Buchbesprechung: Chemie? Durchschaut!

April 7, 2018

Chemie? Durchschaut!
ISBN 978-3-99070-324-3
Dipl.-Ing. Dr. Georg Dazinger

Der Autor dieses Buches, Herr Dipl.-Ing. Dr. Georg Dazinger, verspricht in diesem Buch den gesamten Lehrstoff der Chemie von der Unterstufe über die Oberstufe bis hin zum ersten Semester der Universität einfach und in kleinen Schritten zu erklären.

Und tatsächlich sind die Geheimnisse der Chemie klar und einfach dargelegt – was man einem Mann mit solch vielen Titeln gar nicht zutrauen würde 🙂

Ich habe dieses Buch seit gut einer Woche und bin – obwohl ich neben Arbeit, Haushalt und Kindern eigentlich kaum Zeit habe – bereits auf Seite fünfzig.

Ich erwarte mir auch für die nächsten 600 Seiten, dass der Stil weiterhin so flüssig ist und die Erklärungen so einleuchtend wie bisher.

Da Herr Dr. Dazinger so kleine Schritte macht, ist das Buch natürlich etwas dick geraten. Die 650 Seiten haben ihren Preis, aber sie sind diesen Preis tatsächlich wert.

Meint
Euer Christoph


Lustige Zufälle

Dezember 27, 2017

So habe ich jetzt das neue SPARK Projekt (das ja eigentlich nur ein „Playground“ ist), auf meinem anderen Blog „Area #A“ abgelegt (http://areasharpa.wordpress.com/spark).

Lustig dabei, dass man „sharp A“, also „Ais“ auch als „Minor H“ also „Be“ bezeichnen kann. Das bringt mich auf den Gedanken, dass man „Plan A“ und „Plan B“ aus dem „dritten Kind“ vielleicht sogar in Einklang miteinander bringen kann.

Zur Erinnerung: „Plan A“ bedeutet, dass die beiden Helden nach ihrem Heldentod „in bayrischer Erde begraben“ werden. „Plan B“ bedeutet, dass „ihre Asche in alle Winde zerstreut wird“.

Explizit: Die SMUOS Komponente und DIGITS werden in einem bestimmten Web3D Browser implementiert bzw. SMUOS und DIGITS werden in IETF RFCs festgelegt.

Man kann ja das eine tun, ohne das andere zu lassen 🙂

Meint
Euer Christoph

P.S.: habe auch den Überblick über alle Projekte upgedatet: Die Projekte


So schließt sich der Kreis……

Dezember 9, 2017

Eigentlich habe ich ja im Jahr 2007 zu bloggen begonnen, weil ich die Idee DIGITS „unter die Leute bringen“ wollte.

Mir war damals – als ich noch bei der Firma S arbeitete – bereits bewusst, dass unsere Manager keine Trendsetter sind, sondern Trendfollower.

Wenn ich wollte, dass diese Erfindung einen direkten Einfluss auf meinen Arbeitsplatz hatte, dann musste ich also meinen Teil dazu beitragen, dass das Thema zu einem Trend wurde.

Und nun?

Nun mehren sich die Anzeichen, dass es tatsächlich zu einem Trend geworden ist – aber meine Chefitäten habe ich immer noch nicht überzeugt.

Was soll man da tun, ausser zu schweigen?

Meint
Euer Christoph


Noch ein „kleines religiöses Büchlein“?

November 29, 2017

Liebe Leser und Leserinnen!

Wie die meisten von Euch wissen, habe ich bisher 9 „Kleine religiöse Büchlein“ geschrieben (zu finden unter https://letztersein.wordpress.com/kleine-religiose-buchlein/).

Jetzt wälze ich gerade Gedanken, ob ich die Begriffe „Motivieren“ und „Helfen“ nicht auch noch ein wenig ventilieren sollte.

Zum Beispiel hier: https://letztersein.wordpress.com/2017/11/28/commandment-of-the-21st-century/

Wie oft glaubst Du, jemand liebt Dich, weil Du glaubst, er HILFT Dir. Aber in Wirklichkeit MOTIVIERT er Dich nur, weil er Dir die letzten Leistungsreserven entlocken möchte.

Man spricht ja Buddha den Spruch zu, wonach es einen Unterschied macht, ob man eine Blume nur mag, oder ob man sie liebt. Der, der die Blume nur „mag“, wird sie pflücken und mit nach Hause nehmen, der der sie liebt, wird jeden Tag vorbeikommen und die Blume gießen.

So betrachtet, gibt es auf der Welt eigentlich überhaupt keine Liebe, denn bis zum Schluss wird es immer jemanden geben, der „sich noch etwas von Dir erwartet“. Erst im Jemseits gibt es Ruhe und Geborgenheit.

Und es macht auch einen großen Unterschied, ob Du von Dir selber noch etwas erwartest. Ob Du glaubst, wichtig zu sein, oder ob Du Dich selber nicht mehr wertschätzst.

Und so, wie dieses „Helfen vs. Motivieren“ in Beziehung steht zu „Leistungsdenken vs. Barmherzigkeit“ bzw. „Hilf‘ Dir selbst, dann hilft Dir Gott – weil ich helf‘ Dir sicher nicht!“, so steht all‘ das in Beziehung zu dem großen Thema „Make Leaks not War“ vs. „Ich habe den guten Kampf gekämpft“ nach Paulus (bzw. Djihad nach Mohammed).

Meint
Euer Christoph


Commandment of the 21st Century

November 28, 2017

Thou shalt not motivate me.

Thou shalt help me!


Einige Wuchteln (zusammenhangslos)

November 24, 2017

1) Arbeit ist eigentlich nur Ergotherapie, für die man auch noch bezahlt wird
——> also: „Arbeitsplatz auf Krankenschein heisst die Forderung!!!“

2) Die Krankenkassen sind die letzten, die sich der Marktwirtschaft widersetzen.
Beispiel: bei der KFA muss man den Selbstbehalt bezahlen, BEVOR die Leistung bewilligt wird
——> also: „Wir hoffen auf Schwarz/Blau und ihre hehren (leeren?) Versprechungen“

3) Zuerst WOLLTEN Frauen unbedingt arbeiten.
Dann haben sie den Arbeitsmarkt kaputt gemacht.
Jetzt MÜSSEN sie arbeiten, um die Familie ernähren zu können.
——> also: „Nieder mit allen Menschen, die immer noch dem Geliebtwerden nachrennen“

Meint
Euer Christoph


Schmetterlingskinder

Oktober 27, 2017

Es gibt „physische“ Schmetterlingskinder, über deren Krankheit wird immer wieder berichtet, davon will ich jetzt auch gar nicht so sehr schreiben.

Die haben eh ihre Beschützer.

Aber ist Euch schon einmal aufgefallen, dass es auch „psychische“ Schmetterlingskinder gibt?

Ich meine die psychischen Effekte, die auftreten, wenn jemand „eine dünne Haut“ hat.

Also: alle Ereignisse nimmt man sich wahnsinnig zu Herzen.

Man hat dauernd das Gefühl, sich an einem Bifurkationspunkt zu befinden und alles – wirklich alles – hängt davon ab, ob und wie ich mit dem Flügel schlage.

Wenn ich auch nur ein falsches Wort sage, wird mich das System ausspucken, mein Mann wird mich im Stich lassen und ich stehe allein da.

Wenn ich auch nur einen Fehler mache, werde ich meinen Job verlieren und nie mehr wieder arbeiten können.

Wenn ich mein Projekt falsch anlege, wird der dritte Weltkrieg ausbrechen.

Und schließlich: Wenn ich auch nur den kleinsten Fehler mache, dann werden sie mich umbringen.

Hmmmmmmm, jetzt kommt der Moment der Vernunft – die intellektuelle Niederkunft – ich werd‘ ja sowieso sterben.

Ahso.

Alles klar.

Ruhe kehrt ein.

Wenn uns der liebe Gott auf den letzten Metern zum Grab noch jeden Tag eine kleine Challenge schenkt – damit uns nicht gar so fad ist – dann ist das schon sehr viel.

Meint

Euer Christoph