Die Arbeit ist moralisch überbewertet…

…und deswegen finanziell unterbewertet.

Wie meine ich das?

Nun, noch im Mittelalter war die Arbeit nur ein notwendiges Übel, um den Lebensunterhalt zu verdienen und das eigentliche Ziel war die Muße, die Philosophie und die Gottesschau.

Heutzutage sind die Leute, die nach Muße streben, nur Aussenseiter und Sonderlinge.

Man muss ständig in Bewegung sein, ständig arbeiten – und wenn es nur der Dauerlauf ist -, damit man sich moralisch gut fühlt.

Und weil die Menschen moralisch davon abhängig sind zu arbeiten, VIEL zu arbeiten, deswegen nutzen das die Arbeitgeber aus und die Einkommen sinken.

Man ist versucht zu sagen: Nieder mit der Arbeit! Dann werden die Einkommen wieder steigen.

Meint
Euer Christoph

One Response to Die Arbeit ist moralisch überbewertet…

  1. PinkPanther sagt:

    Ich vermisse die Zeit des Mäzenentums (oder Mezän oder wie man das schreibt). Ein Leonardo da Vinci wurde de facto von anderen ausgehalten (finanziell) und konnte fächerübergreifend forschen und experimentieren ohne Vorgaben, was oder wie Rentables herauskommen muss.
    Ich fühle mich von der Veranlagung eher als so ein „Scanner“ [laut Barbara Sher: finde den Beruf. der dich glücklich macht] als ein „Tieftaucher“ in ein Spezialgebiet. Viele Künstler könnten so weitaus mehr der Welt schenken als unter dem Druck, damit wirtschafltich erfolgreich zu sein.

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