Mai 1, 2015
…und deswegen finanziell unterbewertet.
Wie meine ich das?
Nun, noch im Mittelalter war die Arbeit nur ein notwendiges Übel, um den Lebensunterhalt zu verdienen und das eigentliche Ziel war die Muße, die Philosophie und die Gottesschau.
Heutzutage sind die Leute, die nach Muße streben, nur Aussenseiter und Sonderlinge.
Man muss ständig in Bewegung sein, ständig arbeiten – und wenn es nur der Dauerlauf ist -, damit man sich moralisch gut fühlt.
Und weil die Menschen moralisch davon abhängig sind zu arbeiten, VIEL zu arbeiten, deswegen nutzen das die Arbeitgeber aus und die Einkommen sinken.
Man ist versucht zu sagen: Nieder mit der Arbeit! Dann werden die Einkommen wieder steigen.
Meint
Euer Christoph
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Veröffentlicht von Yeti
April 30, 2015
Was lernt der junge Mensch durch die Zentralmatura?
Genau: „Die da oben“, „die Erwachsenen“ wollen immer höhere Hürden bauen, auf dass wir ja nicht in ihre Welt „eindringen“.
Dabei sollte die Matura doch nichts anderes sein als ein „feierlicher Abschluss“ einer Zeit von 8 bis 9 Jahren, in denen man sich aufs Leben vorbereitet und doch sowieso andauernd beweisen muss, dass „man es kann“.
So wird der „Schein“, nämlich das Maturazeugnis, wichtiger als das „Sein“, nämlich das, was man fürs Leben wirklich gelernt hat.
Sind sich die Erwachsenen bewusst, dass es einmal die Jungen sein werden, die dann ihre Pensionen erwirtschaften müssen?
Sollten wir nicht darauf achten, den Jungen all das Rüstzeug mitzugeben, das sie für das Leben brauchen?
Anstatt ihnen dauernd nur zu zeigen: Du bist nichts. Du kannst nichts. Du bist auf meine Gnade angewiesen?
Eine kurzsichtige Handlungsweise, so wie viele Leute heute sehr sehr kurzsichtig sind.
Ich bin heute an diesem „falschen Freitag“ von der Herrenrunde nach Hause gefahren und da waren viele Jugendliche in der U-Bahn, teilweise besoffen, teilweise lachend, teilweise philosophierend, aber ALLE hatten sie diese HOFFNUNG in den Augen, diese TRÄUME, diese ZUKUNFT.
Verbauen wir uns unsere Zukunft nicht. Trauen wir der Jugend etwas zu.
Meint
Euer Christoph
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Veröffentlicht von Yeti
April 29, 2015
Zitat eines Liedtextes:
[…]1. Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not.
2. Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht, kein nächtlich Grauen ihn erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein.
3. Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft , wird erhört.
Ich will mich zeigen als sein Gott, ich bin ihm nah in jeder Not ;
des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.[…]
Meint
Euer Christoph
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Veröffentlicht von Yeti
April 18, 2015
Geiz macht reich, aber prosperierend macht er nicht.
Geiz bremst die Innovativität, Geiz demotiviert, ein geiziger Mensch hat zwei Hände, eine zum Nehmen und eine zum Behalten.
Mit Geiz werden wir die Griechenlandkrise nicht meistern.
Wir brauchen eine gewisse Großzügigkeit in unserem Tun und Denken.
Man kann auch sagen Großmut und Toleranz.
Was wir jedoch nicht brauchen, ist Verschwendungssucht. Verschwendungssucht erstickt, Verschwendungssucht läßt die Dinge erstarren im Fett.
Adipositas ist genau so eine Krankheit wie Magersucht. Den Mittelweg brauchen wir.
Meint
Euer Christoph
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Gedanken, Religion, Wirtschaft | Verschlagwortet: Gedanken, Religion, Wirtschaft |
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Veröffentlicht von Yeti
April 13, 2015
Viele Menschen glauben, sie müßten etwas leisten, um geliebt zu werden.
Und tatsächlich sind es die Leistungen, die wir immer wieder bewundern, um die wir auch unseren Mitmenschen neidig sind,
…die einen Marathon gelaufen sind
…die beim Lat-Ziehen 120 kg schaffen
…die immer um 6h im Büro sind
…die auf fünf Kirtägen gleichzeitg tanzen
…die neben der Betreuung ihrer Kinder noch einen Beruf schupfen und das Doktorat machen
…die sich immer gesund ernähren
Aber ist diese Bewunderung, ist dieser Neid denn auch schon Liebe?
Und sind wir nicht eigentlich immer nur auf der Suche nach Liebe?
Wenn wir einmal eine längere oder gar eine schwere Krankheit haben, wenn wir einmal nichts leisten können und auf Hilfe angewiesen sind, wenn wir unten sind, wenn wir älter werden, wenn wir auf Vergebung angewiesen sind, dann….
…ja dann kommen wir den eigentlichen Geheimnissen des Lebens endlich näher.
…dann werden wir erkennen, welche Menschen unsere gottgegebene Würde mißachten, sobald wir einmal nichts mehr leisten
…dann werden wir erkennen, welche Menschen uns trotzdem(!) Liebe entgegenbringen, die nichts mehr mit „Bewunderung“ und „Aufschauen“ zu tun hat.
Wann ist ein Mensch liebens-würdig? Wann ist ein Mensch ehr-würdig? Ist es nicht die Gotteskindschaft, die ihn liebens-würdig, lebens-würdig und ehr-würdig macht?
Unabhängig von jeder Leistung?
Meint
Euer Christoph
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Altruismus, Gebet, Gedanken, Gerechtigkeit, Religion, Verantwortung, Werte, Wirtschaft | Verschlagwortet: Altruismus, Gebet, Gedanken, Gerechtigkeit, Religion, Verantwortung, Werte, Wirtschaft |
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Veröffentlicht von Yeti
März 28, 2015
ein ehrlicher Atheist ist mir tausendmal lieber als ein verlogener, korrupter Kleriker.
Möchte auch darauf hinweisen, dass Jesus für die Armen, Entrechteten, Unterdrückten, für die Witwen und Waisen immer ein gutes Wort übrig hatte,
jedoch für die, die ihren Lohn bereits auf Erden erhalten haben, hatte er nichts übrig.
Übrigens zwei neue Witze (sind von Nik):
1) Was sagt ein Atheist über Jesus?
Der ist für mich gestorben
2) Was sagt ein Atheist zum Thema Bekehrung?
Das ist das letzte, was ich tun werde
Meint
Euer Christoph
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Freiheit, Gedanken, Religion | Verschlagwortet: Freiheit, Gedanken, Religion |
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Veröffentlicht von Yeti
Dezember 22, 2014
…aber es gibt viele Modelle.
Wenn ich etwas sage oder schreibe, dann ist das, was ich meine, die Wahrheit.
Aber jeder Zuhörer, jeder Leser, hat ein anderes Modell davon, was ich gemeint haben könnte.
Kann jemand die Wahrheit besitzen?
Wir besitzen nur ein Modell (oder deren mehrere).
Es gibt nur einen Gott.
Aber es gibt viele Religionen.
Wir haben nur ein Zeichen.
Das Zeichen ist das Kind in der Krippe.
Aber was steckt hinter diesem Zeichen?
Meint
Euer Christoph
P.S.: schöne Weihnachten
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Bescheidenheit, Freiheit, Gedanken, Quantentheorie, Religion | Verschlagwortet: Bescheidenheit, Freiheit, Gedanken, Quantentheorie, Religion |
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Oktober 17, 2014
Liebe Leserinnen und Leser
Wie Ihr wisst, habe ich mich im Rahmen der Erzählung „Das dritte Kind“ mit den technischen Ideen DIGITS und SMUOS/C3P auseinandergesetzt.
Ich habe das so gelöst, dass die erste Hauptfigur – Conrad Peter – eine Allegorie für SMUOS/C3P darstellt und die zweite Hauptfigur – Otto – eine solche für DIGITS.
Der dritte Teil der Erzählung, der sich hauptsächlich mit DIGITS beschäftigt, ist nur im Sinne von einzelnen Fragmenten fertig, aber ich habe jetzt beschlossen, dass ICH mit der Sache fertig bin.
Die letzte Entscheidung, die noch gefällt werden musste, war die für einen der beiden Schlüsse a) oder b).
a) Conrad Peter und Otto sterben den Heldentod und werden in bayerischer Erde begraben
b) Conrad Peter und Otto sterben den Heldentod und nach einer Feuerbestattung wird ihre Asche dem gnädigen Herbstwind übergeben.
Da habe ich mich jetzt sozusagen für „Plan B“ entschieden und überlasse die Asche dem Wind.
Hier nochmal die einzelnen Dokumente:
Lg
Euer Christoph
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Altruismus, Autor, Österreich, Bruttosozialprodukt, Diamanten, DIGITS, Drehbücher, Effizienz, Frühling, Freiheit, Gebet, Gedanken, Gerechtigkeit, Humor, MyReality, Netze, Plan_B, Religion, Sendungsbewußtsein, SIMUL-RR, SMUOS, Star Wars, Technologie, Verantwortung, Werte, Wirtschaft | Verschlagwortet: Altruismus, Autor, Österreich, Bruttosozialprodukt, Diamanten, DIGITS, Drehbücher, Effizienz, Frühling, Freiheit, Gebet, Gedanken, Gerechtigkeit, Humor, MyReality, Netze, Plan_B, Religion, Sendungsbewußtsein, SIMUL-RR, SMUOS, Star Wars, Technologie, Verantwortung, Werte, Wirtschaft |
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Veröffentlicht von Yeti
Oktober 2, 2014
Oft verwenden wir Menschen ein Wort, zum Beispiel „Zeit“, doch wenn wir dann miteinander diskutieren, kommen wir dahinter, dass wir damit die unterschiedlichsten Begriffe meinen.
Denn, je nachdem, welchen Beruf einer hat, oder welchen Werdegang hinter sich, meint er entweder „physikalische Zeit“ oder „philosophische Zeit“ oder „poetische Zeit“ oder „meine Zeit“, „Deine Zeit“, „unsere Zeit“.
Wenn jetzt z.B. ein Theologe, der ja berufsmäßig „die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben muss“, weil er ja „mit der Autorität des Lehramtes“ spricht (sprechen muss), versucht, sich „über die Physik zu erheben“ und diese „zu massregeln“, dann ist der Streit vorprogrammiert.
Absolutheitsanspruch ja, aber bitte nur innerhalb Deiner eigenen vier Wände.
Danke
Meint
Euer Christoph
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Bescheidenheit, Gedanken, Humor, MyReality, Religion | Verschlagwortet: Bescheidenheit, Gedanken, Humor, MyReality, Religion |
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Veröffentlicht von Yeti
August 28, 2014
Der Artikel des Bloggers „Ausgesucht“ über das anthropische Prinzip hat mich mal wieder an den alten Trick der Religionslehrer erinnert.
Ich bin in den 70er und 80er Jahren in die Schule gegangen, aber damals hat uns unser Religionslehrer immer noch allen ernstes gelehrt, dass es ein Wunder Gottes sei, wenn die Sauerstoff-Konzentration in der Atmosphäre tatsächlich auf unsere Lunge abgestimmt ist. Weniger Sauerstoff und wir würden ersticken, mehr Sauerstoff und unsere Lungenbläschen würden verbrennen.
Aber nein – o Wunder Gottes – die Konzentration des Sauerstoffs in der Atmosphäre stimmt genau mit unseren Bedürfnissen überein.
Auch als Studenten wollte uns noch ein Pfarrer – der dann Bischof geworden ist – einreden, dass es ein Wunder Gottes sei, wenn die Erde genau in dem Abstand von der Sonne ihre Umlaufbahn hat, der für uns optimal ist.
O Wunder o Wunder.
Das Wunder wäre aber, wenn heutzutage noch irgendjemand dieser Argumentation folgen würde.
Die Frage ist eher immer die Frage nach dem Aussen (dem Beobachter) und dem Innen (dem Beobachteten).
Als Beobachter gehe ich immer davon aus, dass ich Aussen stehe, aber was das Universum betrifft, stehen wir eben Innen.
Meint
Euer Christoph
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Frühling, Freiheit, Humor, Religion | Verschlagwortet: Frühling, Freiheit, Humor, Religion |
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