen, was eigentlich sehr traurig ist:

Reiche Menschen haben von Geburt an bessere Chancen auf eine gute Ausbildung, als Menschen, die in finanziell ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sind.

Auch wenn es eigentlich eine Binsenweisheit ist, wird es dennoch oft abgelehnt, diese Erkenntnis klar und deutlich auszusprechen:

Vermögen ist ein Wettbewerbsvorteil

und

Ungleichheit rentiert sich

Wie meine ich das?

Nun gut, stellen wir uns vor die gesamte Welt lebte auf Bauernhöfen und jeder dieser Höfe wäre für sich autark.

Handel wäre nicht nötig.

Das Bruttoinlandsprodukt BIP wäre gleich Null.

Trotzdem wären die Grundbedürfnisse aller Menschen befriedigt (zumindest aus wirtschaftlicher Sicht).

Erst dadurch, dass ein Hof Güter produziert, die er nicht benötigt und dadurch, dass andere Höfe diese Dinge benötigen, kommt es zuerst zu Tauschhandel und schließlich zu einem BIP.

Also: Ungleiche Chancenverteilung macht die einen potentiell reich und die anderen potentiell arm.

Das ist eine positive Verstärkung und führt also zu einem potentiell instabilen System, das z.B. durch Almosen oder Sozialgesetzgebung stabilisiert werden kann. Andernfalls wird es höchstwahrscheinlich zu Revolte, Aufruhr, Mord und Totschlag kommen.

Können wir das auch durch eine Graphik, durch Visualisierung, klar machen?

Ja, ich denke schon:

Abbildung 1: Verteilung des Bruttonationaleinkommens (BNE – früher Bruttosozialprodukt)

Stellen wir uns eine „Republik X“ vor, also ein Land mit einem Bruttonationaleinkommen BNE. Das ist der gesamte Brutto-Umsatz, der mit Gütern erzielt wird, die von Inländern im Inland und im Ausland produziert bzw. erbracht werden.

Inländer sind dabei alle Menschen, die ihren Hauptwohnsitz in „Republik X“ haben.

Da laut Steuerrecht zwischen 7 Arten von Einkünften unterschieden wird ( https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/fuer-unternehmen/einkommensteuer/einkommensbegriff.html ), haben wir:

Die 7 Einkunftsarten

  1. Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  2. Einkünfte aus Land/Forstwirtschaft
  3. Einkünfte aus Gewerbebetrieben
  4. Einkünfte aus unselbständiger Arbeit
  5. Einkünfte aus Kapitalvermögen
  6. Einkünfte aus Vermietung/Verpachtung
  7. Sonstige Einkünfte

Damit können wir einen willkürlichen Schnitt machen:

Wir zerlegen die Bevölkerung in eine „erwerbstätige Klasse“, die ihr Einkommen hauptsächlich mit den Einkunftsarten 1. – 4. (inkl. Pensionen) erzielt, und eine „vermögende Klasse“, die ihre Einkünfte hauptsächlich aus den Arten 5. bis 7. bekommt.

Nun nehmen wir an, die Einkünfte der vermögenden Klasse seien in etwa gleich groß mit den Einkünften der erwerbstätigen Klasse, allerdings hat die vermögende Klasse sehr viel weniger Mitglieder.

Dann zerlegen wir die notwendigen(!) Kosten – die wir für jeden Menschen gleich annehmen – in zwei Teile,

  • die Lebenshaltungskosten (LH) und
  • die Investitionen (INV) in die Produktionsmittel (z.B. Bildung und Ausbildung).

Dann sehen wir, dass die notwendigen Kosten für die „vermögende Klasse“ im Verhältnis sehr viel geringer zu Buche schlagen, sodass ein großer Brocken Einkommen übrig bleibt (Luxus LUX).

Natürlich schützt Reichtum nicht vor Dummheit, aber wenn das überschüssige Einkommen nicht allzu sehr für überflüssigen Konsum verschwendet wird, dann bleibt einiges übrig, um in die Zukunft zu investieren, was der nächsten Generation das Leben ziemlich erleichtern kann (abgesehen von psychologischen Effekten).

Meint

Euer Christoph


Die Anziehungskraft des schwarzen Vogels

Oktober 19, 2019

Manche Vögel sind faszinierend.

Jahrelang verstecken sie sich vor der Öffentlichkeit, tun ihren Dienst im Hintergrund, niemand fürchtet sich.

Aber dann machen sie sich wieder bemerkbar und erinnern uns an unsere Schwäche und an die Faszination des Geheimnisvollen, Versteckten.

Das sich erst finden läßt, nachdem man unzählige Rätsel gelöst hat. Wie ein Magnet sind sie.

Und manchmal habe ich das Gefühl, dass ICH der Angelhaken bin, mit dem er uns alle noch holen wird.

Meint

Euer Christoph


Buchbesprechung: Chemie? Durchschaut!

April 7, 2018

Chemie? Durchschaut!
ISBN 978-3-99070-324-3
Dipl.-Ing. Dr. Georg Dazinger

Der Autor dieses Buches, Herr Dipl.-Ing. Dr. Georg Dazinger, verspricht in diesem Buch den gesamten Lehrstoff der Chemie von der Unterstufe über die Oberstufe bis hin zum ersten Semester der Universität einfach und in kleinen Schritten zu erklären.

Und tatsächlich sind die Geheimnisse der Chemie klar und einfach dargelegt – was man einem Mann mit solch vielen Titeln gar nicht zutrauen würde 🙂

Ich habe dieses Buch seit gut einer Woche und bin – obwohl ich neben Arbeit, Haushalt und Kindern eigentlich kaum Zeit habe – bereits auf Seite fünfzig.

Ich erwarte mir auch für die nächsten 600 Seiten, dass der Stil weiterhin so flüssig ist und die Erklärungen so einleuchtend wie bisher.

Da Herr Dr. Dazinger so kleine Schritte macht, ist das Buch natürlich etwas dick geraten. Die 650 Seiten haben ihren Preis, aber sie sind diesen Preis tatsächlich wert.

Meint
Euer Christoph


Lustige Zufälle

Dezember 27, 2017

So habe ich jetzt das neue SPARK Projekt (das ja eigentlich nur ein „Playground“ ist), auf meinem anderen Blog „Area #A“ abgelegt (http://areasharpa.wordpress.com/spark).

Lustig dabei, dass man „sharp A“, also „Ais“ auch als „Minor H“ also „Be“ bezeichnen kann. Das bringt mich auf den Gedanken, dass man „Plan A“ und „Plan B“ aus dem „dritten Kind“ vielleicht sogar in Einklang miteinander bringen kann.

Zur Erinnerung: „Plan A“ bedeutet, dass die beiden Helden nach ihrem Heldentod „in bayrischer Erde begraben“ werden. „Plan B“ bedeutet, dass „ihre Asche in alle Winde zerstreut wird“.

Explizit: Die SMUOS Komponente und DIGITS werden in einem bestimmten Web3D Browser implementiert bzw. SMUOS und DIGITS werden in IETF RFCs festgelegt.

Man kann ja das eine tun, ohne das andere zu lassen 🙂

Meint
Euer Christoph

P.S.: habe auch den Überblick über alle Projekte upgedatet: Die Projekte


So schließt sich der Kreis……

Dezember 9, 2017

Eigentlich habe ich ja im Jahr 2007 zu bloggen begonnen, weil ich die Idee DIGITS „unter die Leute bringen“ wollte.

Mir war damals – als ich noch bei der Firma S arbeitete – bereits bewusst, dass unsere Manager keine Trendsetter sind, sondern Trendfollower.

Wenn ich wollte, dass diese Erfindung einen direkten Einfluss auf meinen Arbeitsplatz hatte, dann musste ich also meinen Teil dazu beitragen, dass das Thema zu einem Trend wurde.

Und nun?

Nun mehren sich die Anzeichen, dass es tatsächlich zu einem Trend geworden ist – aber meine Chefitäten habe ich immer noch nicht überzeugt.

Was soll man da tun, ausser zu schweigen?

Meint
Euer Christoph


Noch ein „kleines religiöses Büchlein“?

November 29, 2017

Liebe Leser und Leserinnen!

Wie die meisten von Euch wissen, habe ich bisher 9 „Kleine religiöse Büchlein“ geschrieben (zu finden unter https://letztersein.wordpress.com/kleine-religiose-buchlein/).

Jetzt wälze ich gerade Gedanken, ob ich die Begriffe „Motivieren“ und „Helfen“ nicht auch noch ein wenig ventilieren sollte.

Zum Beispiel hier: https://letztersein.wordpress.com/2017/11/28/commandment-of-the-21st-century/

Wie oft glaubst Du, jemand liebt Dich, weil Du glaubst, er HILFT Dir. Aber in Wirklichkeit MOTIVIERT er Dich nur, weil er Dir die letzten Leistungsreserven entlocken möchte.

Man spricht ja Buddha den Spruch zu, wonach es einen Unterschied macht, ob man eine Blume nur mag, oder ob man sie liebt. Der, der die Blume nur „mag“, wird sie pflücken und mit nach Hause nehmen, der der sie liebt, wird jeden Tag vorbeikommen und die Blume gießen.

So betrachtet, gibt es auf der Welt eigentlich überhaupt keine Liebe, denn bis zum Schluss wird es immer jemanden geben, der „sich noch etwas von Dir erwartet“. Erst im Jemseits gibt es Ruhe und Geborgenheit.

Und es macht auch einen großen Unterschied, ob Du von Dir selber noch etwas erwartest. Ob Du glaubst, wichtig zu sein, oder ob Du Dich selber nicht mehr wertschätzst.

Und so, wie dieses „Helfen vs. Motivieren“ in Beziehung steht zu „Leistungsdenken vs. Barmherzigkeit“ bzw. „Hilf‘ Dir selbst, dann hilft Dir Gott – weil ich helf‘ Dir sicher nicht!“, so steht all‘ das in Beziehung zu dem großen Thema „Make Leaks not War“ vs. „Ich habe den guten Kampf gekämpft“ nach Paulus (bzw. Djihad nach Mohammed).

Meint
Euer Christoph


Commandment of the 21st Century

November 28, 2017

Thou shalt not motivate me.

Thou shalt help me!


Einige Wuchteln (zusammenhangslos)

November 24, 2017

1) Arbeit ist eigentlich nur Ergotherapie, für die man auch noch bezahlt wird
——> also: „Arbeitsplatz auf Krankenschein heisst die Forderung!!!“

2) Die Krankenkassen sind die letzten, die sich der Marktwirtschaft widersetzen.
Beispiel: bei der KFA muss man den Selbstbehalt bezahlen, BEVOR die Leistung bewilligt wird
——> also: „Wir hoffen auf Schwarz/Blau und ihre hehren (leeren?) Versprechungen“

3) Zuerst WOLLTEN Frauen unbedingt arbeiten.
Dann haben sie den Arbeitsmarkt kaputt gemacht.
Jetzt MÜSSEN sie arbeiten, um die Familie ernähren zu können.
——> also: „Nieder mit allen Menschen, die immer noch dem Geliebtwerden nachrennen“

Meint
Euer Christoph