Die allgemeinsten Gesetze……..

Mai 23, 2017

sind am leichtesten zu formulieren,…….

aber am schwersten umzusetzen.

Also, ein bisschen Inspiration vorausgesetzt, kann man relativ leicht sagen:

Liebe Gott aus ganzem Herzen, mit ganzer Kraft und ganzem Verstand, und….
….liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst

Das ist wohl das allgemeinste Gesetz, das man aufstellen kann.

Aber was bedeutet es?

Was genau kann ich jetzt, in dieser Situation glauben?

Was genau darf ich jetzt, in dieser Situation hoffen?

Was genau soll ich jetzt, in dieser Situation tun?

Meint
Euer Christoph


Der Idealismus und die Beziehungsebene

Mai 22, 2017

Hmmmmm, damit ich das jetzt zusammenkriege, und damit sich die Gedanken nicht gleich wieder verflüchtigen.

A) Wir haben gesagt, dass Idealisten nicht an die Materie glauben, also letzten Endes glauben sie daran, dass es nur „Modelle im Kopf“ gibt, dass es aber keine „Wirklichkeit“ gibt, die den Maßstab darstellt, ob ein Modell jetzt gut (also „angepasst“) oder schlecht (also nicht „angepasst“) ist.

Für einen Idealisten sind also alle Modelle gleich gut und nur die persönliche Befindlichkeit – also ob der Modellautor sympathisch ist oder nicht – gibt den Ausschlag, ob man ein Modell akzeptiert oder nicht.

B) Der Materialist hingegen – man könnte auch sagen der Realist – glaubt daran, dass es da tatsächlich eine Realität gibt, an der sich die Modelle messen müssen.

Der Materialist kann also behaupten, dass ein Modell „wahr“ ist oder „unwahr“. Das ist dem Idealisten verwehrt, der immer nur auf der Beziehungsebene agieren kann.

Oder bring‘ ich da jetzt etwas durcheinander?

Meint
Euer Christoph


Wo Gott fehlt, dort bleibt……

Mai 15, 2017

……immerhin noch die Liebe.

Wo die Liebe fehlt, da bleibt
zumindest noch die Gerechtigkeit.

Wenn die Gerechtigkeit fehlt, haben wir immer noch
das Gesetz.

Aber ohne Gesetz bleibt nur mehr der Markt.

Meint
Euer Christoph


Wird die Katastrophe……

April 30, 2017

von links kommen, oder von rechts?

Solange wir uns darüber streiten, wird der Klassenkampf von Oben geführt werden, so wie das seit Jahrtausenden der Fall ist, weil die Reichen und Mächtigen niemand stört.

Und wir sind wehrlos, weil wir streiten.

Divide et impera! Teile sie und herrsche über sie! Das haben schon die Römer gewusst.

Meint
Euer Christoph


Lieber Herr Bundespräsident,

April 30, 2017

ich bin auch der Meinung und habe auch diese Befürchtung geäußert, dass in wenigen Jahren alle Frauen in Österreich Kopftuch tragen werden.

Meine Begründung ist allerdings eine andere als die Ihre.

Frauen werden Kopftuch tragen, nicht aus Solidarität, sondern um sich zu schützen – um sich vor wilden Tieren zu schützen.

So wie das ihre muslimischen Leidensgenossinnen seit Jahrhunderten tun müssen.

Oder – anders herum gesagt: während des tausendjährigen Reiches – das zum Glück nur ca. ein Jahrzehnt gehalten hat – haben einige Menschen gewusst, dass andere Menschen in KZs gesperrt und getötet – ja sogar misshandelt – werden.

Hat man darauf den anderen Menschen empfohlen, „aus Solidarität“ auch ins KZ zu gehen?

Nein, hat man nicht.

Man hat die Welt von diesem Irrsinn befreit.

Meint
Euer Christoph


Oben und Unten

April 17, 2017

Offensichtlich sind Oben und Unten für Menschen die wichtigsten räumlichen Kategorien.

Wenn es jemandem gut geht, dann sagen wir „er ist oben“.

Wenn man in der Informatik ein System in Schichten zerlegt, dann ist der Benutzer oben und das Benutzte unten.

Wir sagen „Unter“bewusstsein.

Wir sagen „Über“ich.

Wir sagen „Über“irdisch und der Geist sei „über“ der Materie.

Das sind sehr interessante Begriffswelten und ich glaube, ich werde ein wenig darüber schreiben.

Demnächst.

Meint
Euer Christoph


Vom Bösen – erstes Kapitel

April 2, 2017

Habe jetzt das erste Kapitel des achten „kleinen religiösen Büchleins“ fertig.

[…]Ist alles relativ?

Wir haben es uns gemütlich gemacht in unserem Zeitalter der Abgeklärtheit.

In einem Zeitalter, in dem es keine Maßstäbe gibt, an die wir uns halten können oder müssen,

keine Grenzen, die man uns setzt,

keine Werte, die man in die andere Waagschale legen könnte und

keine Autorität.

Und habe ich mit meinen „kleinen religiösen Büchlein“ über die Wahrheit und von der Erkenntnis nicht auch einen Teil dazu beigetragen, dass wir das gesamte Universum relativieren?

„Es gibt viele Modelle der Wirklichkeit“ haben wir gelesen, und tatsächlich scheint kein Mensch in der Lage zu sein, ein tatsächliches Urteil zu fällen über Wahrheit und Lüge,

über Gott und Teufel,

über Kalt und Heiss und schließlich

über Gut und Böse.

Auch dieses Büchlein heisst „vom Bösen“, was wieder eine gewisse Ambivalenz in sich birgt, weil nicht klar ist, ob ich über „den Bösen“ schreiben werde oder über „das Böse“.

Beginnen wir mit den letzten Worten des siebenten Büchleins „vom Geliebtwerden“. Dort schreibe ich einige Zeilen darüber, dass Gott uns liebt, und dass Gott von uns geliebt werden möchte.

[…]Wer könnte solch eine Liebe zurückweisen?

Fragt sich

Euer Christoph[…]

ende ich, und das ist auch schon der Kern des Bösen:

Gottes Liebe zurückweisen.

Liebe ist nichts für Weicheier.

Liebe fordert alles.

Liebe betrifft den ganzen Menschen mit all seinen Schwächen und Fehlern, aber auch all seinen Stärken.

Klar, dass man da zurückschreckt und instinktiv in eine Abwehrhaltung geht.

Und so, wie es viele Gründe für die Liebe gibt, so gibt es auch viele Gründe, die dagegen sprechen:

  • Naaa, bitte neeed. Gerade jetzt wär’s so schön aufm Sofa mit dem Bier in der Hand
  • Muss des wirklich sein?
  • Könn‘ ma das ned auf Morgen verschieben?
  • Des bringt ma meine ganzen Pläne durcheinander

Nun gut, der Kern des Bösen ist die Lieblosigkeit, aber ist es jetzt „der Böse“ oder ist es „das Böse“, der/das uns das Leben schwer macht?

Wir wollen in diesem Büchlein versuchen, uns diesem Thema über verschiedene Beispiele zu nähern.[…]

Meint

Euer Christoph


Vom Bösen

März 20, 2017

Jetzt sind die ersten Inspirationen eingetrudelt, mit denen ich mein achtes „Kleines religiöses Büchlein“ dann schreiben könnte.

Möchte das mal kurz zusammenfassen, damit es nicht verloren geht.

1) Einleitung
Ich möchte offenlassen, ob ich über „das Böse“ schreibe oder über „den Bösen“, denn ich möchte darauf hinweisen, dass das letzten Endes eine Frage der Modellbildung ist.
Aber welches Modell kommt näher an die Wirklichkeit?
Das wollen wir anhand von Beispielen untersuchen, sodass sich jeder ein eigenes Bild machen kann.

2)Die Dinge und Wir
Wenn uns die Dinge kontrollieren, anstatt dass wir die Dinge kontrollieren. Wenn wir gefesselt sind. Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.

3)Die anderen Menschen und wir
Wenn uns andere Menschen kontrollieren wollen. Wenn wir uns von anderen Menschen kontrollieren lassen. Wenn wir andere Menschen kontrollieren wollen. Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.

4)Unvollständige Wahrheit
Wenn da etwas ist, das wir nicht wahrhaben wollen. Wenn wir Konstrukte etablieren, um der Wahrheit nicht in die Augen sehen zu müssen. Wenn wir in einer Lebenslüge leben.
Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.

5) Verbogene Wahrheit
Wenn wir falsche Modelle der Wirklichkeit/Wahrheit haben, dann ist das ein Ausdruck des Bösen.
Gibt es auch „falsche“ Religionen, oder sind alle Religionen „gleich gut“?

Meint
Euer Christoph


Die Größe der Verantwortung ……

Februar 16, 2017

……und der Rückzug ins Biedermeier.

Vorgestern ist ein junger Mann in die U-Bahn eingestiegen, der in einem offensichtlich ängstlich-nervösen Streß immer wieder auf seinem Smartphone herumgewischt hat.

Und das ist doch der Kern der Sache:

Unsere künstlichen Sinnesorgane vergrößern unser Einzugsgebiet – unseren Rayon, bzw. unser Habitat – und lassen in uns das Gefühl aufkommen, dass wir für immer größere raum-zeitliche Gebiete des Universums verantwortlich seien.

Abgesehen davon, dass wir unsere wirklichen Verantwortlichkeiten dann meistens hintanstellen, weil die virtuellen Verantwortlichkeiten einfach geiler sind.

Und vielen wird die Verantwortung dann zu groß und sie betätigen den Überlastschutz und verschwinden im Biedermeier, wo alles so nett und klein und überschaubar ist.

Meint

Euer Christoph


Weh‘ dem, der stark ist

Februar 12, 2017

Ein Mann hatte fünf Söhne.

Einer dieser Söhne war blind.

Als es nun daran ging, das Testament zu machen, bedachte der Vater die vier gesunden Söhne mit je einem Viertel des Vermögens.

Dem blinden Sohn vermachte er nichts.

Man hielt dem Vater vor herzlos zu sein, doch dieser erwiderte: „Ihr versteht nicht. Den Blinden werden die staatlichen und kirchlichen Stellen schon irgendwie ernähren. Aber die anderen müssen – Gott behüte – als Gesunde in Österreich leben“.

Meint
Euer Christoph