Ideen zu haben – Der Inhalt

September 4, 2014

Liebe Leserinnen und Leser

Jetzt hatte ich Euch ja berichtet, dass ich mit meinem Hobby – Projekt SrrTrains v0.01 tatsächlich aufgehört hatte und dass ich auch die zugehörigen Blogs gelöscht hatte.

Weiters hatte ich hier versprochen, dass ich weitere Artikel zur technischen Fragestellung des Projektes schreiben werde.

Was hiermit geschieht.

Jetzt haben wir festgestellt, dass das Protokoll zwischen Client und Server standardisiert werden sollte, um jedem User zu ermöglichen, seinen Lieblings-Client zu verwenden.

Aber das ist nicht genug.

Das Internet-Protokoll TCP/IP wäre auch nur eine halbe Sache gewesen, wenn man nicht auch das Socket Interface dazu definiert hätte.

Somit ist die Idee eigentlich eine zweifache und ich würde sie als „SMUOS/C3P“ bezeichnen, das bedeutet:

  1. einerseits das „Netzwerk Interface“ für Simple Multiuser Szenen (SMUOS = „Simple Multiuser Online Scenes“)
  2. andererseits das „Netzwerk Protokoll“ für Simple Multiuser Szenen (C3P = „Collaborative 3D Profile“)

Für das Interface gibt es bereits den Ansatz

  • des „Network Sensor“ bzw.
  • des „Event Stream Sensor“

Was das Protokoll betrifft, ist soviel ich weiß noch nichts definiert.

Das SrrTrains v0.01 Projekt hat sich hauptsächlich mit einer „Verfeinerung“ des „Network Interface“ (insbes. des „Event Stream Sensor“) beschäftigt, indem man gewisse spezialisierende Annahmen über den Inhalt der Szene trifft:

  1. Eine Szene besteht in SrrTrains aus Modulen, die wiederum Modelle enthalten, die wiederum sogenannte MIDAS Objekte enthalten
  2. Die MIDAS Objekte sind spezialisierte „Netzwerk Interfaces“, die auf dem generellen „Event Stream Sensor“ basieren
  3. Die Szene wird nicht nur in Modelle zerlegt, sondern auch in Module, die erst die Modelle enthalten
  4. Dies liegt daran, dass man – analog zur Modulbauweise in der Modellbahntechnik – davon ausgeht, dass eine Anlage aus Teilen von verschiedenen Autoren zusammengesetzt werden soll

Man verfolgt damit folgende Ziele:

  1. SrrTrains MIDAS Objekte sollen in allen SrrTrains Modellen verwendbar sein
  2. SrrTrains Modelle sollen in allen SrrTrains Modulen verwendbar sein
  3. SrrTrains Module sollen in allen SrrTrains Anlagen verwendbar sein
  4. SrrTrains soll weitestgehend auf dem ISO Standard X3D aufbauen und auf Netzwerk Protokollen, die noch in der IETF standardisiert werden müssten
  5. Lg

    Christoph


Ernsthafte Frage

August 29, 2014

Hans Arandt hat auf seinem Blog „Dumme Fragen“ eine ernsthafte Frage gestellt, wobei ich ihm nicht helfen kann.

Kann hier jemand helfen?

Der Beitrag findet sich unter: http://hansarandt.wordpress.com/2014/08/26/schrodingers-katze/

Hier die Frage: Wenn davon die Rede ist, dass in Experimenten einzelne Teilchen sich so und so verhalten, kann man sie dann tatsächlich einzelnen manipulieren und beobachten oder beobachtet man immer nur das statistische Verhalten einer sehr viel größeren Menge einzelner Teilchen und rechnet dann das Ergebnis auf die Ebene der Teilchen herunter, die selbst nicht beobachtbar und isolierbar sind?

Danke im vorhinein
Christoph


Was wird er tun?

August 29, 2014

Was wird Putin tun, wenn er erst einmal die Ostukraine und die Krim hat?

Wird er zufrieden sein oder wird er weiter westwärts streben?

Das ist m.E. die Gretchenfrage.

Im ersten Fall würde ich sagen: „In Gottes Namen, laßt’s ihm halt die Ostukraine und dann is a Ruh‘!“.

Im zweiten Fall ist der Krieg ohnehin unvermeidlich und wir sollten schauen, dass wir den Krieg so schnell wie möglich über die Bühne kriegen, solange er sich noch so weit im Osten befindet.

Aber, wie gesagt, wir wissen nicht, was Putin wirklich vorhat. Das ist die Crux.

Meint
Euer Christoph


Vom geozentrischen über das heliozentrische zum egozentrischen Weltbild

August 8, 2014

In meinem Inneren mögen Naturgewalten toben.

Da mögen Liebe, Haß, Gleichgültigkeit, Zuneigung und andere große Gefühle in einem ewigen Auf und Ab sich immer gegenseitig bekämpfen und ergänzen.

Aus der Sicht des Universums ist das relativ gleichgültig.

Die gesamte Galaxie kreist um ein schwarzes Loch in der Mitte.

In einem Spiralarm ganz aussen, unwichtig für die Galaxie, kreist ein Sonnensystem mit einem Stern mittlerer Größe.

Um diesen Stern kreist zusammen mit 7 anderen Planeten ein blauer Planet, den seine Bewohner Erde nennen.

Aus Sicht des Universums hat dieser Planet nicht einmal einen Namen, so unwichtig ist er.

Und die Menschen – so nennen sie sich – bilden sich ein, sie seien der Nabel des Universums.

Wohltuend hingegen die Relativitätstheorie, die uns nahelegt: „Das Universum hat keinen Nabel“.

Meint
Euer Christoph


Weltkoordinatensystem – II

August 7, 2014

Was wäre, wenn man den Begriff „ins Internet einsteigen“ sehr wörtlich auffassen würde?

Wenn man also, um „ins Internet einzusteigen“, eine Art Holodeck beträte.

Dort könnte man einerseits virtuelle Welten betreten, andererseits könnte man aber auch die wirkliche Welt virtuell betreten.

Z.B.: Ich lebe in New York, meine Kinder leben in Nairobi, Toronto und Krakau, und wir verbringen ein paar gemeinsame virtuelle Stunden am Matterhorn, ohne extra unseren Hintern in die Schweiz transportieren zu müssen.

Mit diesen Ideen haben sich schon viele Leute beschäftigt, und ausser einigen wenigen Menschen, vornehmlich Piloten, sind solche Dinge der Menschheit noch vorenthalten.

Würde es sich lohnen, an solchen Ideen mitzuarbeiten?

Ich weiss es nicht.

Zuerst einmal müssen wir wohl unser reales Leben auf die Reihe kriegen, bevor wir uns virtuell miteinander vergnügen.

Aber ich habe mir trotzdem erlaubt, ein paar Gedankengänge zu diesen Themen hinzuzufügen:

Vom GPS zum UPS: https://letztersein.wordpress.com/2014/07/26/die-welt-ist-nicht-genug/

Distributed Internet Geographic Information Transmission Service: https://letztersein.wordpress.com/2014/08/06/das-weltkoordinatensystem/

Ja, natürlich, es geht wieder um DIGITS, also um das „dritte Kind“.

Und natürlich geht es darum, dass ich in meiner Freizeit eigentlich keine Zeit mehr habe, mich mit 3D-Graphik zu beschäftigen.

In den hobbymäßigen Überlegungen über SMSn (Simple Multiuser Szenen) hatte ich ja bereits definiert, dass jede SMS aus mindestens einem Modul (oder auch aus mehreren Modulen) und darin enthaltenen Modellen bestehen soll.

Die Modularität ist wahrscheinlich eine ganz nette Brücke zu einem relativistischen Ansatz.

Jetzt stehe ich also vor folgenden Ideen:

1) Um das „Weltkoordinatensystem“ (WKS) loszuwerden, muss man sich immer auf ein Modul beziehen

  1. deshalb können Module „gebunden“ werden, es ist in jeder Szeneninstanz immer genau ein Modul „gebunden“
  2. beim Binden eines Moduls wird die gesamte Szeneninstanz bezüglich dieses Moduls „relativiert“
  3. das Modul wird durch das Binden eines enthaltenen Viewpoints gebunden

2) Wo sind die Module „aufgehängt“?

  1. Wahrscheinlich benötigt man weiterhin ein WKS
  2. aber es muss kein Inertialsystem sein
  3. es muss auch nicht kartesisch sein (z.B. WGS84)
  4. es kann sich während der Lebensdauer einer SMS ändern (dynamische Parameter, Verhältnis zur DIGITS Datenbasis)

3) Zusammenhänge SMS mit DIGITS

  1. bei der Definition einer SMS wird auch ein WKS für diese SMS definiert und die Beziehungen zwischen diesem WKS und der DIGITS Datenbasis
  2. Die dynamischen Parameter eines WKS und seine Beziehungen zur DIGITS Datenbasis können sich während der Lebensdauer einer SMS ändern
  3. Die SMS unterscheidet zwischen „geographischer Infrastruktur“ und „Content“, es soll aber leicht möglich sein, bestimmte Teile zwischen „GIS“ und „Content“ hin- und herzuschieben
  4. WKS und DIGITS hängen eng zusammen, sie bilden die „geographische Infrastruktur“ (GIS)
  5. Die statischen und dynamischen Module werden relativ zum WKS „aufgehängt“ und sind der „Content“ (zusammen mit enthaltenen Modellen und Moving Modules)

Meint
Euer Christoph


Das Weltkoordinatensystem

August 6, 2014

Wenn ich mir einen Begriff „denke“, dann „hänge ich ihn innerhalb meines Weltbildes auf“.

Dazu benötige ich ein „Weltkoordinatensystem“, nämlich „mein persönliches Weltkoordinatensystem“.

Es gibt soviele „theories of everything“, wie es Menschen gibt, denn jeder von uns trägt so eine Theorie mit sich herum.

Was jetzt aber, wenn ich das Universum in einer Datenbank abspeichern möchte, also wenn ich es sozusagen „objektivieren“ möchte.

Auf welches Koordinatensystem soll ich die gespeicherte Welt beziehen?

WGS84 bietet sich an, weil auch GPS dieses Koordinatensystem verwendet.

Aber was ist, wenn ich nicht nur die Welt, sondern gleich das ganze Universum abspeichern möchte?

Ein relativistischer Ansatz muss her.

Aber wie?

Meint
Euer Christoph


Vom Echo der Seele – neues Büchlein fertig

August 2, 2014

In der Reihe „kleine religiöse Büchlein“ (siehe den Tab oben im Blog) gibt es jetzt ein neues:

Vom Echo der Seele.

Lg
Christoph


Vom Echo der Seele

Juli 26, 2014

Ich habe ja bisher drei „kleine religiöse Büchlein“ geschrieben, die sich unter der Adresse https://letztersein.wordpress.com/kleine-religiose-buchlein/ wiederfinden.

Nun ist ein viertes religiöses Büchlein in Arbeit.

Es wird den Titel „Vom Echo der Seele“ tragen, und eigentlich wird es eine Erzählung sein, eine Erzählung über einen Mann, der das Echo seiner Seele kennenlernt.

Hier eine Leseprobe (der Beginn des Büchleins):

Beginn Zitat:
[…]“Angst ist die Wurzel aller Schlechtigkeit auf Erden“, dachte sich Herr Peter zum x-ten Male und er mußte unwillkürlich an seine Mutter denken, die ihnen immer wieder gepredigt hatte: „Wenn Du den Hunden zeigst, dass Du Angst vor ihnen hast, dann werden sie erst recht aggressiv“.

Aber wie war er in diesen Kreislauf der Angst und der Angetriebenheit hineingeraten, der ihm jetzt die Luft nahm und die Energie?

Er war soeben dabei sich im Hamsterrad zu Tode zu laufen, aber er erkannte es nicht.

Immer noch versuchte er, es allen recht zu machen und er lief immer noch dieser „großen Belohnung“ nach, die der Fleiß und die Leistung unzweifelhaft für ihn bereit hielten.

Jetzt stand er an einer windigen Straßenecke, hielt Ausschau nach dem „Big C“ und fragte sich, ob man das „C“, wenn man es deutsch aussprach, nicht auch als „großen Zeh“ interpretieren könne.

Mit einem „großen Zeh“ assoziierte man häufig „eingewachsene Zehennägel“, und so fragte er sich, ob er nicht nach einem „eingewachsenen“, oder „kleingewachsenen“ Menschen Ausschau halten solle.

Herr Peter war ein Meister, wenn es darum ging das Gras wachsen zu hören.

Kaum gab es die kleinsten diplomatischen Verstimmungen zwischen Deutschland und Russland, war er schon überzeugt davon, dass alles auf den dritten Weltkrieg hinzuschlidderte.

Kaum verbrannte seine Frau einmal die Suppe, war er schon überzeugt davon, dass sie das aus Absicht tat, um ihn dazu zu bringen, dass er die Scheidung einreichte.

Kaum stand ein Passant am Bahnsteig der U-Bahn ein wenig näher zum Gleis als die meisten anderen, stellte er sich in seiner Phantasie schon vor, wie dieser vor den einfahrenden Zug sprang.

Und kaum hörte er eine Polizeisirene, war seine intuitive Reaktion: „Die suchen mich schon!“

Ja, er bezog immer alles auf sich.[…] Ende Zitat


Das Jetzt, das Du, das Ich und das Wir

Juli 20, 2014

Ich kann mein „Jetzt“ nicht ändern.

Vom „Jetzt“ weiss ich noch nichts.

Aber im „Jetzt“ kann ich die „Istigkeit“ fühlen.

Mein „Jetzt“ ist nicht Dein „Jetzt“.

„Unser Jetzt“ läßt neue Universen entstehen.

Eine gemeinsame Zukunft.


Dünnbrettbohrer

Juli 20, 2014

„Innovation besteht zu 10% aus Inspiration und zu 90% aus Transpiration“, hat Albert Einstein gesagt.

Und so ist es auch heute.

Ideen und Inspiration gibt’s zum Saufüttern.

Jeder glaubt, er hat die geniale neue Idee, die die Welt für immer verändern wird.

Aber wo bleiben die Leute, die eine Aufgabe treu zu Ende ausführen?

Wo bleiben die Leute, die bis zum Lebensende treu zueinander stehen und nicht gleich bei jedem Quastelschas das weite suchen?

Ideen sind überbewertet.

Arbeit ist unterbewertet.

Punctum.

Meint
Euer Christoph