Das achte „Kleine religiöse Büchlein“ ist kürzer geworden, als erwartet.
Es heisst „Vom Bösen“ und ist a hier zu finden.
Schöne Ostern
Euer Christoph
Das achte „Kleine religiöse Büchlein“ ist kürzer geworden, als erwartet.
Es heisst „Vom Bösen“ und ist a hier zu finden.
Schöne Ostern
Euer Christoph
Der Idealismus leugnet die Realität und mithin die Wahrheit.
Und gerade deswegen ist der Idealismus die Wurzel des Relativismus.
Wie meine ich das?
Nun, in den Büchlein „über die Wahrheit“, „von der Erkenntnis“, „vom Großen und vom Ganzen“ und „über die Realität“ haben wir mühevoll die Sätze A bis E entwickelt.
Die ersten beiden Sätze – A und B – lauten:
Wenn man mir vorwirft, dass ich mit der Behauptung, wir alle bewohnten nur subjektive Modelle der Wirklichkeit, dem Relativismus vorschub geleistet hätte, dann irrt man sich.
Denn im Satz A habe ich geschrieben, dass es eine – eine einzige – Wirklichkeit / Wahrheit ist, an die ich glaube.
Denn so subjektiv die Modelle sein mögen, die wir bewohnen, so objektiv ist die Wirklichkeit / Wahrheit, die es eben nur einmal gibt – ein für allemal.
Nur Leute, die davon ausgehen, dass Gott eine Phantasiefigur sei, können behaupten, dass alle Religionen gleich gut seien.
Denn wenn es Gott wirklich gibt, dann wird es eben Gottesmodelle geben, die näher an der Wirklichkeit sind, und Gottesmodelle, die weiter von der Wirklichkeit entfernt sind.
Manche Religionen werden uns helfen, ein gutes Leben zu führen, andere Religionen werden dabei eher hinderlich sein.
Und so ist es die Wirklichkeit selbst, die uns den Maßstab gibt um zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.
Wie es zum Nationalsozialismus kommen konnte, darüber kann man streiten.
Und man kann auch darüber streiten, wer daran schuld ist, dass es soweit kommen konnte.
Aber dass der Nationalsozialismus in seiner Gesamtheit böse Auswirkungen hatte, darüber kann man nicht streiten. Das ist evident.
Millionen Tote, Verstümmelte und Misshandelte geben ein klares Votum, dass der Nationalsozialismus etwas Böses war.
Aber woran erkennen wir das neue Böse, das am Horizont heraufzieht?
Welche Maßstäbe sollen wir anlegen?
Wird es von rechts kommen oder von links?
Fragen über Fragen
Meint
Euer Christoph
Habe jetzt das zweite Kapitel meines kleinen Büchleins fertig:
Wenn man sich dem Bösen annähern möchte, dann kommt man um eine Erkenntnis nicht herum.
Das Böse ist leicht, modern, sexy und attraktiv.
Wie leicht ist es zu sagen: „Der Stärkere setzt sich durch, der Markt wird das schon regeln“.
Wie schwer ist es: „Wir müssen zueinander stehen und gegen das Böse in uns ankommen. Wir dürfen den Schwächeren nicht ausnützen und wir müssen dem Armen und Kranken helfen, den Witwen und Waisen“.
Diese Hilfe kann so weit gehen, dass es richtig gehend weh tut.
Wir müssen unserem Herzen einen Ruck geben, dort wo es träge vor sich hindümpeln will und wo eingefahrene Bahnen uns immer auf der schiefen Ebene nach unten ziehen möchten.
Wenn man gut sein möchte, dann muss man damit rechnen, dass das uncool ist und man muss damit rechnen, dass man ausgelacht wird.
Wenn man heutzutage urchristliche Begriffe wie „Verantwortung“ und „Gerechtigkeit“ in den Mund nimmt, dann gilt man bereits als Marxist, als Ewiggestriger, der dem Fortschritt und dem Wachstum nur im Wege steht.
Aber man muss das Böse dort erkennen, wo der Starke auf den Schwachen keine Rücksicht nimmt, dort, wo der Führende dem Nacheilenden keine Ausbildung zukommen lässt und keine Nachhilfe.
Dort, wo der Obere demjenigen, der eh schon am Boden liegt, auch noch einen Fußtritt verpasst und sagt, das ist gut so, denn die natürliche Ordnung sei das Recht des Stärkeren.
Mit derartigen Philosophien hat der Nationalsozialismus begonnen, und die nächste Menschheitskatastrophe beginnt schon wieder mit genau denselben Argumentationen.
Wenn die Natur es nicht schafft, sich vor dem Menschen zu wehren, dann sei sie selber schuld, „wäre sie halt stärker gewesen“, dann „wäre das nicht passiert“.
Das ist so ähnlich, wie die Frau, die einen Mann verführt, es kommt zur Katastrophe, und nachher sagt: „Er hätte sich halt nicht verführen lassen dürfen“. Er sei schuld.
So sagen wir immer öfter, die Arbeitslosen seien selbst Schuld an ihrem Unglück und die Superreichen hätten „halt mehr geleistet“, sodass sie mehr verdient hätten.
Man finde immer weniger Facharbeiter, da die Leute einfach „keine Lust mehr hätten zu arbeiten“.
Dass sich Arbeiten heutzutage einfach nicht mehr auszahlt, weil die Löhne und Gehälter einen historischen Tiefststand erreicht haben, darüber schweigt man sich aus.
Warum gibt es immer mehr Bettler?
Weil sich Betteln wieder auszahlt.
Mit ehrlicher Arbeit verdient man einfach nicht genug.
Es gibt wahrlich genug Böses auf dieser Welt, und es ist verdammt sexy.
Aber ist es „der“ Böse oder ist es „das“ Böse?
Wir wollen weitere Beispiele betrachten, um auf diese Antwort eine Frage zu finden.[…]
Meint
Euer Christoph
Habe jetzt das erste Kapitel des achten „kleinen religiösen Büchleins“ fertig.
Wir haben es uns gemütlich gemacht in unserem Zeitalter der Abgeklärtheit.
In einem Zeitalter, in dem es keine Maßstäbe gibt, an die wir uns halten können oder müssen,
keine Grenzen, die man uns setzt,
keine Werte, die man in die andere Waagschale legen könnte und
keine Autorität.
Und habe ich mit meinen „kleinen religiösen Büchlein“ über die Wahrheit und von der Erkenntnis nicht auch einen Teil dazu beigetragen, dass wir das gesamte Universum relativieren?
„Es gibt viele Modelle der Wirklichkeit“ haben wir gelesen, und tatsächlich scheint kein Mensch in der Lage zu sein, ein tatsächliches Urteil zu fällen über Wahrheit und Lüge,
über Gott und Teufel,
über Kalt und Heiss und schließlich
über Gut und Böse.
Auch dieses Büchlein heisst „vom Bösen“, was wieder eine gewisse Ambivalenz in sich birgt, weil nicht klar ist, ob ich über „den Bösen“ schreiben werde oder über „das Böse“.
Beginnen wir mit den letzten Worten des siebenten Büchleins „vom Geliebtwerden“. Dort schreibe ich einige Zeilen darüber, dass Gott uns liebt, und dass Gott von uns geliebt werden möchte.
[…]Wer könnte solch eine Liebe zurückweisen?
Fragt sich
Euer Christoph[…]
ende ich, und das ist auch schon der Kern des Bösen:
Gottes Liebe zurückweisen.
Liebe ist nichts für Weicheier.
Liebe fordert alles.
Liebe betrifft den ganzen Menschen mit all seinen Schwächen und Fehlern, aber auch all seinen Stärken.
Klar, dass man da zurückschreckt und instinktiv in eine Abwehrhaltung geht.
Und so, wie es viele Gründe für die Liebe gibt, so gibt es auch viele Gründe, die dagegen sprechen:
Nun gut, der Kern des Bösen ist die Lieblosigkeit, aber ist es jetzt „der Böse“ oder ist es „das Böse“, der/das uns das Leben schwer macht?
Wir wollen in diesem Büchlein versuchen, uns diesem Thema über verschiedene Beispiele zu nähern.[…]
Meint
Euer Christoph
Jetzt sind die ersten Inspirationen eingetrudelt, mit denen ich mein achtes „Kleines religiöses Büchlein“ dann schreiben könnte.
Möchte das mal kurz zusammenfassen, damit es nicht verloren geht.
1) Einleitung
Ich möchte offenlassen, ob ich über „das Böse“ schreibe oder über „den Bösen“, denn ich möchte darauf hinweisen, dass das letzten Endes eine Frage der Modellbildung ist.
Aber welches Modell kommt näher an die Wirklichkeit?
Das wollen wir anhand von Beispielen untersuchen, sodass sich jeder ein eigenes Bild machen kann.
2)Die Dinge und Wir
Wenn uns die Dinge kontrollieren, anstatt dass wir die Dinge kontrollieren. Wenn wir gefesselt sind. Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.
3)Die anderen Menschen und wir
Wenn uns andere Menschen kontrollieren wollen. Wenn wir uns von anderen Menschen kontrollieren lassen. Wenn wir andere Menschen kontrollieren wollen. Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.
4)Unvollständige Wahrheit
Wenn da etwas ist, das wir nicht wahrhaben wollen. Wenn wir Konstrukte etablieren, um der Wahrheit nicht in die Augen sehen zu müssen. Wenn wir in einer Lebenslüge leben.
Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.
5) Verbogene Wahrheit
Wenn wir falsche Modelle der Wirklichkeit/Wahrheit haben, dann ist das ein Ausdruck des Bösen.
Gibt es auch „falsche“ Religionen, oder sind alle Religionen „gleich gut“?
Meint
Euer Christoph
… auf der Drehbuchseite und auf der Hibernation Page des SrrTrains v0.01 Projektes ein wenig Ordnung zu machen.
Aber eigentlich möchte ich ja mit meinem achten religiösen Büchlein beginnen (siehe Kleine religiöse Büchlein), das „Vom Bösen“ heissen wird.
Dabei möchte ich offen lassen, ob es „der“ Böse ist, den ich meine, oder „das“ Böse.
In dieser Spannung möchte ich versuchen, meine Sicht der Dinge klar zu machen.
Aber ich warte noch auf Inspiration………..
Na ja, so ist das halt, erst mal Ordnung machen, ist auch gut.
Meint
Euer Christoph
Wie Ihr wisst, war ich in meiner Zifferngeschichte und in meinem Werk „Das dritte Kind“ auf der Suche nach Metaphern, um über Dinge zu schreiben, über die man eigentlich nicht schreiben sollte.
Auf der Meta Ebene habe ich jetzt ein wenig Ordnung gemacht um die doch sehr konfusen Paper auf der Drehbuchseite dann demnächst durch ein besseres Papier zu ersetzen.
Mit diesem kleinen Paper möchte ich meinen Lesern folgende Gedankengänge näherbringen.
Und hier das Paper: Meta Gedanken zum dritten Kind
Meint
Euer Christoph
Habt Ihr Euch schon mal überlegt, warum wir an einen Gott in drei Personen glauben?
Warum gerade drei?
Warum nicht vier? Oder sieben?
Nun ja, wir glauben, dass in Gott bereits Gemeinschaft steckt.
Deswegen ist er nie allein. Auch ohne Menschen.
Aber warum gerade drei?
Hmmmmm, ich denke, die Zahl Drei ist der Knackpunkt für jede Gemeinschaft.
Ab drei Personen kommt die Eifersucht hinzu.
Wenn ein Paar ein Kind bekommt.
Oder wenn die Schwiegermutter einzieht.
Oder……Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen.
Meint
Euer Christoph
Ein Mann hatte fünf Söhne.
Einer dieser Söhne war blind.
Als es nun daran ging, das Testament zu machen, bedachte der Vater die vier gesunden Söhne mit je einem Viertel des Vermögens.
Dem blinden Sohn vermachte er nichts.
Man hielt dem Vater vor herzlos zu sein, doch dieser erwiderte: „Ihr versteht nicht. Den Blinden werden die staatlichen und kirchlichen Stellen schon irgendwie ernähren. Aber die anderen müssen – Gott behüte – als Gesunde in Österreich leben“.
Meint
Euer Christoph