Einklang und sinnerfülltes Leben

Wann ergibt etwas Sinn?

Ein Erlebnis, eine Lehrmeinung oder ein Plan?

Wann ergeben die einen Sinn?

Nun, ich kann es nur sehr naiv ausdrücken: etwas ergibt Sinn, wenn „es passt“.

Wenn etwas „zu unseren Gedanken passt“, dann ergibt es „für uns einen Sinn“.

Wenn wir also sagen, wir sind „auf der Suche nach dem Sinn des Lebens“, dann heisst das doch eigentlich nur, wir versuchen „das Universum zu verstehen“, wir „entwickeln unser Modell im Kopf“ solange, bis es „zur Wirklichkeit passt“.

Und wenn man ein Wirklichkeitsverweigerer ist?

Wenn man glaubt, das eigene Modell sei schon fertig, nur an der Wirklichkeit „stimmt etwas nicht“?

Dann wird man den Sinn des Lebens niemals aufspüren.

Aber auch so wird man niemals am Ziel sein, das Modell muss immer wieder adaptiert werden.

Der Weg ist das Ziel.

Meint
Euer Christoph

3 Responses to Einklang und sinnerfülltes Leben

  1. Kardinal Novize Igor sagt:

    Hm, dem gibts wieder kaum was hinzu zu fügen!

    Vielleicht das: Es gibt (das alles ist meine subjektive Anschauung, vielleicht bringt sie wem was) ein „äußeres Modell“, also etwas, das ich formuliere, und wenn dann etwas diesem Modell gemäß eintrifft, hat es sich als brauchbar erwiesen.

    Und dann gibt es ein „inneres Modell“, welches nicht formuliert ist. Dies erkennt man nur hie und da, wenn eine gewisse Stimmung auftritt, welche einen das Wesen eines grundlegenden Dinges zb. Leid, verstehen lässt. Dieses „innere Modell“ tritt nie als wörtlich Formuliertes auf, sondern nur als Übereinstimmung mit dieser oder jener Emotion – als Harmonie.

    Ich denke, dieses innere Modell ist eine Art moralischer Disposition, das ebnso wie das äußere einer stetigen Verbesserung bedarf. Diese Verbesserungen treten dann über das Gewissen oder irgend eine positive Lebenshaltung ein.

    LG KNI

  2. hansarandt sagt:

    Ich finde das Leben hat auch dann schon einen Sinn, wenn ich mich selbst und meine Liebsten verstehe. Wenn das Leben erst dann einen Sinn hätte, wenn ich die ganze Welt verstehe, wäre ich gar übel dran. Trotzdem habe ich großen Spaß an dem Versuch die Welt zu verstehen, so wie ich sie verstehe.

  3. hansarandt sagt:

    „Wenn man glaubt, das eigene Modell sei schon fertig, nur an der Wirklichkeit “stimmt etwas nicht”?“

    Hegel hat den selben wahren Gedanken einmal so ausgedrückt:
    „…als ob die Welt darauf gewartet hätte, dass einer kommt, der ihr sagt, wie sie sein sollte aber nicht ist.“

    Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt, versteht man vielleicht, was Hegel meinte, als er sagte: „Das Wirkliche ist vernünftig“, jedenfall sehr viel vernünftiger als jeder dahergelaufene Student, der meint, er wüsse es besser.

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