Ideen zu haben – Module, Kacheln, DIGITS

September 9, 2014

Liebe Leserinnen und Leser

Jetzt hatte ich Euch ja berichtet, dass ich mit meinem Hobby – Projekt SrrTrains v0.01 tatsächlich aufgehört hatte und dass ich auch die zugehörigen Blogs gelöscht hatte.

Weiters hatte ich hier versprochen, dass ich weitere Artikel zur technischen Fragestellung des Projektes schreiben werde.

Was hiermit geschieht.

Unter anderem hatten wir festgestellt, dass wir im Zuge der Standardisierung auch gewisse Vorgaben über den Inhalt der Szene machen müssen. Wir hatten festgelegt, dass die Szene aus Modulen, Modellen und MIDAS Objekten besteht.

Module sind sozusagen einzelne Abschnitte, aus denen die Landschaft zusammengesetzt wird.

Zuerst hatten wir hier zwischen statischen und dynamischen Modulen unterschieden. Dynamische Module sind dabei Module, die nur bei Bedarf nachgeladen werden, um Speicherplatz zu sparen.

Weiters hatten wir noch die Idee der Moving Modules. Das wären Module, die in einem Modell enthalten sind, und sich mit diesem mitbewegen.

Noch gänzlich unerforscht ist der mögliche Zusammenhang zwischen Kacheln, wie sie in herkömmlichen Simulatorsystemen verwendet werden und dem Begriff der Module.

Hierbei sei auf den wesentlichen Unterschied hingewiesen, dass eine Kachel per Definition einen Abschnitt der Erdoberfläche darstellt, während ein Modul einen beliebigen Ausschnitt des Universums darstellen kann (zum Beispiel das Sonnensystem).

Weiters müßte noch der Zusammenhang mit der Idee DIGITS erforscht werden (Distributed Internet Geographic Information Transmission Service), deren Ziel es ist, das Universum im Internet abzuspeichern (zu „retten“).

Gute Fragen und interessante Aufgaben wären das.

Meint
Euer Christoph


Ideen zu haben – Der Inhalt

September 4, 2014

Liebe Leserinnen und Leser

Jetzt hatte ich Euch ja berichtet, dass ich mit meinem Hobby – Projekt SrrTrains v0.01 tatsächlich aufgehört hatte und dass ich auch die zugehörigen Blogs gelöscht hatte.

Weiters hatte ich hier versprochen, dass ich weitere Artikel zur technischen Fragestellung des Projektes schreiben werde.

Was hiermit geschieht.

Jetzt haben wir festgestellt, dass das Protokoll zwischen Client und Server standardisiert werden sollte, um jedem User zu ermöglichen, seinen Lieblings-Client zu verwenden.

Aber das ist nicht genug.

Das Internet-Protokoll TCP/IP wäre auch nur eine halbe Sache gewesen, wenn man nicht auch das Socket Interface dazu definiert hätte.

Somit ist die Idee eigentlich eine zweifache und ich würde sie als „SMUOS/C3P“ bezeichnen, das bedeutet:

  1. einerseits das „Netzwerk Interface“ für Simple Multiuser Szenen (SMUOS = „Simple Multiuser Online Scenes“)
  2. andererseits das „Netzwerk Protokoll“ für Simple Multiuser Szenen (C3P = „Collaborative 3D Profile“)

Für das Interface gibt es bereits den Ansatz

  • des „Network Sensor“ bzw.
  • des „Event Stream Sensor“

Was das Protokoll betrifft, ist soviel ich weiß noch nichts definiert.

Das SrrTrains v0.01 Projekt hat sich hauptsächlich mit einer „Verfeinerung“ des „Network Interface“ (insbes. des „Event Stream Sensor“) beschäftigt, indem man gewisse spezialisierende Annahmen über den Inhalt der Szene trifft:

  1. Eine Szene besteht in SrrTrains aus Modulen, die wiederum Modelle enthalten, die wiederum sogenannte MIDAS Objekte enthalten
  2. Die MIDAS Objekte sind spezialisierte „Netzwerk Interfaces“, die auf dem generellen „Event Stream Sensor“ basieren
  3. Die Szene wird nicht nur in Modelle zerlegt, sondern auch in Module, die erst die Modelle enthalten
  4. Dies liegt daran, dass man – analog zur Modulbauweise in der Modellbahntechnik – davon ausgeht, dass eine Anlage aus Teilen von verschiedenen Autoren zusammengesetzt werden soll

Man verfolgt damit folgende Ziele:

  1. SrrTrains MIDAS Objekte sollen in allen SrrTrains Modellen verwendbar sein
  2. SrrTrains Modelle sollen in allen SrrTrains Modulen verwendbar sein
  3. SrrTrains Module sollen in allen SrrTrains Anlagen verwendbar sein
  4. SrrTrains soll weitestgehend auf dem ISO Standard X3D aufbauen und auf Netzwerk Protokollen, die noch in der IETF standardisiert werden müssten
  5. Lg

    Christoph


Ideen zu haben – Das Ziel

September 3, 2014

Liebe Leserinnen und Leser

Jetzt hatte ich Euch ja berichtet, dass ich mit meinem Hobby – Projekt SrrTrains v0.01 tatsächlich aufgehört hatte und dass ich auch die zugehörigen Blogs gelöscht hatte.

Weiters hatte ich hier versprochen, dass ich weitere Artikel zur technischen Fragestellung des Projektes schreiben werde.

Was hiermit geschieht

Eine Multiplayer – Eisenbahnsimulation ist ein Spezialfall eines 3D Multiplayer Games.

Ein 3D Multiplayer Game ist ein Spezialfall einer 3D Multiuser Szene.

Insoferne hat die Idee „Simple Multiuser Online Scenes“ (SMS) sehr viel mit dem Projekt SrrTrains v0.01 zu tun.

Was braucht man für eine 3D Multiuser Szene?

  1. Einen „Content Server“, auf dem die Szene gespeichert ist
  2. N „Clients“, auf denen die Szene dargestellt/ausgeführt wird
  3. Einen „Collaboration Server“, der die Clients miteinander verbindet, damit sie den „Shared State“ miteinander austauschen können

Angenommen, Du bist der Anbieter einer SMS (z.B. einer Eisenbahnanlage) und weiters angenommen, Du hast den Server Operator Deines Vertrauens gefunden, der sich um Deinen Content kümmert.

Noch weiter angenommen, Du hast zwei User Alice und Bob, beide wollen sich in Deiner SMS treffen (sie wollen gemeinsam Eisenbahn spielen).

Alice hat ihren Lieblings-Client A und Bob hat seinen Lieblings-Client B.

Leider gibt es keinen Collaboration Server, der sowohl A als auch B unterstützt.

—> Alice und Bob können sich in Deiner SMS nicht treffen.

Diesem Übel kann man Abhilfe schaffen, indem man das Protokoll zwischen Client und Collaboration Server standardisiert.

Um diese Standardisierung, und nur um diese Standardisierung, geht es im SrrTrains/SMUOS Projekt.

Lg
Euer Christoph


Ideen zu haben – Einleitung

August 30, 2014

Liebe Leserinnen und Leser

Jetzt hatte ich Euch ja berichtet, dass ich mit meinem Hobby – Projekt SrrTrains v0.01 tatsächlich aufgehört hatte und dass ich auch die zugehörigen Blogs gelöscht hatte.

Das hatte ich in folgendem Beitrag berichtet: Der Mohr hat seine Arbeit getan…

Die Gründe waren vielfältig, letzten Endes geht es aber darum, dass mir meine Freizeit mittlerweile zu wertvoll ist, um in eben dieser Freizeit Dinge zu tun, die andere Leute während ihrer Dienstzeit viel besser erledigen könnten.

Es war einerseits sehr sinnvoll, die Projektdokumentation von den technischen Blogs zu löschen – damit ich in der Loop bleibe –, andererseits möchte ich meinem Nachfolger, der diese Ideen weiterführen wird, nennen wir ihn vorläufig mit Mt 9,38 den „Herrn der Ernte“, das Leben nicht allzu schwer machen.

Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, auf diesem Blog hier eine Artikelserie unter dem Titel „Ideen zu haben“ zu schreiben, die sich mit technischen Fragestellungen zum Projekt beschäftigen wird.

Ich entschuldige mich jetzt bereits bei allen Lesern, die lieber religiöse, philosophische und psychologische Themen diskutieren, dass sich hie und da ein technischer Artikel unter die anderen Artikel gesellen wird.
Lg
Euer Christoph

Alle Artikel dieser Reihe:

  1. Ideen zu haben – das Ziel – Alice und Bob
  2. Ideen zu haben – der Inhalt – Module, Modelle und Objekte
  3. Ideen zu haben – die „echte“ Realität – N+1 ist eine schöne Zahl
  4. Ideen zu haben – Module, Kacheln, DIGITS – ich baue mir ein Universum

Anmerkung (2015-01-31)
Obwohl ich die Blogs zum Projekt SrrTrains v0.01 gelöscht hatte, sind immer noch einige Informationen öffentlich erreichbar.

Alle öffentlich erreichbaren Informationen kann man über
https://letztersein.wordpress.com/srrtrains-v0-01/
erreichen.


Weltkoordinatensystem – II

August 7, 2014

Was wäre, wenn man den Begriff „ins Internet einsteigen“ sehr wörtlich auffassen würde?

Wenn man also, um „ins Internet einzusteigen“, eine Art Holodeck beträte.

Dort könnte man einerseits virtuelle Welten betreten, andererseits könnte man aber auch die wirkliche Welt virtuell betreten.

Z.B.: Ich lebe in New York, meine Kinder leben in Nairobi, Toronto und Krakau, und wir verbringen ein paar gemeinsame virtuelle Stunden am Matterhorn, ohne extra unseren Hintern in die Schweiz transportieren zu müssen.

Mit diesen Ideen haben sich schon viele Leute beschäftigt, und ausser einigen wenigen Menschen, vornehmlich Piloten, sind solche Dinge der Menschheit noch vorenthalten.

Würde es sich lohnen, an solchen Ideen mitzuarbeiten?

Ich weiss es nicht.

Zuerst einmal müssen wir wohl unser reales Leben auf die Reihe kriegen, bevor wir uns virtuell miteinander vergnügen.

Aber ich habe mir trotzdem erlaubt, ein paar Gedankengänge zu diesen Themen hinzuzufügen:

Vom GPS zum UPS: https://letztersein.wordpress.com/2014/07/26/die-welt-ist-nicht-genug/

Distributed Internet Geographic Information Transmission Service: https://letztersein.wordpress.com/2014/08/06/das-weltkoordinatensystem/

Ja, natürlich, es geht wieder um DIGITS, also um das „dritte Kind“.

Und natürlich geht es darum, dass ich in meiner Freizeit eigentlich keine Zeit mehr habe, mich mit 3D-Graphik zu beschäftigen.

In den hobbymäßigen Überlegungen über SMSn (Simple Multiuser Szenen) hatte ich ja bereits definiert, dass jede SMS aus mindestens einem Modul (oder auch aus mehreren Modulen) und darin enthaltenen Modellen bestehen soll.

Die Modularität ist wahrscheinlich eine ganz nette Brücke zu einem relativistischen Ansatz.

Jetzt stehe ich also vor folgenden Ideen:

1) Um das „Weltkoordinatensystem“ (WKS) loszuwerden, muss man sich immer auf ein Modul beziehen

  1. deshalb können Module „gebunden“ werden, es ist in jeder Szeneninstanz immer genau ein Modul „gebunden“
  2. beim Binden eines Moduls wird die gesamte Szeneninstanz bezüglich dieses Moduls „relativiert“
  3. das Modul wird durch das Binden eines enthaltenen Viewpoints gebunden

2) Wo sind die Module „aufgehängt“?

  1. Wahrscheinlich benötigt man weiterhin ein WKS
  2. aber es muss kein Inertialsystem sein
  3. es muss auch nicht kartesisch sein (z.B. WGS84)
  4. es kann sich während der Lebensdauer einer SMS ändern (dynamische Parameter, Verhältnis zur DIGITS Datenbasis)

3) Zusammenhänge SMS mit DIGITS

  1. bei der Definition einer SMS wird auch ein WKS für diese SMS definiert und die Beziehungen zwischen diesem WKS und der DIGITS Datenbasis
  2. Die dynamischen Parameter eines WKS und seine Beziehungen zur DIGITS Datenbasis können sich während der Lebensdauer einer SMS ändern
  3. Die SMS unterscheidet zwischen „geographischer Infrastruktur“ und „Content“, es soll aber leicht möglich sein, bestimmte Teile zwischen „GIS“ und „Content“ hin- und herzuschieben
  4. WKS und DIGITS hängen eng zusammen, sie bilden die „geographische Infrastruktur“ (GIS)
  5. Die statischen und dynamischen Module werden relativ zum WKS „aufgehängt“ und sind der „Content“ (zusammen mit enthaltenen Modellen und Moving Modules)

Meint
Euer Christoph


Vom Echo der Seele – neues Büchlein fertig

August 2, 2014

In der Reihe „kleine religiöse Büchlein“ (siehe den Tab oben im Blog) gibt es jetzt ein neues:

Vom Echo der Seele.

Lg
Christoph


Vom Echo der Seele

Juli 26, 2014

Ich habe ja bisher drei „kleine religiöse Büchlein“ geschrieben, die sich unter der Adresse https://letztersein.wordpress.com/kleine-religiose-buchlein/ wiederfinden.

Nun ist ein viertes religiöses Büchlein in Arbeit.

Es wird den Titel „Vom Echo der Seele“ tragen, und eigentlich wird es eine Erzählung sein, eine Erzählung über einen Mann, der das Echo seiner Seele kennenlernt.

Hier eine Leseprobe (der Beginn des Büchleins):

Beginn Zitat:
[…]“Angst ist die Wurzel aller Schlechtigkeit auf Erden“, dachte sich Herr Peter zum x-ten Male und er mußte unwillkürlich an seine Mutter denken, die ihnen immer wieder gepredigt hatte: „Wenn Du den Hunden zeigst, dass Du Angst vor ihnen hast, dann werden sie erst recht aggressiv“.

Aber wie war er in diesen Kreislauf der Angst und der Angetriebenheit hineingeraten, der ihm jetzt die Luft nahm und die Energie?

Er war soeben dabei sich im Hamsterrad zu Tode zu laufen, aber er erkannte es nicht.

Immer noch versuchte er, es allen recht zu machen und er lief immer noch dieser „großen Belohnung“ nach, die der Fleiß und die Leistung unzweifelhaft für ihn bereit hielten.

Jetzt stand er an einer windigen Straßenecke, hielt Ausschau nach dem „Big C“ und fragte sich, ob man das „C“, wenn man es deutsch aussprach, nicht auch als „großen Zeh“ interpretieren könne.

Mit einem „großen Zeh“ assoziierte man häufig „eingewachsene Zehennägel“, und so fragte er sich, ob er nicht nach einem „eingewachsenen“, oder „kleingewachsenen“ Menschen Ausschau halten solle.

Herr Peter war ein Meister, wenn es darum ging das Gras wachsen zu hören.

Kaum gab es die kleinsten diplomatischen Verstimmungen zwischen Deutschland und Russland, war er schon überzeugt davon, dass alles auf den dritten Weltkrieg hinzuschlidderte.

Kaum verbrannte seine Frau einmal die Suppe, war er schon überzeugt davon, dass sie das aus Absicht tat, um ihn dazu zu bringen, dass er die Scheidung einreichte.

Kaum stand ein Passant am Bahnsteig der U-Bahn ein wenig näher zum Gleis als die meisten anderen, stellte er sich in seiner Phantasie schon vor, wie dieser vor den einfahrenden Zug sprang.

Und kaum hörte er eine Polizeisirene, war seine intuitive Reaktion: „Die suchen mich schon!“

Ja, er bezog immer alles auf sich.[…] Ende Zitat


Mühsam nährt sich das Eichhörnchen

Juli 19, 2014

Der Blogger „Ausgesucht“ hat auf seinem Blog „Unerhörte Worte“ [http://sinnsucht.wordpress.com] einen Beitrag über
die Relativitätstheorie geschrieben: Link [http://sinnsucht.wordpress.com/2014/07/14/laengenkontraktion-2/].

Er behandelt die Reflexion eines Lichtblitzes an einer 45°-Ebene einmal aus der Sicht eines
unbewegten Beobachters und einmal aus der Sicht eines mit der Geschwindigkeit v bewegten
Beobachters.

Durch konsequente Anwendung des Optimierungskriteriums für einen Lichtweg („der Lichtblitz
nimmt immer den schnellsten Weg zwischen zwei Punkten“) kommt er zu Widersprüchen.

Er verwendet folgendes Optimierungskriterium:

srt_11_1

Das Linienintegral vom Anfangspunkt A zum Endpunkt E der mit dem Brechungsindex gewichteten
Wegelemente soll also minimiert werden (die notwendige Voraussetzung zur Berechnung des
Minimums ist das Verschwinden des vollständigen Differentials).

Da er seine Rechnungen nicht komplett veröffentlicht, sondern nur den Ausgangspunkt und das
Ergebnis, möchte ich seinen Gedankengang konsequent verfolgen, um den angeblichen
Widerspruch in der Relativitätstheorie dingfest zu machen

Das Modell aus der Sicht des unbewegten Beobachters

Ich verwende ein leicht modifiziertes Modell (kein Prisma sondern einen Spiegel), um die Sache
möglichst einfach anzugehen.

Hier ist bereits der blaue Beobachter angedeutet, der sich mit der Geschwindigkeit v an der Szenerie
vorbeibewegt.

srt_11_abb_1

Das Modell aus der Sicht des bewegten Beobachters

srt_11_abb_2

Wir treffen folgende Modellbildung:

  • t1 = 0 sei der Zeitpunkt aus Sicht des bewegten Beobachters, an dem der Lichtblitz den
    Ausgangspunkt A verläßt. Zu diesem Zeitpunkt verläuft der Spiegel durch den Ursprung des
    Koordinatensystems
  • Durch x1, y1 = 0 und t1 sei aus Sicht des bewegten Beobachters das Ereignis beschrieben, dass sich der Lichtblitz am Ausgangspunkt A „auf den Weg macht“
  • t sei der Zeitpunkt der Reflexion aus Sicht des bewegten Beobachters, damit ist die Reflexion durch das Ereignis R(x, y, t) beschrieben
  • Der Spiegel zum Zeitpunkt der Reflexion sei aus Sicht des bewegten Beobachters durch die Gerade y = – x tg α – v t definiert
  • Durch x2 = 0, y2 und t2 sei aus Sicht des bewegten Beobachters das Ereignis beschrieben, dass der Lichtblitz am Endpunkt E „eintrifft“, und zwar setzen wir y2 als die y-Koordinate des Endpunktes zur Zeit t = 0
  • Deshalb hat der Endpunkt zur Eintreffzeit t2 die Koordinaten E (0 / y2 – v t2)

Die Optimierungsaufgabe

  • 0 < tan (α) = sqrt(1 − v^2 / c^2) < 1 sei gegeben
  • x1 < 0 und y2 < 0 seien gegeben
  • Die Variablen x, y und t (Ort und Zeit des Reflexionsereignisses R (x, y, t) aus Sicht des bewegten Beobachters) müssen variiert werden, sodass das Optimierungskriterium erfüllt
    wird:
    srt_11_2
  • 1. Nebenbedingung

    Das Licht bewegt sich vom Punkt A zum Punkt R mit Lichtgeschwindigkeit
    srt_11_3
  • 2. Nebenbedingung

    das Ereignis R(x, y, t) liegt auf dem Spiegel
    srt_11_4
  • 3. Nebenbedingung

    t2 ergibt sich aus der Bedingung, dass sich das Licht vom Punkt R zum Punkt E mit Lichtgeschwindigkeit bewegt
    srt_11_5

Berechnung

Wir gehen von einer Modellbildung mit konstantem Brechungsindex n=1 aus.

Der räumliche Abstand der Ereignisse A und R ergibt sich zu:

srt_11_6

Der räumliche Abstand der Ereignisse R und E ergibt sich zu:

srt_11_7

Die Optimierungsaufgabe lautet jetzt also:

srt_11_8

mit den Abkürzungen

srt_11_9

srt_11_10

Die Nebenbedingungen (11.9) und (11.10) ergeben sich durch Lösen je einer quadratischen Gleichung (hergeleitet aus (11.3) bzw. (11.5)) unter der Berücksichtigung der Tatsachen, dass die Werte t und t2 – t positiv sein müssen (Selektion je einer der beiden Lösungen).

Wir differenzieren Gleichung (11.8) nach x, vermuten dass x = 0 die Lösung ist, und setzen ein:

Tatsächlich ergibt sich

srt_11_11

Das heisst, der Lichtblitz wird bei x = 0 reflektiert.

Die beiden Hilfsgrößen f(x) und g(x) ergeben sich zu

srt_11_12

und das Ereignis R(x, y, t) ergibt sich zu

srt_11_13

Interpretation

Es beruhigt, dass als Ergebnis der Wert x = 0 herauskommt, da dadurch der Lichtblitz für den bewegten Beobachter dieselben Ereignisse durchläuft, wie für den ruhenden Beobachter.

Meine vorläufige Vermutung, dass eventuell das Optimierungskriterium (11.1) für den bewegten Beobachter nicht mehr gültig sein könnte, hat sich also nicht bestätigt.

Wenn man einen neuen Winkel β einführt, kann man die Ergebnisse aus Sicht des bewegten Beobachters geometrisch deuten.

srt_11_14

Es ergibt sich folgender Zusammenhang zwischen α und β:

srt_11_15

srt_11_abb_3

Während der Lichtblitz die Strecke vom Ereignis A zum Ereignis R durcheilt, vergeht die Zeit t,
somit ist die Wegstrecke, die er durcheilt gleich

srt_11_16

Der Lichtblitz fällt also aus Sicht des bewegten Beobachters schräg unter dem Winkel β ein.

Vom Reflexionsereignis am Ort

srt_11_17

benötigt der Lichtblitz bis zum Eintreffen beim Endpunkt die Zeit

srt_11_18

Da das Ereignis E vom Ereignis R aus Sicht des bewegten Beobachters den räumlichen Abstand |y2| hat, aber der Punkt E mit der Geschwindigkeit v „vor dem Lichtblitz davonläuft“, sodass dieser – aus Sicht des bewegten Beobachters – dem Ereignis E mit der Geschwindigkeit (c – v) „entgegeneilt“, ist auch das glaubwürdig.

Zum Schluss die Behauptung, dass das Reflexionsgesetz nach wie vor gültig ist

Wir behaupten

srt_11_19

Was man umschreiben kann

srt_11_20-25

Diese Gleichung (11.25) ist nicht wahr, das Reflexionsgesetz „Ausfallswinkel = Einfallswinkel“ läßt sich also für den bewegten Beobachter nicht aufrecht erhalten (oder es liegt hier irgendwo ein Rechenfehler vor).

Meint

Euer Christoph

P.S.: Irrtümer vorbehalten 🙂 😛


Keine Teilzeitchristen

August 2, 2013

Am Weltjugendtag hat Papst Franziskus die jungen angefeuert, weiterzumachen und die Welt zu verbessern.

Sie sollen keine „Teilzeitchristen“ sein, die trennen zwischen Religion und Leben, sondern wir sollen Menschen sein, die ihre Religion „ins Leben mitnehmen“. (das sind jetzt keine Zitate im eigentlichen Sinn, aber ich denke, so kann man seine Aussagen interpretieren).

Gehen wir einmal in uns und denken wir nach: „Was ist die erste Eigenschaft, die Dir zu Dir selbst einfällt?“

„Ich bin ein……“ und was legt Dir Dein Gewissen hier auf die Zunge?

„…ein Wiener“
„…ein Mensch“
„…ein Kind Gottes“
„…usw.“

Und das sagt doch schon sehr viel über mich aus, was mir da sofort einfällt. Und in welcher Reihenfolge.

Meint
Euer Christoph


Halloween im Juli?

Juli 1, 2013

Letzte Woche hat Don Brutzman auf der X3D-Public Mailing Liste angeboten, dass man die „Hello World“ Szene von X3D (ein 3D Globus, unter dem der Titel „Hello World“ prangt) internationalisieren könnte, also mehrere Versionen in mehreren Sprachen.

Siehe die Mail unter:
http://www.web3d.org/pipermail/x3d-public_web3d.org/2013-June/002474.html

Ich komme jetzt in Versuchung eine Version zusammenzustellen, auf der ein orangener Kürbis prangt, und darunter der Text „Hallo Wien!“, bzw. zusätzlich ein noch zu überlegender Text mit deutschen Umlauten, um die Internationalisierung klar herauszuarbeiten.

Zum Beispiel:
„X3D grüßt Österreich“
„Hallo Wien!“
und hier dann der Kürbis in 3D

Wäre interessant, aber ob ich die Zeit dazu habe?

Gäbe es von Eurer Seite dazu Vorschläge?

Meint
Euer Christoph