Jetzt heisst’s hart bleiben……

November 23, 2014

Wieder einmal wird uns damit gedroht, dass man uns die Wirtschaft abdrehen will.

Die Prognosen wurden gesenkt, es soll(sic!) eine Rezession geben.

Und überall sind die Open-Source Entwickler in Versuchung, ihre wertvolle Freizeit zu opfern, um der Wirtschaft „wieder auf die Beine zu helfen“.

Aber wem würde das helfen.

Doch wieder nur den Reichen.

Jetzt heisst’s hart bleiben. Jetzt heisst’s faul bleiben in der Freizeit, dafür mehr Geld verdienen, damit die Wirtschaft wächst.

Lieber mehr in der Dienstzeit machen und weniger in der Freizeit.

Ja, ja jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt.

Es lebe der gesunde Egoismus!

Verkauf Dich nicht unter Deinem Wert!

Meint
Euer Christoph


Wenn Du es eilig hast, …

November 20, 2014

…dann gehe langsam.

Hat einmal ein Managementberater gesagt.

Und tatsächlich, wenn wir uns stressen, werden wir nur nervös und können die hochgesteckten Ziele nicht in der vorgegebenen Zeit erreichen.

Was uns fehlt, ist diese „hochkonzentrierte Gelassenheit“.

Meint
Euer Christoph


Die im Dunkeln sitzen, sieht man nicht

November 8, 2014

Ist wirklich alles nur Dummheit und Abgestumpftheit?

Oder steckt da nicht ein perfider Plan der Reichen und Mächtigen dahinter?

Darf man wirklich nicht mehr vernünftig denken?

Muss alles schwarz/weiss sein?

Wer kann noch in Graustufen denken? Oder sogar in Regenbogenfarben?

95% der Menschen denken relativ vernünftig, aber sie werden nicht gehört.

5% der Menschen machen die Meinung und die Politik.

Wie schlecht muss es uns gehen, bevor wir aufwachen und uns wehren?

Meint
Euer Christoph


Einklang und sinnerfülltes Leben

Oktober 26, 2014

Wann ergibt etwas Sinn?

Ein Erlebnis, eine Lehrmeinung oder ein Plan?

Wann ergeben die einen Sinn?

Nun, ich kann es nur sehr naiv ausdrücken: etwas ergibt Sinn, wenn „es passt“.

Wenn etwas „zu unseren Gedanken passt“, dann ergibt es „für uns einen Sinn“.

Wenn wir also sagen, wir sind „auf der Suche nach dem Sinn des Lebens“, dann heisst das doch eigentlich nur, wir versuchen „das Universum zu verstehen“, wir „entwickeln unser Modell im Kopf“ solange, bis es „zur Wirklichkeit passt“.

Und wenn man ein Wirklichkeitsverweigerer ist?

Wenn man glaubt, das eigene Modell sei schon fertig, nur an der Wirklichkeit „stimmt etwas nicht“?

Dann wird man den Sinn des Lebens niemals aufspüren.

Aber auch so wird man niemals am Ziel sein, das Modell muss immer wieder adaptiert werden.

Der Weg ist das Ziel.

Meint
Euer Christoph


Entscheidung für Plan B – Das dritte Kind

Oktober 17, 2014

Liebe Leserinnen und Leser

Wie Ihr wisst, habe ich mich im Rahmen der Erzählung „Das dritte Kind“ mit den technischen Ideen DIGITS und SMUOS/C3P auseinandergesetzt.

Ich habe das so gelöst, dass die erste Hauptfigur – Conrad Peter – eine Allegorie für SMUOS/C3P darstellt und die zweite Hauptfigur – Otto – eine solche für DIGITS.

Der dritte Teil der Erzählung, der sich hauptsächlich mit DIGITS beschäftigt, ist nur im Sinne von einzelnen Fragmenten fertig, aber ich habe jetzt beschlossen, dass ICH mit der Sache fertig bin.

Die letzte Entscheidung, die noch gefällt werden musste, war die für einen der beiden Schlüsse a) oder b).

a) Conrad Peter und Otto sterben den Heldentod und werden in bayerischer Erde begraben
b) Conrad Peter und Otto sterben den Heldentod und nach einer Feuerbestattung wird ihre Asche dem gnädigen Herbstwind übergeben.

Da habe ich mich jetzt sozusagen für „Plan B“ entschieden und überlasse die Asche dem Wind.

Hier nochmal die einzelnen Dokumente:

Lg
Euer Christoph


Selig die ehrlich auf der Suche sind

Oktober 11, 2014

Da gibt es kritische Geister, die wollen nur zerstören. Sie sind neidisch auf das, was andere erreicht haben und in ihrem Kleinmut wollen sie beweisen, dass der andere unrecht hat.

Und dann gibt es die kritischen Geister, die der Sache dienen.

Sie decken Schwachstellen auf – um das System zu stärken.

Sie suchen Fehler – um das Gebäude vor dem Einsturz zu retten.

Sie sind auf der Suche nach Wahrheit – um der Wahrheit willen.

Wie können wir diese von jenen unterscheiden?

Kaum.

Aber an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Gibt es neue 30er Jahre?

Oder wird es neue 70er Jahre geben?

Meint
Euer Christoph


Substanz und Akzidenz

Oktober 6, 2014

Ein Auto ist ein Auto.

Ein Auto hat eine Masse.
Ein Auto hat eine Geschwindigkeit.
Ein Auto hat eine Farbe.
Ein Auto hat einen Füllstand des Tanks.
Ein Auto hat eine Position.

Und so weiter.

Aristoteles bezeichnet diese Beziehungen als die Beziehungen zwischen Substanz und Akzidenz.

Wenn ich einem anderen Menschen etwas über mein Auto erzähle, reicht es, das Auto als „mein Auto“ zu bezeichnen, denn solange ich nicht zwei oder mehr Autos besitze, ist das eine eindeutige Bezeichnung.

Dennoch werde ich ihm einige der Akzidenzien verraten müssen, wenn ich ihm den Schlüssel in die Hand drücke und ihm dann sage, er kann es gerne verwenden.

Wenn er es noch nicht kennt, werde ich ihm wohl den Typ und die Farbe verraten müssen, jedenfalls aber die Position, an der ich es abgestellt habe.

Und so beschäftigt sich die Naturwissenschaft ausschließlich mit den Akzidenzien, genauer gesagt, mit den meßbaren Akzidenzien der in der Natur vorkommenden Objekte.

Weiters muss man darauf hinweisen, dass der Wert, also die mathematische Größe einer meßbaren Akzidenz entweder ein absoluter Wert sein kann (der nicht vom Beobachtungspunkt abhängt), oder ein relativer Wert (der vom Bezugssystem abhängt). Zum Beispiel hängt die Geschwindigkeit des Autos vom Bezugssystem ab. Wenn ich in einem anderen Auto nebenher fahre, bewegt sich das Auto relativ zum Bezugssystem mit der Geschwindigkeit Null, wenn das Bezugssystem die Straße ist, bewegt sich das Auto mit der Geschwindigkeit, die am Tacho angezeigt wird.

Um nun wieder auf die beliebte Relativitätstheorie zurückzukommen.

Dort geht es um sogenannte „Ereignisse“.

Ein Ereignis ist ein Ereignis.

Ein Ereignis hat eine Position.

Ein Ereignis hat einen Zeitpunkt, zu dem es stattfindet.

Ort und Zeit eines Ereignisses sind also – meßbare – Akzidenzien und sind im Allgemeinen vom Bezugssystem abhängig. Man sieht, dass die Zeit weiterhin eine Akzidenz ist, denn die Substanz ist das Ereignis.

Der Vorwurf, die Relativitätstheorie „objektiviere die Zeit“, indem sie ihr das Wesen einer Substanz zuschanze, läßt sich aus dieser Sicht nicht aufrecht erhalten, denn dafür gibt es jetzt den Begriff des „Ereignisses“.

Das Ereignis ist die Substanz, die Zeit (der Zeitpunkt) ist eine Akzidenz.

Eventuell könnte man der Raumzeit eine gewisse Affinität zur Substanz unterstellen, da sie ja die Menge aller potentiellen Ereignisse darstellt, aber das ist eine philosophische Interpretation und hat mit der naturwissenschaftlichen Relativitätstheorie nichts zu tun.

Meint
Euer Christoph


Ergebnissicherung

Oktober 4, 2014

Schon in einer der ersten DG-Stunden hat uns unser DG-Lehrer die sogenannte „Ergebnissicherung“ ans Herz gelegt.

Also: wenn Du im Gang einer Konstruktion durch Schneiden zweier Linien einen Punkt gefunden hast, dann mach‘ doch bitte ein Kringel drum und gib‘ dem Punkt einen Namen.

Und in der Naturwissenschaft ist es ähnlich. Nicht jeder von uns muss den gesamten „Gang der Konstruktion“ nachvollziehen, nicht jeder muss in die Archive gehen, und nachschauen, was denn Lorentz, Einstein und wie sie alle heissen, tatsächlich geschrieben haben.

Nein, zum Beispiel die „Konstanz der Lichtgeschwindigkeit“ (also, dass die Lichtgeschwindigkeit vom Bewegungszustand des Beobachters unabhängig ist) ist eine „gesicherte Erkenntnis“, und man muss diese Erkenntnis nicht gleich wieder über Bord werfen, nur weil da einer schreit: „Glaub‘ ich nicht“.

Etwas anderes wäre ein experimenteller Befund bzw., wenn man eine noch einfachere Erklärung gefunden hätte. Das wäre was. Aber das ist nicht.

Meint
Euer Christoph


Begriffe

Oktober 2, 2014

Oft verwenden wir Menschen ein Wort, zum Beispiel „Zeit“, doch wenn wir dann miteinander diskutieren, kommen wir dahinter, dass wir damit die unterschiedlichsten Begriffe meinen.

Denn, je nachdem, welchen Beruf einer hat, oder welchen Werdegang hinter sich, meint er entweder „physikalische Zeit“ oder „philosophische Zeit“ oder „poetische Zeit“ oder „meine Zeit“, „Deine Zeit“, „unsere Zeit“.

Wenn jetzt z.B. ein Theologe, der ja berufsmäßig „die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben muss“, weil er ja „mit der Autorität des Lehramtes“ spricht (sprechen muss), versucht, sich „über die Physik zu erheben“ und diese „zu massregeln“, dann ist der Streit vorprogrammiert.

Absolutheitsanspruch ja, aber bitte nur innerhalb Deiner eigenen vier Wände.

Danke

Meint
Euer Christoph


Identität

September 27, 2014

Jede Sekunde sterben im menschlichen Körper geschätzte 50 Millionen Zellen und werden durch neue ersetzt.

Bin ich in einem Jahr noch ich?

Bin ich überhaupt derselbe Mensch, der ich in meiner Jugend war?

Aber auch bei simplen Objekten, wie einem Auto, ist die Frage der Identität des Objektes nicht so einfach zu beantworten, wie man sich denken könnte.

Ersatzteile werden ausgetauscht, Betriebsmittel werden verbraucht, und wenn es nicht die Nummerntafel gäbe, wäre es gar nicht so einfach, die Identität eines Autos festzustellen.

Und sogar die Nummer kann umgemeldet werden.

Wenn wir nicht die Rahmennummer und die Motorblocknummer hätten, wäre das von Natur aus ein schwieriges Unterfangen.

Meint
Euer Christoph