…heisst das noch lange nicht, dass man das Rennen gewonnen hat.
Meint
Euer Christoph
…heisst das noch lange nicht, dass man das Rennen gewonnen hat.
Meint
Euer Christoph
Wenn Du willst, dass die Menschen Schiffe bauen, dann darfts Du nicht beginnen, Ihnen Pläne von Schiffen zu zeichnen, sondern Du must Ihnen von fernen Welten erzählen und ihre Sehnsucht wecken.
Oder, konkret umgesetzt: Wenn Du willst, dass die Menschen den Mixed Reality Group Call umsetzen, dann must Du von Drohnen und Robotern zu reden beginnen 😉
Meint
Euer Christoph
In einem anderen Haus, bei einer anderen Familie, machte sich ein weiterer Mitarbeiter auf den Weg in eine ganz andere Firma.
Der Betriebspsychologe verabschiedete sich von seiner Frau: „Ich gehe wieder in den Steinbruch. Tschühüß!. Lauter Verrückte, die mich brauchen.“
Er nannte seine Firma bewußt „den Steinbruch“, denn er war der Meinung, daß in den modernen Schottergruben und Kieswerken näherungsweise unendlich viele Menschen schufteten, die seiner Hilfe bedurften.
Der einzige Zweck ihres Lebens wäre, unter Einsatz ihres gesamten kreativen Potentials daran zu arbeiten, den Aktionären einen geruhsamen Lebensabend zu bescheren.
Ja, das waren die offiziellen Ziele jedes Unternehmens: Geld zu produzieren, Geld zu produzieren und Geld zu produzieren.
Diese Wahrheit ein wenig zuzudecken, sodaß man sie ertragen konnte, das wäre sein Job gewesen, dachte der Betriebspsychologe.
Aber er war ein Mann mit Humor und vielleicht konnte er ja gemeinsam mit seinen Klienten eine bessere Welt ans Tageslicht befördern als jene, die er soeben gedacht hatte. Vielleicht war ja in Wirklichkeit alles ganz anders.
Vielleicht gab es da Wahrheiten, die sympathischer waren, optimistischer und motivierender.
„Nimm’s nicht wieder zu leicht!“, rief ihm seine Frau nach.
Er rief zurück: „Nein, nein, keine Angst.“ und dachte sich: „Aber hat nicht der Viktor Frankl gesagt, daß es die Aufgabe eines jeden einzelnen ist, den Sinn in seinem Leben zu suchen? Ich kann halt den Leuten auch nicht irgendeinen Sinn auf’s Aug’ drücken, ich kann nur dabei helfen, Stück für Stück die verborgenen Schätze der Seele ans Tageslicht zu befördern.“
Letzten Samstag beim Abendessen ist es mir herausgerutscht, als ich den Kindern den Unterschied zwischen Mutti und Papa zu erklären versuchte.
„Es gibt eben Menschen, die verdienen viel Geld und haben wenig Zeit und es gibt Menschen, die verdienen wenig Geld, dafür haben sie immer Zeit für Euch“.
Und da habe ich mir überlegt:
Aber gibt es nicht auch Menschen mit wenig Geld UND wenig Zeit?
Das sind die sogenannten Loser.
Und die Winner haben viel Geld UND viel Zeit.
Jetzt also folgendes Diagramm:

Sag‘ also niemals „Loser“ zu einem Arbeitslosen.
Oder „Winner“ zu einem Arbeitenden.
Es kann anders sein, als Du glaubst.
Nur so zum Nachdenken.
Meint
Euer Christoph
……deswegen schon ein „großer“ Mann?
Keineswegs, möchte ich sagen.
Von einem „großen“ Mann spricht man frühestens dann, wenn er erstens seinen Job gut macht UND zweitens TROTZDEM etwas Bleibendes für die Menschheit hinterlässt.
Nikolaus von der Flüe hat sicher einen guten Job in seiner Familie getan. Aber als die Zeit reif war, hat er die Familie verlassen und ist Einsiedler geworden, um der Menschheit noch größere Güter zu hinterlassen.
Jesus war wohl ein guter Tischler, er hat das ja von seinem Vater gelernt, nimmt man an. Aber als die Zeit reif war, ging er hinaus um die Welt zu retten.
Viele technische Lösungen verrichten einen guten Job für die Menschheit. Aber wenn die Zeit reif ist, gehen sie hinaus und lassen sich von der Open Source Gemeinde nachbauen.
Meint
Euer Christoph
es geht und kummt.
So oder so ähnlich hat das mal ein Liedermacher besungen.
Und tatsächlich ist ein gesundes Selbstbewußtsein der Dreh- und Angelpunkt unserer psychischen Gesundheit.
Aber wann bin ich seelisch gesund? Wann habe ich eine „starke Seele“?
Wenn ich Angst vor Strafe habe? Nein, wohl eher nicht!
Wenn ich einer Belohnung nachlaufe? Nein, wohl eher nicht!
Wenn ich weiß was ich will? Das schon eher!
Wenn ich weiß, wer ich bin? Das schon eher!
Wenn ich mich geliebt fühle? Ja, das ist es!
Wenn ich dem Vater nicht egal bin.
Wenn mich die Mutter nicht im Stich läßt.
Wenn ich innen Rückzugsbereiche habe.
Wenn ich außen Erfolgserlebnisse habe.
Wenn ich in mir selbst ruhe.
Wenn ich bin.
Meint
Euer Christoph
Nein, nach meiner bescheidenen Meinung Nein!
Immer wieder wird uns Jesus als Vorbild vorgehalten, der doch nicht auf das eigene Ansehen geschaut hat und für uns ans Kreuz gegangen ist.
Aber eigentlich hat er doch am Kreuz gesiegt.
Er hat am Kreuz seinen Willen durchgesetzt, denn durch die Erhöhung am Kreuz hat er „alle an sich gezogen“ und durch die Auferstehung hat Gott diesen Sieg „besiegelt“.
Keine Spur von Altruismus also, zumindest aus Sicht der sehr hochgesteckten Ziele und Bedürfnisse.
Und bereits in dem kleinen Kind, das wir heute am 6. Jänner feiern, ist dieser Wille zur Macht zu merken, der sich in vollständiger Ohnmacht äußert.
Meint
Euer Christoph
Es ist tatsächlich passiert.
Wir haben einander wirklich gegenseitig in die Wüste geschickt.
Traurig.
Pause.
Aber ist die Wüste nicht der Ort der Läuterung und der Klärung.
Kam das Volk nicht durch die Wüste ins gelobte Land?
Stark müssen wir jetzt sein.
Aber es schwebt der Geschmack von Zukunft in der Luft.
Meint
Euer Christoph
Manchmal sieht man auf Facebook Postings der Art „Ich bin für den Weltfrieden, wenn Du auch dafür bist, dann teile dieses Posting“.
Na gut, lieb, da hat jemand seine Meinung gesagt.
Aber letzten Endes ist es Tinnef, weil eine Meinung hat noch nie die Welt verändert.
Taten sind es, die die Welt verändern.
Eine Ausnahme gibt es schon. Wenn eine Führungspersönlichkeit eine Meinung äußert, dann wird diese Meinung tatsächlich die Welt verändern, denn die Anhänger dieser Führungspersönlichkeit werden die Meinung in die Tat umsetzen.
Aber bilden wir uns wirklich ein, Führungspersönlichkeiten zu sein?
So dass irgendjemand einen Wert auf unsere Meinung legt?
Im „Kleinen religiösen Büchlein Nummer vier“, im „Echo der Seele“ habe ich versucht klarzumachen, dass es nur das Echo unserer eigenen Seele ist, das uns aus dem Universum entgegenschreit, solange, bis wir auf unsere eigene Seele hören und beginnen, Taten zu setzen.
Global denken, lokal handeln.
Meint
Euer Christoph
Liebe ist etwas Geistiges (Geistliches).
Geld ist etwas Materielles.
Um geliebt zu werden, braucht man NICHTS zu leisten.
Um Geld zu verdienen, MUSS man etwas leisten.
Das wird bisweilen miteinander verwechselt.
Wer nichts leisten KANN, hat ein RECHT auf Almosen.
Weder verdientes(!) Geld nocht Almosen haben etwas mit christlicher Nächstenliebe zu tun. Beides sind materiell-praktische Notwendigkeiten.
Christen verwechseln das mitunter.
Meint
Euer Christoph