Des Selbstbewußtsein is a Hund

Januar 23, 2016

es geht und kummt.

So oder so ähnlich hat das mal ein Liedermacher besungen.

Und tatsächlich ist ein gesundes Selbstbewußtsein der Dreh- und Angelpunkt unserer psychischen Gesundheit.

Aber wann bin ich seelisch gesund? Wann habe ich eine „starke Seele“?

Wenn ich Angst vor Strafe habe? Nein, wohl eher nicht!

Wenn ich einer Belohnung nachlaufe? Nein, wohl eher nicht!

Wenn ich weiß was ich will? Das schon eher!

Wenn ich weiß, wer ich bin? Das schon eher!

Wenn ich mich geliebt fühle? Ja, das ist es!

Wenn ich dem Vater nicht egal bin.

Wenn mich die Mutter nicht im Stich läßt.

Wenn ich innen Rückzugsbereiche habe.

Wenn ich außen Erfolgserlebnisse habe.

Wenn ich in mir selbst ruhe.

Wenn ich bin.

Meint
Euer Christoph


Abgesang (und Neuanfang)

Dezember 14, 2015

Es ist tatsächlich passiert.

Wir haben einander wirklich gegenseitig in die Wüste geschickt.

Traurig.

Pause.

Aber ist die Wüste nicht der Ort der Läuterung und der Klärung.

Kam das Volk nicht durch die Wüste ins gelobte Land?

Stark müssen wir jetzt sein.

Aber es schwebt der Geschmack von Zukunft in der Luft.

Meint
Euer Christoph


Der Weltfrieden und so

Dezember 8, 2015

Manchmal sieht man auf Facebook Postings der Art „Ich bin für den Weltfrieden, wenn Du auch dafür bist, dann teile dieses Posting“.

Na gut, lieb, da hat jemand seine Meinung gesagt.

Aber letzten Endes ist es Tinnef, weil eine Meinung hat noch nie die Welt verändert.

Taten sind es, die die Welt verändern.

Eine Ausnahme gibt es schon. Wenn eine Führungspersönlichkeit eine Meinung äußert, dann wird diese Meinung tatsächlich die Welt verändern, denn die Anhänger dieser Führungspersönlichkeit werden die Meinung in die Tat umsetzen.

Aber bilden wir uns wirklich ein, Führungspersönlichkeiten zu sein?

So dass irgendjemand einen Wert auf unsere Meinung legt?

Im „Kleinen religiösen Büchlein Nummer vier“, im „Echo der Seele“ habe ich versucht klarzumachen, dass es nur das Echo unserer eigenen Seele ist, das uns aus dem Universum entgegenschreit, solange, bis wir auf unsere eigene Seele hören und beginnen, Taten zu setzen.

Global denken, lokal handeln.

Meint
Euer Christoph


Gut?

November 28, 2015

In einem sind sich alle Menschen einig. Sie sagen: „Wir sind die Guten“.

Ob dieses „wir“ jetzt die eigene Familie ist, oder die eigene Religion oder die eigene Ethnie oder die eigene Nation oder sonst eine Teilmenge des Universums, immer beinhaltet dieses „Wir sind die Guten“ auch eine Abwertung „des Anderen“.

Mithin ist dieses „einvernehmliche“ Urteil, dass „wir eben die Guten seien“, die Ursache für alle Uneinigkeit und für allen Streit.

Was sagt Jesus? Jesus sagt: „Nur Gott ist gut“ (Lk 18,19).

Und ist es nicht genau das, was wir von Kindheit an wissen müssen (was uns nur leider selten jemand sagt)?

Wir sind – hoffentlich – auf dem Weg zum Guten, aber erreicht haben wir es noch lange nicht, ganz im Gegenteil.

Wo soll man anfangen?

Was sagt Jesus? Jesus sagt: „Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber im eigenen Auge bemerkst du nicht?“ (Lk 6,41)

So einfach und doch so schwer: bei sich selber anzufangen.

Seinem Herzen einen Ruck zu geben.

Meint
Euer Christoph


Laßt alle Hoffnung fahren, ……

November 22, 2015

……dann könnt Ihr glücklich werden.

Oder wie Jesus Christus gesagt hat: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“.

Oder Buddha: „Haftet den Dingen nicht an“.

Denn wenn wir den Dingen nicht anhaften, wenn wir uns vom Irdischen nichts mehr erwarten, wenn wir auf das Reich zusterben, das eben nicht von dieser Welt ist,

dann können wir uns auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren.

Heute habe ich im Familienkreis gesagt, dass mir Geld eigentlich nichts bedeutet.

„Aber warum machst Du dann jedes Monat eine penible Kostenrechnung?“, fragt meine Tochter.

„Da ich das Familienoberhaupt bin, ist es meine verdammte Pflicht, mir über das Budget Sorgen zu machen, deshalb“

Meint

Euer Christoph


Vom Wert des Lebens

Oktober 31, 2015

Über Asylwerber, Flüchtlinge, Nazis, Ängste und ähnliche Themen wird in letzter Zeit wahrlich sehr viel berichtet und getratscht, zu viel wird darüber geschrieben und geredet, möchte man meinen, mehr als es gut ist.

Aber eigentlich übertünchen wir mit diesem hektischen Getue nur die Leere, die in unseren Herzen herrscht. Denn wie kann man menschliches und gerechtes Handeln begründen, wenn nicht aus dem Glauben?

Warum sollte ich das Leben hochhalten, wenn ich den ignoriere, der ins Leben ruft?

Der Wert eines Lebewesens ergibt sich NICHT aus der Leistung, die es erbringt, sondern aus seiner Gotteskindschaft.

Wir sind wertvoll, weil der Papa uns liebhat, nicht weil wir so gut sind.

Meint
Euer Christoph


Ad Maiorem Dei Gloriam (a.m.D.g.)

Juli 29, 2015

Nenn‘ ihn, wie Du willst.

Sag zu ihm „das kosmische Grundprinzip“, „die ewige Liebe“, „das, was die Welt im Innersten zusammenhält“, viele Namen hat er.

Und alle Menschen sind auf der Suche nach Liebe, viele wissen es nicht.

Doch am klarsten kommt sie zu Tage, diese Kraft, im Leben, im Sterben und in der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.

Der der erste ist aller Propheten, Könige und Priester.

Der jedoch mehr ist. Er ist der Sohn, der zu Petrus gesagt hat: „Weide meine Lämmer“.

Meint
Euer Christoph


Vom Hamsterrad und vom freien Willen II

Juli 5, 2015

Im Artikel https://letztersein.wordpress.com/2015/06/04/vom-hamsterrad-und-vom-freien-willen/ hatte ich mir Gedanken unter anderem darüber gemacht, dass ein Mensch sehr viel ertragen kann, solange er es freiwillig tut.

Wenn ein Mensch sein Leiden als etwas von Gott Geschenktes akzeptiert, dann bekommt es eine andere, bessere, Dimension, als nur das bloße Vor-sich-hin-Dümpern.

Es wird auch in der Bibel berichtet, dass Jesus im Garten Gethsemani lange Zeit im Gebet verharrte, dass er sogar Blut schwitzte, und da ging es meiner Meinung auch sehr darum, dass er mit sich gerungen hat, um das Leiden als etwas Freiwilliges auf sich zu nehmen und zu akzeptieren.

Meint
Euer Christoph


Quid pro quo – mein persönliches Griechenland SrrTrains

Juni 14, 2015

Wenn man Kinder aufzieht, dann erwartet man sich etwas von ihnen.

Man opfert sein Leben nicht aus reinem Altruismus.

Wenn man einen Kredit gibt, dann glaubt man (credere = glauben), dass der Kreditnehmer den Kredit mit Zinsen wieder zurückzahlen wird.

Aber wem soll man glauben?

Gibt es noch Handschlagsqualität?

Hat sich der Kreditnehmer übernommen?

Habe ich ihm etwas geglaubt, was er vielleicht nicht einmal selber glaubt?

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.

Wahrhaftigkeit ist die Basis einer funktionierenden Wirtschaft.

Sehe ich etwas, was ihr nicht seht? Bin ich einer Phantasie gefolgt, die so nicht wahr werden kann? Oder kann ich Euch auch davon überzeugen?

Alles nur Beschiss?

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Aber noch sind wir nicht am Ende.

Meint
Euer Christoph


Besser ein paar Asylbetrüger ins Land zu lassen, ……

Juni 5, 2015

……als auch nur einen EINZIGEN wirklich Verfolgten seinen Peinigern auszuliefern.

In der Moraltheologie gibt es den Begriff der Güterabwägung.

Und ein vergleichbar kleiner, rein finanzieller, Schaden durch Asylbetrug wiegt bei weitem weniger als der unmessbar große Schaden, wenn wir die Schuld auf uns laden, Verfolgte ihren Verfolgern auszuliefern (das hatten wir ja schon mal).

Und auch wenn es sich um einen Asylbetrüger handelt: sobald er bei uns mitarbeiten darf, kann er sogar mit anpacken und unserer Wirtschaft aus der Misere heraushelfen, das würde ich auch eher positiv sehen.

Ein kleiner Denkanstoß aus gegebenem Anlass

Meint
Euer Christoph