Erste Spuren des zehnten Büchleins

Februar 24, 2018

Da die ersten drei Kapitel schon so großes Interesse hervorgerufen haben, hier jetzt das vierte Kapitel.

Und da ich nicht mehr sicher bin, ob ich an den ersten Kapiteln nicht noch Änderungen vorgenommen habe, einfach alle viere.

Das ist aber nur der erste Hauch von diesem Büchlein. Da ist noch so viel zu sagen und zu schreiben.

Meint

Euer Christoph

Hier Kapitel ein eins bis vier:

Warum vom Leben

Nun habe ich neun „kleine religiöse Büchlein“ geschrieben und es wird Zeit, den Kreis zu schließen mit einem zehnten.

Manchem Leser waren einige der Büchlein zu wenig katholisch, überhaupt zu wenig religiös – vielleicht zu philosophisch.

Das ist schade, denn ich bin durchaus ein Katholik, wenngleich ich das „r“ in „r.-k.“ nicht so sehr als „römisch“ interpretiere, sondern eher als „richtig“.

Sozusagen „ortho-katholisch“ 🙂

Nun gut, aber lass mich Dir mich kurz vorstellen.

Ich bin Programmierer.

Als solcher bin ich gewohnt, dass Computer nicht immer das tun, was ich von ihnen will, sondern sie tun immer das, was ich ihnen auftrage – wenn nicht ein Fehler vorliegt, der tiefer sitzt.

Man muss sich bei einem Computer also sehr gut überlegen, was man ihm aufträgt, damit er dann das macht, was man wirklich will.

Bei Lebewesen ist das anders, den sie denken mit (meistens).

Insoferne agiert der liebe Gott gegenüber der Schöpfung nicht so sehr wie ein Programmierer, sondern eher wie ein Administrator.

Der Administrator, ein ewiges Thema philosophischer Kontemplation in der Computertechnik.

Aber warum beschäftigen wir uns mit dem Leben?

Eigentlich habe ich mir ja vorgenommen, im zehnten Büchlein dann eben über das gesamte Universum zu philosophieren, sozusagen, mein Weltbild darzulegen.

Ich hoffe, dass ich diesmal bereits einen größeren Überblick habe als im Jahr 2005, als ich die Zifferngeschichte geschrieben hatte.

Wenn man es sehr simpel betrachtet, dann hat das Leben im Universum eine Sonderstellung.

Wenn man alle Wesen und Dinge – also alle Objekte unserer Erkenntnis – in die Kategorien „Geist“ und „Materie“ einteilt, dann merkt man sehr schnell, dass es vier Kombinationsmöglichkeiten gibt:

  • alles, was Materie ist, also zum Beispiel, Steine, Himmelskörper und Betonklötze
  • alles, was Geist UND Materie ist, also zum Beispiel uns Lebewesen
  • alles, was NUR Geist ist. Hier werden wir diskutieren müssen, ob es so etwas überhaupt gibt
  • alles, was weder Geist noch Materie ist, also z.B. (das) Nichts

Die Lebewesen – das Leben – hat also eine Sonderstellung im Uni­ver­sum, weil es an der Schnittstelle zwischen Geist und Materie sitzt.

Trotzdem – zu diesem Schluss sind wir in den anderen Büchlein gekommen – sind alle vier Arten von Objekten ein Teil der Realität, denn (das ist jetzt aber eine Nullaussage):

Anything is real.

There is not anything that does not exist.

Beschäftigen wir uns also mit dem Universum, dem Leben und dem ganzen Rest. Das ist eine schöne Sisiphusarbeit.

Geist oder Materie, Real oder Virtuell

Gibt es den Weihnachtsmann?

Na ja, gute Frage. Das ist so ähnlich wie die Frage an Radio Eriwan: „Was ist der Unterschied zwischen der sowjetischen Gewerkschaft und Radio Eriwan?“

„Radio Eriwan existiert nicht offiziell, aber man spürt seine Auswirkungen“.

Wieviel ist schon anders gelaufen in der Welt, weil es eben die Ge­schich­ten vom Weihnachtsmann gibt. Weil wir – mindestens zur Weihnachtszeit – daran erinnert werden, dass es da gute Mächte gibt, Mächte der Liebe und der Kindlichkeit, die uns an die Notwendigkeit erinnern, dass wir als Menschen auch Spielzeug brauchen und nett zueinander sein sollen.

Also – weil er Auswirkungen hat – gibt es ihn doch „irgendwie“, den Weihnachtsmann. Er ist also real – „tatsächlich“ – existent.

Allerdings ist er eine „virtuelle Realität“, da er zwar in vielen vom Menschen gemachten Medien – Büchern, Filmen, Kalendern und ähnlichen Dingen – einen „mate­riellen Niederschlag“ gefunden hat, „an sich“ aber als Phä­no­men nichts Materielles ist.

Er lebt eben durch das und in dem Bewusstsein der Menschen.

Wir kommen dann dahinter: er ist

  • ein geistiges Phänomen, weil er „an sich“ nicht materiell ist
  • eine virtuelle Realität, weil er vom Menschen erfunden ist

Nehmen wir im Gegensatz ein Haus. Ein Haus hat meistens als Idee im Gehirn eines Architekten begonnen, existiert dann aber – nachdem es tatsächlich gebaut worden ist – auch als „an sich“ materielles Objekt.

Das Haus ist also

  • zuerst einmal „er“funden worden (was es mit dem Weihnachtsmann gemeinsam hat),
  • kann dann aber auch als „materielles Phänomen“ von anderen Menschen vor“ge“funden werden, da es „real“ existiert

Ein Stein

  • ist nun sicher ein „an sich“ materielles Phänomen.
  • Und er kann vor“ge“funden werden, ist also „real“.

Doch im Nachhinein, nachdem man den Stein „ge“funden hat, kann man ihn auch „er“finden, indem man über ihn nachdenkt und ihn „in das eigene Weltbild einbaut“. Man kann dann auch mit anderen Menschen über den Stein kommunizieren.

Wie ist es denn nun mit Lebewesen?

Von uns selbst wissen wir, dass wir Phantasie haben und Bewußtsein – leider viel zu wenig Selbstbewußtsein – und dass wir die Welt durch unseren Willen verändern können.

Wir sind also

  • ein „an sich“ geistig/materielles Phänomen

Aber was war zuerst? Sind wir zuerst „ge“funden worden oder sind wir zuerst „er“funden worden? Sind wir Kunst oder sind wir Natur? Erfindet sich nicht jeder Mensch immer wieder selbst?

Gute Fragen.

Und zuletzt: Sind alle rein geistigen Phänomene „er“funden worden? Ist das Nichts „er“funden worden? Oder kann man Gott „vor“finden, bevor man ihn „er“findet?

Hätten wir eine Idee von Gott, wenn unsere Eltern uns nicht von ihm erzählt hätten? Wäre er nicht das ewige „Ding ohne Namen“?

Das Menschliche am Menschen

Im ersten Kapitel ging es also um „Geist vs Materie“. Im zweiten Kapitel haben wir versucht die Begriffe „vor“finden und „er“finden mit den Begriffen der „realen Realität“ und der „virtuellen Realität“ zu verbinden.

Aber ist das Thema „virtuell“ vs „real“ nicht nur ein Aufguss des alten Themas „Kunst“ vs „Natur“? Kunst als Abbild der Natur? Kunst als Vorbild für die – vom Menschen gestaltete – Natur?

Kann man sagen, dass jedes Kunstwerk zuerst „er“funden wird, bevor es „ge“funden wird? Und ist es mit der Natur nicht genau umgekehrt? Werden natürliche Phänomene immer zuerst „ge“funden, bevor sie „er“funden, also in unser Weltbild eingebaut werden?

Und ist dieses geheimnisvolle „Ding ohne Namen“ nicht die „Natur an sich“, die schon existiert, bevor sie benannt wird?

Aus unserer Sicht ist das Universum eine vorgefundene Sache, die wir zu interpretieren versuchen.

Aber wenn es den Schöpfergott tatsächlich gibt, dann ist das Universum aus seiner Sicht ein perfekt gestaltetes Kunstwerk, das er seinen Kindern – uns – als Spielplatz geschenkt hat. Eine virtuelle Realität. Ein interaktiver 360° Spielfilm im Multiuser Modus.

Und wie man aus einem Spielfilm Rückschlüsse auf den Regisseur ziehen kann, so können wir auch aus dem Universum Rückschlüsse auf Gott ziehen, weil wir seine Spuren „vor“finden.

Was wir von unserem Vater – Gott – geerbt haben, ist übrigens diese geniale Fähigkeit, füreinander virtuelle Welten zu „er“finden.

Da stolpert ein Mensch über ein „Ding ohne Namen“. Und sofort beginnt er, darüber zu erzählen.

Vorerst werden ihn seine Mitmenschen für verrückt erklären, weil er nur stottern wird – das Ding ohne Namen hat noch keinen Platz in unserer Sprache – in unserer virtuellen Welt.

Aber schön langsam wird er diese „Findung“ dann „er“finden und „ins Leben holen“, also in unsere virtuelle Welt – die Sprache – einbauen.

Und irgendwann dann wird es Allgemeingut und „Stand der Technik“.

Meint

Euer Christoph

Von der Software und vom Geist

Was ist das eigentlich, eine Software?

Nun, es handelt sich bei einer Software um ein Muster auf einem Datenträger.

Dieses Muster kann von einem Datenträger auf einen anderen über­tragen – kopiert – werden.

Die Leichtigkeit dieses Kopiervorgangs ist es übrigens, die das Wesen der modernen Informationstechnologie ausmacht.

In offenen Systemen ist Software beliebig kopierbar, weswegen sie auch eigentlich keinen Wert hat. Man kann sie auch nicht effektiv vor dem Kopiertwerden schützen.

Das ist der Preis, den wir zahlen, wenn wir offene Systeme haben wollen – Software hat dann nur im Zusammenhang mit Hardware eine wirtschaftliche Bedeutung.

Na gut, aber was passiert nun mit dem Muster? Mit der Software? Ist die Software schon Geist?

Nun ja, in der Natur erkennen wir auch manchmal Muster. Und wir vermuten dahinter einen lenkenden Geist. Oder Geister. Das kann bis zum Verfol­gungs­wahn führen, oder zu anderen Wähnen, wenn man ein Gehirn hat, welches allzu sensibel auf Muster reagiert.

Aber hinter diesen Mustern steckt in den allermeisten Fällen kein lenkender Geist – außer dem göttlichen Geist, der sowieso in jeder kleinsten Lebensäußerung wirkt und dessen Äußerungen oft als „Vorsehung“ bezeichnet werden.

Das Gehirn jedoch, das diese Mustererkennung durchführt, ist dann aber doch von einem Geist bewohnt, der unser eigener ist.

Und so, wie jeder Mensch auf bestimmte Muster „besonders anfällig“ ist, so muss auch die Software auf bestimmte Computer „zugeschnitten“ sein, auf ihr „Betriebssystem“.

Manche Muster führen bei Muslimen zum „kollektiven Ausrasten“, andere Muster bringen Katholiken dazu, kollektiv Buße zu tun und wieder andere Muster führen zu fröhlichen Tänzen an Purim.

Die Realisierung der Software ergibt sich also erst dadurch, dass sie auf einem Computer ausgeführt wird.

Das Muster alleine würde ich also nicht als „Geist“ bezeichnen, dafür ist es mir zu „flüchtig“ und zu „unbestimmt“.

So, wie eine Metapher, die von einigen Menschen sehr gut verstanden wird – weil sie den „Code“ kennen – und von anderen Menschen nicht einmal ignoriert.

Der Mensch hingegen – und vielleicht sogar alle Lebewesen – hat ein Selbstbewußtsein. Und dieses Selbstbewußtsein würde ich als eine der wesentlichsten Eigenschaften von „geistbehafteten“ Wesen entdecken.

Weiters gibt es da den Wunsch nach Sinnhaftigkeit, der allen geistbehafteten Wesen zu eigen ist und nicht zu vergessen die Sehnsucht nach Liebe.

Soweit, so gut. Geist ist Geist, und Materie ist Materie.

Aber es gibt zwei Sonderfälle, über die wir uns noch keine Gedanken gemacht haben.

Ist Gott reiner Geist? Wie machen behaupten?

Ist das Nichts – falls es existiert (was schon eine lustige Fragestellung ist) – einen der beiden Kategorien zuzuordnen? Oder beiden? Oder allen Kombinationen?

Na gut, man kann die Hirnakrobatik auch übertreiben. Und so wollen wir es gut sein lassen.

Meint Euer Christoph


Der Grundzustand des Menschen……

Februar 17, 2018

Eigentlich sollte ich mir Gedanken darüber machen, wie ich die ersten beiden Kapitel des zehnten „Kleinen religiösen Büchleins“ „Vom Leben“ so umformuliere, dass ich dann einen schönen Bogen schlage vom Universum über das Leben bis hin zu dem, „der ins Leben ruft“.

Aber heute ist mir ein neuer Gedanke über den Weg gelaufen:

Ist Mixed Reality nicht der eigentliche Grundzustand des Menschen?

Ich meine

  1. wenn Mixed Reality darin besteht, dass man eine VR und eine RR gleichzeitig(!) bewohnt
  2. wenn MR dem User die „remote Senses and Skills“ ermöglicht
  3. wenn es sowohl eine direkte als auch eine indirekte Verbindung zur RR gibt
  4. wenn RR und VR miteinander synchronisiert werden

dann kann man doch sagen, dass JEDES Werkzeug eine VR ist, die dem Menschen ermöglicht, INDIREKT auf die Welt einzuwirken und dabei „remote Senses and Skills“ ermöglicht.

Und letzten Endes ist unser „Modell im Kopf“ ja auch nur ein Werkzeug, mit dessen Hilfe man die Realität „bewohnt“, zusätzlich zu jener seltsamen DIREKTEN Verbindung.

Meint
Euer Christoph


Noch ein „kleines religiöses Büchlein“?

November 29, 2017

Liebe Leser und Leserinnen!

Wie die meisten von Euch wissen, habe ich bisher 9 „Kleine religiöse Büchlein“ geschrieben (zu finden unter https://letztersein.wordpress.com/kleine-religiose-buchlein/).

Jetzt wälze ich gerade Gedanken, ob ich die Begriffe „Motivieren“ und „Helfen“ nicht auch noch ein wenig ventilieren sollte.

Zum Beispiel hier: https://letztersein.wordpress.com/2017/11/28/commandment-of-the-21st-century/

Wie oft glaubst Du, jemand liebt Dich, weil Du glaubst, er HILFT Dir. Aber in Wirklichkeit MOTIVIERT er Dich nur, weil er Dir die letzten Leistungsreserven entlocken möchte.

Man spricht ja Buddha den Spruch zu, wonach es einen Unterschied macht, ob man eine Blume nur mag, oder ob man sie liebt. Der, der die Blume nur „mag“, wird sie pflücken und mit nach Hause nehmen, der der sie liebt, wird jeden Tag vorbeikommen und die Blume gießen.

So betrachtet, gibt es auf der Welt eigentlich überhaupt keine Liebe, denn bis zum Schluss wird es immer jemanden geben, der „sich noch etwas von Dir erwartet“. Erst im Jemseits gibt es Ruhe und Geborgenheit.

Und es macht auch einen großen Unterschied, ob Du von Dir selber noch etwas erwartest. Ob Du glaubst, wichtig zu sein, oder ob Du Dich selber nicht mehr wertschätzst.

Und so, wie dieses „Helfen vs. Motivieren“ in Beziehung steht zu „Leistungsdenken vs. Barmherzigkeit“ bzw. „Hilf‘ Dir selbst, dann hilft Dir Gott – weil ich helf‘ Dir sicher nicht!“, so steht all‘ das in Beziehung zu dem großen Thema „Make Leaks not War“ vs. „Ich habe den guten Kampf gekämpft“ nach Paulus (bzw. Djihad nach Mohammed).

Meint
Euer Christoph


Einige Wuchteln (zusammenhangslos)

November 24, 2017

1) Arbeit ist eigentlich nur Ergotherapie, für die man auch noch bezahlt wird
——> also: „Arbeitsplatz auf Krankenschein heisst die Forderung!!!“

2) Die Krankenkassen sind die letzten, die sich der Marktwirtschaft widersetzen.
Beispiel: bei der KFA muss man den Selbstbehalt bezahlen, BEVOR die Leistung bewilligt wird
——> also: „Wir hoffen auf Schwarz/Blau und ihre hehren (leeren?) Versprechungen“

3) Zuerst WOLLTEN Frauen unbedingt arbeiten.
Dann haben sie den Arbeitsmarkt kaputt gemacht.
Jetzt MÜSSEN sie arbeiten, um die Familie ernähren zu können.
——> also: „Nieder mit allen Menschen, die immer noch dem Geliebtwerden nachrennen“

Meint
Euer Christoph


Aus dem, was ein Mensch sagt, ……

September 7, 2017

……kannst Du nicht auf die Wahrheit schließen
……kannst Du nicht einmal auf seine Meinung schließen
……aber Du kannst darauf schließen, was er ERREICHEN will.

Meint
Euer Christoph


Nunc dimittis……

August 26, 2017

Diese Worte beschäftigen mich schon lange.

Und ist es nicht der Lichtschein am Ende des Tunnels, der als Einziges aus der Depression hilft?

Meint
Euer Christoph


Der Abu Kasim……

August 19, 2017

……war natürlich ein gewiefter Kaufmann, der genau gewusst hat, wie man Religion benützt, um Leute für die eigenen Interessen einzuspannen (zum Beispiel, um Kieg zu führen).

Machen wir bitte den EINEN Fehler nicht: unterschätzen wir nicht die Nachfahren des Abu Kasim (N.d.A.K.).

Meint
Euer Christoph


Urlaubszeit – das Hobby ruft :-)

Juli 28, 2017

Hier mal wieder ein Posting auf meinem anderen Blog:

SrrTrains – New Concept Paper (Draft)

Liebe Grüße
Euer Christoph


Die FHs sind der geglückte Versuch,……

Mai 31, 2017

……junge Leute mit einem wertlosen Titel zu ködern, damit sie gratis arbeiten.

Ein voller Erfolg!

Meint
Euer Christoph


Brief an meine Tochter – 2017-05-25

Mai 28, 2017

Betreff: SrrTrains – die ganze Geschichte – aus heutiger Sicht

Liebe C.!

Begonnen hat die ganze Geschichte damit, dass ich

a) im Zuge meiner Diplomarbeit (1993 – 1997) draufgekommen bin, dass man mit Hilfe von GPS Uhren hochgenau synchronisieren kann
b) eine Fernsehdokumentation über die F-117A (den ersten Tarnkappenbomber „Night Hawk“) gesehen habe

Beides zusammengenommen war ich dann der Meinung, dass sowohl GPS als auch TCP/IP (das Internet) nur deswegen erfunden worden sind, damit der Tarnkappenbomber fliegen kann (technische Details kann ich Dir gerne erklären, im Prinzip geht es um „bistatisches RADAR“).

Also hatte der Tarnkappenbomber (der in meiner Phantasie mit der Metapher „Darth Vader“ gleichgesetzt wird) zwei Kinder, nämlich GPS (Leia) und TCP/IP (Luke). Das ist natürlich nur eine Metapher.

Weil mir niemand bestätigen oder widerlegen konnte, ob ich recht habe, war das eine sehr anstrengende Zeit – Du musst Dir vorstellen, Du hast etwas Grundlegendes entdeckt, aber niemand bestätigt oder widerlegt es, alle gehen aber davon aus, dass Du verrückt bist, insbesondere Deine Frau.

Nun kam ich dahinter, dass Darth Vader noch ein drittes Kind gehabt haben könnte: was wäre, wenn die 3D Graphik auch ein Kind der Tarnkappentechnologie wäre? Technische Details auf Nachfrage.

Das führte im Jahr 2000/2002 zur Erfindungsmeldung DIGITS. Siemens hat mir diese Erfindung dann freigegeben. Da Siemens nicht wusste, wie man damit Geld machen soll, haben sie mir die Verantwortung umgehängt. Damals gab’s noch kein Google Earth, aber wie ich später nachgelesen habe, war es bereits in Entwicklung.

Ausserdem bekam ich den Hinweis, dass ich nicht immer nur an die F-117A denken soll, sondern auch an Drohnen (und Roboter).

Dann habe ich die „Zifferngeschichte“ (Geschichte von DIGITS) geschrieben.

Im Jahr 2005 (Einstein’s Jahr!) war die Ideenfindung für die Idee DIGITS abgeschlossen, das ich immer noch mit mir herumtrage.

Im Jahr 2007 habe ich mein erstes Blog begonnen, weil ich gefühlt habe, dass ich über diese Idee veröffentlichen MUSS (Web 2.0 kam mir damals zu Hilfe).

Dann habe ich die Zifferngeschichte veröffentlicht und begonnen die Erzählung (genau genommen die „Drehbuchskizzen“) „Das dritte Kind“ zu schreiben.

Bei Siemens habe ich 2007 die Idee „SIMULRR“ abgegeben, die zu Ostern 2008 freigegeben worden ist (auch hier wollte Siemens nicht die Verantwortung übernehmen).

Zu Ostern 2008 habe ich mit dem X3D Hobby begonnen – zuerst mit einem Rollercoaster Projekt.

Frühling 2009 war ich sicher, dass man X3D für die virtuelle Modelleisenbahn verwenden kann und habe mit dem „SrrTrains v0.01“ Projekt begonnen.

März 2010 musste ich die Firma wechseln (das hat sich schon 2009 abgezeichnet). März 2010 war auch die „erste LAN Party“ des SrrTrains v0.01 Projekts.

Dann kam noch die Idee dazu, die „unteren Schichten“ von SrrTrains „zu begraben“ (eine Schicht tiefer zu legen) – das ist SMUOS – und es kam die Idee dazu, die virtuelle Multiuser Szene mit der „real reality“ zu verbinden (SMS = Simple Multiuser Scene).

Das Blog erstersein.wordpress.com wurde von zweitersein.wordpress.com abgelöst, als ich begann, den zweiten Teil des „dritten Kindes“ zu schreiben. Das dritte und letzte Blog heisst jetzt letztersein.wordpress.com.

Es gibt eine Master-Page, das ist die „Page der ignatio-franziskanischen Revolutionsassistenten“, die ich halb im Scherz und halb ernsthaft gegründet habe

https://letztersein.wordpress.com/die-projekte/

Ein paar inoffizielle Dinge findet man auf http://members.chello.at/christoph.valentin

Jetzt aber ein großes Danke, dass Du diese E-Mail zuverlässig aufheben wirst, und stress Dich nicht beim Lesen, Du hast alle Zeit der Welt 🙂

Bussi
Papa