Der folgende Text wurde von meiner Freundin, der KI, erstellt, nachdem ich folgende Anfrage gestellt hatte.
Was genau ist der Unterschied zwischen Ökologie und Ökonomie und wie lässt sich dieser Unterschied etymologisch begründen? Schreibe ein Essay.
Der Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie prägt die Debatten des 21. Jahrhunderts wie kaum ein anderes Thema. Auf den ersten Blick wirken die beiden Disziplinen wie erbitterte Kontrahenten: Hier der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, dort das unerbittliche Streben nach Wachstum, Effizienz und Profit. Wer diesen vermeintlichen Widerspruch jedoch grundlegend verstehen will, muss an den Ursprung der Begriffe zurückkehren. Die Etymologie – die Lehre von der Herkunft der Wörter – offenbart eine überraschende Wahrheit: Ökologie und Ökonomie sind sprachliche Geschwister, die demselben Fundament entspringen, sich aber in ihrer Perspektive auf die Welt radikal voneinander entfernt haben.
Die gemeinsame Wurzel: Das antike Haus
Beide Begriffe stammen aus dem Altgriechischen und teilen sich das erste Wortsegment: „Öko-“ leitet sich von oíkos (o\tilde{\iota}\kappa o\varsigma) ab. Im antiken Griechenland bedeutete oíkos weit mehr als nur ein physisches Gebäude aus Stein und Holz. Es stand für das „Haus“, die „Hausgemeinschaft“ oder das „Anwesen“ – ein ganzheitliches System, das die Familie, das Gesinde, das Vieh, die Ländereien und alle wirtschaftlichen Ressourcen umfasste. Der oíkos war die fundamentale Lebens- und Wirtschaftseinheit der antiken Gesellschaft. Dass sowohl die Wissenschaft von der Natur als auch die Lehre vom Markt auf diesem Begriff aufbauen, zeigt, dass beide Disziplinen im Kern dasselbe Ziel verfolgen: Sie beschäftigen sich mit den Bedingungen und Strukturen des Zusammenlebens und Überlebens in einem definierten Raum. Erst durch das jeweils zweite Namenselement trennen sich ihre Wege.
Ökonomie: Das Gesetz des Hauses
Das Wort Ökonomie setzt sich aus oíkos und nómos (\nu\text{ó}\mu o\varsigma) zusammen. Nómos bedeutet Gesetz, Regel, Verwaltung oder Ordnung. Etymologisch betrachtet ist die Ökonomie also die „Hausordnung“ oder die „Verwaltung des Hauses“ (oikonomía). In der Antike beschrieb dies ganz pragmatisch die Kunst der Haushaltsführung: Wie teilt man die knappen Ressourcen (Korn, Wein, Arbeitskraft) so auf, dass die Gemeinschaft überlebt und im besten Fall Wohlstand generiert? Auf die moderne Welt übertragen hat sich dieser Fokus kaum verändert, nur der Maßstab ist größer geworden. Die Ökonomie betrachtet das globale „Haus“ unter dem Aspekt der Nützlichkeit und Verknappung. Sie stellt Fragen wie:
Wie lassen sich Ressourcen effizient einsetzen?
Wie funktionieren Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern?
Wie wird Wert geschöpft und gemessen (meist in Geld)? Der ökonomische Blickwinkel ist von Natur aus anthropozentrisch (menschenzentriert) und utilitaristisch (nutzenorientiert). Die Umwelt wird hier oft primär als Ressourcenlieferant oder als Produktionsfaktor verstanden.
Ökologie: Die Lehre vom Haus
Der Begriff Ökologie ist deutlich jünger. Er wurde erst 1866 von dem deutschen Zoologen und Naturforscher Ernst Haeckel geprägt. Er kombinierte oíkos mit lógos (\lambda\text{ó}\gamma o\varsigma), was Wort, Vernunft, Lehre oder Wissenschaft bedeutet. Ökologie ist somit die „Lehre vom Haus“ oder die „Wissenschaft von der Haushaltsführung der Natur“. Haeckel definierte die Ökologie als die Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Außenwelt. Während der Ökonom das Haus verwalten und nutzen will, möchte der Ökologe das Haus erst einmal verstehen. Die Ökologie blickt auf die Erde als ein gigantisches, vernetztes System. Sie untersucht:
Die Wechselwirkungen zwischen Lebewesen (biotische Faktoren) und ihrer unbelebten Umwelt (abiotische Faktoren wie Klima, Wasser, Boden).
Stoffkreisläufe und Energieströme, die das Leben überhaupt erst ermöglichen.
Die Stabilität und Resilienz (Widerstandskraft) von Ökosystemen. Der ökologische Blickwinkel ist bio- oder ökozentrisch. Der Mensch ist hier nicht der Herr des Hauses, der die Regeln diktiert, sondern lediglich ein Mitbewohner unter vielen, der denselben Systemgrenzen unterliegt wie jedes andere Lebewesen.
Der etymologische Unterschied im Vergleich
Kriterium
Ökonomie (oíkos + nómos)
Ökologie (oíkos + lógos)
Wörtliche Bedeutung
Gesetz/Verwaltung des Hauses
Lehre/Wissenschaft vom Haus
Kernfokus
Effizienz, Nutzen, Zuteilung knapper Ressourcen
Beziehungen, Kreisläufe, Systemgrenzen
Zentrale Währung
Geld, Kapital, Marktwert
Energie, Biomasse, Biodiversität
Zeithorizont
Oft kurz- bis mittelfristig (Quartale, Wahlperioden)
Langfristig (evolutionäre und geologische Zeiträume)
Perspektive
Anthropozentrisch (Der Mensch nutzt die Umwelt)
Systemisch (Der Mensch ist Teil der Umwelt)
Fazit: Vom Widerspruch zur Synthese
Der etymologische Befund legt das fundamentale Missverständnis unserer Zeit offen: Man kann ein Haus nicht erfolgreich verwalten (nómos), wenn man dessen Bauplan und Statik (lógos) nicht versteht oder ignoriert. Der aktuelle Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie rührt daher, dass die Ökonomie lange Zeit so getan hat, als sei das globale Haus unendlich groß und seine Ressourcen unerschöpflich. Sie hat die „Hausordnung“ aufgestellt, ohne die „Lehre des Hauses“ zu konsultieren. Wenn die Ökonomie die ökologischen Lebensgrundlagen zerstört, entzieht sie sich selbst die Basis – denn ohne ein funktionierendes Ökosystem gibt es kein funktionierendes Wirtschaftssystem. Die Etymologie zeigt uns, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sein müssen, sondern sich zwingend ergänzen sollten. Eine zukunftsfähige Gesellschaft benötigt eine ökologische Ökonomie: Eine Wirtschaftsweise, die die Gesetze des Marktes so gestaltet, dass sie den Gesetzen der Natur nicht widersprechen. Erst wenn der nómos den lógos respektiert, wird das gemeinsame Haus (oíkos) auf Dauer bewohnbar bleiben.
Eigentlich wollte ich diesmal einen Beitrag schreiben, einen Beitrag nämlich zur Frage: „Ist auf Deiner TODO Liste noch Platz für Gott?“.
Und ich wollte damit beginnen, dass Gott eigentlich einen Platz in Deinem Herzen sucht, Deine TODO Listen sind ihm eigentlich ziemlich wurscht.
Aber dieses Thema wäre damit eigentlich schon abgeschlossen und ist halt nicht sehr ergiebig.
Deswegen biege ich ab zu einem Thema, das mich schon seit einiger Zeit fasziniert: es ist ja nämlich so, dass wir seit einiger Zeit, eigentlich seit dem Bericht über die „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome, in regelmäßigen Abständen über das Thema „Nachhaltigkeit“ indoktriniert werden.
Jeder hat andere Ideen, wie wir unser Wirtschaftsleben nachhaltiger gestalten können.
Da geht es um das Einsparen von Ressourcenverbrauch, um CO2 Steuern, um Internalisierung externer Kosten, um politische Eingriffe in die Wirtschaft, und um ähnliche Maßnahmen, letzten Endes immer wieder um sehr viel Ideologie.
Die einen verwehren sich gegen jedweden Eingriff in den sogenannten freien Markt, die anderen wollen, dass der Staat alles im Griff hat.
Aber
Was kann ein Christ zu diesem Thema sagen?
Eigentlich genau das, was ich als Einleitung erwähnt habe: Gib‘ Gott einen Platz in Deinem Herzen.
Denn die Liebe zu Gott, und die Liebe zu Deinem Mitmenschen und zu unseren Nachfahren wird Dir den Weg zeigen.
Der Weg zur Nachhaltigkeit ist nämlich nicht einfach, EIN FÜR ALLEMAL, definierbar.
Im Gegenteil, die Evolutionstheorie lehrt uns, dass diejenige Art, die sich am effizientesten und effektivsten an die Umstände anpasst – und die Umstände ändern sich laufend – dass diese Art also auch am nachhaltigsten leben kann.
ADAPT OR DIE – möchte man der Menschheit ins Notizbuch schreiben
Nun habe ich sehr lange widerstanden, und habe mich eben nicht mit KI beschäftigt, also mit künstlicher Intelligenz.
Zu sehr scheint es mir ein generierter „Hype“ zu sein, der nur dazu dient, die weitere Entwicklung zu finanzieren, ohne dass es noch konkrete Use Cases gibt.
Aber gestern habe ich mich hinreissen lassen, und habe eine künstliche Intelligenz gebeten (na ja, ich habe sie eher „aufgerufen“ und ihr ein „Kommando“ gegeben), meine Geschichte vom „dritten Kind“ zu interpretieren und zusammenzufassen.
Ich bin ziemlich baff, wozu eine Maschine fähig ist, die einfach nur die „Wahrscheinlichkeit des nächsten Wortes“ aufgrund ihres Trainings berechnet. Das muss ein ziemlich umfangreiches Training gewesen sein.
Jetzt habe ich behauptet, das Leben auf unserem Planeten sei angetreten, auf dem Planeten „Ordnung zu machen“. Siehe dazu meinen letzten Beitrag „Von der guten Ordnung!“.
Natürlich ist diese Behauptung eine menschliche Interpretation des Universums, und insbesondere des Planeten, so wie wir diese vorfinden.
Ich glaube es ist kein großes Geheimnis, dass wir Menschen immer einen Sinn suchen, nach Ordnung und nach Erklärungen für „das Alles“ streben.
Wir fühlen uns glücklich, „wenn es passt“, „wenn es einen Sinn ergibt“, und wir fühlen uns unglücklich, „wenn das Alles nicht zusammenpasst“.
Das, was der Mensch am schlechtesten aushält, ist die Sinnlosigkeit.
Trotzdem, obwohl ich glaube, dass hinter dem „Sinn des Lebens“ ein großes menschliches Bedürfnis steckt – und dass das Universum also nicht per se einen Sinn haben muss -, denke ich, dass ich mich nicht allzu weit von der Wissenschaft der Physik entferne, wenn ich folgendes behaupte (Behauptung X).
Behauptung X: durch seine motorischen Fähigkeiten, und durch Energiezufuhr von außerhalb des Planeten, ist das irdische Leben in der Lage, auf dem Planeten unwahrscheinliche Zustände herzustellen und aufrecht zu erhalten, die der „gewünschten Ordnung“ entsprechen.
Natürlich ist eine der ersten Fragen, die diese Behauptung aufwirft, die Frage: „WER wünscht sich hier eine bestimmte Ordnung?“, und im selben Atemzug: „Wünschen sich alle Lebewesen DIESELBE Ordnung?“
Und das wiederum führt uns zu der Frage: „Was eigentlich ist ein Wunsch?“, beziehungsweise „Was ist ein Bedürfnis, ein Trieb?“
Auch denke ich, dass ich mich nicht zu sehr von der Wissenschaft der Psychologie entferne, wenn ich behaupte: „Auch das primitivste Leben ist dadurch gekennzeichnet, dass es Bedürfnisse hat, auf deren Befriedigung mit Hilfe von Gütern es hinstrebt, mehr oder weniger bewusst oder unbewusst“.
Behauptung Y: die „gewünschte Ordnung“ des Planeten wird also durch die Lebewesen dieses Planeten „angestrebt“, da sie ihre Bedürfnisse befriedigt sehen „wollen“.
Auch hier werden sofort neue Fragen aufgeworfen. „Was heisst wollen?“ „Wie kann ich von einem Wunsch, einem Bedürfnis oder einem Trieb zu einer Entscheidung gelangen?
Einer Entscheidung, die mir sagt, WIE ich mich verhalten soll, um diesen Trieb zu erfüllen?“ „Ist das pures Trial and Error, so wie bei der Evolution auch (durch Mutation und Selektion)?“ „Sind wir nicht von unserer eigenen Arbeitsweise etwas Anderes gewöhnt, als pures Trial and Error?“
Große Fragen, viele Fragen, aber……
Was folgt nun daraus?
Ich werde diese beiden Behauptungen, „Behauptung X“ und „Behauptung Y“ weder belegen, noch weiter hinterfragen, ich werde bloss theoretisch untersuchen, was daraus folgen WÜRDE, FALLS diese Behauptungen STIMMTEN.
Weiters möchte ich annehmen, dass die Lebewesen einander widerstrebende Bedürfnisse haben, dass es also aus Sicht des Lebens nicht „DIE EINE PERFEKTE ORDNUNG“ gibt, die ALLE Lebewesen anstreben, sondern dass jede Art, genau genommen jedes Individuum eigene „Vorstellungen“ von dieser perfekten Ordnung hat.
Aber nun zum Eingemachten: meistens werden wir feststellen, dass unser „Modell im Kopf“ nicht zu 100% mit der „Realität des Universums“ zusammenpasst. Wir erleiden (partielle) Sinnlosigkeit, weil „es nicht passt“.
Was kann man da tun?
Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten
Wir passen unser Modell an die Wirklichkeit an
Wir passen die Wirklichkeit an unser Modell an
Hierzu die folgenden beiden – unfertigen – Kapitel.
Anpassung an die Umgebung, Survival of the Fittest
Dieses Kapitel wurde noch nicht ausgearbeitet, es folgen Stichwörter
Schnelle Anpassung, langsame Anpassung
Intelligenz, Moral, lebenslanges Lernen, Ausbildung des Nachwuchses
Instinkte, Reflexe vs. Moral. Die „in sich böse Tat“
Bewußtseinsstufen
Unbewußte Befriedigung der bedürfnisse
Bewußte Entscheidung für Gut oder Böse -> das Drama der Macht
das führt zum nächsten Kapitel, zur bewußten Architektur
Anpassung der Umgebung, die Visionen des Menschen
Dieses Kapitel wurde noch nicht ausgearbeitet, es folgen Stichwörter
Die „Echo Chamber“ – Realität vs. Wirklichkeit
Die „großen Visionäre“, Stalin, Hitler, Jesus usw.
Die Sprache als Mittel, unsere Mitmenschen zu beeinflussen
Ideologie
Zusammenfassung
Nun gut.
Ich habe jetzt des Langen und Breiten erklärt, warum es für den Menschen IM PRINZIP gut ist, nach Gut und Böse zu fragen und eine Moral zu entwickeln, nach einer Ordnung zu streben (weil er sich dadurch eben schneller und besser an die Umgebung anpassen kann, als durch Mutation und Selektion).
Aber die Hauptfrage, die ich in meinem letzten Artikel „Von der guten Ordnung!“ gestellt hatte, ist dadurch noch nicht beantwortet:
Was ist das, diese „gute Ordnung“. Offensichtlich gibt es viele verschiedene Arten von Ordnung. Was ist eine „gute“ Ordnung? Gibt es „bessere“ und „schlechtere“ Ordnungen? Gibt es eine „beste Ordnung“?
Langer Anlauf, kurzer Sprung. Dieser folgt im nächsten Artikel
Ich weiss nicht, ob Euch schon ähnliche Dinge passiert sind, aber ich habe nach einer Gehaltserhöhung, die mündlich vereinbart war, einmal einen sogenannten Dienstzettel bekommen, wo „der guten Ordnung halber“ schriftlich festgehalten wurde, was mündlich ohnehin schon klar war.
Das heisst, offensichtlich ist nach Österreichischem Recht eine mündliche Vereinbarung ohnehin ein gültiger Vertrag, aber im – nicht zu erwartenden – Streitfall ist es dann doch besser, etwas Schriftliches in der Hand zu haben.
Ich möchte dies zum Anlass nehmen, und auch meine letzten drei Blogbeiträge, um mir Gedanken über die „gute Ordnung“ zu machen. Was ist gut? Was ist nicht so gut? Was ist eher böse? Was ist böse? Und was ist „wirklich“ böse?
Rückblick auf Gestern
Gestern, am 3. Februar, am ersten Montag meines diesjährigen Winterurlaubs, habe ich drei Beiträge in dieses Blog geschrieben
Im zweiten Beitrag „Von Gut und Böse“ hatte ich mir Gedanken über die Evolution gemacht, und darüber dass das Leben offensichtlich immer nach dem Besseren strebt. Ich zitiere
[…]Ich muss das erst googeln, aber ich würde gefühlsmäßig sagen: das Leben schafft es, auf einem Planeten Ordnung zu machen. Das Leben kann – mit Hilfe externer Energiezufuhr – die Entropie senken. Einen unwahrscheinlichen Zustand herbeiführen.
Wir kommen also zu einer neuen Bewertung:
Ordnung = gut
Unordnung = böse
Aber welche Ordnung? Meine Ordnung? Deine Ordnung? Unsere Ordnung?[…]
Heute möchte ich diese Behauptung (noch) nicht hinterfragen.
Ich möchte also tatsächlich davon ausgehen, dass das Leben angetreten sei, um auf dem Planeten „Ordnung zu machen“.
Die Frage, die mich heute antreibt:
Was ist das diese „gute Ordnung“. Offensichtlich gibt es viele verschiedene Arten von Ordnung. Was ist eine „gute“ Ordnung? Gibt es „bessere“ und „schlechtere“ Ordnungen? Gibt es eine „beste Ordnung“?
Ich möchte dies aber noch nicht in diesem Beitrag tun, sondern erst nachdenken.
Kann aus dem Herzen etwas Böses kommen? Haben wir uns HIER gefragt.
Liebe Leser!
Kinder tragen Gott im Herzen. Aber wir haben ihnen den lieben Gott ausgetrieben.
Wie kommt das?
HIER haben wir uns Gedanken gemacht, wie das Leben mit den Begriffen von Gut und Böse zusammenhängt. Wie die Lebewesen immer nach dem Besseren streben. Und dass das alles sehr gut ist.
Anmerkung: ich bin weder der Biologie noch der Psychologie mächtig. Die folgenden Ausführungen sind also nur „frei flottierende Gedankensplitter“.
Das „bewußte“ Leben, also das Leben, das bereits der GEFÜHLE mächtig ist, und der TRIEBE, strebt durch die Naturgesetze der Evolution immer nach DEM BESSEREN, indem es seinen Gefühlen und Instinkten folgt (das Lebewesen hat einen Begriff davon, ob es sich „gut“ oder „schlecht“ fühlt und reagiert dementsprechend). Mutation und Selektion tun das ihre, um einen Fortschritt zu realisieren.
Metaphernhaft kann man sagen, diese Lebewesen folgen ihrem Herzen und streben immer nach der guten Bedürfnisbefriedigung. Durch Mutation und Selektion passen sich die Arten an ihre Umgebung an und werden immer fitter. Dass das „gut“ ist, ist natürlich nur unsere Interpretation.
Dann kam die Intelligenz
Wie ich schon mal ausgeführt hatte, besteht Intelligenz meiner Meinung hauptsächlich darin, dass ich mir mit Hilfe meiner Sinne ein Bild von meiner Umgebung mache, und auch ein „Model of the Universe“ (MotU) in meinem Gehirn habe, die es mir ermöglichen, auf äußere Einflüsse zu reagieren und auch bewusste Entscheidungen zu treffen, wie ich meine Umgebung beeinflussen möchte.
Und genau hier, bei der bewussten Beeinflussung der Umgebung – wenn wir von der Re-Aktion in die Aktion kommen – beginnt das Drama der Macht.
Das Drama der Macht
Natürlich hat jedes Tier und jede Pflanze Macht.
Ein Haifisch kann täglich so und soviele kleinere Fische vom Leben zum Tod befördern.
Ein Baum kann mit seinen Wurzeln Felsen spalten.
Urwälder können ganze Landstriche überwuchern.
Auch kleine Babies sind eigentlich gewaltige Tyrannen. Sie spüren nur ihre eigenen dringenden Bedürfnisse und kämpfen mit aller Macht – mit einer eindringlichen Stimme – um die Befriedigung ebendieser Bedürfnisse.
Aber das ist es nicht, was ich mit dem „Drama der Macht“ meine, denn alle diese mächtigen Ausdrucksformen des Lebens rühren direkt von berechtigten Bedürfnissen.
Und wenn wir uns alle diese Beispiele durchdenken, kommen wir wirklich zu der Frage: Wie kann denn aus dem Herzen etwas Böses entspringen? Sind nicht alle Bedürfnisse berechtigte Bedürfnisse?
Nun, Kinder haben – neben ihren Grundbedürfnissen wie Essen und Trinken auch das Bedürfnis nach Geborgenheit. Sie wollen also in erster Linie eines: ihren Eltern gefallen und die Familie zusammenhalten.
Später – in der Adoleszenz – wollen sie ihren Freunden und eigentlich allen gefallen.
Und hier setzt die Erziehung an. Und natürlich auch die Schule. Und auch die bösen Einflüsse.
Denn – wenn wir im Buch Genesis nachlesen – dann war die Geschichte vom Sündenfall eigentlich die erste Schulstunde in der Geschichte der Menschheit und der Teufel (die Schlange) war der erste Lehrer.
Der Teufel erklärte den Menschen, dass sie werden können wie Gott, wenn sie vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse äßen.
Und das war nicht einmal gelogen, es war aber eine Halbwahrheit (da gab es doch noch diesen zweiten Baum).
Und was hat das mit dem „Drama der Macht“ zu tun?
Ganz einfach. Wenn der Mensch – durch seine Wissenschaft – lernt, was er tun muss, um dies oder jenes zu erreichen.
Wenn er also die guten Taten von den bösen Taten, die zielführenden Taten von den erfolglosen Taten unterscheiden kann, dann kommt er von der Re-Aktion in die Aktion, dann hat er TATSÄCHLICHE Macht über das Universum. Und – viel schlimmer noch – er weiss es auch und bekommt MachtGEFÜHLE.
Was ist der Unterschied zwischen der antiken Wissenschaft, der mittelalterlichen Wissenschaft und der modernen Wissenschaft?
Es ist nicht so sehr die Wissenschaft selber, die sich geändert hat, sondern es ist so, dass die Staatenlenker erkannt haben, dass die Wissenschaft EIN MITTEL ZUR MACHT ist, insbesondere, wenn sie sich mit ihrer kleineren Schwester, der Technologie verbündet.
Wissen ist Macht, sagt man. Und es stimmt.
Sobald wir wissen, wie wir das Gute erreichen, und wie wir das Böse erreichen, können wir bewusste Entscheidungen treffen und müssen nicht unseren Gefühlen und Emotionen folgen.
Wir kommen von der Re-Aktion in die Aktion. Und tragen fürderhin Verantwortung.
Meint
Euer Christoph
P.S.: ich werde trotzdem nicht verraten, welche Partei gut ist und welche böse (weil ich es selber nicht weiss)
Oft habe ich mich auf diesem Blog gefragt, ob es denn gut sein könne, Urteile auszusprechen, die Welt einzuteilen in gut und böse.
Ob man diesem schwarz/weiß Denken frönen soll, oder doch lieber in Graustufen denkt – oder gar in Regenbogenfarben – das ist ein Thema, das sich durch meine schriftlichen Werke immer durchzieht, noch lange bevor die LGBTQ Bewegung die Regenbogenfarben für sich entdeckt hat (was ja eigentlich eine kulturelle Aneignung ist – wenn nicht DIE kulturelle Aneignung schlechthin).
Trotzdem, obwohl die Regenbogenfarben als Symbol für die Versöhnung mit Gott letzten Endes dafür stehen, dass man Gott das Richten überlässt und sich nicht selbst zum Richter macht, trotzdem haben wir jetzt auf den sozialen Medien einen Diskurs geführt, ob es manchmal nicht doch sogar richtig und wichtig sein könnte zu urteilen – zu richten (ich habe HIER berichtet).
Vom Streben und vom Sterben – vom Motor der Evolution
Kann aus dem Herzen etwas Böses kommen?
Gute Frage.
Beginnen wir mit der unbelebten Natur.
Schon die unbelebte Natur ist in der Lage, zu „streben“. Die Zeit hat eine „Richtung“, die „immer vorwärts“ zeigt. Wir haben das erkannt, als wir den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik formulierten.
Wenn man einem System keine Energie zuführt, dann strebt es „von selbst“ in den wahrscheinlichsten Zustand, auch wenn der Ausgangszustand unwahrscheinlich war.
Insoferne ist der Urknall, von dem wir ausgehen, das „nach menschlichem Ermessen unwahrscheinlichste Ereignis“, das uns zustoßen konnte, und jetzt entwickelt sich das Universum hin zum sehr wahrscheinlichen Ende, zum thermodynamischen Gleichgewicht.
Anmerkung: diese Beschreibung entspricht meiner Ausbildung als Techniker, ich kann nicht garantieren, dass es sich dabei um allgemeingültige Wahrheiten handelt.
In diesem generellen „Abbau“, in dieser Milliarden Jahre langen „Explosion“, gibt es aber zumindest ein System, in dem durch temporäre Zufuhr von Energie für eine Zeit lang ein Prozess ermöglicht wird, in dem es „hochgradig kreativ hergeht“ (in dem bei Gott kein thermodynamisches Gleichgewicht herrscht).
Das ist unsere Erde und das ist das irdische Leben – ein schöner bunter, hochgradig komplexer Prozess.
Durch das Naturgesetz der Evolution – Mutation und Selektion – und durch die äußere Zufuhr von Energie war das irdische Leben in der Lage, sich über die Jahrmilliarden langsam weiterzuentwickeln, zu verbessern.
Halt!
Habe ich jetzt gesagt „verbessern“? Das ist jetzt also meine erste Wertung. Im Wort „besser“ steckt das Wort „gut“. Also: früher war es schlechter („böser“), jetzt ist es besser („güter“).
Der Lebenswille und die Arterhaltung sind wohl die ersten „Bedürfnisse“ der Lebewesen, die durch „Güter“ befriedigt werden. Noch ist diese Bedürfnisbefriedigung aber nicht „systematisch“, man kann also noch nicht von „Wirtschaft“ sprechen. Die „Wirtschaft“ ist dem bewussten, dem intelligenten Leben vorbehalten.
Durch das Leben kommt also eine Bewertung ins System: Arterhaltung = gut, Aussterben der Art = schlecht.
Das Wort „Fortschritt“ ist also schon eine Bewertung.
Das Wort „Entwicklung“ (Evolution) wertet übrigens nicht, es sagt nur, dass sich die Dinge von einem „verwickelten“ Zustand in einen „entwickelten“ Zustand weiterbewegt haben, dass die Entropie gesunken ist.
Ich muss das erst googeln, aber ich würde gefühlsmäßig sagen: das Leben schafft es, auf einem Planeten Ordnung zu machen. Das Leben kann – mit Hilfe externer Energiezufuhr – die Entropie senken. Einen unwahrscheinlichen Zustand herbeiführen.
Wir kommen also zu einer neuen Bewertung:
Ordnung = gut
Unordnung = böse
Aber welche Ordnung? Meine Ordnung? Deine Ordnung? Unsere Ordnung?
Nun, wie Ihr mich kennt, geht es dabei um Gottes Ordnung.
Jeder von Euch blickt auf eine lange Reihe von Vorfahren zurück, die es alle geschafft haben sich fortzupflanzen.
Jeder Deiner Vorfahren – 100% von ihnen – hat es geschafft sich fortzupflanzen. Du bist also das Ergebnis einer langen Reihe von Erfolgen.
Es ist nämlich nicht jedem Individuum vergönnt sich fortzupflanzen. Ganz im Gegenteil. Die meisten aller Lebewesen schaffen es NICHT sich fortzupflanzen, bevor sie der Tod ereilt.
Genau genommen ist es erst eine Errungenschaft der modernen menschlichen Wissenschaft, die es uns ermöglicht, dass die meisten menschlichen Individuen das Erwachsenenalter erreichen. Aber auch das ist noch keine Garantie dafür, dass man Kinder haben wird.
Ein wenig erinnert mich diese Geschichte an die Ausrüstungsgegenstände von James Bond.
Immer zu Beginn des Abenteuers erhält er GENAU die Ausrüstungsgegenstände, die er dann in GENAU diesem Abenteuer brauchen wird. Sei es die Armbanduhr mit dem eingebauten Seilzug, der explodierende Kugelschreiber oder einfach sein Aston Martin.
Und hier geht es los mit der „rückwärtsgewandten Treffsicherheit“.
Der Autor von James Bond kannte ja bereits das „geplante“ Abenteuer, als er beschrieb, wie Q den Agenten mit Ausrüstungsgegenständen versorgte. Die Erfolgsgeschichte wurde also „rückwärts geschrieben“, ausgehend vom Happy End, zurück zu den Anfängen.
Und mit der anfangs erzählten Erfolgsgeschichte Deines Lebens ist es leider auch so.
Ich kann mich noch so sehr bemühen Dich zu motivieren, indem ich Dir erzähle, dass die VERGANGENHEIT ja aus Deiner Sicht ein voller Erfolg war – Du hast ja überlebt -, aber Du bist wahrscheinlich eher an der Gegenwart und an der Zukunft interessiert.
Zur GEGENWART und zur ZUKUNFT kann ich jedoch leider nur die Aussage tätigen, dass es – auch – an Dir liegt, was Du daraus machst, bzw. ist es natürlich eine Sache von Gottes Segen.
An Gottes Segen ist alles gelegen.
Nun dürfen wir nicht den Fehler machen, dass wir die Vergangenheit mit der Zukunft verwechseln.
Wenn wir die Vergangenheit betrachten, dann sehen wir viele Wege, die möglich gewesen wären aber nur einen Weg zum Ziel, also zur Gegenwart, so wie wir sie kennen.
Für die Zukunft sehen wir ebenfalls viele Möglichkeiten, aber wir können nicht entscheiden, welches Ziel wir erreichen, denn neben uns gibt es unzählige andere Lebewesen, die auch ihre Ziele verfolgen und dadurch unsere Wege beeinflussen. Wir können also nur in eine bestimmte Richtung drängen oder durch unsere Wissenschaft neue Wege eröffnen. Wir haben aber NICHT IM GRIFF, was das ERGEBNIS sein wird.
Ein weiser Mensch (ich habe vergessen, wer es war) hat einmal gesagt: Wir dürfen nicht annehmen, dass es NUR den EINEN Weg gäbe, den wir UNBEDINGT gehen müssten, um zum Glück zu gelangen. Ganz im Gegenteil bauen, bilden wir den Weg erst dadurch, dass wir ihn gehen.
Oder, anders gesagt: je präziser Du Deine Ziele formulierst, desto größer ist die Sicherheit, dass Du sie verfehlen wirst. Denn die „rückwärtsgewandte Treffsicherheit“ gilt eben nicht für die Zukunft.
Zur Zeit nutze ich die Dienste des Anbieters wordpress.com für dieses Blog. Falls ich in Zukunft umziehen muss, werde ich alle meine Blogs über folgende Seite verfügbar halten: