In der Reihe „kleine religiöse Büchlein“ (siehe den Tab oben im Blog) gibt es jetzt ein neues:
Lg
Christoph
In der Reihe „kleine religiöse Büchlein“ (siehe den Tab oben im Blog) gibt es jetzt ein neues:
Lg
Christoph
Wenn man bedenkt, dass unsere Positionierungssysteme – GPS, GLONASS, GALILEO und wie sie alle heissen – immer noch die Koordinaten relativ zur guten alten Mutter Erde messen, dann muss man eigentlich statuieren: das geozentrische Zeitalter ist noch nicht überwunden.
Vielleicht wird jetzt die Bewegung „Get your ass to the Mars“ etwas an diesem Grundproblem ändern, aber ich möchte heute eigentlich über ein anderes Thema reden.
Denn mir ist es ein Anliegen, immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Darstellung von Positionen und Geschwindigkeiten in GPS, GLONASS, GALILEO u. dgl. eng verwandt ist mit der Darstellung von Positionen und Geschwindigkeiten in virtuellen Welten.
Da kommen dann gleich wieder die alten Assoziationen mit gewissen Flugzeugen, Drohnen, Distributed Interactive Simulation und Network Sensor, die Ihr von mir ja zur genüge kennt.
Ich will Euch auch gar nicht mit Details quälen, ich will nur einen Aspekt anreissen. In meinem Hobby-Projekt SrrTrains/SMUOS hatte ich mich auch mit dem Begriff der „Moving Modules“ beschäftigt.
Was wäre jetzt, wenn man die Position eines Roboters, der in einem Eisenbahnwaggon sitzt, nicht relativ zur Erde angibt, sondern relativ zum Eisenbahnwaggon?
Das würde doch manches vereinfachen.
Letzten Endes würde es dazu führen, dass man von GPS („globales“ Positionierungssystem) zu einem UPS („universales“ Positionierungssystem) kommt, das wäre „irgendetwas“ hierarchisches, wo sich zum Beispiel ein Eisenbahnwaggon als Teil einer Eisenbahnlinie als Teil eines Landes als Teil eines Kontinents als Teil der Erde als Teil des Sonnensystems als Teil der Milchstrasse als Teil des Universums herausstellen würde, eben UPS.
Meint
Euer Christoph
Ich habe ja bisher drei „kleine religiöse Büchlein“ geschrieben, die sich unter der Adresse https://letztersein.wordpress.com/kleine-religiose-buchlein/ wiederfinden.
Nun ist ein viertes religiöses Büchlein in Arbeit.
Es wird den Titel „Vom Echo der Seele“ tragen, und eigentlich wird es eine Erzählung sein, eine Erzählung über einen Mann, der das Echo seiner Seele kennenlernt.
Hier eine Leseprobe (der Beginn des Büchleins):
Beginn Zitat:
[…]“Angst ist die Wurzel aller Schlechtigkeit auf Erden“, dachte sich Herr Peter zum x-ten Male und er mußte unwillkürlich an seine Mutter denken, die ihnen immer wieder gepredigt hatte: „Wenn Du den Hunden zeigst, dass Du Angst vor ihnen hast, dann werden sie erst recht aggressiv“.
Aber wie war er in diesen Kreislauf der Angst und der Angetriebenheit hineingeraten, der ihm jetzt die Luft nahm und die Energie?
Er war soeben dabei sich im Hamsterrad zu Tode zu laufen, aber er erkannte es nicht.
Immer noch versuchte er, es allen recht zu machen und er lief immer noch dieser „großen Belohnung“ nach, die der Fleiß und die Leistung unzweifelhaft für ihn bereit hielten.
Jetzt stand er an einer windigen Straßenecke, hielt Ausschau nach dem „Big C“ und fragte sich, ob man das „C“, wenn man es deutsch aussprach, nicht auch als „großen Zeh“ interpretieren könne.
Mit einem „großen Zeh“ assoziierte man häufig „eingewachsene Zehennägel“, und so fragte er sich, ob er nicht nach einem „eingewachsenen“, oder „kleingewachsenen“ Menschen Ausschau halten solle.
Herr Peter war ein Meister, wenn es darum ging das Gras wachsen zu hören.
Kaum gab es die kleinsten diplomatischen Verstimmungen zwischen Deutschland und Russland, war er schon überzeugt davon, dass alles auf den dritten Weltkrieg hinzuschlidderte.
Kaum verbrannte seine Frau einmal die Suppe, war er schon überzeugt davon, dass sie das aus Absicht tat, um ihn dazu zu bringen, dass er die Scheidung einreichte.
Kaum stand ein Passant am Bahnsteig der U-Bahn ein wenig näher zum Gleis als die meisten anderen, stellte er sich in seiner Phantasie schon vor, wie dieser vor den einfahrenden Zug sprang.
Und kaum hörte er eine Polizeisirene, war seine intuitive Reaktion: „Die suchen mich schon!“
Ja, er bezog immer alles auf sich.[…] Ende Zitat
Ich kann mein „Jetzt“ nicht ändern.
Vom „Jetzt“ weiss ich noch nichts.
Aber im „Jetzt“ kann ich die „Istigkeit“ fühlen.
Mein „Jetzt“ ist nicht Dein „Jetzt“.
„Unser Jetzt“ läßt neue Universen entstehen.
Eine gemeinsame Zukunft.
„Innovation besteht zu 10% aus Inspiration und zu 90% aus Transpiration“, hat Albert Einstein gesagt.
Und so ist es auch heute.
Ideen und Inspiration gibt’s zum Saufüttern.
Jeder glaubt, er hat die geniale neue Idee, die die Welt für immer verändern wird.
Aber wo bleiben die Leute, die eine Aufgabe treu zu Ende ausführen?
Wo bleiben die Leute, die bis zum Lebensende treu zueinander stehen und nicht gleich bei jedem Quastelschas das weite suchen?
Ideen sind überbewertet.
Arbeit ist unterbewertet.
Punctum.
Meint
Euer Christoph
Der Blogger „Ausgesucht“ hat auf seinem Blog „Unerhörte Worte“ [http://sinnsucht.wordpress.com] einen Beitrag über
die Relativitätstheorie geschrieben: Link [http://sinnsucht.wordpress.com/2014/07/14/laengenkontraktion-2/].
Er behandelt die Reflexion eines Lichtblitzes an einer 45°-Ebene einmal aus der Sicht eines
unbewegten Beobachters und einmal aus der Sicht eines mit der Geschwindigkeit v bewegten
Beobachters.
Durch konsequente Anwendung des Optimierungskriteriums für einen Lichtweg („der Lichtblitz
nimmt immer den schnellsten Weg zwischen zwei Punkten“) kommt er zu Widersprüchen.
Er verwendet folgendes Optimierungskriterium:
Das Linienintegral vom Anfangspunkt A zum Endpunkt E der mit dem Brechungsindex gewichteten
Wegelemente soll also minimiert werden (die notwendige Voraussetzung zur Berechnung des
Minimums ist das Verschwinden des vollständigen Differentials).
Da er seine Rechnungen nicht komplett veröffentlicht, sondern nur den Ausgangspunkt und das
Ergebnis, möchte ich seinen Gedankengang konsequent verfolgen, um den angeblichen
Widerspruch in der Relativitätstheorie dingfest zu machen
Ich verwende ein leicht modifiziertes Modell (kein Prisma sondern einen Spiegel), um die Sache
möglichst einfach anzugehen.
Hier ist bereits der blaue Beobachter angedeutet, der sich mit der Geschwindigkeit v an der Szenerie
vorbeibewegt.
Wir treffen folgende Modellbildung:
Wir gehen von einer Modellbildung mit konstantem Brechungsindex n=1 aus.
Der räumliche Abstand der Ereignisse A und R ergibt sich zu:
Der räumliche Abstand der Ereignisse R und E ergibt sich zu:
Die Optimierungsaufgabe lautet jetzt also:
mit den Abkürzungen
Die Nebenbedingungen (11.9) und (11.10) ergeben sich durch Lösen je einer quadratischen Gleichung (hergeleitet aus (11.3) bzw. (11.5)) unter der Berücksichtigung der Tatsachen, dass die Werte t und t2 – t positiv sein müssen (Selektion je einer der beiden Lösungen).
Wir differenzieren Gleichung (11.8) nach x, vermuten dass x = 0 die Lösung ist, und setzen ein:
Tatsächlich ergibt sich
Das heisst, der Lichtblitz wird bei x = 0 reflektiert.
Die beiden Hilfsgrößen f(x) und g(x) ergeben sich zu
und das Ereignis R(x, y, t) ergibt sich zu
Es beruhigt, dass als Ergebnis der Wert x = 0 herauskommt, da dadurch der Lichtblitz für den bewegten Beobachter dieselben Ereignisse durchläuft, wie für den ruhenden Beobachter.
Meine vorläufige Vermutung, dass eventuell das Optimierungskriterium (11.1) für den bewegten Beobachter nicht mehr gültig sein könnte, hat sich also nicht bestätigt.
Wenn man einen neuen Winkel β einführt, kann man die Ergebnisse aus Sicht des bewegten Beobachters geometrisch deuten.
Es ergibt sich folgender Zusammenhang zwischen α und β:
Während der Lichtblitz die Strecke vom Ereignis A zum Ereignis R durcheilt, vergeht die Zeit t,
somit ist die Wegstrecke, die er durcheilt gleich
Der Lichtblitz fällt also aus Sicht des bewegten Beobachters schräg unter dem Winkel β ein.
Vom Reflexionsereignis am Ort
benötigt der Lichtblitz bis zum Eintreffen beim Endpunkt die Zeit
Da das Ereignis E vom Ereignis R aus Sicht des bewegten Beobachters den räumlichen Abstand |y2| hat, aber der Punkt E mit der Geschwindigkeit v „vor dem Lichtblitz davonläuft“, sodass dieser – aus Sicht des bewegten Beobachters – dem Ereignis E mit der Geschwindigkeit (c – v) „entgegeneilt“, ist auch das glaubwürdig.
Wir behaupten
Was man umschreiben kann
Diese Gleichung (11.25) ist nicht wahr, das Reflexionsgesetz „Ausfallswinkel = Einfallswinkel“ läßt sich also für den bewegten Beobachter nicht aufrecht erhalten (oder es liegt hier irgendwo ein Rechenfehler vor).
Meint
Euer Christoph
P.S.: Irrtümer vorbehalten 🙂 😛
Hans Arandt macht auf seinem Blog immer wieder darauf aufmerksam, dass die Relativitätstheorie viele Fragen aufwirft.
Insbesondere sei es natürlich ein Problem für unseren Hausverstand und für unser natürliches Empfinden, wenn Eigenschaften wie die Gleichzeitigkeit von Ereignissen keine absoluten Eigenschaften mehr sind, sondern relative Eigenschaften.
Was ist eine absolute Eigenschaft und was ist eine relative Eigenschaft?
Wenn sich zum Beispiel zwei Menschen beim Frühstück gegenübersitzen, dann ist die Eigenschaft, ob die Tasse rechts oder links vom Teller steht, eine relative Eigenschaft.
Denn für den einen steht die Tasse links vom Teller, für den anderen steht dieselbe Tasse rechts vom selben Teller.
Die Temperatur des Kaffees aber ist eine absolute Eigenschaft, denn beide Menschen messen dieselbe Temperatur.
In der Relativitätstheorie gibt es die Eigenzeit als absolute Eigenschaft einer Zeitdauer (das ist die Zeitdauer, die eine mitbewegte Uhr anzeigt. Alle anderen Uhren messen jedoch andere Zeitdauern für denselben Prozess und auch die Gleichzeitigkeit von Ereignissen ist keine absolute Kategorie. Zwei Ereignisse, die für den einen Beobachter gleichzeitig auftreten, tun dies für einen anderen Beobachter nicht unbedingt.
Es gibt auch die Eigenlänge eines Objektes, das ist die Länge, die der mitbewegte Beobachter mißt, aber ein anderer Beobachter mißt u.U. eine andere Länge desselben Objektes. (Dass Länge relativ sei, ist wohl die Aussage der Relativitätstheorie, die die meisten Männer vor den Kopf stößt 😉 )
Ja.
Wenn nun Längen, Zeitdauern, Gleichzeitigkeiten usw. keine absoluten Größen mehr sind sondern vom Beobachter (also vom Bewegungszustand der Messgeräte) abhängen, dann ist das eine schwere Herausforderung an unseren Intellekt.
Sprechen wir vorläufig bitte nur über die spezielle Relativitätstheorie (mit der ich mich ein wenig beschäftigt hatte), dann muss man aber ergänzen, dass die relativistischen Effekte erst bei Geschwindigkeiten über 10% der Lichtgeschwindigkeit maßgeblich werden.
Im alltäglichen Leben haben wir mit derartigen Geschwindigkeiten nichts zu tun und es ist deswegen nicht weiter verwunderlich, dass unser natürliches Empfinden nichts mit der Relativitätstheorie anfangen kann (solche Geschwindigkeiten sind wir einfach nicht gewohnt).
Selbst Apollo 11 war „nur“ mit einer Geschwindigkeit von ca. 10 km/sec unterwegs auf ihrem Weg zum Mond, 10% der Lichtgeschwindigkeit hingegen wären 30,000 km/sec.
Die klassische, Newton’sche, Mechanik folgt aus der Relativitätstheorie als Grenzfall v << c (v sehr viel kleiner der Lichtgeschwindigkeit), und ist wie gesagt, in den allermeisten Fällen weiterhin – als Näherung – gültig.
Darüber kann man trefflich philosophieren.
Meiner Meinung beschäftigt sich die Physik nur mit meßbaren Größen. Wenn wir vom „Beobachter“ sprechen, dann meinen wir in der Relativitätstheorie immer ein Meßgerät oder einen geschulten Beobachter mit unbestechlichen Sinnen.
Der Stab hat im Bezugssystem A die Länge A und er hat im Bezugssystem B die Länge B, da Länge eben eine relative Eigenschaft ist.
Dass es sich in beiden Bezugssystemen um DENSELBEN Stab handelt, bestreitet niemand.
Die Mathematik zum sogenannten Zwillings-Paradoxon hatte ich auf folgendem Blog-Beitrag ausgearbeitet:
Einstein und die Zwillinge
Hinweis: Jener Blog-Beitrag basiert auf der SRT, eigentlich benötigt man für das Zwillings-Paradoxon die ART.
Lg
Christoph
……nur weil man abnormal ist.
Meint
Euer Christoph
Oft hat man uns gepredigt, wir sollen, wenn wir doch die Welt verändern und andere Menschen motivieren wollen, dann sollen wir doch mit gutem Vorbild vorangehen.
Im Arbeitszimmer von Kaiser Franz Joseph habe ab 5 Uhr in der Früh das Licht gebrannt.
Wir sollen immer da sein, da sein für die anderen und ihre Fragen und Probleme.
Anwesenheit sei der Kernpunkt der Vorbildwirkung, immer DA sein.
Ist das noch zeitgemäß? Führt das nicht zu Neurosen und Zwangs-Psychosen, in denen die Menschen sich nicht ihrer Natur gemäß benehmen und dann zwangsmäßig irgendwann entgleisen, wenn sie dem Druck nicht mehr standhalten?
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert.
Das ist sozusagen das Gegen-Paradigma.
Ist es nicht wieder einmal eine Frage des Maßhaltens? Ist es nicht so, dass man im Leben zwischen den Extremen pendelt bzw. Den „guten Mittelweg“ findet?
Meint
Euer Christoph
……sonst würden die Leute es ja nicht tun.
Nur ein Denkansatz.
Meint
Euer Christoph