Vom Geliebtwerden

Dezember 9, 2016

Wie Ihr wisst, gibt es auf dieser Page einige „Kleine religiöse Büchlein“ zum Herunterladen.

Nun denke ich, nach all den Überlegungen über die Realität, die Erkenntnisfähigkeit des Menschen, über das „Ding ohne Namen“ und diverse Modellbildungen, nicht zuletzt über das „Enternet“, wäre es an der Zeit, ein wenig „ans Eingemachte“ zu gehen.

Ich denke ich werde ein Büchlein darüber schreiben, dass doch jeder Mensch geliebt werden möchte, und zu welch abenteuerlichen Situationen das im Alltag führt.

Was wir nicht alles tun um geliebt zu werden, und wie viele Verirrungen wir benötigen, bis wir dann endlich zuhause sind.

Ich denke, das wäre eine schöne kleine Aufgabe.

Meint

Euer Christoph


Das Ding an sich

Februar 5, 2016

In meiner Schulzeit gab mir unsere Philosophie-Professorin ein Buch, über das ich ein Referat halten sollte.

„Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ hieß es und es war von Paul Watzlawick.

Und tatsächlich ist es so, dass wir den alten Streit zwischen Materialisten und Idealisten, ob es eben die „Wirklichkeit dort draußen“ wirklich gebe, oder ob das alles nicht nur Hirngespinste seien, nicht wirklich entscheiden können,

denn einerseits ist uns der Begriff der Wirklichkeit – und der der Wahrheit – sehr geläufig,

andererseits kommen wir bei näherer Überlegung dahinter, dass wir die Wahrheit/Wirklichkeit nicht wirklich erreichen bzw. erfassen können, wir sind immer Gefangene unserer eigenen Vorstellungskraft, die uns die Wirklichkeit erst indirekt näherbringt.

Ich beschäftige mich mit diesen Fragen in meinen „kleinen religiösen Büchlein“, insbesondere im „2. Büchlein: Über die Wahrheit“ und im „3. Büchlein: Von der Erkenntnis und vom Bewußtsein“.

Insbesondere möchte auf „Satz A – E“ hinweisen, die dort näher erläutert werden.

Satz A) Wir glauben an eine Wirklichkeit / Wahrheit. Die Wirklichkeit / Wahrheit existiert ohne unser zutun. Sie läßt sich nicht absolut erfassen.

Satz B) Es gibt verschiedene Modelle der einen Wirklichkeit / Wahrheit, die mehr oder weniger zutreffen.

Satz C) Modelle der Wirklichkeit / Wahrheit werden von etablierten Autoritäten angeboten, wobei sich verschiedene Autoritäten auf unterschiedliche Aspekte der Wirklichkeit / Wahrheit beziehen können.

Satz D) Andererseits hat auch jedes Individuum ein Modell der Wirklichkeit / Wahrheit in seinem Kopf, das sich meistens von Modellen der etablierten Autoritäten herleitet, aber auch durch persönliche Erfahrungen gefärbt ist

Satz E) Jede Person hat in ihrem Innersten eine geheimnisvolle Möglichkeit, mit der Wirklichkeit / Wahrheit direkt in Kontakt zu treten, ohne sich eines Modells zu bedienen. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass die Person ja auch ein Teil der Wirklichkeit / Wahrheit ist

Meint
Euer Christoph


G’schichtln drucken – Werte schaffen

Dezember 26, 2015

Wo sind sie denn, die sogenannten „Europäischen Werte“?

Ist das nicht nur ein Schlagwort, …

  • das von Unternehmern propagiert wird, weil sie hoffen, mit Werten ihre Angestellten motivieren zu können, ohne dass es Geld kostet?
  • das von Politikern propagiert wird, weil sie sich die Mühe der Gesetzgebung ersparen wollen?
  • das von der Kirche propagiert wird, weil sie sich die Mühe des Vorbild-Seins ersparen möchte?

Na gut, aber fernab vom Zynismus müssen wir uns überlegen, wie kommen denn Werte zustande?

Sind es nicht die einprägsamen G’schichtln, die von Lehrern und Eltern gedruckt werden, und die in unseren Seelen einen Eindruck hinterlassen?

Empfangen wir die Werte nicht viel mehr auf der Gefühlsebene als auf der Vernunftsebene?

Auch auf Facebook folgen wir doch unserem Gefühl, wenn wir einen Artikel liken, sehr selten folgen wir vernünftigen Überlegungen.

Und ist Angst nicht auch ein Gefühl?

Ein Gefühl, das „auf die dunkle Seite führt“?

Die Weihnachtsgeschichte soll uns die Angst nehmen, sie soll uns zeigen, dass Gott mit uns ist.

Ein erster Schritt zur Vernunft, der auch über das Gefühl führt.

Meint
Euer Christoph


Abgesang (und Neuanfang)

Dezember 14, 2015

Es ist tatsächlich passiert.

Wir haben einander wirklich gegenseitig in die Wüste geschickt.

Traurig.

Pause.

Aber ist die Wüste nicht der Ort der Läuterung und der Klärung.

Kam das Volk nicht durch die Wüste ins gelobte Land?

Stark müssen wir jetzt sein.

Aber es schwebt der Geschmack von Zukunft in der Luft.

Meint
Euer Christoph


Ora oder Labora?

November 29, 2015

Soll man für den Frieden beten? Sicher! Das kann nicht schaden, denn nicht wir sind es, die Gott durch das Gebet verändern, sondern Gott ist es, der uns im Gebet verändert.

Aber im konkreten Anlassfall des IS ist es wohl doch notwendig, tatsächlich zu den Waffen zu greifen – so traurig das ist.

Aber eigentlich will ich diese Entscheidung nicht kommentieren sondern den militärischen Fachleuten überlassen, die unsere Regierungen beraten.

Denn so sehr die Waffenindustrie den Krieg liebt, der Soldat liebt den Krieg nicht, soviel ist sicher.

Meint
Euer Christoph


Angst fressen Seele auf – vom IS und von den USA

September 6, 2015

Im Internet liest man in den letzten Tagen und Wochen immer wieder von einem perfiden Plan.

Die USA wollten Europa destabilisieren, indem sie die Syrienflüchtlinge motivierten, zielstrebig auf die Länder des alten Kontinents einzuströmen.

Unter diesen Flüchtlingen befänden sich dann auch IS Terroristen, sodass die USA einen Anlass bekämen, in Europa einzugreifen und „in einem Aufwasch“ gleich Russland zu erledigen.

Nun gut, ja ich kann mir vorstellen, dass es in den Generalstäben und Ausschüssen vereinzelt kranke Gehirne gibt, die solche Ziele verfolgen.

Und ja, der IS wird die Chance nützen, um vereinzelt Terroristen einzuschleusen, jede andere Annahme wäre naiv.

ABER: NIEMALS würde ich annehmen, dass das die offizielle Linie der USA wäre, und IMMER werde ich daran glauben, dass in Österreich, in Deutschland, in ganz Europa Leute dafür zuständig sind, gegen solche Bedrohungen Maßnahmen zu ersinnen und zu reagieren.

Und diese Leute sind auch nicht „auf der Nudelsuppe dahergeschwommen“.

Nur muss man ihre Arbeit eigentlich nicht öffentlich kommentieren.

Meint
Euer Christoph