……sobald er seine Schwäche fühlt.
Solange er seine Schwäche nicht fühlt,
kann er ruhig stark sein.
Meint
Euer Christoph
……sobald er seine Schwäche fühlt.
Solange er seine Schwäche nicht fühlt,
kann er ruhig stark sein.
Meint
Euer Christoph
dass mir meine Arbeit so viel Spaß macht, und dass meine Kinder mich noch brauchen.
Aber es gibt Tage, an denen hätte ich gute Lust, mich einzureihen in die Heerscharen der
Sich einfach nur ins soziale Netz fallen lassen – ein Traum.
Meint
Euer Christoph
Die Anhänger des einen Kandidaten, wollen uns glauben machen, dass (f)linke Fliehende all unsere Sachen fladern werden, wenn der andere gewinnt.
Die anderen wollen uns glauben machen, dass der eine die rechten Recken wieder ins richtige Licht rücken möchte.
Jedenfalls, ganz egal, WEN man wählt, die Welt geht auf jeden Fall den Bach runter.
Ob das jetzt der linke Bach ist oder der rechte, scheint fast schon nebensächlich zu sein.
Doch Angst ist ein schlechter Berater.
Fast möchte man meinen, um ein Zeichen zu setzen, dass Politik NICHT das Wichtigste ist, dass Menschlichkeit und christliche Werte nach wie vor zählen, sollte man DEMONSTRATIV NICHT wählen gehen.
Meint
Euer Christoph
Wir haben auf den letzten beiden Blogs ein wenig über den Realitätsbegriff diskutiert.
Ich möchte einen Punkt nochmal hervorkramen, den @KNI angesprochen hat.
Man solle nicht denken, der Mensch könne den Dingen „eine Seele einhauchen“ bzw. man solle nicht den „Dingen eine Würde zusprechen, die sie nicht haben“.
Weiters sehe ich in seiner Abhandlung über die Wahrheit nur drei Aspekte
2.3. Als Hauptaspekte diesbezüglich nenne ich 1.: Dinge und Geschehnisse 2.: Mathematische und philosophische Aussagen und 3.: die Sphäre des Geistigen (siehe 2.6.1.-2.6.3.).
Mit (1) „Dinge und Geschehnisse“ meint er offensichtlich die Objekte der Physik, also alles, das sich durch Raum, Zeit, Materie und Energie erklären lässt.
Mit (2) „Mathematische und Philosophische Aussagen“ meint er wohl alle formalen Systeme von Aussagen, die in sich konsistent sind, also Produkte des ordnenden menschlichen Geistes.
Mit (3) „Die Sphäre des Geistigen“, die er mehr oder weniger mit Kontemplation gleichsetzt
Den Aspekt der Kunstwerke, Musik, Malerei, bildenden Künste und Computerkünste hat er ausgelassen, wahrscheinlich intuitiv, denn dieser Bereich zeigt doch, dass der Mensch kreativ einiges „auf dem Kasten hat“.
Da ist eine Kraft, vor der man sich fürchten kann.
Ein anarchisches Element, das den Herrschern „ein Dorn im Auge ist“.
Eine Inspiraton, die im Zweifelsfalle „an der Kirche vorbei“ wirken kann.
Etwas, das man nicht unter Kontrolle hat.
Ein weibliches Element.
Meint
Euer Christoph
……dann würde der Kapitalismus funktionieren.
……dann würde der Kommunismus funktionieren.
……dann würde die Demokratie funktionieren.
……dann würde sogar die Scharia funktionieren 😉
Meint
Euer Christoph
……mache ich mir eigentlich keine Sorgen, denn die Wirtschaft kann sich an beliebige Umstände pfeilschnell anpassen.
Sorgen hingegen mache ich mir um die Menschen, denn die Menschen können sich eben NICHT an alles anpassen.
Meint
Euer Christoph
Wenn ich Hans Arandts Beitrag Eine kurze Geschichte der Religion richtig verstanden habe, dann meint er mit dem drei“wertigen“ Gott einen Gott, der nicht nur wahr oder falsch sein kann (also „existent“ oder „erdichtet“), sondern auch „teilweise existent und teilweise erdichtet“.
Und damit sind wir eigentlich wieder bei meinem Lieblingsthema. Können sich unsere Gotteserfahrungen auf etwas stützen, das es „dort draussen tatsächlich gibt“, oder sind es nur endogene Wahnvorstellungen, die uns vielleicht dabei helfen, die Realität besser zu ertragen, m.a.W. „glücklicher zu sein“.
Hans Arandt bringt den Begriff der Rückkoppelung ins Spiel, der jedem Techniker geläufig ist, den man aber vielleicht nochmal ein wenig ventilieren sollte.
Nehmen wir das einfachste aller Naturgesetze, nämlich die Kraftgleichung:
F = dp / dt.
Diese besagt, dass es eine Wirkung hat, wenn man auf einen Massenpunkt eine Kraft ausübt.
Also:
Aus der Änderung der Bewegungsgröße folgt letzten Endes eine Änderung der Position.
Wenn nun der Massenpunkt an einer Feder aufgehängt ist, dann folgt aus der Position wieder eine Kraft und damit eine zusätzliche Komponente für die Änderung der Bewegungsgröße.
Das heisst, dass nicht nur ICH eine Kraft auf den Massenpunkt ausübe, sondern auch die Feder.
Da wir nun die GESAMT-Kraft als Ursache definiert habe, und die Position als Wirkung, ich mir aber eigentlich wünschen würde, nur MEINE Kraft als Ursache zu betrachten, kommen wir hier in gewisse Interessenskonflikte bei der Interpretation des Ergebnisses.
Aber was hat dieses Gleichnis mit Gott zu tun?
Na ja, wenn ich ein Auto lenke, dann betrachte ich auch meinen Tritt aufs Gaspedal als Ursache für die Beschleunigung des Autos.
Aber das ist nur eine sehr narzisstische Sichtweise.
Die wirkliche Ursache liegt darin begründet, dass vor Millionen von Jahren Pflanzen erstickt sind und im Laufe der Zeit zu Erdöl wurden, dass eine Firma ein Loch in den Boden gebohrt hat, um das Öl zu fördern, dass ein Tanker übers Meer gefahren ist, dass das Öl in der Raffinierie zu Benzin verarbeitet worden ist, dass jemand das Benzin zur Tankstelle transportiert hat, und dass ich letzten Endes getankt habe. Nun wird dieses Benzin im Vergaser mit Luft gemischt und explodiert rhythmisch im Zylinder.
Das ist die Ursache.
Das Gaspedal ist nur eine Art Türsteher, der die Ursache hereinläßt oder auch nicht.
Und so wie das Benzin und das Gaspedal die Rolle von Ursache und Türsteher spielen, so kann man es sich mit Gott vorstellen.
Bei der Rückkoppelung kann es eine „harte“ Seite geben und eine „weiche“. Die „weiche“ Seite wird sich stark verändern, bevor man ein Gleichgewicht findet und die „harte“ Seite wird sich kaum verändert haben, wenn man dann das Gleichgewicht erreicht hat.
Ein weiser Mann hat einmal gesagt: nicht wir verändern Gott im Gebet, sondern er ist es, der uns verändert.
Und dieses Gebet der Menschheit, das nun schon seit einigen Jahrhunderttausenden anhält, dient dazu, dass wir uns an Gott annähern.
Unser Gottesmodell sollte sich immer näher an die Wahrheit annähern – wobei es leider auch Rückschritte gibt, wie uns immer wieder schmerzlich bewusst wird.
Insoferne erfinden wir nicht Gott, sondern es wird uns ein Modell offenbart, mit dem wir uns an unseren Papi annähern können (P.S.: mit Christus ist die Offenbarung abgeschlossen, wie uns die Kirche lehrt).
Meint
Euer Christoph
……die an Wunder glauben.
……die glauben, dass man durch gut zureden ein Pferd vor dem Verhungern retten kann.
……die glauben, dass Grundlagenforschung ganz von allein passiert.
……die glauben, dass Projekte ganz von selbst aus dem Hibernation Mode erwachen.
WEH DEM, DER ETWAS WILL!!!
Dazu auch folgender Post: SrrTrains: Gleise und Weichen.
Meint
Euer Christoph
Sagt das eine zum anderen: „Du auch!“
Das ist der berühmte „Witz zur Lage der Nation“.
Meint
Euer Christoph
Gestern bin ich beim Schedifkaplatz an einem Bettler vorbeigegangen und ich musste denken: „Einen ganzen Tag nur sitzen und warten, das ist eigentlich eine meditative Höchstleistung“.
Viele Menschen würden das gar nicht schaffen.
Sie brauchen ihre Beschäftigung, ihre Hobbies und ihre G’schaftlhuaberei.
Eigentlich ist Arbeit nichts anderes als bezahlte Ergotherapie.
Meint
Euer Christoph