Ich weiss, was ich will

Oktober 26, 2015

Nicht nur Udo Jürgens hat sich zu diesem Thema Gedanken gemacht, auch dem Jungen Conrad Peter wird in der Erzählung „Das dritte Kind“ (siehe Drehbuchseite) ein Gebet in den Mund gelegt, welches diesen Gedanken zentral enthält:

[…]Herr Jesus Christus, bitte verzeih‘, dass ich vor dem Vater Angst habe. Bitte verzeih‘ auch, dass ich vor dem Tod Angst habe.

Danke, dass du mit uns das Spiel des Lebens spielst, ich hoffe, du wirst alles ergänzen, was an uns fehlt.

Danke, dass du nicht schläfst.

Bitte hilf mir, dass ich an dich glaube, Danke, dass du dir nicht in die Karten schauen lässt.

Hilf auch allen meinen Freunden und allen, die deine Hilfe brauchen.

Hilf uns, dass wir aussprechen, was wir wollen.

Danke!

P.S.: Wann du willst, dann führe alles zu einem guten Ende.[…]

Und tatsächlich fällt es uns oft unsagbar schwer, die Dinge, die wir wirklich wollen, auch auszusprechen.

Liegt es daran, dass uns unser Unterbewusstsein verbieten möchte, unsere eigenen Wünsche zu kennen?

Liegt es daran, dass wir Angst haben, unsere Mitmenschen werden uns die Erfüllung unserer Wünsche justament unmöglich machen, sobald sie wissen, was wir wollen?

Oder liegt es gar daran, dass wir uns unserer Wünsche und Bedürfnisse schämen?

Fragen, sie sich jeder einmal stellen sollte.

Meint
Euer Christoph


Erfolg macht sexy

Oktober 3, 2015

Was ist denn der Unterschied zwischen Naturwissenschaft und Religion?

Ich würde es so sagen:

Naturwissenschaft hat Erfolg, Religion nicht.

Denn fast nie fällt eines unserer Flugzeuge vom Himmel, selten stoßen Züge zusammen und auch die Autos sind noch einigermaßen sicher.

Die Religion hingegen predigt Liebe, Frieden, Hoffnung und Leben. Doch wo wir auch hinsehen, begegnen wir Angst, Krieg, Depression und Tod.

Heißt das, dass die Religion die falschen Mittel verwendet, um ihre Ziele zu erreichen?

Oder heisst es, dass diese Ziele dem Wesen des Menschen widersprechen?

Ich weiss es nicht, doch ich fühle eine Sehnsucht nach den großen Zielen Liebe, Frieden, Hoffnung und Leben und ich denke, die Religionen sollten nicht aufhören, danach zu streben.

Denn der Weg ist das Ziel und vor Ankommen wird gewarnt, wie bereits Paul Watzlawick treffend anmerkte.

Meint
Euer Christoph


Atheismus geht nicht ohne Gott

September 20, 2015

„Atheisten glauben an einen Gott, den es zum Glück nicht gibt“, sagt ein bekanntes Bonmot.

Und tatsächlich stellt sich die Frage, ob Atheismus nicht nur eine Gegenbewegung ist, deren Ursache in der Dummheit vieler Gläubiger begründet ist.

Sind wir uns überhaupt im Klaren darüber, was wir mit Begriffen wie „Gott“, „Erlösung“, „Kreuzesopfer“, „Prophetie“, „Seele“ und so weiter eigentlich(!) meinen?

Sind wir uns so sicher, dass ALLE Gläubigen DASSELBE meinen, wenn sie diese Begriffe verwenden?

Und ist Glaube nicht nur ein Gefühl(!) von Geborgenheit in einer bestimmten Gruppe?

Und wie ist das mit der Moral, wenn wir uns gegen die Mehrheit stellen müssen? Bleibt da nicht nur ein lächerliches Piepsen übrig?

Fragen über Fragen.

Meint
Euer Christoph


Main Page über die Projekte

September 12, 2015

Hallo liebe Leute,

Für alle Leute, die’s gerne klar und deutlich lieben, habe ich jetzt noch sozusagen eine „Main Page“ eröffnet, wo man den „Einsprungpunkt“ in alle 5 Projekte hat.

Link: Die Projekte

Lg,
Euer Christoph


Seele hat etwas mit Identität zu tun

September 5, 2015

Ich kannte einen Priester, der hat allen Ernstes behauptet, sein Computer habe eine Seele.

Als ich fragte, warum, sagte er: „Wenn ich dasselbe tue, reagiert er immer anders“.

Er hat also aufgrund der Komplexität des Geräts dem Gerät bereits eine Seele zugeschrieben.

Aber ist es wirklich die Komplexität alleine, die unsere Seele ausmacht?

Aus naturwissenschaftlicher Sicht kann man wohl nur die Komplexität dingfest machen.

Aber aus der Sicht eines Gläubigen Menschen gibt es mehr zu sagen. Denn Jesus hat gesagt: „Bevor Moses war, bin ich„.

In Christo können wir es auch sagen, dieses „Ich bin„.

Und dieses „Ich bin“ ist es, das unsere Seele ausmacht.

Meint
Euer Christoph


Wahrheit und Metapher

August 15, 2015

Oft ist gesagt worden, die Wunder und Zeichen Jesu seien ja bloß Metaphern für Vorgänge, die sich real abspielen.

So sehe ich im Wunder von der Brotvermehrung zum Beispiel ein aktuelles Gleichnis für die Open Source Software Entwicklung.

Oder im Wandel des Petrus über das Wasser ein Zeichen dafür, dass man Wunder vollbringen kann, wenn man mit einem Grundvertrauen an die Sache herangeht.

Aber ist das nicht ein bisschen zu kurz gegriffen?

Spielt sich im Leben Jesu nicht das gesamte Leben ab?

Sodass er wahrhaft ein Vorbild ist und wahrhaft die Erlösungstat vollbringt?

Insoferne kann man sagen, dass es heutzutage „nichts Neues unter der Sonne“ gibt, denn tatsächlich ist Alles im Leben Jesu konzentriert.

Aber auch diese Sichtweise birgt eine Gefahr in sich.

Denn es kommt auch auf Dich an und es kommt auch auf mich an.

Es kommt darauf an, was wir aus unserem Leben machen und ob wir die Welt verbessern oder verschlechtern.

Tatsächlich ist der Ausgang des „Experiments Gottes“ ungewiss. Die Freiheit gibt uns die Möglichkeit, uns auch gegen Gott zu entscheiden.

Für die Lieblosigkeit und für den Egoismus.

Gegen eine lebenswerte Welt.

Meint
Euer Christoph


28th Newsletter of SMUOS – The World of Spirit

Juni 16, 2015

The whole universe is split into two parts, I call them „the world of spirit“ and „the world of basic needs“ (the world of money).

It’s an old discussion, whether the first world drives the second (idealism) or the second drives the first (materialism).

This discussion will never be finished and there is no reliable answer to the question, imho.

Thus it’s the same with the projects SrrTrains (http://simulrr.sourceforge.net) and SMUOS (http://smuos.sourceforge.net).

First, we have a few „hard facts“ (world of money)

  1. the very basics of the SRR/SMUOS Framework have been implemented experimentally
  2. the whole story and it’s possible future until the year 2030 is described in the „new concept paper“ (which still needs some improvement and translation)
  3. Currently, the project is hibernating, because we wait for some extension of the X3D standard (improvement of the network sensor to support what we call „controller roles“)
  4. Currently, I have not got any free time for the project, because my wife has left the family and we (the children and I) need our Saturdays for housework purposes

Second, we can compare some properties of the project with a general paradigm of the Western hemisphere, with the life of Jesus Christ, where we can learn about the spiritual impacts of the project (world of spirit)

  1. The experimental SMUOS Framework is closely accompanied by 5 basic MIDAS objects and 2 SMUOS Extensions
  2. Jesus Feeds the Five Thousand
    6 Some time after this, Jesus crossed to the far shore of the Sea of Galilee (that is, the Sea of Tiberias), 2 and a great crowd of people followed him because they saw the signs he had performed by healing the sick. 3 Then Jesus went up on a mountainside and sat down with his disciples. 4 The Jewish Passover Festival was near.
    5 When Jesus looked up and saw a great crowd coming toward him, he said to Philip, “Where shall we buy bread for these people to eat?” 6 He asked this only to test him, for he already had in mind what he was going to do.
    7 Philip answered him, “It would take more than half a year’s wages[a] to buy enough bread for each one to have a bite!”
    8 Another of his disciples, Andrew, Simon Peter’s brother, spoke up, 9 “Here is a boy with five small barley loaves and two small fish, but how far will they go among so many?”
    10 Jesus said, “Have the people sit down.” There was plenty of grass in that place, and they sat down (about five thousand men were there). 11 Jesus then took the loaves, gave thanks, and distributed to those who were seated as much as they wanted. He did the same with the fish.
    12 When they had all had enough to eat, he said to his disciples, “Gather the pieces that are left over. Let nothing be wasted.” 13 So they gathered them and filled twelve baskets with the pieces of the five barley loaves left over by those who had eaten.
  3. I am feeling now like that little boy, who began to share his loaves and fish, and I’m confident, Jesus will help

Reference: https://letztersein.wordpress.com/srrtrains-v0-01/

Kind regards
Yours Christoph


Die Arbeit ist moralisch überbewertet…

Mai 1, 2015

…und deswegen finanziell unterbewertet.

Wie meine ich das?

Nun, noch im Mittelalter war die Arbeit nur ein notwendiges Übel, um den Lebensunterhalt zu verdienen und das eigentliche Ziel war die Muße, die Philosophie und die Gottesschau.

Heutzutage sind die Leute, die nach Muße streben, nur Aussenseiter und Sonderlinge.

Man muss ständig in Bewegung sein, ständig arbeiten – und wenn es nur der Dauerlauf ist -, damit man sich moralisch gut fühlt.

Und weil die Menschen moralisch davon abhängig sind zu arbeiten, VIEL zu arbeiten, deswegen nutzen das die Arbeitgeber aus und die Einkommen sinken.

Man ist versucht zu sagen: Nieder mit der Arbeit! Dann werden die Einkommen wieder steigen.

Meint
Euer Christoph


Vom Sein zum „Schein“

April 30, 2015

Was lernt der junge Mensch durch die Zentralmatura?

Genau: „Die da oben“, „die Erwachsenen“ wollen immer höhere Hürden bauen, auf dass wir ja nicht in ihre Welt „eindringen“.

Dabei sollte die Matura doch nichts anderes sein als ein „feierlicher Abschluss“ einer Zeit von 8 bis 9 Jahren, in denen man sich aufs Leben vorbereitet und doch sowieso andauernd beweisen muss, dass „man es kann“.

So wird der „Schein“, nämlich das Maturazeugnis, wichtiger als das „Sein“, nämlich das, was man fürs Leben wirklich gelernt hat.

Sind sich die Erwachsenen bewusst, dass es einmal die Jungen sein werden, die dann ihre Pensionen erwirtschaften müssen?

Sollten wir nicht darauf achten, den Jungen all das Rüstzeug mitzugeben, das sie für das Leben brauchen?

Anstatt ihnen dauernd nur zu zeigen: Du bist nichts. Du kannst nichts. Du bist auf meine Gnade angewiesen?

Eine kurzsichtige Handlungsweise, so wie viele Leute heute sehr sehr kurzsichtig sind.

Ich bin heute an diesem „falschen Freitag“ von der Herrenrunde nach Hause gefahren und da waren viele Jugendliche in der U-Bahn, teilweise besoffen, teilweise lachend, teilweise philosophierend, aber ALLE hatten sie diese HOFFNUNG in den Augen, diese TRÄUME, diese ZUKUNFT.

Verbauen wir uns unsere Zukunft nicht. Trauen wir der Jugend etwas zu.

Meint
Euer Christoph


Fühle mich heute dankbar

April 29, 2015

Zitat eines Liedtextes:

[…]1. Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not.

2. Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht, kein nächtlich Grauen ihn erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein.

3. Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft , wird erhört.
Ich will mich zeigen als sein Gott, ich bin ihm nah in jeder Not ;
des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.[…]

Meint
Euer Christoph