Der wahre Gegner

Juni 16, 2012

Jetzt habe ich also tatsächlich begonnen, den dritten Teil meiner kleinen Trilogie „Das dritte Kind“ zu schreiben, zumindest erste Skizzen.

Die ersten Seiten dieser Skizzen (die, die schon fertig sind), möchte ich Euch hier zeigen. Natürlich ist der Cyber-Gangster Otto (ich habe ihn von Werner auf Otto umbenannt) eine Metapher für DIGITS, aber das wißt Ihr ja bereits.

Durch die Umbenennung auf „Otto“ ergibt sich jetzt folgende Möglichkeit, aus den Vornamen der Hauptpersonen die Akronyme „W3C“ und „C3PO“ zu bilden, was in einer gewissen Art und Weise als „schöner Zufall“ interpretiert werden kann.

Walter
3
Conrad
3
Peter
Otto

Also, hier der Text

Vorwort des Erzählers

Jetzt haben wir uns also mit der Welt beschäftigt, in der Walter und seine beiden Familien lebten. Da waren diese beiden häßlichen Blöcke, der „grüne Block“ und der „blaue Block“, deren Bedeutung aber zum Glück langsam abnahm.

Und wir haben uns mit den Kindern beschäftigt, die den Eltern natürlich technisch haushoch überlegen waren.
Doch sie konnten von den Erwachsenen noch immer etwas lernen, obwohl sie längst „aus dem Haus waren“ und Walter auch schon das rettende Ufer der Pension erreicht hatte.

Conrad Peter war in der Obhut eines Militaristen aufgewachsen, doch seit seinem 14. Lebensjahr war er bei Walter – und Walter war tatsächlich das genaue Gegenteil eines Militaristen.

Und so war es – Wink des Schicksals – unserem Conrad Peter also gelungen, daß er de facto einen Brückenschlag zwischen dem Miltaristen Heinrich und dem Weichei Walter getan hatte.

Lustigerweise war es bei den sogenannten „großen Entwicklungen“ ganz ähnlich wie beim „kleinen“ Schicksal unserer Helden. Zur Zeit herrschte eher die Stunde der Brückenbauer, denn die Stunde der Maurer war vorüber.

Die Freiheiten waren es also, die hoch im Kurs standen. Die Freiheit des Warenverkehrs, die Freiheit des Geldverkehrs und die Freiheit des Personenverkehrs.

Das führte letzten Endes dazu, daß sich gar mancher zu viele Freiheiten herausnahm, was wieder dazu führte, daß die Reichen reicher und die Armen ärmer wurden.

Man könnte also sagen, daß sich anstatt der politischen Mauer zwischen Grün und Blau nun die wirtschaftliche und soziale Mauer zwischen Arm und Reich aufrichtete, was wiederum zu Spannungen führte.

Mit dieser zweiten Form der Spannungen wollen wir uns nun beschäftigen.

Diese Erzählung besteht aus ??? Kapiteln, die sich mehr oder weniger „eins zu eins“ in die Szenen eines Filmes umsetzen lassen.

Die Erzählung beginnt mit Kapitel eins, der Film jedoch benötigt eine „Szene Null“, die optisch auf das Thema einstimmen soll.

Szene Null

Der Film beginnt mit einem Blick von schräg oben auf den Garten der ersten Familie Walters. Das Gras ist grün, Walter sitzt in einem gelb/weißen Liegestuhl. Die Kamera schwenkt nach oben und fährt in den tiefblauen Himmel.

Immer die obere Hälfte des Bildes mit blauem Himmel gefüllt, „fliegt“ die Kamera über den weniger dicht besiedelten Bezirk, in dem die erste Familie wohnt, quer über die Donau, zur und entlang der Ringstraße und dann abzweigend in einen der dichter besiedelten Bezirke Wiens.

Dort durchs Fenster in eine verlassene Fabrikshalle, wo der Cyber-Gangster Otto mit seiner Bande einen Raum voll von Computern installiert hat.

Alle sitzen an ihren Computern und sind offensichtlich auf die Bildschirme konzentriert.

Diese gesamte „Szene Null“ ist zu 100% computeranimiert, auch die Personen Walters, Ottos und der Bande sind es.

Mein Gott, Otto!

1.

Otto: „Noch fünfzig Megabyte, dann haben wir es“

Erstes Bandenmitglied: „Aber mach schnell, sie sind uns schon auf den Fersen. In 20 Sekunden haben sie unsere IP“

Otto: „Diese Konstruktionspläne können wir um mindestens fünfzig Riesen verhökern.“

Erstes Bandenmitglied: „Noch 10 Sekunden!“

Otto: „Nur keine Sorge…..“ (beißt sich auf die Lippen) „…..fertig!“

Erstes Bandenmitglied: „Uff, das war knapp!“

Otto: (lehnt sich im Sessel zurück) „Ich bin mal wieder auf den Geschmack gekommen. Wir machen noch nicht Schluß für heute. Da gibt es eine Firma, die hat die detaillierten Geodaten der gesamten Semmeringbahn. Die nehmen wir uns jetzt vor.“

Erstes Bandenmitglied: „Mein Gott, Otto! Doch nicht die Semmeringbahn. Die gehört zum Weltkulturerbe und ist sicher bald in einem offenen Format gratis zu haben. Das lohnt das Risiko nicht!“

Otto: „Ich will sie aber nicht ‚bald‘ haben sondern ‚jetzt‘.“ (macht sich an die Arbeit)

usw……….

Meint
Euer Christoph


Ursache und Wirkung

April 17, 2012

Eine kleine Fingerübung im „Argumentieren ohne Zweck“. Habe mir heute überlegt, „was ist eigentlich früher erfunden worden, das Schwert oder das Schild“.

Welches der beiden ist die „Ursache“ und welches ist die „Wirkung“?

Ein Philosoph, der an die Intelligenz des Menschen und dessen planvolles Vorgehen glaubt, könnte zum Beispiel folgenderweise argumentieren:

„In einem klugen Kopf kristallisierte sich die Vorstellung eines Schwertes und er begann, Versuche mit der Herstellung von Schwertern zu machen“.
„Als sich zeigte, welch treffliche Waffe das war, machte er seinem König den Vorschlag, solch Ausrüstung auch tatsächlich zu benützen“.
„Doch der König fragte: ‚Was ist denn nun, wenn im Kampf solch ein Schwert dem Gegner zueigen wird und er beginnt, diese Waffe nachzubauen?'“.
„Und so erfand der junge Mann auch das Schild und machte Versuche damit. Schließlich, als beides zur Einsatzreife gelangte, rüstete der König seine Armee damit tatsächlich aus, zuerst mit Schildern, dann mit Schwertern.“

Ein Biogenetiker würde sagen:

„Nun gut, die ersten Schwerter – nennen wir sie Schwert v0.1 und Schwert v0.2 – wurden sofort benutzt. Die Könige, die sich am meisten Schwerter leisten konnten, siegten, und zum Schluß waren nur mehr zwei Könige übrig. Um den Personaleinsatz effizienter zu gestalten (um weniger Soldaten sterben zu lassen), wurde dann das Schild erfunden“

Nur Gedanken, nur Gedanken

meint
Euer Christoph


Software-Architektur

März 31, 2012

Ist nicht der Architekt häufig „der Überbringer der schlechten Nachricht“.

Da war ein Bauherr, der wollte so schnell wie möglich den Ausblick aus dem Mansardenzimmer genießen.

Der Architekt mußte ihn aufklären:
– Zuerst mußt Du den Keller ausheben
– dann den Keller betonieren
– dann das Erdgeschoß, den ersten Stock
– und erst ganz zum Schluß das Dachgeschoß

Kann man unter diesen Umständen, und bei der Ungeduld der Geldgeber, heutzutage überhaupt noch irgend etwas „auf die Beine stellen“?

Große Frage

meint
Euer Christoph


Was kommt zuerst?

Dezember 16, 2011

In letzter Zeit hört man wieder öfter den Slogan „Österreich zuerst“, vor allem bei H.C. Strache und Konsorten.

Aber was kommt denn wirklich zuerst? Die Freiheit? Der Frieden? Der Wohlstand? Das Selbstbewusstsein? Die Arbeit? Das Glück?

Na gut, nähern wir uns dem Thema vorsichtig.

Angenommen, ich sage: „ich zuerst“. Dann bin ich doch nur ein böser Neoliberaler.

Wenn ich hingegen sage: „Die anderen zuerst“? Dann bin ich doch ein blödes Herdenvieh, oder?

Nein, das alles bringt uns nicht weiter. Oder sollte man sich gar nicht so sehr fragen, wer zuerst kommt, sondern eher, was man selbst ist?

Was bin ich denn? Bzw. Wer bin ich denn?

Na gut ich versuche mal, zu überlegen, was ich bin, das kann jetzt natürlich sehr persönlich werden und muss nicht unbedingt auf jeden anderen Menschen in genau der selben Weise zutreffen.

(1) Zuerst einmal bin ich sicherlich ein Kind meiner Eltern, das stimmt unbedingt.
(2) Meine Eltern haben mich gelehrt, dass ich ein Kind Gottes bin, das glaube ich ihnen.
(3) Also bin ich weiters katholisch, und somit ein Weltbürger.
(4) Gleich darauf bin ich mit ganzem Herzen Wiener.
(5) Sodann Österreicher.
(6) nicht zu vergessen, deutschsprachig.
(7) ja, Europäer bin ich ja auch
(8) hellhäutig
(9) Erdenbewohner
(10) Mensch
(11) Tier
(12) Lebewesen
(13) Ein Arrangement von Information und Materie
(14) Ein Teil des Universums

Na gut, und für all diese Gruppierungen, denen ich angehöre, muss ich mich (mit-)verantwortlich fühlen, denn laut katholischer Moral ist die allererste Pflicht gegenüber dem Staat das „Mitdenken“ und das „Mitfühlen“. Alles andere kommt später.

All das ist natürlich nur der „Versuch einer Antwort“, nicht mehr und nicht weniger.

meint
Euer Christoph


Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben

Dezember 3, 2011

Was zum Kuckuck hat denn dieser Ausspruch jetzt mit der Wirtschaftskrise zu tun (zu der ich mir in der Serie „Gedanken eines Technikers zur Weltwirtschaft“ nun zum letzten Mal Gedanken mache)?

Na ja, eigentlich hat ja Geld einen rein psychologischen Wert, denn der Wert des Geldes entscheidet sich im Verkaufsgespräch zwischen Einkäufer und Verkäufer, wenn es um den Kauf einer Ware oder Dienstleistung geht.

Mithin sind die Methoden der Mathematik vollkommen fehl am Platze, wenn es um Geld geht, und man sollte sich eher der Methoden der Psychlogie bedienen.

Lieber Leser, lass einmal folgende Aussagen durchsickern und entscheide dann, was Du denken sollst bzw. willst.

  • „Eine Firma regt die Phantasie eines Investors an – oder eben nicht“
  • „Der Geist, weht wo er will – und wo er nicht will, da weht er eben nicht“
  • „Innovation läßt sich nicht in EXCEL Tabellen fassen“
  • „gehörst Du zur Denkschule ‚Alles im grünen Bereich‘ oder zur anderen ‚wir sind auf dem Weg zum Abgrund'“? Welches ist Dein Glaubensbekenntnis?
  • „Betest Du am Abend: ‚unser tägliches Brot gib uns heute‚ oder betest Du: ‚und das für morgen übermorgen und nächste Woche hätte ich am liebsten auch gleich‘?“
  • „Treffen sich zwei Freunde. Sagt der eine: ‚Heute sind die Börsen auf Talfahrt‘. Sagt der andere: ‚Und hast Du auch schlechte Nachrichten?'“

Ich mein‘ ja nur

meint
Euer Christoph


Sind Staatsschulden gut oder böse?

Dezember 3, 2011

Gleich mal eines: ich werde diese Frage nicht beantworten.

Im letzten Artikel dieser Serie „Gedanken eines Technikers über die Wirtschaftskrise“, haben wir erkannt, dass Geld IMMER in die Welt kommt, indem irgend jemand Schulden macht.

Also können Schulden nichts „an sich Böses“ sein (wie es vielleicht ein Moraltheologe formulieren könnte).

Bleiben aber die Fragen: Wer „opfert sich“, die Schulden zu machen, die notwendig sind, damit Geld in die Welt kommt und „wieviel Geld bzw. Schulden sind überhaupt möglich/nötig“, damit die „Sache im grünen Bereich bleibt“.

Ich bin kein Wirtschaftsfachmann, darum kann ich auf diese Fragen keine Antworten geben. Ich kann nur einige Denkansätze liefern und um Kommentare bitten.

Ein rigides staatliches Sparprogramm ohne Phantasie ist SICHER NICHT die Antwort auf obige Fragen. Denn da der Staat mittlerweile einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist, würe das aus der Staatsschuldenkrise nur wieder eine Wirtschaftskrise machen, die eine Verschärfung der Staatsschuldenkrise nach sich zieht. Die Abwärtsspirale wäre eingeleitet. Das rigide staatliche Sparprogramm in Europa wünscht man sich natürlich jenseits des Atlantiks, denn man möchte gerne die sozialen Probleme exportieren.

Aber wenn der Staat nicht mehr genug Finanzkraft hat, um in die Zukunft zu investieren, wer könnte dann in die Zukunft investieren? Nun gut, vielleicht kann man ja Investoren davon überzeugen, dass das ewige Zocken mit Spielgeld auf den Aktienmärkten letzten Endes doch nicht so interessant ist, wie eine reale Investition in die reale Zukunft (Stichwort Vermögenssteuer auf Aktien, Transaktionssteuer, etc.).

Ausserdem könnte man sich mit jeder Menge Phantasie dazu durchringen, die Realwirtschaft zu stärken.

Hierzu möchte ich ein altes österreichisches Sprichwort ein wenig abwandeln:

Kriege führen mögen andere,
du glückliches Europa rüste sie aus
(ist nur einer von vielen Denkansätzen).

meint
Euer Christoph


Wie kommt das Geld in die Welt?

Dezember 2, 2011

Hier, im ersten Artikel der Serie „Gedanken eines Technikers über die Weltwirtschaft“ (Einleitung siehe dort), werde ich nicht sofort und reflexartig darauf hinweisen, dass die Krise eben daraus folgt, dass man zuwenig in Forschung und Entwicklung investiert hat, sondern ich werde mich bemühen, dem Phänomen des Geldes ehrlich auf die Spur zu kommen.

Ein meiner Meinung nach guter Ansatz ist folgender Hinweis darauf, dass Geld eben keinen „Wert an sich“ darstellt, sondern nur das „Anrecht auf“ einen Wert: Gute Fee’s Weblog.

So hat man darauf hingewiesen, dass ein Geldschein eigentlich nichts anderes ist, als ein Schuldschein. Wenn Du 100 Euro in der Hand hast, dann hat der Staat, bzw. die Gesellschaft, Schulden bei Dir im Gegenwert von 100 Euro. Der Staat garantiert, dass es Güter und Dienstleistungen im „Gegenwert von 100 Euro“ tatsächlich gibt, dass du also theoretisch jederzeit in der Lage bist, diese 100 Euro gegen etwas „einzutauschen“, das dir wirklich nützt.

So weit, so theoretisch. Denn einerseits wissen wir aus der geschichtlichen Praxis, dass der „Wert des Geldes“ nicht immer konstant bleibt – der Staat garantiert dir nur einen „fiktiven Gegenwert von 100 Euro“, er garantiert nicht, wieviele Brote Du dafür tatsächlich bekommst, oder wieviele Liter Heizöl oder Benzin. Inflation kann ja einerseits heissen, dass es „zuviel Geld“ gibt, andererseits kann es auch bedeuten, dass es „zu wenig Waren und Dienstleistungen“ gibt.

In beiden Fällen bedeutet Inflation, dass sich nur mehr die Reichen alle Bedürfnisse befriedigen können, während sich die Ärmeren einschränken müssen (soziale Konflikte, letzten Endes Kriege sind vorprogrammiert).

Also, wie ist das jetzt mit der Geldschöpfung? (nachzulesen unter http://de.wikipedia.org/wiki/Geld)

Da gibt es einerseits das Bargeld. Dieses darf nur von der Zentralbank geschöpft (gedruckt) werden. Man bekommt Bargeld letzten Endes, indem es sich jemand von der Zentralbank ausgeliehen hat.

Weiters gibt es das Buchgeld. Dieses darf von den Kreditinstituten geschöpft und vernichtet werden, indem sie Kredite vergeben.

Der Kreditnehmer kann letzten Endes immer der Staatshaushalt, ein Wirtschaftsunternehmen oder ein Privathaushalt sein.

Hierbei ist also
Bargeld ein Anrecht auf eine Ware oder Dienstleistung
Buchgeld ein Anrecht auf Bargeld
eine Aktie ein Anrecht auf eine Dividende (die ja in den meisten Fällen auch Buchgeld ist)
eine Option ein Anrecht auf eine Aktie
und so weiter

Wir sehen also, dass sich Geld immer weiter vermehrt, je weiter wir uns von der Realität entfernen. Denn niemals werden alle, die „ein Anrecht auf“ eine Sache haben, gleichzeitig und gemeinsam von diesem Anrecht gebrauch machen, und darauf spekuliert man eben.

Jetzt fragt man sich: muss diese Blase aus Blasen aus Blasen nicht eines Tages platzen?

Nicht unbedingt.

Denn einerseits kann man der Blase „schön langsam und vorsichtig die Luft auslassen“ (Stichwort Transaktionssteuer).

Andererseits kann man ja die Realwirtschaft vergrößern.

Und das hat schon 1983 die Gruppe Geier Sturzflug gewußt.

Meint
Euer Christoph


Alles im grünen Bereich

Dezember 1, 2011

Jetzt hat mich doch tatsächlich ein Freund gebeten, ich möge auch einmal etwas zum Thema Wirtschaftskrise schreiben, denn ich als Techniker müsse doch in der Lage sein – da ich ja viel kompliziertere Zusammenhänge verstehe -, die Mechanismen der Weltwirtschaft einfach zu erklären.

Na ja, eigentlich wehre ich mich gegen diesen Auftrag, denn in technischen Systemen läuft alles streng nach Naturgesetzen, während in Wirtschaftssystemen der menschliche Faktor eine große Rolle spielt.

Ich erinnere auch an den Witz, wonach der Stationsarzt in einem Irrenhaus dem Oberarzt berichtet: „Heute haben wir zwei neue Fälle. Der eine ist ein relativ leichter Fall. Er behauptet, er verstehe die Weltwirtschaft nicht und sei verwirrt“. „Kein Problem“, sagt der Oberarzt, „in zwei Wochen ist er wieder draussen, und was ist mit dem zweiten?“. Der Stationsarzt setzt eine ernste Miene auf: „Der ist ein ernster Fall. Er behauptet, er versteht die Weltwirtschaft“.

Nun gut. Ich werde mich also nicht auf ein Thema kaprizieren, ähnlich dem Thema „So funktioniert die Weltwirtschaft“, sondern ich werde einfach einige Teilaspekte getrennt beleuchten. Das ist – so glaube ich – eine angemessene Vorgehensweise.

Mir erscheinen die folgenden drei Themenkreise als interessant genug, um über jeden einen Blog-Beitrag zu schreiben, Änderungen aber nach Bedarf möglich.

1: Wie kommt das Geld in die Welt?
Wenn die Nationalbank frisches Geld druckt, verschenkt sie es einfach oder wie ist das?

2: Sind Staatsschulden gut oder böse?
Schuldenbremse, Deficit Spending und andere Glaubenswahrheiten.

3: Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben!
Das Geld und die Psychologie. Ist „alles im grünen Bereich“, oder „steuern wir auf einen Abgrund zu?“

Gerne werden Kommentare entgegengenommen.

Meint
Euer Christoph