Ich weiss, was ich will

Nicht nur Udo Jürgens hat sich zu diesem Thema Gedanken gemacht, auch dem Jungen Conrad Peter wird in der Erzählung „Das dritte Kind“ (siehe Drehbuchseite) ein Gebet in den Mund gelegt, welches diesen Gedanken zentral enthält:

[…]Herr Jesus Christus, bitte verzeih‘, dass ich vor dem Vater Angst habe. Bitte verzeih‘ auch, dass ich vor dem Tod Angst habe.

Danke, dass du mit uns das Spiel des Lebens spielst, ich hoffe, du wirst alles ergänzen, was an uns fehlt.

Danke, dass du nicht schläfst.

Bitte hilf mir, dass ich an dich glaube, Danke, dass du dir nicht in die Karten schauen lässt.

Hilf auch allen meinen Freunden und allen, die deine Hilfe brauchen.

Hilf uns, dass wir aussprechen, was wir wollen.

Danke!

P.S.: Wann du willst, dann führe alles zu einem guten Ende.[…]

Und tatsächlich fällt es uns oft unsagbar schwer, die Dinge, die wir wirklich wollen, auch auszusprechen.

Liegt es daran, dass uns unser Unterbewusstsein verbieten möchte, unsere eigenen Wünsche zu kennen?

Liegt es daran, dass wir Angst haben, unsere Mitmenschen werden uns die Erfüllung unserer Wünsche justament unmöglich machen, sobald sie wissen, was wir wollen?

Oder liegt es gar daran, dass wir uns unserer Wünsche und Bedürfnisse schämen?

Fragen, sie sich jeder einmal stellen sollte.

Meint
Euer Christoph

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