Büchlein „Vom Bösen“ – fertig

April 16, 2017

Das achte „Kleine religiöse Büchlein“ ist kürzer geworden, als erwartet.

Es heisst „Vom Bösen“ und ist a hier zu finden.

Schöne Ostern
Euer Christoph


Die Weisheit des Kastenwesens

Januar 15, 2017

Hier ein kleiner Denkanstoss, den ich @KNI zu verdanken habe.

Natürlich möchte ich das Kastenwesen nicht insoferne unterstützen, als dass man in eine Kaste hineingeboren wird und nicht mehr daraus hervor kommt.

Aber eine gewisse gesellschaftliche Arbeitsteilung entspricht doch einer langbewährten Weisheit.

Als da ist

  1. die Priesterkaste (spirituelle Führung)
  2. die Königskaste (weltliche Führung)
  3. die Kriegerkaste (dazu zählen auch jedwede Techniker)
  4. die Händlerkaste
  5. die Arbeiter- und Bauernkaste

.

Wenn sich eine Kaste in die Angelegenheiten der anderen Kasten zu sehr einmischt, dann kann’s nur schlimm enden.

Der neue amerikanische Präsident wird uns demonstrieren, was herauskommt, wenn die Händlerkaste (also die Reichen) sich in die Politik einmischt (Königskaste).

Schlimm, wenn sich die Priesterkaste in die Staatsführung einmischt – Religionskriege sind vorprogrammiert – siehe IS.

Wenn sich die Kriegerkaste in die Angelegenheiten der Händlerkaste einmischt (wenn Techniker in der Wirtschaft den Ton angeben), dann führt das zu ungezügelter Innovation und Produkten, die allen Menschen die Lebenszeit stehlen (ich denke an die vielen Stunden, die man unnütz mit dem einen oder anderen Gadget verschwendet).

Und so könnte man viele weitere Beispiele nennen.

Wenn dieser Satz nicht schon von den Nazis missbraucht worden wäre, dann würde ich hier plakatieren: jedem das Seine (nicht jedem das Gleiche).

Aber das ganze soll ja nur ein Denkanstoss sein und keine „Kundgebung“.

Meint
Euer Christoph


Vom Geliebtwerden

Dezember 9, 2016

Wie Ihr wisst, gibt es auf dieser Page einige „Kleine religiöse Büchlein“ zum Herunterladen.

Nun denke ich, nach all den Überlegungen über die Realität, die Erkenntnisfähigkeit des Menschen, über das „Ding ohne Namen“ und diverse Modellbildungen, nicht zuletzt über das „Enternet“, wäre es an der Zeit, ein wenig „ans Eingemachte“ zu gehen.

Ich denke ich werde ein Büchlein darüber schreiben, dass doch jeder Mensch geliebt werden möchte, und zu welch abenteuerlichen Situationen das im Alltag führt.

Was wir nicht alles tun um geliebt zu werden, und wie viele Verirrungen wir benötigen, bis wir dann endlich zuhause sind.

Ich denke, das wäre eine schöne kleine Aufgabe.

Meint

Euer Christoph


Ich versteh‘ ja nicht viel von Wirtschaft, aber……

Oktober 20, 2016

wenn es im CETA und im TTIP (oder wie diese Verträge heissen mögen) darauf hinausläuft, dass irgendwelche privaten Schiedsgerichte (die von Konzernen bestellt werden), dann entscheiden dürfen, ob ein Staat ein Gesetz errichten darf oder nicht, dann ist das schon – gelinde gesagt – etwas „seltsam“.

Meint
Euer Christoph

P.S.: nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber – das wird wohl der „Spruch des Jahres“ auf meinem Blog


Um die Wirtschaft ……

August 29, 2016

……mache ich mir eigentlich keine Sorgen, denn die Wirtschaft kann sich an beliebige Umstände pfeilschnell anpassen.

Sorgen hingegen mache ich mir um die Menschen, denn die Menschen können sich eben NICHT an alles anpassen.

Meint
Euer Christoph


Der Fehler, der tiefer sitzt……

August 27, 2016

Habe soeben daran gedacht, dass ich ja eigentlich über die Fehlersuche schreiben wollte, die jedem Programmierer jeden Tag begegnet.

Und da ist mir wieder meine alte Zifferngeschichte (https://erstersein.files.wordpress.com/2007/02/zifferngeschichte2.pdf) über den Weg gelaufen, wo in etwa folgendes steht:

[…] Ein Computer tut alles, was der Programmierer will – nein – er tut alles, was der Programmierer ihm aufgetragen hat – ausgenommen, es liegt ein Fehler vor, der tiefer sitzt […]

Klar, wenn ich dem Computer „falsche“ Anweisungen gebe, dann wird er ein „falsches“ Stimulus/Respons – Schema aufweisen.

Aber was zum Kuckuck ist „falsch“?

Der Computer führt ja „brav“ seine Befehle aus. Was kann daran „falsch“ sein?

Einfache Antwort: Befehle sind dann falsch, wenn das S/R-Schema vom spezifizierten S/R-Schema abweicht und wenn kein tieferliegender Fehler vorliegt.

Ist es „falsch“, wenn Open Office plötzlich alle Vernunft über Bord wirft und denselben Käse nachmacht, den Microsoft Office vorgebetet hat?

Na ja, ich als User habe es vielleicht anders erwartet, bzw. habe ich es anders erhofft, aber eigentlich tut das Programm nur das, was die zahlenden Stakeholder sich wünschen. Ich als nicht-zahlender Stakeholder muss mich mit der Software zufrieden geben, so wie sie ist (as is).

Das ist zwar ärgerlich und manche empfinden es sogar als „böse“, aber „falsch“ ist es eigentlich nicht. Es ist nur eine Frage, wer sich bei der Spezifikation des S/R-Schemas durchgesetzt hat.

Also ist die Spezifikation des S/R-Schemas sozusagen die „Moral eines Computerprogramms“, an die sich der Programmierer zu halten hat.

Aber was ist, wenn sich der Programmierer an das spezifizierte S/R-Schema gehalten hat UND dieses trotzdem verletzt wird.

Das kann nur heissen, dass irgend ein tiefer liegender Fehler den Computer verwirrt, sodass er den an sich richtigen Befehlen nicht mehr richtig gehorchen KANN.

Da muss dann der Servicetechniker her, den tieferliegenden Fehler finden und – z.B. durch einen Hardwaretausch – beseitigen.

Metaphorik:

Wer ist der Programmierer? Wer ist der Fehler, der „tiefer sitzt“?

Programmieren wir nicht auch andauernd unsere Kinder und uns selber gegenseitig?

Wer spezifiziert das S/R-Schema? Die „Gesellschaft“?

Meint
Euer Christoph


Von Ursache und Wirkung

Januar 8, 2016

Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut.

Ein Slogan, der uns aus der schwarz/blauen Episode noch in Erinnerung geblieben ist.

Aber ist es nicht eigentlich genau umgekehrt? Wenn es uns allen gut geht, dann, erst dann, kann es der Wirtschaft gut gehen.

Denn wenn die Leute kein Geld haben, um es auszugeben, dann gibt es auch keinen Konsum, und wenn es keinen Konsum gibt, gibt es keine Produktion und keinen Gewinn.

Wenn der Staat also „die Wirtschaft“ unterstützt (wer ist das eigentlich?), dann behalten die Wirtschaftstreibenden den Gewinn für sich und entziehen ihn dem Kreislauf, ja sie verlagern ihn sogar ins Ausland.

Wenn der Staat hingegen die schwachen Konsumenten stützt und schützt, dann geben diese das Geld auch wieder aus.

Der Staat ist leider der Versuchung erlegen, das Geld den schwachen wegzunehmen (denn diese wehren sich nicht) und den starken in den A… zu schieben (denn diese werden immer am lautesten jammern).

Wir sollten jeden Funken an verantwortungsvollem Handeln, den wir noch finden können in dieser großen Dunkelheit, mit großem Elan unterstützen.

Meint
Euer Christoph


Ora oder Labora?

November 29, 2015

Soll man für den Frieden beten? Sicher! Das kann nicht schaden, denn nicht wir sind es, die Gott durch das Gebet verändern, sondern Gott ist es, der uns im Gebet verändert.

Aber im konkreten Anlassfall des IS ist es wohl doch notwendig, tatsächlich zu den Waffen zu greifen – so traurig das ist.

Aber eigentlich will ich diese Entscheidung nicht kommentieren sondern den militärischen Fachleuten überlassen, die unsere Regierungen beraten.

Denn so sehr die Waffenindustrie den Krieg liebt, der Soldat liebt den Krieg nicht, soviel ist sicher.

Meint
Euer Christoph


Laßt alle Hoffnung fahren, ……

November 22, 2015

……dann könnt Ihr glücklich werden.

Oder wie Jesus Christus gesagt hat: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“.

Oder Buddha: „Haftet den Dingen nicht an“.

Denn wenn wir den Dingen nicht anhaften, wenn wir uns vom Irdischen nichts mehr erwarten, wenn wir auf das Reich zusterben, das eben nicht von dieser Welt ist,

dann können wir uns auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren.

Heute habe ich im Familienkreis gesagt, dass mir Geld eigentlich nichts bedeutet.

„Aber warum machst Du dann jedes Monat eine penible Kostenrechnung?“, fragt meine Tochter.

„Da ich das Familienoberhaupt bin, ist es meine verdammte Pflicht, mir über das Budget Sorgen zu machen, deshalb“

Meint

Euer Christoph


28th Newsletter of SMUOS – The World of Spirit

Juni 16, 2015

The whole universe is split into two parts, I call them „the world of spirit“ and „the world of basic needs“ (the world of money).

It’s an old discussion, whether the first world drives the second (idealism) or the second drives the first (materialism).

This discussion will never be finished and there is no reliable answer to the question, imho.

Thus it’s the same with the projects SrrTrains (http://simulrr.sourceforge.net) and SMUOS (http://smuos.sourceforge.net).

First, we have a few „hard facts“ (world of money)

  1. the very basics of the SRR/SMUOS Framework have been implemented experimentally
  2. the whole story and it’s possible future until the year 2030 is described in the „new concept paper“ (which still needs some improvement and translation)
  3. Currently, the project is hibernating, because we wait for some extension of the X3D standard (improvement of the network sensor to support what we call „controller roles“)
  4. Currently, I have not got any free time for the project, because my wife has left the family and we (the children and I) need our Saturdays for housework purposes

Second, we can compare some properties of the project with a general paradigm of the Western hemisphere, with the life of Jesus Christ, where we can learn about the spiritual impacts of the project (world of spirit)

  1. The experimental SMUOS Framework is closely accompanied by 5 basic MIDAS objects and 2 SMUOS Extensions
  2. Jesus Feeds the Five Thousand
    6 Some time after this, Jesus crossed to the far shore of the Sea of Galilee (that is, the Sea of Tiberias), 2 and a great crowd of people followed him because they saw the signs he had performed by healing the sick. 3 Then Jesus went up on a mountainside and sat down with his disciples. 4 The Jewish Passover Festival was near.
    5 When Jesus looked up and saw a great crowd coming toward him, he said to Philip, “Where shall we buy bread for these people to eat?” 6 He asked this only to test him, for he already had in mind what he was going to do.
    7 Philip answered him, “It would take more than half a year’s wages[a] to buy enough bread for each one to have a bite!”
    8 Another of his disciples, Andrew, Simon Peter’s brother, spoke up, 9 “Here is a boy with five small barley loaves and two small fish, but how far will they go among so many?”
    10 Jesus said, “Have the people sit down.” There was plenty of grass in that place, and they sat down (about five thousand men were there). 11 Jesus then took the loaves, gave thanks, and distributed to those who were seated as much as they wanted. He did the same with the fish.
    12 When they had all had enough to eat, he said to his disciples, “Gather the pieces that are left over. Let nothing be wasted.” 13 So they gathered them and filled twelve baskets with the pieces of the five barley loaves left over by those who had eaten.
  3. I am feeling now like that little boy, who began to share his loaves and fish, and I’m confident, Jesus will help

Reference: https://letztersein.wordpress.com/srrtrains-v0-01/

Kind regards
Yours Christoph