Vom Mehrwert des Christentums……

Dezember 1, 2017

Natürlich, wir sollen lieb und nett sein – Friede Freude Eierkuchen.

Keine ernstzunehmende Religion wird das bestreiten.

Aber ist das schon alles – Ethik?

Oder gibt’s da mehr zu diskutieren?

Einen genialen Beitrag habe ich auf kathtube gefunden:

http://www.kathtube.com/player.php?id=44315

Meint
EUer Christoph


Liebt Gott eigentlich den Teufel?

September 18, 2017

Seltsame Frage.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott eines seiner Geschöpfe NICHT liebte.

Und die Geschöpfe Gottes sind soooo großartig, dass selbst der Verwirrer seinen Zweck erfüllt.

Ich würde sogar so weit gehen, dass ich behaupte ohne Teufel funktioniert das Universum nicht.

Trotz all des Leidens, das wir wegen seiner Verführungskünste in die Welt gebracht haben.

Allerdings ist das mit der Liebe ja so eine Sache, ob man sie auch annimmt – oder ob man sie zurückweist.

Und was dementsprechend zwischen dem Teufel und seinem Schöpfer läuft – das geht mich jetzt wirklich nichts an.

Meint
Euer Christoph


Wenn die Digitalisierung so weitergeht,…

Juli 24, 2017

…werden wir alle wieder lernen müssen, wie die „gute alte L8 Verschlüsselung“ funktioniert.

Die Weltreligionen werden dabei die Nase vorn haben 🙂

Meint
Euer Christoph


Offener Brief an die Bank Austria

Juli 23, 2017

Der freie Markt hat versagt!!!!!!!!!!!

Ich war heute bei drei SB-Foyers der Bank Austria. Eines war überhaupt geschlossen und in den zwei anderen waren die Account Manager ausser Betrieb!!!!!

Wenn’s Ihr Scheisser versucht’s, mich zum Internetbanking zu zwingen, dann geh ich gleich zur Easy Bank. Weil dort hab ich DAS Service wenigstens BILLIGER, wenn schon kein besseres!!!!!

Die Wirtschaft ist nicht mehr in der Lage Qualität zu liefern.

Schuld ist der freie Markt.

Regulation muss her!!!!!! Ein starker Mann!!!!!

Ich werd dann mal den Kurz wählen gehen!!!!


Von der Identität

Juli 17, 2017

Wie Ihr wisst, hatte ich ein paar „Kleine religiöse Büchlein“ geschrieben (siehe Kleine religiöse Büchlein ) und möchte noch eines hinzufügen, das „Von der Identität“ handeln wird.

Hier jetzt erste Textproben:

 

Das ist eine Puppe

Im Büchlein „Über die Realität“ habe ich mich zu einem Satz verstiegen, wo ich behaupte:

Alles, was mit sich selbst ident ist, ist ein Teil der Realität.

Die Identität ist eine wesentliche Sache, wenn wir Menschen das Universum erfassen.

Und es ist tatsächlich so simpel, dass man es einem kleinen Kind nicht erklären muss.

Ganz einfach geht die Identitätsbildung vor sich, indem man einem Kind einen Gegenstand zeigt und dazu sagt:

„(Das ist ein) Ball“

oder

„(Das ist eine) Puppe“.

Das ist eine natürliche Sache, die sehr simpel funktioniert.

Erst später beginnen wir, darüber nachzudenken.

Wenn der Puppe ein Arm ausgerissen wird, und wir ersetzen den Arm durch einen Ersatzarm – ist das immer noch dieselbe Puppe?

Angenommen, ich ersetze an einem Ding einen Teil nach dem anderen, bis alle Teile ersetzt worden sind. Bleibt es immer noch dasselbe Ding?

Wie ist das mit den Elektronen in einem Molekül?

Kann man da die einzelnen Elektronen voneinander unterscheiden? Handelt es sich immer um dieselben Elektronen? Oder sprechen wir nicht viel eher von einem „Elektronengas“ oder von unanschaulichen „Quanten­zu­stän­den“?

Sind Atomkerne mit sich selbst ident? Könnte man alle Atomkerne der Welt – zumindest theoretisch – durch­nu­merieren und man hätte dann lauter individuelle Atomkerne?

Oder wabert das ganze Universum als eine undefinierbare Materiewolke vor sich hin und die Identitäten, die wir wahrnehmen, sind eigentlich Schimären, die unsere Eltern uns eingeredet haben?

Na, und bei den materiellen Realitäten – also bei Atomen und Mole­külen – nennen wir sie einfach einmal „die Wirklichkeit“ – ist es ja noch vergleichsweise einfach.

Aber was ist mit den immateriellen Realitäten – nennen wir sie einfach mal die „Wahrheit“?

Ist Darth Vader immer derselbe, ganz egal, ob er von John im mittleren Westen, von Jacques in Paris oder von Erik in Norwegen perzipiert wird? Meinen wir alle dasselbe, wenn wir von Darth Vader sprechen, lesen und hören?

Der Streit geht auseinander, manche Leute behaupten, literarische Wahrheiten seien klarer definiert als so manche historischen Wahrheiten. Über Peter Pan wissen wir mehr, als über den historischen Jesus Christus – das neue Testament ist kein Geschichtsbuch, sondern eine Sammlung von Geschichten, wenngleich einige historische Tatsachen zugrunde liegen.

Und so ist diese grundlegende Frage, dieses „Was ist das?“, bzw. dieses „Wer ist das?“ eine Frage, die uns nie ganz losläßt, nie ganz loslassen wird.

Zeit, darüber ein kleines Büchlein zu schreiben.

 

 

Identität ist notwendig für Beziehung

Wenn mir meine Mutter gesagt hat „das ist ein Ball“, dann hat sie mir ermöglicht, mit dem Ball in Beziehung zu treten.

Und sie hat mir ermöglicht, anderen Menschen über meine Bezie­hung zu dem Ball zu erzählen: „Böser Ball hat mir weh getan“.

Identität folgt also nicht aus den Naturgesetzen, sondern Identität ist eine notwendige Voraussetzung, um Modellbildung betreiben zu können.

Erst nach der Modellbildung sind wir überhaupt in der Lage, Naturgesetze zu formulieren.

Sollte z.B. ein Quantentheoretiker unter meinen Lesern das Gegenteil herleiten können, bitte ich darum, mich zu korrigieren.

So liege der Verdacht nahe, dass die Identität etwas sei, das wir Men­schen hauptsächlich aus psychosozialen Gründen benötigten, und das wir aus diesem kühlen Grunde „in das Universum hinein­inter­pre­tie­rten“.

Damit wir uns nicht so verdammt alleine fühlten, beseelten wir die Natur, dächten uns alle möglichen Götter aus und ausserdem glaubten wir, dass der Mensch dazu erschaffen sei, die wahre Liebe zu finden.

Ewige Sehnsucht.

Aber auch ewige Triebkraft.

Einander kennzulernen, die wahre Identität zu entdecken, was versteckt sich hinter der Fassade?

Neugier.

Hoffnung.

Und Enttäuschung.

 

 

Reif durch Enttäuschung

Eine Enttäuschung ist immer auch eine Ent-Täuschung.

Nach einer Enttäuschung ist man um eine Täuschung ärmer, aber auch um eine Erfahrung reicher.

Und man ist näher an der Wahrheit. Wahres Ziel unserer Sehnsucht.

Nicht mehr ge-täuscht, sondern ent-täuscht.

 

 

Es gibt (nur) einen Gott

„Oida, ich sag‘ Dir. Mein Gott ist besser als Deiner. Der wird ihn fertig machen. Sag‘ ich.“

Es gibt immer noch Menschen, die an den Spruch glauben „Wir sind die Guten und die Anderen müssen besiegt werden“.

Jetzt kommt die Ent-Täuschung: „Du, und ich, wir glauben an denselben Gott – es gibt nur einen“.

Wenn wir uns streiten, dann stellen wir uns beide gegen Gott, den Herrn des Universums, der unser Vater ist und unser Bestes will.

Es gibt nichts, was so sehr mit sich selbst ident ist, wie dieser Gott.

Und wenn wir auch ein Fünkchen dieser Identität, dieser Gegenwart, in uns spüren, dann sind wir schon große Hoffnungsträger.

Diese große Einigkeit, dieser große Frieden, diese Gelassenheit, diese Freude, dieses Kindsein und diese Hoffnung.


Die Mathematik ist der absolute Beweis,……

Juli 8, 2017

……dass der Mensch in der Lage ist konsistent zu definieren.

Oder wie Leopold Kronecker angeblich gesagt hat: […]“Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenwerk.“[…]

Oder nochmal anders: Die Mathematik ist eine Hilfswissenschaft, die ihren Sinn erst durch die Anwendung in Physik und Informatik bekommt.

Meint
Euer Christoph


Von der Identität

Juni 17, 2017

In einem meiner letzten religiösen Büchlein (siehe hier) habe ich mich zu dem Satz verstiegen: „Alles ist wahr, was mit sich selbst ident ist“, bzw. „Alles ist real, was mit sich selbst ident ist“.

Aber was bedeutet „Identität“.

Wenn ich mit einer Adresse „vorname.nachname@domain.tld“ kommuniziere, dann kommuniziere ich mit einer „virtuellen“ Identität.

Aber welche „reale“ Identität versteckt sich „hinter“ der „virtuellen“ Identität.

Kommunizieren wir nicht immer nur mit virtuellen Identitäten?

Wie lange muss ich eine Menschen kennen, bevor ich zu seiner „wahren“ Identität vorstosse?

Was ist die wahre Identität Gottes, den wir ja immer noch suchen?

Ich denke, den Begriff der Identität werde ich im nächsten Büchlein ventilieren.

Meint
Euer Christoph


Brief an meine Tochter – 2017-05-25

Mai 28, 2017

Betreff: SrrTrains – die ganze Geschichte – aus heutiger Sicht

Liebe C.!

Begonnen hat die ganze Geschichte damit, dass ich

a) im Zuge meiner Diplomarbeit (1993 – 1997) draufgekommen bin, dass man mit Hilfe von GPS Uhren hochgenau synchronisieren kann
b) eine Fernsehdokumentation über die F-117A (den ersten Tarnkappenbomber „Night Hawk“) gesehen habe

Beides zusammengenommen war ich dann der Meinung, dass sowohl GPS als auch TCP/IP (das Internet) nur deswegen erfunden worden sind, damit der Tarnkappenbomber fliegen kann (technische Details kann ich Dir gerne erklären, im Prinzip geht es um „bistatisches RADAR“).

Also hatte der Tarnkappenbomber (der in meiner Phantasie mit der Metapher „Darth Vader“ gleichgesetzt wird) zwei Kinder, nämlich GPS (Leia) und TCP/IP (Luke). Das ist natürlich nur eine Metapher.

Weil mir niemand bestätigen oder widerlegen konnte, ob ich recht habe, war das eine sehr anstrengende Zeit – Du musst Dir vorstellen, Du hast etwas Grundlegendes entdeckt, aber niemand bestätigt oder widerlegt es, alle gehen aber davon aus, dass Du verrückt bist, insbesondere Deine Frau.

Nun kam ich dahinter, dass Darth Vader noch ein drittes Kind gehabt haben könnte: was wäre, wenn die 3D Graphik auch ein Kind der Tarnkappentechnologie wäre? Technische Details auf Nachfrage.

Das führte im Jahr 2000/2002 zur Erfindungsmeldung DIGITS. Siemens hat mir diese Erfindung dann freigegeben. Da Siemens nicht wusste, wie man damit Geld machen soll, haben sie mir die Verantwortung umgehängt. Damals gab’s noch kein Google Earth, aber wie ich später nachgelesen habe, war es bereits in Entwicklung.

Ausserdem bekam ich den Hinweis, dass ich nicht immer nur an die F-117A denken soll, sondern auch an Drohnen (und Roboter).

Dann habe ich die „Zifferngeschichte“ (Geschichte von DIGITS) geschrieben.

Im Jahr 2005 (Einstein’s Jahr!) war die Ideenfindung für die Idee DIGITS abgeschlossen, das ich immer noch mit mir herumtrage.

Im Jahr 2007 habe ich mein erstes Blog begonnen, weil ich gefühlt habe, dass ich über diese Idee veröffentlichen MUSS (Web 2.0 kam mir damals zu Hilfe).

Dann habe ich die Zifferngeschichte veröffentlicht und begonnen die Erzählung (genau genommen die „Drehbuchskizzen“) „Das dritte Kind“ zu schreiben.

Bei Siemens habe ich 2007 die Idee „SIMULRR“ abgegeben, die zu Ostern 2008 freigegeben worden ist (auch hier wollte Siemens nicht die Verantwortung übernehmen).

Zu Ostern 2008 habe ich mit dem X3D Hobby begonnen – zuerst mit einem Rollercoaster Projekt.

Frühling 2009 war ich sicher, dass man X3D für die virtuelle Modelleisenbahn verwenden kann und habe mit dem „SrrTrains v0.01“ Projekt begonnen.

März 2010 musste ich die Firma wechseln (das hat sich schon 2009 abgezeichnet). März 2010 war auch die „erste LAN Party“ des SrrTrains v0.01 Projekts.

Dann kam noch die Idee dazu, die „unteren Schichten“ von SrrTrains „zu begraben“ (eine Schicht tiefer zu legen) – das ist SMUOS – und es kam die Idee dazu, die virtuelle Multiuser Szene mit der „real reality“ zu verbinden (SMS = Simple Multiuser Scene).

Das Blog erstersein.wordpress.com wurde von zweitersein.wordpress.com abgelöst, als ich begann, den zweiten Teil des „dritten Kindes“ zu schreiben. Das dritte und letzte Blog heisst jetzt letztersein.wordpress.com.

Es gibt eine Master-Page, das ist die „Page der ignatio-franziskanischen Revolutionsassistenten“, die ich halb im Scherz und halb ernsthaft gegründet habe

https://letztersein.wordpress.com/die-projekte/

Ein paar inoffizielle Dinge findet man auf http://members.chello.at/christoph.valentin

Jetzt aber ein großes Danke, dass Du diese E-Mail zuverlässig aufheben wirst, und stress Dich nicht beim Lesen, Du hast alle Zeit der Welt 🙂

Bussi
Papa


Weitere Ideen – vom Bösen

April 22, 2017

Das achte „kleine religiöse Büchlein“ mit dem Titel „Vom Bösen“ ist also noch nicht endgültig fertig.

Es sind weitere Ideen eingetrudelt.

Erstens werde ich nicht nur den Nationalsozialismus erwähnen, sondern auch den Stalinismus – beides haben wir ja als böse Ideologien erkannt.

Natürlich gäbe es hunderte andere Beispiele. Aber diese beiden Extreme des zwanzigsten Jahrhunderts sind halt sehr plastisch und anschaulich.

Es wird auch noch weitere Kapitel geben, zwei Überschriften weiss ich schon:

  1. Der Teufel betet nicht
  2. Im Schatten des Lichts

Hoffe, Euch damit ein wenig neugierig gemacht zu haben.

Eine schöne neue Woche
Euer Christoph


Büchlein „Vom Bösen“ – fertig

April 16, 2017

Das achte „Kleine religiöse Büchlein“ ist kürzer geworden, als erwartet.

Es heisst „Vom Bösen“ und ist a hier zu finden.

Schöne Ostern
Euer Christoph