Vorschau auf Nummer 7

Dezember 23, 2016

Jetzt sind die ersten Kapitel fertig.

Mein siebentes „kleines religiöses Büchlein“ wird vom Geliebtwerden erzählen.

Hier die ersten Texte

Standortbestimmung

Jetzt habe ich doch tatsächlich sechs kleine religiöse Büchlein geschrieben, in denen ich mich mit alltäglichen Problemen auseinandersetze.

Hmmmm, zumindest für Techniker scheinen es alltägliche Probleme zu sein.

Und ich habe mir viel zu viele Gedanken über „die Realität“, „die Erkenntnis“ und „wie man eine Entscheidung trifft“ gemacht.

Aber geht es im Leben nicht viel mehr um Gefühle? Darum, ob man zufrieden ist? Darum, ob man sich glücklich fühlt? Darum, ob man „zuhause“ ist? Darum, ob man einen „Sinn im Leben fühlt“?

Sind es nicht die Gefühle, bei denen man die Menschen „packen“ kann? Verkauft die Werbung nicht Gefühle? Geht man nicht deswegen in die Kirche, weil man sich dort „daheim“ fühlt? Bin ich nicht gerne mit den Menschen zusammen, bei denen ich mich glücklich fühle?

Ist es nicht so, dass die Frauen Träume und Wünsche verkaufen, und von diesem Guthaben bezahlen sie dann die Wirklichkeit einer Familie?

Ist es nicht so, dass Männer Träume und Wünsche kaufen, von dem Geld, das sie in der Realwirtschaft verdient haben, indem sie noch zahlungs­kräftigeren Männern noch abgehobenere Träume und Wünsche verkauft haben?

Und wenn die Träume und Wünsche dann verblassen, kommt mann mit der Realität zurande?

Wir wollen doch alle nur geliebt werden.

Darum dreht sich das ganze Leben.

Aber ist uns klar, dass wir – um geliebt zu werden – vorerst einmal zu liebenswerten Menschen werden müssen?

Was ist das, ein liebenswerter Mensch? Mit dieser Frage wollen wir uns beschäftigen.

Keine Angst, Du wirst geliebt

Jes 49,15 Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, / eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: / ich vergesse dich nicht.

Zuerst kommt das Geliebtwerden, dann kommt das Lieben.

Ein Mensch, der von niemandem geliebt worden ist, kann auch niemanden lieben.

Nicht umsonst vergleicht man die Liebe, die Eltern ihren Kindern gegenüber zu tage treten lassen, mit der Liebe, die Gott seinen Geschöpfen gegenüber hegt.

Dennoch kann man sagen, dass die Liebe der allermeisten Eltern weit entfernt ist von jenem unvorstellbaren Ausmaß an Liebe, das in Gott wohnt.

Aber sind das nicht nur schöne Worte?

Fühlst Du nicht selber den Kloß in Deinem Hals, weil Du eben merkst, dass Du immer zuerst etwas leisten mußt, bevor Du geliebt wirst?

Da müssen Aufgaben gemacht werden, da müssen Zimmer zusam­men­geräumt, Geschirr in den Spüler getan und brav geblieben werden.

Ist es nicht eine aussichtslose Aufgabe, ein liebenswerter Mensch zu werden, wenn man sich diese Liebe erst verdienen muss?

Diese Leistungen führen ja auch nur dazu, dass man ein „brauch­barer“ Mensch wird, dass die Gesellschaft „nicht den Bach hinun­tergeht“ und dass das menschliche Leben in „geordneten Bahnen“ verlaufen kann.

Aber – und dieses Geheimnis MUSS ich Dir jetzt verraten – Deine Eltern lieben Dich auch, wenn Du GAR NICHTS leistest.

Wenn „Dein Leben den Bach hinuntergeht“, sind sie wahrscheinlich unsagbar traurig, aber das heisst nicht, dass sie Dich nicht mehr lieb haben.

Leistungsträger sind noch nie wegen ihrer Leistungen geliebt worden.

An einem Leistungsträger kann man sich aufrichten, man kann sich an ihn anlehnen, man kann ihn bewundern, vielleicht sogar ein bisschen beneiden.

Aber lieben muss man ihn deswegen noch lange nicht.

Warum aber liebt Gott uns?

Weil wir seine Kinder sind.

Dadurch, dass Jesus Christus Mensch geworden ist und mit uns gelebt hat und gestorben ist, dadurch, dass er auferstanden ist.

Dadurch können wir, und dürfen wir – wenn wir wollen – Anteil haben an der Göttlichkeit des dreieinigen Gottes.

1 Joh 4,10-11 Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat. Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.

Lass‘ Dich nicht ausnützen

Mt 23,4 Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.

Gott weiss, dass Du geliebt werden möchtest.

Auch der Teufel weiss es.

Und der nützt es aus.

Wie oft laufen wir in diesem Hamsterrad, das von unserer Sehnsucht angetrieben wird, dass wir geliebt werden möchten?

Der schlimmste Fehler ist es, die dunkle Seite des Menschen zu unterschätzen.

Ganz genau – mit der Präzision einer Tarnkappendrohne – wissen sie, wo sie den Hebel bei Dir ansetzen müssen, um Dich zu gewinnen.

Wie sie Dich verführen können in ihre Dienste zu treten.

Aber es geht ihnen nicht um Dich, es geht ihnen nur um den eigenen Vorteil.

„Ihr weint nicht über mich, Ihr weint über Euch und Eure Kinder“, hat der Herr den weinenden Frauen von Jerusalem vorgeworfen.

Viele haben von Jesus erwartet, dass er eine politische Wende bringt.

Dass er die römische Besatzung aus dem Land wirft und eine neue Blütezeit des Judentums bringt.

Dass Milch und Honig fließen.

Und ich bin überzeugt davon, dass Jesus alle Mittel gehabt hätte, sich an die Spitze zu setzen und auf der Leistung anderer Menschen von einem Erfolg zum nächsten zu eilen.

Doch Erfolg ist keiner der Namen Gottes.

Das Kreuz ist eine der Schlüsselstellen, die Gott in seiner kleinen „Katechese mit der Menschheit“ für uns bereit hat.

Alle Hoffnungen auf Erfolg müssen wir fahren lassen, wenn wir in die Wirklichkeit des Herrn eintreten wollen, die aus reiner Liebe besteht.

Und das ist letzten Endes wahrscheinlich der einzige Weg, auf dem wir der dunklen Seite des Menschen entkommen können: indem wir Jesus Christus als unseren Herrn anerkennen und uns an seiner Hand aus der Knechtschaft der Sünde auf den langen Weg nach Hause machen.

Wenn Du Dir bewußt wirst, dass Gott – der Allmächtige – der Schöpfer des Alls – der Allwissende – der Allbarmherzige – dass dieser Gott Dich liebt.

Dass dieser Gott Dich liebt, der Du Dich so klein fühlst, so unscheinbar, so unwichtig, so unpassend.

Dann geht’s Dir gleich besser und Du wächst um einen Zentimeter.

Dann kannst Du gleich einmal selbstbewußt „Nein“ sagen.

„Nein“, ich brauche jetzt keine Zigarette.

„Nein“, Du musst mich nicht um jeden Preis liebhaben.

„Nein“, ich habe meinen eigenen Willen.

Dieses Büchlein ist unfertig

Hier weitere Stichwörter:

Der starke Mann

Der Wahn (Hilfe, ich werde geliebt; was ich tun muss, um geliebt zu werden)

Bedingungslose Liebe – eine Illusion?

Der kleine Gott

Die Geschichte zwischen Gott und dem Menschen ist eine Liebesgeschichte

 

 

 

 

 

Jes 49,15

1 Joh 4,7-16

Ps 91

Meint

Euer Christoph


Standortbestimmung

Dezember 20, 2016

Mein siebentes „Kleines Religiöses Büchlein“ wird beginnen, wie folgt:

Standortbestimmung

Jetzt habe ich doch tatsächlich sechs kleine religiöse Büchlein geschrieben, in denen ich mich mit alltäglichen Problemen auseinandersetze.

Hmmmm, zumindest für Techniker scheinen es alltägliche Probleme zu sein.

Und ich habe mir viel zu viele Gedanken über „die Realität“, „die Erkenntnis“ und „wie man eine Entscheidung trifft“ gemacht.

Aber geht es im Leben nicht viel mehr um Gefühle? Darum, ob man zufrieden ist? Darum, ob man sich glücklich fühlt? Darum, ob man „zuhause“ ist? Darum, ob man einen „Sinn im Leben fühlt“?

Sind es nicht die Gefühle, bei denen man die Menschen „packen“ kann? Verkauft die Werbung nicht Gefühle? Geht man nicht deswegen in die Kirche, weil man sich dort „daheim“ fühlt? Bin ich nicht gerne mit den Menschen zusammen, bei denen ich mich glücklich fühle?

Ist es nicht so, dass die Frauen Träume und Wünsche verkaufen, und von diesem Guthaben bezahlen sie dann die Wirklichkeit einer Familie?

Ist es nicht so, dass Männer Träume und Wünsche kaufen, von dem Geld, das sie in der Realwirtschaft verdient haben, indem sie noch zahlungs­kräftigeren Männern noch abgehobenere Träume und Wünsche verkauft haben?

Und wenn die Träume und Wünsche dann verblassen, kommt mann mit der Realität zurande?

Wir wollen doch alle nur geliebt werden.

Darum dreht sich das ganze Leben.

Aber ist uns klar, dass wir – um geliebt zu werden – vorerst einmal zu liebenswerten Menschen werden müssen?

Was ist das, ein liebenswerter Mensch? Mit dieser Frage wollen wir uns beschäftigen.


Vom Geliebtwerden

Dezember 9, 2016

Wie Ihr wisst, gibt es auf dieser Page einige „Kleine religiöse Büchlein“ zum Herunterladen.

Nun denke ich, nach all den Überlegungen über die Realität, die Erkenntnisfähigkeit des Menschen, über das „Ding ohne Namen“ und diverse Modellbildungen, nicht zuletzt über das „Enternet“, wäre es an der Zeit, ein wenig „ans Eingemachte“ zu gehen.

Ich denke ich werde ein Büchlein darüber schreiben, dass doch jeder Mensch geliebt werden möchte, und zu welch abenteuerlichen Situationen das im Alltag führt.

Was wir nicht alles tun um geliebt zu werden, und wie viele Verirrungen wir benötigen, bis wir dann endlich zuhause sind.

Ich denke, das wäre eine schöne kleine Aufgabe.

Meint

Euer Christoph


Die Rache und das Christentum

Oktober 17, 2016

Rache ist keine christliche Kategorie.

Ja, ein Christ darf sich wehren.

Aber nicht erst zwei Stunden später.

Und nicht schon zwei Stunden vorher.

Meint
Euer Christoph


Von Ursache und Wirkung……

August 20, 2016

Wenn ich Hans Arandts Beitrag Eine kurze Geschichte der Religion richtig verstanden habe, dann meint er mit dem drei“wertigen“ Gott einen Gott, der nicht nur wahr oder falsch sein kann (also „existent“ oder „erdichtet“), sondern auch „teilweise existent und teilweise erdichtet“.

Und damit sind wir eigentlich wieder bei meinem Lieblingsthema. Können sich unsere Gotteserfahrungen auf etwas stützen, das es „dort draussen tatsächlich gibt“, oder sind es nur endogene Wahnvorstellungen, die uns vielleicht dabei helfen, die Realität besser zu ertragen, m.a.W. „glücklicher zu sein“.

Hans Arandt bringt den Begriff der Rückkoppelung ins Spiel, der jedem Techniker geläufig ist, den man aber vielleicht nochmal ein wenig ventilieren sollte.

Nehmen wir das einfachste aller Naturgesetze, nämlich die Kraftgleichung:

F = dp / dt.

Diese besagt, dass es eine Wirkung hat, wenn man auf einen Massenpunkt eine Kraft ausübt.

Also:

  1. Kraft ist Ursache
  2. Änderung der Bewegungsgröße ist Wirkung

Aus der Änderung der Bewegungsgröße folgt letzten Endes eine Änderung der Position.

Wenn nun der Massenpunkt an einer Feder aufgehängt ist, dann folgt aus der Position wieder eine Kraft und damit eine zusätzliche Komponente für die Änderung der Bewegungsgröße.

Das heisst, dass nicht nur ICH eine Kraft auf den Massenpunkt ausübe, sondern auch die Feder.

Da wir nun die GESAMT-Kraft als Ursache definiert habe, und die Position als Wirkung, ich mir aber eigentlich wünschen würde, nur MEINE Kraft als Ursache zu betrachten, kommen wir hier in gewisse Interessenskonflikte bei der Interpretation des Ergebnisses.

Aber was hat dieses Gleichnis mit Gott zu tun?

Na ja, wenn ich ein Auto lenke, dann betrachte ich auch meinen Tritt aufs Gaspedal als Ursache für die Beschleunigung des Autos.

Aber das ist nur eine sehr narzisstische Sichtweise.

Die wirkliche Ursache liegt darin begründet, dass vor Millionen von Jahren Pflanzen erstickt sind und im Laufe der Zeit zu Erdöl wurden, dass eine Firma ein Loch in den Boden gebohrt hat, um das Öl zu fördern, dass ein Tanker übers Meer gefahren ist, dass das Öl in der Raffinierie zu Benzin verarbeitet worden ist, dass jemand das Benzin zur Tankstelle transportiert hat, und dass ich letzten Endes getankt habe. Nun wird dieses Benzin im Vergaser mit Luft gemischt und explodiert rhythmisch im Zylinder.

Das ist die Ursache.

Das Gaspedal ist nur eine Art Türsteher, der die Ursache hereinläßt oder auch nicht.

Und so wie das Benzin und das Gaspedal die Rolle von Ursache und Türsteher spielen, so kann man es sich mit Gott vorstellen.

Bei der Rückkoppelung kann es eine „harte“ Seite geben und eine „weiche“. Die „weiche“ Seite wird sich stark verändern, bevor man ein Gleichgewicht findet und die „harte“ Seite wird sich kaum verändert haben, wenn man dann das Gleichgewicht erreicht hat.

Ein weiser Mann hat einmal gesagt: nicht wir verändern Gott im Gebet, sondern er ist es, der uns verändert.

Und dieses Gebet der Menschheit, das nun schon seit einigen Jahrhunderttausenden anhält, dient dazu, dass wir uns an Gott annähern.

Unser Gottesmodell sollte sich immer näher an die Wahrheit annähern – wobei es leider auch Rückschritte gibt, wie uns immer wieder schmerzlich bewusst wird.

Insoferne erfinden wir nicht Gott, sondern es wird uns ein Modell offenbart, mit dem wir uns an unseren Papi annähern können (P.S.: mit Christus ist die Offenbarung abgeschlossen, wie uns die Kirche lehrt).

Meint
Euer Christoph


Treffen sich zwei Stinktiere

Juli 26, 2016

Sagt das eine zum anderen: „Du auch!“

Das ist der berühmte „Witz zur Lage der Nation“.

Meint
Euer Christoph


Letzten Endes ist jede……

April 30, 2016

……psychische Krankheit ein Schrei nach Liebe.

Der religiöse Mensch würde sagen

……eine Suche nach Gott.

Und was hilft uns diese Binsenweisheit?

NICHTS, wenn wir nicht an die Liebe glauben KÖNNEN.

Was lernt der Gesunde daraus, der Starke? Du sollst lieben, lieben, lieben bis zum Umfallen, capito?


Die Tragödie des Christentums……

April 17, 2016

– vielleicht sogar die Tragödie jedweder Religion –

ist es doch, dass wir von Gott gegründet – auf Gott gegründet – sind und uns dennoch so benehmen, als ob wir vom Teufel besessen seien.

Die Verwirrung ist grenzenlos.

Wir suchen Vergebung, wo keine Vergebung zu finden ist.

Wir hoffen auf Dinge, die uns dann ins Verderben führen.

Wir glauben an lachhafte Schimären.

Innen mußt Du suchen – innen!

Außen ist nichts zu finden. Nur Unrast.

Weh dem, der sich selbst nicht kennt!!!

Meint

Euer Christoph


Vom Sinn des Lebens

April 16, 2016

17. Der Betriebspsychologe

In einem anderen Haus, bei einer anderen Familie, machte sich ein weiterer Mitarbeiter auf den Weg in eine ganz andere Firma.

Der Betriebspsychologe verabschiedete sich von seiner Frau: „Ich gehe wieder in den Steinbruch. Tschühüß!. Lauter Verrückte, die mich brauchen.“

Er nannte seine Firma bewußt „den Steinbruch“, denn er war der Meinung, daß in den modernen Schottergruben und Kieswerken näherungsweise unendlich viele Menschen schufteten, die seiner Hilfe bedurften.

Der einzige Zweck ihres Lebens wäre, unter Einsatz ihres gesamten kreativen Potentials daran zu arbeiten, den Aktionären einen geruhsamen Lebensabend zu bescheren.

Ja, das waren die offiziellen Ziele jedes Unternehmens: Geld zu produzieren, Geld zu produzieren und Geld zu produzieren.

Diese Wahrheit ein wenig zuzudecken, sodaß man sie ertragen konnte, das wäre sein Job gewesen, dachte der Betriebspsychologe.

Aber er war ein Mann mit Humor und vielleicht konnte er ja gemeinsam mit seinen Klienten eine bessere Welt ans Tageslicht befördern als jene, die er soeben gedacht hatte. Vielleicht war ja in Wirklichkeit alles ganz anders.

Vielleicht gab es da Wahrheiten, die sympathischer waren, optimistischer und motivierender.

„Nimm’s nicht wieder zu leicht!“, rief ihm seine Frau nach.

Er rief zurück: „Nein, nein, keine Angst.“ und dachte sich: „Aber hat nicht der Viktor Frankl gesagt, daß es die Aufgabe eines jeden einzelnen ist, den Sinn in seinem Leben zu suchen? Ich kann halt den Leuten auch nicht irgendeinen Sinn auf’s Aug’ drücken, ich kann nur dabei helfen, Stück für Stück die verborgenen Schätze der Seele ans Tageslicht zu befördern.“


Gottesmodelle

April 2, 2016

Unzweifelhaft sind wir Menschen geistige Wesen – geistliche Wesen. Wir spüren sie in uns, diese Kräfte der Seele, die sich manchmal sosehr verselbständigen, dass man dann geneigt ist, von Dämonen zu sprechen, von Engeln und Dämonen.

Sozusagen in einer metaphernhaften Sprache.

Und – möchten wir jetzt fragen – ist Gott nicht „nur“ eine Metapher für die Liebe? Ist die Liebe nicht jene geheimnisvolle Kraft, die „die Welt im Innersten zusammenhält“?

So geheimnisvoll, wie eben nur Gott sein kann?

Wo Rauch ist, ist auch Feuer.

Und wo ein Gottesmodell ist, ist auch ein Gott.

Jeder lebt in seiner Modellwelt, in seiner „virtual reality“ – Schall und Rauch.

Aber hat diese „virtual reality“ nicht etwas mit einer „real reality“ zu tun, die wir alle nur erahnen können? Die es aber „tatsächlich“ gibt? Und die nur einmal existiert, ein für allemal und für alle?

Meint

Euer Christoph