Metaphernwelten

März 13, 2017

Wie Ihr wisst, war ich in meiner Zifferngeschichte und in meinem Werk „Das dritte Kind“ auf der Suche nach Metaphern, um über Dinge zu schreiben, über die man eigentlich nicht schreiben sollte.

Auf der Meta Ebene habe ich jetzt ein wenig Ordnung gemacht um die doch sehr konfusen Paper auf der Drehbuchseite dann demnächst durch ein besseres Papier zu ersetzen.

Mit diesem kleinen Paper möchte ich meinen Lesern folgende Gedankengänge näherbringen.

  1. die Architektur einer SMS (Simple Multiuser Scene / Simple Multiuser Session)
  2. diverse Analogien, um diese Architektur in Metaphern und Allegorien verstecken zu können
  3. ist Religion nicht nur eine Ansammlung von Metaphern, die es uns ermöglicht über Dinge zu reden, über die man sonst nicht reden könnte?
  4. Sind Metaphern nicht ohnehin notwendig, damit man über das Leben reden kann, ohne daran zu verzweifeln?
  5. Wenn wir unsere Phantasie nicht hätten, dann könnten wir gleich einpacken

Und hier das Paper: Meta Gedanken zum dritten Kind

Meint
Euer Christoph


Die Zahl Drei

März 9, 2017

Habt Ihr Euch schon mal überlegt, warum wir an einen Gott in drei Personen glauben?

Warum gerade drei?

Warum nicht vier? Oder sieben?

Nun ja, wir glauben, dass in Gott bereits Gemeinschaft steckt.

Deswegen ist er nie allein. Auch ohne Menschen.

Aber warum gerade drei?

Hmmmmm, ich denke, die Zahl Drei ist der Knackpunkt für jede Gemeinschaft.

Ab drei Personen kommt die Eifersucht hinzu.

Wenn ein Paar ein Kind bekommt.

Oder wenn die Schwiegermutter einzieht.

Oder……Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen.

Meint
Euer Christoph


Die Größe der Verantwortung ……

Februar 16, 2017

……und der Rückzug ins Biedermeier.

Vorgestern ist ein junger Mann in die U-Bahn eingestiegen, der in einem offensichtlich ängstlich-nervösen Streß immer wieder auf seinem Smartphone herumgewischt hat.

Und das ist doch der Kern der Sache:

Unsere künstlichen Sinnesorgane vergrößern unser Einzugsgebiet – unseren Rayon, bzw. unser Habitat – und lassen in uns das Gefühl aufkommen, dass wir für immer größere raum-zeitliche Gebiete des Universums verantwortlich seien.

Abgesehen davon, dass wir unsere wirklichen Verantwortlichkeiten dann meistens hintanstellen, weil die virtuellen Verantwortlichkeiten einfach geiler sind.

Und vielen wird die Verantwortung dann zu groß und sie betätigen den Überlastschutz und verschwinden im Biedermeier, wo alles so nett und klein und überschaubar ist.

Meint

Euer Christoph


Weh‘ dem, der stark ist

Februar 12, 2017

Ein Mann hatte fünf Söhne.

Einer dieser Söhne war blind.

Als es nun daran ging, das Testament zu machen, bedachte der Vater die vier gesunden Söhne mit je einem Viertel des Vermögens.

Dem blinden Sohn vermachte er nichts.

Man hielt dem Vater vor herzlos zu sein, doch dieser erwiderte: „Ihr versteht nicht. Den Blinden werden die staatlichen und kirchlichen Stellen schon irgendwie ernähren. Aber die anderen müssen – Gott behüte – als Gesunde in Österreich leben“.

Meint
Euer Christoph


Ich habe Angst……

Januar 18, 2017

……mich zu übernehmen.

Denn dieses Thema ist wahrhaft schwierig.

Für mein achtes „kleines religiöses Büchlein“ denke ich an den Titel „Vom Bösen“.

Bin aber nicht sicher, ob ich schon so weit bin, dass ich darüber etwas Sinnvolles schreiben kann.

Meint
Euer Christoph


Die Weisheit des Kastenwesens

Januar 15, 2017

Hier ein kleiner Denkanstoss, den ich @KNI zu verdanken habe.

Natürlich möchte ich das Kastenwesen nicht insoferne unterstützen, als dass man in eine Kaste hineingeboren wird und nicht mehr daraus hervor kommt.

Aber eine gewisse gesellschaftliche Arbeitsteilung entspricht doch einer langbewährten Weisheit.

Als da ist

  1. die Priesterkaste (spirituelle Führung)
  2. die Königskaste (weltliche Führung)
  3. die Kriegerkaste (dazu zählen auch jedwede Techniker)
  4. die Händlerkaste
  5. die Arbeiter- und Bauernkaste

.

Wenn sich eine Kaste in die Angelegenheiten der anderen Kasten zu sehr einmischt, dann kann’s nur schlimm enden.

Der neue amerikanische Präsident wird uns demonstrieren, was herauskommt, wenn die Händlerkaste (also die Reichen) sich in die Politik einmischt (Königskaste).

Schlimm, wenn sich die Priesterkaste in die Staatsführung einmischt – Religionskriege sind vorprogrammiert – siehe IS.

Wenn sich die Kriegerkaste in die Angelegenheiten der Händlerkaste einmischt (wenn Techniker in der Wirtschaft den Ton angeben), dann führt das zu ungezügelter Innovation und Produkten, die allen Menschen die Lebenszeit stehlen (ich denke an die vielen Stunden, die man unnütz mit dem einen oder anderen Gadget verschwendet).

Und so könnte man viele weitere Beispiele nennen.

Wenn dieser Satz nicht schon von den Nazis missbraucht worden wäre, dann würde ich hier plakatieren: jedem das Seine (nicht jedem das Gleiche).

Aber das ganze soll ja nur ein Denkanstoss sein und keine „Kundgebung“.

Meint
Euer Christoph


Spielst Du eine Rolle?

Januar 15, 2017

Menschen, denen von Kindheit an eingebläut worden ist, dass sie keine Rolle spielen, sind oft auf der Suche nach einer Rolle, die sie spielen können.

Auf der Suche nach Vorbildern.

Mir ging’s da nicht anders, und auch heute, mit 47 Jahren bin ich immer noch hie und da in der Versuchung, mich zu fragen:

(religiöse Vorbilder)
Was würde der Hl. Christophorus tun?
Was würde Maria tun?
Was würde Jesus tun?
……

(sonstige Vorbilder) – ein bisschen mit einem zwinkernden Auge 😉
Was würde R2-D2 tun?
Was würde Walter aus dem dritten Kind tun?
Was würde Conrad Peter aus dem dritten Kind tun?
Was würde Otto aus dem dritten Kind tun?

Na ja, ich hab‘ mir meine Vorbilder jetzt teilweise schon selber geschrieben als allegorische Figuren, auch nicht schlecht.

Aber jetzt im Ernst.

Man kann solche Vorbilder schon als „virtuelle Berater“ nehmen, aber letzten Endes ist es ein neues Leben, das man lebt, also muss man schon seine eigenen Entscheidungen treffen.

Meint
Euer Christoph


Die erste virtuelle Welt

Januar 13, 2017

Jeder von uns lebt in einer virtuellen Welt.

Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich mir im Mutterleib bereits Vorstellungen über „Das da draußen“ gemacht habe.

Oder wie ich mich gefühlt habe.

Habe ich bereits unterschieden zwischen „mir“ und „dem anderen“?

Wahrscheinlich hat mich aber bereits das eine óder das andere überrascht.

Wenn mich meine Mutter – oder mein Vater – durch den Bauch hindurch gestreichelt – massiert – hat, dann werde ich wohl gelächelt haben.

Wenn meine Eltern gestritten haben, dann habe ich mich wohl auch gefürchtet.

Und dann – der Aufbruch.

Eine Hebamme hat mir erzählt: das Kind entscheidet, wann es die Geburt einleitet.

Wenn das so ist, dann ist das großartig.

Ich wurde nicht in diese Welt hineingetreten und -gestossen.

Nein, da war eine Vorstellung von einem besseren Platz, der auf mich wartet – meine virtuelle Realität – meine Hoffnung von der Realität – meine Neugier.

Wo Rauch ist, dort ist auch Feuer. Der Rauch war meine Vorstellung von einer besseren Welt.

Und ich bin aufgebrochen, diese bessere Welt kennen zu lernen.

In der Schule lernen wir viel über die Welt und das Leben. Und dieses Wissen sollte uns neugierig machen, die Welt dann wirklich zu entdecken.

Schlechter Lehrer, der seinem Schüler „alles beibringen“ möchte.

Guter Lehrer, der seinen Schüler neugierig macht.

Meint
Euer Christoph


Heute hatte ich einen seltsamen Traum

Januar 4, 2017

Mir hatte geträumt, ich sterbe und wache im Paradies wieder auf.

Das Paradies war ein ganz normales Familienleben, aber

  • es war irgendwie steril und perfekt
  • es gab keine Emotionen
  • jeder war sich selbst genug, und genau deswegen tat er den anderen Gutes

.

Wie gesagt, seltsam.

Meint
Euer Christoph


Der Mensch ist schwach,……

Januar 4, 2017

……sobald er seine Schwäche fühlt.

Solange er seine Schwäche nicht fühlt,

kann er ruhig stark sein.

Meint
Euer Christoph