November 29, 2017
Liebe Leser und Leserinnen!
Wie die meisten von Euch wissen, habe ich bisher 9 „Kleine religiöse Büchlein“ geschrieben (zu finden unter https://letztersein.wordpress.com/kleine-religiose-buchlein/).
Jetzt wälze ich gerade Gedanken, ob ich die Begriffe „Motivieren“ und „Helfen“ nicht auch noch ein wenig ventilieren sollte.
Zum Beispiel hier: https://letztersein.wordpress.com/2017/11/28/commandment-of-the-21st-century/
Wie oft glaubst Du, jemand liebt Dich, weil Du glaubst, er HILFT Dir. Aber in Wirklichkeit MOTIVIERT er Dich nur, weil er Dir die letzten Leistungsreserven entlocken möchte.
Man spricht ja Buddha den Spruch zu, wonach es einen Unterschied macht, ob man eine Blume nur mag, oder ob man sie liebt. Der, der die Blume nur „mag“, wird sie pflücken und mit nach Hause nehmen, der der sie liebt, wird jeden Tag vorbeikommen und die Blume gießen.
So betrachtet, gibt es auf der Welt eigentlich überhaupt keine Liebe, denn bis zum Schluss wird es immer jemanden geben, der „sich noch etwas von Dir erwartet“. Erst im Jemseits gibt es Ruhe und Geborgenheit.
Und es macht auch einen großen Unterschied, ob Du von Dir selber noch etwas erwartest. Ob Du glaubst, wichtig zu sein, oder ob Du Dich selber nicht mehr wertschätzst.
Und so, wie dieses „Helfen vs. Motivieren“ in Beziehung steht zu „Leistungsdenken vs. Barmherzigkeit“ bzw. „Hilf‘ Dir selbst, dann hilft Dir Gott – weil ich helf‘ Dir sicher nicht!“, so steht all‘ das in Beziehung zu dem großen Thema „Make Leaks not War“ vs. „Ich habe den guten Kampf gekämpft“ nach Paulus (bzw. Djihad nach Mohammed).
Meint
Euer Christoph
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Veröffentlicht von Yeti
November 5, 2017
Ein Alters- bzw. Pflegeheim ist nur ein bezahlter Knecht.
Man kann von einem bezahlten Knecht nicht erwarten bzw. verlangen, dass er sich wirklich kümmert.
Solange man dem bezahlten Knecht nicht auf die Finger klopft, wird er immer versuchen, möglichst alle Probleme von sich zu weisen und jedwede Anstrengung zu vermeiden.
So ist das halt 😦
Meint
Euer Christoph
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Veröffentlicht von Yeti
Oktober 27, 2017
Es gibt „physische“ Schmetterlingskinder, über deren Krankheit wird immer wieder berichtet, davon will ich jetzt auch gar nicht so sehr schreiben.
Die haben eh ihre Beschützer.
Aber ist Euch schon einmal aufgefallen, dass es auch „psychische“ Schmetterlingskinder gibt?
Ich meine die psychischen Effekte, die auftreten, wenn jemand „eine dünne Haut“ hat.
Also: alle Ereignisse nimmt man sich wahnsinnig zu Herzen.
Man hat dauernd das Gefühl, sich an einem Bifurkationspunkt zu befinden und alles – wirklich alles – hängt davon ab, ob und wie ich mit dem Flügel schlage.
Wenn ich auch nur ein falsches Wort sage, wird mich das System ausspucken, mein Mann wird mich im Stich lassen und ich stehe allein da.
Wenn ich auch nur einen Fehler mache, werde ich meinen Job verlieren und nie mehr wieder arbeiten können.
Wenn ich mein Projekt falsch anlege, wird der dritte Weltkrieg ausbrechen.
Und schließlich: Wenn ich auch nur den kleinsten Fehler mache, dann werden sie mich umbringen.
Hmmmmmmm, jetzt kommt der Moment der Vernunft – die intellektuelle Niederkunft – ich werd‘ ja sowieso sterben.
Ahso.
Alles klar.
Ruhe kehrt ein.
Wenn uns der liebe Gott auf den letzten Metern zum Grab noch jeden Tag eine kleine Challenge schenkt – damit uns nicht gar so fad ist – dann ist das schon sehr viel.
Meint
Euer Christoph
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September 30, 2017
1 Kor 13,1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
1 Kor 13,2 Und wenn ich prophetisch reden könnte / und alle Geheimnisse wüsste / und alle Erkenntnis hätte; / wenn ich alle Glaubenskraft besäße / und Berge damit versetzen könnte, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich nichts.
1 Kor 13,3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte / und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, / hätte aber die Liebe nicht, / nützte es mir nichts.
1 Kor 13,4 Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf.
1 Kor 13,5 Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach.
1 Kor 13,6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit.
1 Kor 13,7 Sie erträgt alles, / glaubt alles, / hofft alles, / hält allem stand.
1 Kor 13,8 Die Liebe hört niemals auf. / Prophetisches Reden hat ein Ende, / Zungenrede verstummt, / Erkenntnis vergeht.
1 Kor 13,9 Denn Stückwerk ist unser Erkennen, / Stückwerk unser prophetisches Reden;
1 Kor 13,10 wenn aber das Vollendete kommt, / vergeht alles Stückwerk.
1 Kor 13,11 Als ich ein Kind war, / redete ich wie ein Kind, / dachte wie ein Kind / und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, / legte ich ab, was Kind an mir war.
1 Kor 13,12 Jetzt schauen wir in einen Spiegel / und sehen nur rätselhafte Umrisse, / dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, / dann aber werde ich durch und durch erkennen, / so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
1 Kor 13,13 Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; / doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
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September 18, 2017
Seltsame Frage.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott eines seiner Geschöpfe NICHT liebte.
Und die Geschöpfe Gottes sind soooo großartig, dass selbst der Verwirrer seinen Zweck erfüllt.
Ich würde sogar so weit gehen, dass ich behaupte ohne Teufel funktioniert das Universum nicht.
Trotz all des Leidens, das wir wegen seiner Verführungskünste in die Welt gebracht haben.
Allerdings ist das mit der Liebe ja so eine Sache, ob man sie auch annimmt – oder ob man sie zurückweist.
Und was dementsprechend zwischen dem Teufel und seinem Schöpfer läuft – das geht mich jetzt wirklich nichts an.
Meint
Euer Christoph
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Juli 29, 2017
Es haben schon sehr viel weisere Menschen über das Thema „Verliebtheit vs. Liebe“ geschrieben und gesprochen.
Ich glaube, ich werde da nicht viel beitragen können.
Aber eines ist die Liebe, die Nächstenliebe, die „Caritas“, die allen Christen aufgetragen ist.
Das ist kein Gefühl, keine Duselei, sondern eine beinharte Lebenseinstellung.
Sich selber nicht so wichtig zu nehmen, sondern das Ganze im Auge zu behalten. Bis hin zur Feindesliebe.
„Caritas“ hat viel mit Mitleid zu tun.
Aber ist die „Caritas“ die Liebe, die eine Frau meint, wenn sie sagt: „Dieser Mann ist ein guter Freund für mich, wir sind in allem einer Meinung, haben dieselben Hobbies und passen sehr gut zusammen, aber ich liebe ihn nicht“.
Oder ist es eher die Antwort auf die Frage: „Was fühlst Du in der Nähe dieses Mannes?“
…
…
Reden wir also von „Verliebtheit“?
Verliebtheit ist ein Gefühl. Es ist die Erwartung, dass mir dieser Mensch noch etwas geben wird.
Also eigentlich sehr egoistisch.
Aber warum verwenden Frauen das Wort „Liebe“ für Egoismus?
Lange Pause.
Noch immer lange Pause.
Frauen sind beinharte Geschäftsleute im Fortpflanzungsbusiness.
Nein, kein Scherz.
Wenn ein Mann „es wert ist“, dann verliebt sich eine Frau in ihn.
Warum man dafür das große Wort Liebe verwendet?
Weiss ich nicht.
Meint
Euer Christoph
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Altruismus, Freiheit, Gebet, Gedanken, Psychologie, Religion, Verantwortung, Vertrauen, Werte | Verschlagwortet: Altruismus, Freiheit, Gebet, Gedanken, Psychologie, Religion, Verantwortung, Vertrauen, Werte |
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Juli 23, 2017
Der freie Markt hat versagt!!!!!!!!!!!
Ich war heute bei drei SB-Foyers der Bank Austria. Eines war überhaupt geschlossen und in den zwei anderen waren die Account Manager ausser Betrieb!!!!!
Wenn’s Ihr Scheisser versucht’s, mich zum Internetbanking zu zwingen, dann geh ich gleich zur Easy Bank. Weil dort hab ich DAS Service wenigstens BILLIGER, wenn schon kein besseres!!!!!
Die Wirtschaft ist nicht mehr in der Lage Qualität zu liefern.
Schuld ist der freie Markt.
Regulation muss her!!!!!! Ein starker Mann!!!!!
Ich werd dann mal den Kurz wählen gehen!!!!
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Juli 14, 2017
……dass wir geliebt werden möchten.
Aus der Hoffnung geliebt zu werden, entstehen die schlimmsten Verbrechen.
Aber ein Mensch kann sich auch bessern, in der Hoffnung dann geliebt zu werden.
Das gibt mir Hoffnung.
Die wirklich bösen Menschen haben gar keine Gefühle.
Sie lieben Dich nicht.
Sie hassen Dich nicht.
Sie benützen Dich einfach, that’s it.
Meint
Euer Christoph
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Angst, Bescheidenheit, Freiheit, Gedanken, Humor, Moral | Verschlagwortet: Angst, Bescheidenheit, Freiheit, Gedanken, Humor, Moral |
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Juli 11, 2017
„Engel brauchen keine Religion“ war die Offenbarung, die sich mir ergab.
Sofort sagte die Raupe: „Lieber Gott, lass mich ein Engel sein!“, denn die Raupe wollte frei sein.
Doch das ging nicht.
Und so erfand Gott den Schmetterling.
Der Schmetterling ist das ärmste Wesen im Universum.
Nach der Theorie vom „Flügelschlag des Schmetterlings“ ist ER es, der verantwortlich ist für die großen Paukenschläge des Universums,
doch er kann NICHTS beeinflussen, NICHTS hat er im Griff, keine Resourcen sind SEIN.
Den Wunsch nach Freiheit bezahlt der Schmetterling mit größtmöglichen Schmerzen und allgemeinem Unverständnis.
Nein, SIE sind es, die schuld sind. Die an den Schalthebeln der Macht sitzen, denen das Geld gehorcht und die alles IM GRIFF haben.
Die im Dunkeln sitzen, die sieht man nicht (Bert Brecht).
Arm sind wir, arm müssen wir sein, arm müssen wir bleiben.
Meint
Euer Christoph
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Altruismus, Angst, Freiheit, Humor, Neidgenossenschaft | Verschlagwortet: Altruismus, Angst, Freiheit, Humor, Neidgenossenschaft |
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Juli 8, 2017
……dass der Mensch in der Lage ist konsistent zu definieren.
Oder wie Leopold Kronecker angeblich gesagt hat: […]“Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenwerk.“[…]
Oder nochmal anders: Die Mathematik ist eine Hilfswissenschaft, die ihren Sinn erst durch die Anwendung in Physik und Informatik bekommt.
Meint
Euer Christoph
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Freiheit, Gedanken, Humor, Kunst | Verschlagwortet: Freiheit, Gedanken, Humor, Kunst |
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Veröffentlicht von Yeti