Remote Senses and Skills

Oktober 22, 2016

Hallo liebe Leute,

Diesmal habe ich auf meinem anderen Blog etwas geschrieben, über mein Lieblingsthema, das wie Ihr wisst, die Drohne ist:

https://areasharpa.wordpress.com/2016/10/22/remote-senses-and-skills-ii/

Eine schöne Woche
Euer Christoph

Ergänzung am 2016-10-23:

Folgende Begriffe sind Begriffe, die im Zusammenhang mit einer SMS (Simple Multiuser Scene) einen Sinn ergeben:

(N+1)te Szeneninstanz bzw. Server/Controller Scene Instance (SCSI)

  1. Eine Multiuser Session hat N virtuelle Szeneninstanzen mit N >= 1. Jede virtuelle Szeneninstanz wird von genau einem User bewohnt, weshalb wir sie als Personal Scene Instance (PSI) bezeichnen
  2. Eine Multiuser Session kann eine (N+1)te Szeneninstanz haben, die die Multiuser Session mit der realen Wirklichkeit verbindet
  3. Diese (N+1)te Szeneninstanz läuft im Interface to Reality(ITR) und wir bezeichnen sie auch als Server/Controller Scene Instance (SCSI) oder Proxy Scene Instance (PSI)

Ein Real Life Object (RLO) ist ein Objekt,

  1. das in der realen Wirklichkeit existiert
  2. das in der SMS 4-dimensional modelliert wird
  3. dessen Zustand mit dem Zustand des Modells über das ITR synchronisiert wird

Ein Point of Interest (POI) ist eine im Internet of Things (IoT) adressierbare Einheit,

  1. die einen oder mehrere Medienströme an die SCSI liefert,
  2. die den aktuellen Zustand eines RLO beschreiben

Ein Point of Interaction (POI) ist eine im Internet of Things (IoT) adressierbare Einheit,

  1. die einen oder mehrere Medienströme von der SCSI entgegennimmt,
  2. die den aktuellen Zustand eines RLO beeinflussen,
  3. sowie einen oder mehrere Medienströme an die SCSI liefern kann (aber nicht muss),
  4. die den aktuellen Zustand eines RLO beschreiben

Avatar, Virtual Life Avatar (VLA), Real Life Avatar (RLA), Collateral Entity (CE)

  1. Ein Avatar ist eine Repräsentanz eines oder mehrerer User, die mit der Szene im Auftrag dieser User interagiert.
    Hinweis: Ein Beispiel, wo ein Avatar mehrere User gleichzeitig repräsentiert, ist ein U-Boot, das von mehreren Spielern gesteuert wird
  2. Ein Virtual Life Avatar (VLA) stellt User in einer virtuellen Szeneninstanz dar.
    Hinweis: Das kann sogar die eigene Szeneninstanz sein, wenn der User nicht die First Person View eingeschaltet und den Avatar im Blickfeld hat
  3. Ein VLA interagiert mit der virtuellen Szeneninstanz, in der er sich befindet
  4. Ein Real Life Avatar (RLA) stellt User innerhalb der realen Wirklichkeit dar.
    Hinweise:
    – Wenn ein User gleichzeitig die reale Wirklichkeit bewohnt, dann kann unter Umständen sogar sein eigener Körper sein RLA sein
    – Wenn hingegen ein Mensch (allgemein ein Wesen) die reale Wirklichkeit bewohnt und in der SMS modelliert wird, jedoch kein User der SMS ist (wenn er also keine virtuelle Szeneninstanz bewohnt), dann würden wir seinen Körper als RLO bezeichnen, da dieser ja aus Sicht der User nur ein Objekt ist. Den Menschen selbst würden wir als Owner of RLO (OoRLO) bezeichnen
    – Wenn hingegen ein Mensch (allgemein ein Wesen) die reale Wirklichkeit bewohnt und in der SMS nicht modelliert wird, aber innerhalb der realen Wirklichkeit einen gewissen Einfluss auf die SMS hat bzw. von dieser beeinflusst wird, dann würden wir ihn als Collateral Entity (CE) bezeichnen
  5. Ein Real Life Avatar (RLA) interagiert mit der „realen“ Wirklichkeit
    Hinweis: diese Interaktion bezeichnen wir als „Remote Senses and Skills (rSaSk)“

Senses and Skills (SaSk), Virtual Senses and Skills (vSaSk), Remote Senses and Skills (rSaSk)

  1. Die Senses and Skills (SaSk) eines Users sind sein Sinne und Fähigkeiten, mit denen er die Wirklichkeit wahrnimmt und beeinflusst
    Hinweis: Das ist einerseits die virtuelle Wirklichkeit, die er über das User Interface (UI) des User Equipment (UE) bewohnt, und andererseits die reale Wirklichkeit, die er direkt bewohnt.
  2. Wenn ein User innerhalb einer virtuellen Szeneninstanz ein Modell beeinflusst, das nicht der eigene Avatar ist, dann sprechen wir von Virtual Senses and Skills (vSaSk)
    Hinweise:
    – das kann entweder heissen, dass der User das Modell in der eigenen virtuellen Szeneninstanz über das User Interface beeinflusst hat, oder dass sein Avatar in einer anderen virtuellen Szeneninstanz das Modell beeinflusst hat.
    – wenn dem Modell ein RLO zugeordnet ist, kann es sein, dass der User das RLO „wie durch Zauberhand“ beeinflusst
  3. Wenn ein RLA innerhalb der realen Wirklichkeit einen anderen RLA, ein RLO oder eine CE beeinflusst, dann sprechen wir von Remote Senses and Skills (rSaSk)

Ich versteh‘ ja nicht viel von Wirtschaft, aber……

Oktober 20, 2016

wenn es im CETA und im TTIP (oder wie diese Verträge heissen mögen) darauf hinausläuft, dass irgendwelche privaten Schiedsgerichte (die von Konzernen bestellt werden), dann entscheiden dürfen, ob ein Staat ein Gesetz errichten darf oder nicht, dann ist das schon – gelinde gesagt – etwas „seltsam“.

Meint
Euer Christoph

P.S.: nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber – das wird wohl der „Spruch des Jahres“ auf meinem Blog


Die Rache und das Christentum

Oktober 17, 2016

Rache ist keine christliche Kategorie.

Ja, ein Christ darf sich wehren.

Aber nicht erst zwei Stunden später.

Und nicht schon zwei Stunden vorher.

Meint
Euer Christoph


Wenn alle Menschen sich nach christlichen Grundsätzen verhielten,……

Oktober 5, 2016

……dann würde der Kapitalismus funktionieren.
……dann würde der Kommunismus funktionieren.
……dann würde die Demokratie funktionieren.
……dann würde sogar die Scharia funktionieren 😉

Meint
Euer Christoph


Wir wissen noch nicht, ……

Oktober 1, 2016

……ob der nächste Diktator von links kommen wird oder von rechts.

Aber eines zeichnet sich ganz sicher ab: Er wird kommen.

Meint
Euer Christoph


Um die Wirtschaft ……

August 29, 2016

……mache ich mir eigentlich keine Sorgen, denn die Wirtschaft kann sich an beliebige Umstände pfeilschnell anpassen.

Sorgen hingegen mache ich mir um die Menschen, denn die Menschen können sich eben NICHT an alles anpassen.

Meint
Euer Christoph


Der Fehler, der tiefer sitzt……

August 27, 2016

Habe soeben daran gedacht, dass ich ja eigentlich über die Fehlersuche schreiben wollte, die jedem Programmierer jeden Tag begegnet.

Und da ist mir wieder meine alte Zifferngeschichte (https://erstersein.files.wordpress.com/2007/02/zifferngeschichte2.pdf) über den Weg gelaufen, wo in etwa folgendes steht:

[…] Ein Computer tut alles, was der Programmierer will – nein – er tut alles, was der Programmierer ihm aufgetragen hat – ausgenommen, es liegt ein Fehler vor, der tiefer sitzt […]

Klar, wenn ich dem Computer „falsche“ Anweisungen gebe, dann wird er ein „falsches“ Stimulus/Respons – Schema aufweisen.

Aber was zum Kuckuck ist „falsch“?

Der Computer führt ja „brav“ seine Befehle aus. Was kann daran „falsch“ sein?

Einfache Antwort: Befehle sind dann falsch, wenn das S/R-Schema vom spezifizierten S/R-Schema abweicht und wenn kein tieferliegender Fehler vorliegt.

Ist es „falsch“, wenn Open Office plötzlich alle Vernunft über Bord wirft und denselben Käse nachmacht, den Microsoft Office vorgebetet hat?

Na ja, ich als User habe es vielleicht anders erwartet, bzw. habe ich es anders erhofft, aber eigentlich tut das Programm nur das, was die zahlenden Stakeholder sich wünschen. Ich als nicht-zahlender Stakeholder muss mich mit der Software zufrieden geben, so wie sie ist (as is).

Das ist zwar ärgerlich und manche empfinden es sogar als „böse“, aber „falsch“ ist es eigentlich nicht. Es ist nur eine Frage, wer sich bei der Spezifikation des S/R-Schemas durchgesetzt hat.

Also ist die Spezifikation des S/R-Schemas sozusagen die „Moral eines Computerprogramms“, an die sich der Programmierer zu halten hat.

Aber was ist, wenn sich der Programmierer an das spezifizierte S/R-Schema gehalten hat UND dieses trotzdem verletzt wird.

Das kann nur heissen, dass irgend ein tiefer liegender Fehler den Computer verwirrt, sodass er den an sich richtigen Befehlen nicht mehr richtig gehorchen KANN.

Da muss dann der Servicetechniker her, den tieferliegenden Fehler finden und – z.B. durch einen Hardwaretausch – beseitigen.

Metaphorik:

Wer ist der Programmierer? Wer ist der Fehler, der „tiefer sitzt“?

Programmieren wir nicht auch andauernd unsere Kinder und uns selber gegenseitig?

Wer spezifiziert das S/R-Schema? Die „Gesellschaft“?

Meint
Euer Christoph


Von Ursache und Wirkung……

August 20, 2016

Wenn ich Hans Arandts Beitrag Eine kurze Geschichte der Religion richtig verstanden habe, dann meint er mit dem drei“wertigen“ Gott einen Gott, der nicht nur wahr oder falsch sein kann (also „existent“ oder „erdichtet“), sondern auch „teilweise existent und teilweise erdichtet“.

Und damit sind wir eigentlich wieder bei meinem Lieblingsthema. Können sich unsere Gotteserfahrungen auf etwas stützen, das es „dort draussen tatsächlich gibt“, oder sind es nur endogene Wahnvorstellungen, die uns vielleicht dabei helfen, die Realität besser zu ertragen, m.a.W. „glücklicher zu sein“.

Hans Arandt bringt den Begriff der Rückkoppelung ins Spiel, der jedem Techniker geläufig ist, den man aber vielleicht nochmal ein wenig ventilieren sollte.

Nehmen wir das einfachste aller Naturgesetze, nämlich die Kraftgleichung:

F = dp / dt.

Diese besagt, dass es eine Wirkung hat, wenn man auf einen Massenpunkt eine Kraft ausübt.

Also:

  1. Kraft ist Ursache
  2. Änderung der Bewegungsgröße ist Wirkung

Aus der Änderung der Bewegungsgröße folgt letzten Endes eine Änderung der Position.

Wenn nun der Massenpunkt an einer Feder aufgehängt ist, dann folgt aus der Position wieder eine Kraft und damit eine zusätzliche Komponente für die Änderung der Bewegungsgröße.

Das heisst, dass nicht nur ICH eine Kraft auf den Massenpunkt ausübe, sondern auch die Feder.

Da wir nun die GESAMT-Kraft als Ursache definiert habe, und die Position als Wirkung, ich mir aber eigentlich wünschen würde, nur MEINE Kraft als Ursache zu betrachten, kommen wir hier in gewisse Interessenskonflikte bei der Interpretation des Ergebnisses.

Aber was hat dieses Gleichnis mit Gott zu tun?

Na ja, wenn ich ein Auto lenke, dann betrachte ich auch meinen Tritt aufs Gaspedal als Ursache für die Beschleunigung des Autos.

Aber das ist nur eine sehr narzisstische Sichtweise.

Die wirkliche Ursache liegt darin begründet, dass vor Millionen von Jahren Pflanzen erstickt sind und im Laufe der Zeit zu Erdöl wurden, dass eine Firma ein Loch in den Boden gebohrt hat, um das Öl zu fördern, dass ein Tanker übers Meer gefahren ist, dass das Öl in der Raffinierie zu Benzin verarbeitet worden ist, dass jemand das Benzin zur Tankstelle transportiert hat, und dass ich letzten Endes getankt habe. Nun wird dieses Benzin im Vergaser mit Luft gemischt und explodiert rhythmisch im Zylinder.

Das ist die Ursache.

Das Gaspedal ist nur eine Art Türsteher, der die Ursache hereinläßt oder auch nicht.

Und so wie das Benzin und das Gaspedal die Rolle von Ursache und Türsteher spielen, so kann man es sich mit Gott vorstellen.

Bei der Rückkoppelung kann es eine „harte“ Seite geben und eine „weiche“. Die „weiche“ Seite wird sich stark verändern, bevor man ein Gleichgewicht findet und die „harte“ Seite wird sich kaum verändert haben, wenn man dann das Gleichgewicht erreicht hat.

Ein weiser Mann hat einmal gesagt: nicht wir verändern Gott im Gebet, sondern er ist es, der uns verändert.

Und dieses Gebet der Menschheit, das nun schon seit einigen Jahrhunderttausenden anhält, dient dazu, dass wir uns an Gott annähern.

Unser Gottesmodell sollte sich immer näher an die Wahrheit annähern – wobei es leider auch Rückschritte gibt, wie uns immer wieder schmerzlich bewusst wird.

Insoferne erfinden wir nicht Gott, sondern es wird uns ein Modell offenbart, mit dem wir uns an unseren Papi annähern können (P.S.: mit Christus ist die Offenbarung abgeschlossen, wie uns die Kirche lehrt).

Meint
Euer Christoph


Merker: Themen, über die ich bloggen möchte

August 13, 2016

1) Angeregt durch einen Beitrag auf Hans Arandts Blog: Rückkoppelung, ẃer ist der „harte“ Partner, wer ist der „weiche“ Partner, welcher von beiden trägt die „Verantwortung“, dient Gott dazu, uns die Verantwortung abzunehmen? Der „dreiwertige“ Gott

2) Warum testen wir? a) um die Funktion zu verfizieren? b) um Fehler zu finden?
Es gibt keine Verifikation, nur Falsifikation. Die Spezifikation als Naturgesetz. Wenn ein tiefer liegender Fehler vorliegt, dann muss die Natur an die Gesetze angepasst werden. Wenn in den Gesetzen ein Fehler vorliegt, dann müssen die Gesetze an die Natur angepasst werden. Wer entscheidet, wo der Fehler liegt?


Ich hasse Manager, ……

August 6, 2016

……die an Wunder glauben.

……die glauben, dass man durch gut zureden ein Pferd vor dem Verhungern retten kann.

……die glauben, dass Grundlagenforschung ganz von allein passiert.

……die glauben, dass Projekte ganz von selbst aus dem Hibernation Mode erwachen.

WEH DEM, DER ETWAS WILL!!!

Dazu auch folgender Post: SrrTrains: Gleise und Weichen.

Meint
Euer Christoph