„Wer Geduld hat, zu dem kommen die Dinge ganz von alleine“, sagt ein alter Spruch.
Aber wieviel Zeit haben wir wirklich?
Und säen wir auch Früchte, die wir nicht selber ernten?
Wir ernten doch die Früchte, die unsere Vorfahren gesät haben.
Aber wir sind zu nodich, Früchte zu säen für unsere Kinder.
Wir sind zu nodich, Kinder zu säen für die Zukunft der Erde.
Eine Investition muss sich innerhalb von einem Jahr rentieren, länger will kein Investor sein Geld binden.
Aber Investitionen in die Grundlagenforschung rechnen sich erst nach vielen Jahren oder Jahrzehnten.
Die Privatwirtschaft versteht sich hauptsächlich aufs Ernten der Früchte und auf den Handel mit den Früchten.
Säen und Pflegen wird zurückgedrängt in den Privatbereich.
Man hört immer öfter, dass Grundlagenforschung den Geruch eines Hobbies hat.
Das kann doch nicht ernst gemeint sein, wenn jemand an die nächsten Generationen denkt, oder?
Demzufolge gehen auch unsere Kinderzahlen zurück und wir wollen fertige Arbeitnehmer gratis importieren.
Aber die kriegen wir eh nicht – gerechter Wink des Schicksals – wir kriegen nur Hinterwäldler und Jihadisten (mit einigen ruhmreichen Ausnahmen).
Meint
Euer Christoph
P.S.: dieser Artikel ist bewußt kontrovers geschrieben – Kommentare sind erwünscht – die e-mail Adressen der Kommentatoren werden niemals veröffentlicht.
Veröffentlicht von Yeti