Ideen zu haben – Einleitung

August 30, 2014

Liebe Leserinnen und Leser

Jetzt hatte ich Euch ja berichtet, dass ich mit meinem Hobby – Projekt SrrTrains v0.01 tatsächlich aufgehört hatte und dass ich auch die zugehörigen Blogs gelöscht hatte.

Das hatte ich in folgendem Beitrag berichtet: Der Mohr hat seine Arbeit getan…

Die Gründe waren vielfältig, letzten Endes geht es aber darum, dass mir meine Freizeit mittlerweile zu wertvoll ist, um in eben dieser Freizeit Dinge zu tun, die andere Leute während ihrer Dienstzeit viel besser erledigen könnten.

Es war einerseits sehr sinnvoll, die Projektdokumentation von den technischen Blogs zu löschen – damit ich in der Loop bleibe –, andererseits möchte ich meinem Nachfolger, der diese Ideen weiterführen wird, nennen wir ihn vorläufig mit Mt 9,38 den „Herrn der Ernte“, das Leben nicht allzu schwer machen.

Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, auf diesem Blog hier eine Artikelserie unter dem Titel „Ideen zu haben“ zu schreiben, die sich mit technischen Fragestellungen zum Projekt beschäftigen wird.

Ich entschuldige mich jetzt bereits bei allen Lesern, die lieber religiöse, philosophische und psychologische Themen diskutieren, dass sich hie und da ein technischer Artikel unter die anderen Artikel gesellen wird.
Lg
Euer Christoph

Alle Artikel dieser Reihe:

  1. Ideen zu haben – das Ziel – Alice und Bob
  2. Ideen zu haben – der Inhalt – Module, Modelle und Objekte
  3. Ideen zu haben – die „echte“ Realität – N+1 ist eine schöne Zahl
  4. Ideen zu haben – Module, Kacheln, DIGITS – ich baue mir ein Universum

Anmerkung (2015-01-31)
Obwohl ich die Blogs zum Projekt SrrTrains v0.01 gelöscht hatte, sind immer noch einige Informationen öffentlich erreichbar.

Alle öffentlich erreichbaren Informationen kann man über
https://letztersein.wordpress.com/srrtrains-v0-01/
erreichen.


Was wird er tun?

August 29, 2014

Was wird Putin tun, wenn er erst einmal die Ostukraine und die Krim hat?

Wird er zufrieden sein oder wird er weiter westwärts streben?

Das ist m.E. die Gretchenfrage.

Im ersten Fall würde ich sagen: „In Gottes Namen, laßt’s ihm halt die Ostukraine und dann is a Ruh‘!“.

Im zweiten Fall ist der Krieg ohnehin unvermeidlich und wir sollten schauen, dass wir den Krieg so schnell wie möglich über die Bühne kriegen, solange er sich noch so weit im Osten befindet.

Aber, wie gesagt, wir wissen nicht, was Putin wirklich vorhat. Das ist die Crux.

Meint
Euer Christoph


Der Mohr hat seine Arbeit getan…

August 23, 2014

Nachdem ich mein Hobby-Projekt jetzt endgültig beendet habe, spiele ich mit dem Gedanken, die drei technischen Blogs

zu löschen.

Die drei philosophisch-schöngeistigen Blogs bleiben natürlich aufrecht.

Ich denk‘ drüber nach.

Meint
Euer Christoph


Weltkoordinatensystem – II

August 7, 2014

Was wäre, wenn man den Begriff „ins Internet einsteigen“ sehr wörtlich auffassen würde?

Wenn man also, um „ins Internet einzusteigen“, eine Art Holodeck beträte.

Dort könnte man einerseits virtuelle Welten betreten, andererseits könnte man aber auch die wirkliche Welt virtuell betreten.

Z.B.: Ich lebe in New York, meine Kinder leben in Nairobi, Toronto und Krakau, und wir verbringen ein paar gemeinsame virtuelle Stunden am Matterhorn, ohne extra unseren Hintern in die Schweiz transportieren zu müssen.

Mit diesen Ideen haben sich schon viele Leute beschäftigt, und ausser einigen wenigen Menschen, vornehmlich Piloten, sind solche Dinge der Menschheit noch vorenthalten.

Würde es sich lohnen, an solchen Ideen mitzuarbeiten?

Ich weiss es nicht.

Zuerst einmal müssen wir wohl unser reales Leben auf die Reihe kriegen, bevor wir uns virtuell miteinander vergnügen.

Aber ich habe mir trotzdem erlaubt, ein paar Gedankengänge zu diesen Themen hinzuzufügen:

Vom GPS zum UPS: https://letztersein.wordpress.com/2014/07/26/die-welt-ist-nicht-genug/

Distributed Internet Geographic Information Transmission Service: https://letztersein.wordpress.com/2014/08/06/das-weltkoordinatensystem/

Ja, natürlich, es geht wieder um DIGITS, also um das „dritte Kind“.

Und natürlich geht es darum, dass ich in meiner Freizeit eigentlich keine Zeit mehr habe, mich mit 3D-Graphik zu beschäftigen.

In den hobbymäßigen Überlegungen über SMSn (Simple Multiuser Szenen) hatte ich ja bereits definiert, dass jede SMS aus mindestens einem Modul (oder auch aus mehreren Modulen) und darin enthaltenen Modellen bestehen soll.

Die Modularität ist wahrscheinlich eine ganz nette Brücke zu einem relativistischen Ansatz.

Jetzt stehe ich also vor folgenden Ideen:

1) Um das „Weltkoordinatensystem“ (WKS) loszuwerden, muss man sich immer auf ein Modul beziehen

  1. deshalb können Module „gebunden“ werden, es ist in jeder Szeneninstanz immer genau ein Modul „gebunden“
  2. beim Binden eines Moduls wird die gesamte Szeneninstanz bezüglich dieses Moduls „relativiert“
  3. das Modul wird durch das Binden eines enthaltenen Viewpoints gebunden

2) Wo sind die Module „aufgehängt“?

  1. Wahrscheinlich benötigt man weiterhin ein WKS
  2. aber es muss kein Inertialsystem sein
  3. es muss auch nicht kartesisch sein (z.B. WGS84)
  4. es kann sich während der Lebensdauer einer SMS ändern (dynamische Parameter, Verhältnis zur DIGITS Datenbasis)

3) Zusammenhänge SMS mit DIGITS

  1. bei der Definition einer SMS wird auch ein WKS für diese SMS definiert und die Beziehungen zwischen diesem WKS und der DIGITS Datenbasis
  2. Die dynamischen Parameter eines WKS und seine Beziehungen zur DIGITS Datenbasis können sich während der Lebensdauer einer SMS ändern
  3. Die SMS unterscheidet zwischen „geographischer Infrastruktur“ und „Content“, es soll aber leicht möglich sein, bestimmte Teile zwischen „GIS“ und „Content“ hin- und herzuschieben
  4. WKS und DIGITS hängen eng zusammen, sie bilden die „geographische Infrastruktur“ (GIS)
  5. Die statischen und dynamischen Module werden relativ zum WKS „aufgehängt“ und sind der „Content“ (zusammen mit enthaltenen Modellen und Moving Modules)

Meint
Euer Christoph


Das Weltkoordinatensystem

August 6, 2014

Wenn ich mir einen Begriff „denke“, dann „hänge ich ihn innerhalb meines Weltbildes auf“.

Dazu benötige ich ein „Weltkoordinatensystem“, nämlich „mein persönliches Weltkoordinatensystem“.

Es gibt soviele „theories of everything“, wie es Menschen gibt, denn jeder von uns trägt so eine Theorie mit sich herum.

Was jetzt aber, wenn ich das Universum in einer Datenbank abspeichern möchte, also wenn ich es sozusagen „objektivieren“ möchte.

Auf welches Koordinatensystem soll ich die gespeicherte Welt beziehen?

WGS84 bietet sich an, weil auch GPS dieses Koordinatensystem verwendet.

Aber was ist, wenn ich nicht nur die Welt, sondern gleich das ganze Universum abspeichern möchte?

Ein relativistischer Ansatz muss her.

Aber wie?

Meint
Euer Christoph


Vom Echo der Seele – neues Büchlein fertig

August 2, 2014

In der Reihe „kleine religiöse Büchlein“ (siehe den Tab oben im Blog) gibt es jetzt ein neues:

Vom Echo der Seele.

Lg
Christoph


Heiligt der Zweck die Mittel?

Mai 31, 2014

Es gab vor einiger Zeit, soweit ich als Laie das mitbekommen habe, eine Diskussion unter Moraltheologen über die Theorie der sogenannten „Güterabwägung“.

Gibt es Handlungen, die in sich gut oder in sich böse sind, oder muss man jede Handlung über ihre Auswirkungen bewerten?

Aber, als Techniker muss ich hier einhaken, was ist denn der Unterschied zwischen Handlung (also dem, was ich mit meiner Hand tue) und Auswirkung?

Viele Naturgesetze äußern sich in Zusammenhängen zwischen Ursache und Änderung einer Auswirkung.

Zum Beispiel ist die Kraft, die man an einen Körper anlegt, direkt proportional zur Änderung der Bewegungsgröße. Bewegung ist also eine Wirkung der Kraft.

Die Kraft kommt zuerst, dann kommt die Bewegung. Ursache und Wirkung.

Aber wenn die Bewegung erst einmal in einem sogenannten „eingeschwungenen“ Zustand ist, dann kann man nicht mehr so gut zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden.

Wenn man zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden möchte, muss man also genau hinsehen.

Und aus der Wirkung folgt vielleicht noch eine weitere Wirkung und noch eine weitere Wirkung und noch eine weitere Wirkung.

So weiss man manchmal nicht so genau, was ist die „Ur-“ Ursache und was ist die „letztendliche“ Auswirkung.

Und hier sehe ich auch ein Problem, den Wert einer Handlung aus den Auswirkungen zu bestimmen. Denn es gehört schon eine ganz schöne Portion Überheblichkeit dazu, wenn man glaubt, man könnte alle Auswirkungen einer Handlung im voraus berechnen.

Und so ist die Formulierung eines Gesetzes eben im Idealfall eine Erleichterung für den Einzelnen.

Natürlich ist es für nichts und niemanden schädlich, wenn ich bei rot über die Straße gehe, solange ich nur darauf achte, dass kein Auto kommt.

Aber was, wenn mich ein kleines Kinid sieht, und in seiner Naivität mein Verhalten blind nachmacht?

Bin ich dann nicht unter Umständen verantwortlich für den Tod eines Kindes?

Und so helfen uns die konkreten Gesetze dabei, unsere Handlungen zu bewerten, eben ohne alle Auswirkungen im vorhinein berechnen zu müssen.

Und auch hier ist es wieder eine Frage des Maßhaltens. Denn am Wichtigsten im Leben ist es zu wissen, welche Regeln man nicht brechen sollte, und welche Regeln zum Brechen gemacht worden sind 😉

Meint
Euer Christoph


Warum die Krise vorbei ist!

April 29, 2014

Wir sind uns alle einig, es ist ein Luxus, den wir uns leisten, wenn wir die Hypo Alpe Adria retten.

Aber unseren reichen Mitbürgern zuliebe leisten wir uns diesen Luxus, denn offensichtlich haben wir alle sehr viel Geld, um das zu finanzieren.

Darum ist die Krise jetzt vorbei. Punctum.

(Till Eulenspiegel läßt grüßen)

Meint
Euer Christoph


Vom Re-agieren zum Agieren

April 13, 2014

Kann ich wollen, was ich will?

„Wollen“ im Sinne von „mögen“ wahrscheinlich schon.

Aber kann ich „festlegen“, was mein „Wille“ ist?

Nein. Im allerbesten Falle bin ich schon so sehr zur Ruhe gekommen, dass ich die leise Stimme meines Herzens höre und dass ich also „weiss, was ich will“.

Aber da wäre ich schon sehr weit fortgeschritten.

Meistens folgen wir nicht unserem „inneren Wollen“, sondern den „äußeren Einflüssen“, die uns sagen: „Sei erfolgreich“, „werde reich“, „habe ein großes Auto“, „habe viele Freunde“, „sei einflußreich“.

Dieser „innere Wille“, manche bezeichnen ihn als „Wille Gottes“ – und das ist gar nicht mal so falsch -, ist eine schwache Stimme.

Manchmal reagiere ich bloß auf die Anfeindungen aus dem Munde meiner Mitmenschen. Dann bin ich ein „mich ängstlich verteidigender Angreifer“. Aber eigentlich – halte kurz inne – gib‘ der Stimme der Vernunft eine Chance. Besinne Dich – und dann agiere aus Deinem Innersten heraus.

Gib‘ Deinem Herzen einen Ruck und re-agiere nicht auf die äußeren Triebe sondern auf den inneren Willen.

Meint
Euer Christoph


Der Neid ist eine starke Triebkraft……

April 8, 2014

……deswegen muss es auch immer zwei Sith Lords geben in der Erzählung vom Krieg der Sterne.

Meint
Euer Christoph