Ist z.B. Oculus Rift nur ein „Rückzug aus der Realität in die Virtualität“ oder „bringen uns solche Technologien die entfernte Wirklichkeit näher“?
Fragen über Fragen
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Euer Christoph
Ist z.B. Oculus Rift nur ein „Rückzug aus der Realität in die Virtualität“ oder „bringen uns solche Technologien die entfernte Wirklichkeit näher“?
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Euer Christoph
Wir sind uns alle einig, es ist ein Luxus, den wir uns leisten, wenn wir die Hypo Alpe Adria retten.
Aber unseren reichen Mitbürgern zuliebe leisten wir uns diesen Luxus, denn offensichtlich haben wir alle sehr viel Geld, um das zu finanzieren.
Darum ist die Krise jetzt vorbei. Punctum.
(Till Eulenspiegel läßt grüßen)
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Euer Christoph
Ich hab’s jetzt ja schon angekündigt.
Obwohl ich nicht gerade der große Experte auf diesem Gebiet bin, möchte ich mir Gedanken über die Quantentheorie machen.
Zuallererst: ich habe da einen guten Blog gefunden, wo eigentlich eh schon alles erklärt ist: http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2010/10/21/die-schrodingergleichung-teil-i-die-gleichung/.
Meine Herangehensweise kommt eher aus der Beschäftigung mit der Relativitätstheorie, wie ich hier erklärt habe: https://letztersein.wordpress.com/2014/04/06/raum-und-zeit-und-materie/.
Was ist es eigentlich, was wir in der Schule als Allererstes über die Quantentheorie lernen? Genau: Materie kann sich verhalten, als wären es Teilchen, sie kann sich aber auch verhalten, als wären es Wellen. Ein schönes Beispiel ist „die Welle“ im Stadion, die auch aus einzelnen Individuen (Menschen) besteht.
Unser Physiklehrer hat das so gesagt: Meine Damen und Herren, sie sitzen hier im Hörsaal als „Ensemble“ von Menschen. Dass dieses „Ensemble“ in fünf Minuten den Hörsaal verlassen hat, kann ich mit Sicherheit vorhersagen, ob aber nicht der eine oder andere sitzenbleibt und noch im Skriptum schmökert, das entzieht sich meiner Vorhersage.
So ist es auch mit der Weltpolitik. Man kann aufgrund der derzeitigen Lage (soziale Probleme, die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer, Machthaber brauchen „äußere Feinde“ und „Eroberungsfeldzüge“, um dem Volk „Erfolge“ präsentieren zu können, Stealth-Technologie ist entschärft, was die konventionellen Waffen wieder wichtiger macht, unbemannter Nachfolger der B-2 ist noch in weiter Ferne, …….) messerscharf schließen, dass ein Krieg ins Haus steht, aber ob ich oder Du bei diesem Krieg sterben werde/wirst, lässt sich nicht hundertprozentig voraussagen.
So ist es auch mit der Quantentheorie.
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Euer Christoph
Jetzt bin ich über einen Artikel auf der Futurezone auf ein Thema gestossen, das gerade ich fast übersehen hätte. Scheint ein Wink des Schicksals zu sein, dass ich mit meinem Hobby endgültig aufhören sollte (altes Thema 🙂 ).
Hier der Artikel
http://futurezone.at/digital-life/wien-wien-ab-sofort-mit-eigener-domainendung/54.169.036
und nach Googeln noch ein wichtiger Artikel auf ots.at:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131028_OTS0135/vertragsunterzeichnung-fuer-wien-als-weltweit-erste-geo-community-tld
und ein Wikipedia Eintrag
http://en.wikipedia.org/wiki/GeoTLD.
sowie der originale „DIGITS“-Link
https://simulrr.svn.sourceforge.net/svnroot/simulrr/concepts/src/Digits/
Aber warum interessiert mich dieses Thema? Na gut, die mich kennen, wissen es längst: es geht um DIGITS (distributed internet geographic information transmission service), also eine Idee, geographische Infrastruktur in einem hierarchischen System von Geo-Servern abzulegen.
Dabei würde ein 3-dimensionales, interaktives, animiertes Abbild der Erde in verschiedenen Hierarchiestufen abgelegt.
Je nachdem, welche Szene man darstellen möchte (ob zum Beispiel ein Flugsimulator oder eine Navigationssoftware für Fussgänger vorliegt), würde man in einer unterschiedlichen Hierarchiestufe in das System einsteigen (das entspräche dem sogenannten LoD – Level of Detail).
Ein Flugsimulator, dessen virtueller User sich gerade in Wien befindet, würde also z.B. die Server
durchlaufen, während eine Anwendung, die eine Navigation von Währing nach Ottakring darstellt, folgende Server abfragen würde:
Dabei wäre der „höchste“ Server für das gesamte Universum „zuständig“, enthielte aber „keine Geo-Daten“, während die „niedrigsten“ Server nur für je einen „kleinen Bereich“ „zuständig“ wären, aber am meisten Details enthielten.
Jetzt frage ich mich: kann man die Ansätze für Geo TLDs bereits als Ansatz in diese Richtung interpretieren?
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Euer Christoph
Jetzt habe ich mir vorgenommen, in die Wertediskussion einzusteigen.
Und ich habe mir vorgenommen, einen Satz des Hochgebets als Basis zu nehmen.
[…]Mache deine Kirche zu einem Ort der Wahrheit und der Freiheit,
des Friedens und der Gerechtigkeit,
damit die Menschen neue Hoffnung schöpfen.[…]
Das Ziel dieser Werte, also dass die Menschen neue Hoffnung schöpfen können (denn lebt nicht auch die Wirtschaft von der Hoffnung, zum Beispiel die Börse?), ist also klar definiert.
Beginnen wir mit dem ersten Wert, mit der Wahrheit.
Wir sind alle auf der Suche nach Wahrheit, da beisst die Maus keinen Faden ab.
Erst, wenn ich weiss, wo ich stehe, erst nach einer Positionsbestimmung, kann ich festlegen, in welche Richtung ich gehen muss, um zum Ziel zu gelangen.
Und schon bei dieser Positionsbestimmung scheitern viele.
Zu eitel.
Zu selbstsicher.
Zu größenwahnsinnig.
Zu ichbezogen.
Wer immer recht hat, braucht keine Wahrheit, die ausser ihm begründet ist.
Der Mensch ist irrtumsfähig.
Nach welchem Kompass richtest Du Dich? Zeigt Dein Kompass zum Sinai, zu den zehn Geboten? Oder zeigt Dein Kompass auf Dich selber, sodass er sich immer im Kreise dreht?
Gedanken, nur Gedanken
Meint
Euer Christoph
……zur Netzneutralität.
Über dieses Thema ist ja wahrlich schon viel geschrieben worden, und eigentlich sollte es überflüssig sein, darüber noch etwas zu sagen.
Die ersten Router waren ja vollkommen damit ausgelastet, die IP Datengramme einfach nur weiterzuleiten, ohne sich weiter um deren Inhalt zu kümmern. „Best effort service“ hat man das genannt, weil ja der Aufwand für eine neutrale Weiterleitung der Daten ohne jede Einflußnahme tatsächlich insgesamt(!) am geringsten ist.
Mittlerweile ist man in der Lage, auf Kosten des Gesamtaufwands, zum Beispiel mit „Deep Packet Inspection“ und vielen anderen Möglichkeiten, den Verkehr zu analysieren, bevor man ihn weiterleitet, die Dienstgüte für einzelne Nutzer zu reduzieren, damit man die Dienstgüte für andere Nutzer (die mehr bezahlen), erhöhen kann, usw.
Weiters ist man in der Lage, aufgrund von Herkunft und Ziel der Datenströme, und aufgrund des Inhalts, diese beliebig zu drosseln oder zu bevorzugen.
Wie gesagt, das sind technische Möglichkeiten, und es ist eine politische Frage, ob diese Möglichkeiten auch tatsächlich angewendet werden (dürfen).
Zum Beispiel erzählt man, dass T-Mobile die Nutzung von Skype in seinem Netz unterbindet.
Ein Argument dafür ist zum Beispiel, dass man mit Hilfe solcher Techniken mehr Geld lukrieren kann, um den zukünftigen Ausbau der Netze sicherzustellen.
Ein Gegenargument ist, dass die Menschen (und mit ihnen die Wirtschaft), die „Lust am Internet“ verlieren könnten.
Weiters kommt man mit der unterschiedlichen Behandlung von Datenströmen gefährlich nahe an das heran, was man früher als Zensur bezeichnet hat (wird ja zum Beispiel von China so gehandhabt).
Wie gesagt, nur ein paar Gedanken, Kommentare willkommen.
Lg
Christoph
Gleich zu Beginn der Hinweis: es geht mal wieder um mein Hobby, nämlich um die virtuelle Modelleisenbahn.
Diese hat jetzt ja einen neuen Namen bekommen („SMUOS“) und ist eigentlich keine Eisenbahn mehr, sondern ein generelles offenes Konzept für 3D Multiuser Szenen.
In dem Dokument, das auf http://smuos.wordpress.com/2011/03/01/smuos-and-the-ietf/ verfügbar ist, habe ich ja bereits im März 2011 eine Architektur vorgeschlagen, an der ich jetzt immer noch feile.
Zuletzt habe ich die Szeneninstanzen (SI) auf persönliche Szeneninstanzen (PSI) „umgetauft“, was schöne Assoziationen ermöglicht.
Hier also das Übersichtsbild (nicht erschrecken, schaut furchtbar kompliziert aus, ist aber nicht einmal so kompliziert wie ein modernes Telefonnetz 😉 )
Jetzt haben wir also folgende Ansätze (und ich bitte um fruchtbare Weiterassoziationen).
User „bewohnen“ PSIs.
z.B.: User 1 „bewohnt“ PSI 1, User 2 „bewohnt“ PSI 2 und so weiter.
User können mehr als eine PSI bewohnen, sie können auch die „Reality“ bewohnen.
User, die nur die „Reality“ bewohnen, sind aus der Sicht dieses Modells keine „eigentlichen“ User, sondern „kollaterale Entitäten“, die die „virtuelle Wirklichkeit“ nur indirekt beeinflussen können.
Eine PSI stellt nur ein „Bild“ der Wirklichkeit dar aber der User ist trotzdem „mit der Wirklichkeit verbunden“, wenn er nicht „an den Bildern haften bleibt“.
Das „statische Modell“ im ITR ist von einem „Autor“ erstellt worden.
Das POI „ist“ nicht die Wirklichkeit, es ist nur ein „Tor zur Wirklichkeit“.
usw.
Meint
Euer Christoph
„Wer das Ziel kennt, kennt auch den nächsten Schritt“
Das ist einer meiner Lieblingssätze.
Aber kennen wir das Ziel? Ich meine, das Ziel ist klar definiert:
3 m senkrecht, 2m waagrecht
Oder ist das wieder zu fatalistisch?
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Ein Jahr später hat es sich nicht mehr so optimistisch angehört (aber viel viel schmalziger 🙂 )
Im Jahr 2000 dann wieder positiv
Meint
Euer Christoph
Am Weltjugendtag hat Papst Franziskus die jungen angefeuert, weiterzumachen und die Welt zu verbessern.
Sie sollen keine „Teilzeitchristen“ sein, die trennen zwischen Religion und Leben, sondern wir sollen Menschen sein, die ihre Religion „ins Leben mitnehmen“. (das sind jetzt keine Zitate im eigentlichen Sinn, aber ich denke, so kann man seine Aussagen interpretieren).
Gehen wir einmal in uns und denken wir nach: „Was ist die erste Eigenschaft, die Dir zu Dir selbst einfällt?“
„Ich bin ein……“ und was legt Dir Dein Gewissen hier auf die Zunge?
„…ein Wiener“
„…ein Mensch“
„…ein Kind Gottes“
„…usw.“
Und das sagt doch schon sehr viel über mich aus, was mir da sofort einfällt. Und in welcher Reihenfolge.
Meint
Euer Christoph