Wenn der Esel müde und erschöpft ist,

Oktober 7, 2018

dann nützt es nichts, noch eine Karotte und noch eine Karotte an der berühmten Stange vor den Esel hinzuhängen.

Nein, der Esel braucht WIRKLICHES Futter.

Für 5% Lohnerhöhung!

Meint
Euer Christoph


Gott ist die Liebe

März 6, 2018

Jetzt ist das zehnte „kleine religiöse Büchlein“ schon in Version 0.3 auf der Büchlein-Seite hochgeladen worden.

 

Das neueste Kapitel auch im folgenden:

Ist es wirklich „nur“ die Liebe

Bereits der Hl. Augustinus hat zu Gott gebetet:

Auf Dich hin – Herr – hast Du uns erschaffen,

und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir.

Da wir nun aus dem Johannesbrief wissen, dass Gott die Liebe ist – was dort sehr verschämt in einem Nebensatz erwähnt wird –, können wir messerscharf und logisch darauf schließen, dass sich im Leben alles um die Liebe dreht – also um Gott.

So auch Jesus im Evangelium:

Mk 12,28 Ein Schriftgelehrter hatte ihrem Streit zugehört; und da er bemerkt hatte, wie treffend Jesus ihnen antwortete, ging er zu ihm hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?

Mk 12,29 Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.

Mk 12,30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.

Mk 12,31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

Aber, so simpel diese Antwort auch ist, so vielfältig ist die notwen­di­ge Umsetzung im Leben.

Selbst Jesus ist jahrelang als Wanderprediger umhergezogen, nur um diese beiden Gebote den Leuten näherzubringen.

Und heute?

Wieviele Enzykliken, Konzilien, Zusammenkünfte, Bischofs­er­nen­nun­gen, Messfeiern, Beichten, Jungscharstunden, Anbetungen und ähnliche Veranstaltungen benötigen wir, um diese simplen zwei Gebote der Menschheit näherzubringen?

Offenbar ist es nicht so einfach, diese Gebote

  1. zu verstehen und
  2. im Leben tatsächlich umzusetzen.

Es beginnt schon mit einer Definition des Wortes „Liebe“. Im Deut­schen gibt es dafür nur ein einziges Wort. Im Lateinischen gab es min­destens drei Arten von Liebe:

  1. Amor = Liebe zwischen Mann und Frau
  2. Caritas = Barmherzigkeit
  3. Amicitia = Freundschaft

Vielleicht können wir uns dem Begriff der Liebe aus dem Gegenteil heraus – e contrario – nähern.

Ist Haß das Gegenteil von Liebe?

Eher nicht, Haß ist nur ein Gefühl, aber Liebe – insbesondere die Caritas – ist doch deutlich mehr als nur Mitgefühl.

Ist Egoismus das Gegenteil von Liebe?

Schon eher. Aber Jesus sagt: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Man muss sich also selbst lieben, bevor man andere Menschen lieben kann – es gehört also auch Egoismus zur Liebe.

Der Weisheit letzter Schluss bleibt:

Das Gegenteil von Liebe ist Lieblosigkeit.

Darüber wollen wir meditieren.

Meint

Euer Christoph


Alles, was mehr Gewinn bringt……

März 4, 2018

……als die Inflationsrate,
kann nur ein Pyramidenspiel sein.

Meint
Euer Christoph


Liebe? Liebe!

Dezember 28, 2017

Weihnachten ist das Fest der Liebe! Sagt man.

Gott sei Dank ist es vorüber.

Millionen von Müttern, Schwiegermüttern und Ehefrauen versuchen jedes Jahr, ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme „aus dem Hut zu zaubern“, das allerorten mit Liebe verwechselt wird.

Aber ist das nicht nur sentimentaler Neurosengatsch, mit dem wir versuchen, alle dazu zu bringen, zumindest einmal im Jahr nach unserer Pfeife zu tanzen?

Was ist das wirklich? Liebe?

Im Deutschen haben wir leider nur ein einziges Wort für „Liebe“.

In anderen Sprachen gibt es zumindest „Amor“ und „Caritas“, und dann noch die „Amicitia“, die man am besten mit „Freundschaft“ übersetzen kann.

Im Deutschen verwenden viele Frauen die Worte „mögen“ und „lieben“, damit sie eine Trennlinie ziehen zwischen „Kumpel“ und „Freund“.

Dabei meinen sie, das „Verliebtsein“ sei eine höhere Form von „mögen“, die nur einem Menschen vorbehalten bleibt.

Ich würde folgendes Wording vorschlagen: ich „mag“ einen Menschen, wenn ich ihn „gern habe“, wenn ich mir noch etwas „von ihm erwarte“. Wenn ich auf seine Zukunft und unsere Zukunft noch Hoffnungen setze. Das ist also „verliebt sein“ und hat sehr viel mit Egoismus zu tun – mit einem guten Egoismus, der die Gesellschaft innerhalb der Grenzen zusammenhält. Das ist also am ehesten mit „Freundschaft“ oder „amicitia“ zu übersetzen. „verliebt sein“ = „mögen“ = „gern haben“ = „guter Egoismus“.

Dann gibt es noch den „Eros“, also die erotische Liebe zwischen Mann und Frau, die einerseits ein „gemeinsames Spiel“ und ein „gemeinsames Erregtsein“ darstellt und als ebenfalls guter „gemeinsamer Egoismus“ der Fortpflanzung als Ziel dient. Diese Kräfte sind sehr starke Kräfte, die in jedem Menschen schlummern und deren Beherrschung ein hohes Maß an Verantwortung fordert. Wenn wir diese Kräfte nicht beherrschen, dann können ganze Gesellschaften zerbrechen.

Und – last but not least – gibt es die „caritas“, also die selbstlose Liebe, die für den Anderen immer nur das Gute will. Diese Form der Liebe hat viel mit Mitleid zu tun und ihre Grundlage ist die unvergängliche Würde eines jeden Menschen – eines jeden Lebewesens – die aus seiner Gotteskindschaft folgt, ob Freund oder Feind. Diese höchste Form der Liebe überwindet Grenzen und dient dem grenzüberschreitenden Frieden. Sie ist nur aus dem Glauben begründbar und ist der einzige Weg zu dauerhaftem Wohlstand und Frieden der gesamten Menschheit. Man kann auch Altruismus dazu sagen.

Hass ist nur ein Gefühl. Liebe ist mehr als ein Gefühl. Wir sollten zu Weihnachten nicht beim „sentimentalen Neurosengatsch“ hängen bleiben, sondern daran denken, dass die Geburt Jesu etwas durch und durch unsentimentales war. Ein schwangeres Flüchtlingspaar hat wegen des Mitleids eines Wirten einen allerletzten Platz in einem stinkenden Stall bekommen, und die Geburt Jesu weist bereits auf das Kreuz hin. Auf den Kalvarienberg.

Dort – am Kreuz – hat Jesus uns erlöst. Nicht in einem Palast, sondern mitten im Leben und mitten im Tod. Und in der Auferstehung, die uns Hoffnung gibt.

Meint
Euer Christoph


Noch ein „kleines religiöses Büchlein“?

November 29, 2017

Liebe Leser und Leserinnen!

Wie die meisten von Euch wissen, habe ich bisher 9 „Kleine religiöse Büchlein“ geschrieben (zu finden unter https://letztersein.wordpress.com/kleine-religiose-buchlein/).

Jetzt wälze ich gerade Gedanken, ob ich die Begriffe „Motivieren“ und „Helfen“ nicht auch noch ein wenig ventilieren sollte.

Zum Beispiel hier: https://letztersein.wordpress.com/2017/11/28/commandment-of-the-21st-century/

Wie oft glaubst Du, jemand liebt Dich, weil Du glaubst, er HILFT Dir. Aber in Wirklichkeit MOTIVIERT er Dich nur, weil er Dir die letzten Leistungsreserven entlocken möchte.

Man spricht ja Buddha den Spruch zu, wonach es einen Unterschied macht, ob man eine Blume nur mag, oder ob man sie liebt. Der, der die Blume nur „mag“, wird sie pflücken und mit nach Hause nehmen, der der sie liebt, wird jeden Tag vorbeikommen und die Blume gießen.

So betrachtet, gibt es auf der Welt eigentlich überhaupt keine Liebe, denn bis zum Schluss wird es immer jemanden geben, der „sich noch etwas von Dir erwartet“. Erst im Jemseits gibt es Ruhe und Geborgenheit.

Und es macht auch einen großen Unterschied, ob Du von Dir selber noch etwas erwartest. Ob Du glaubst, wichtig zu sein, oder ob Du Dich selber nicht mehr wertschätzst.

Und so, wie dieses „Helfen vs. Motivieren“ in Beziehung steht zu „Leistungsdenken vs. Barmherzigkeit“ bzw. „Hilf‘ Dir selbst, dann hilft Dir Gott – weil ich helf‘ Dir sicher nicht!“, so steht all‘ das in Beziehung zu dem großen Thema „Make Leaks not War“ vs. „Ich habe den guten Kampf gekämpft“ nach Paulus (bzw. Djihad nach Mohammed).

Meint
Euer Christoph


Vom bezahlten Knecht

November 5, 2017

Ein Alters- bzw. Pflegeheim ist nur ein bezahlter Knecht.

Man kann von einem bezahlten Knecht nicht erwarten bzw. verlangen, dass er sich wirklich kümmert.

Solange man dem bezahlten Knecht nicht auf die Finger klopft, wird er immer versuchen, möglichst alle Probleme von sich zu weisen und jedwede Anstrengung zu vermeiden.

So ist das halt 😦

Meint
Euer Christoph


Liebt Gott eigentlich den Teufel?

September 18, 2017

Seltsame Frage.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott eines seiner Geschöpfe NICHT liebte.

Und die Geschöpfe Gottes sind soooo großartig, dass selbst der Verwirrer seinen Zweck erfüllt.

Ich würde sogar so weit gehen, dass ich behaupte ohne Teufel funktioniert das Universum nicht.

Trotz all des Leidens, das wir wegen seiner Verführungskünste in die Welt gebracht haben.

Allerdings ist das mit der Liebe ja so eine Sache, ob man sie auch annimmt – oder ob man sie zurückweist.

Und was dementsprechend zwischen dem Teufel und seinem Schöpfer läuft – das geht mich jetzt wirklich nichts an.

Meint
Euer Christoph