Neues Kapitel – Medias in Res

April 26, 2017

Das achte „kleine religiöse Büchlein“ ist immer noch in Arbeit.

Nach den Kapiteln

  • Ohne Wahrheit kein Gut und kein Böse
  • Ich bin Gott

und

  • Ist jeder seines Glückes Schmied?

ist nun das neueste Kapitel fertig:

  • Medias in Res

Alle Büchlein hier: Kleine Religiöse Büchlein

Liebe Grüße
Euer Christoph


Weitere Ideen – vom Bösen

April 22, 2017

Das achte „kleine religiöse Büchlein“ mit dem Titel „Vom Bösen“ ist also noch nicht endgültig fertig.

Es sind weitere Ideen eingetrudelt.

Erstens werde ich nicht nur den Nationalsozialismus erwähnen, sondern auch den Stalinismus – beides haben wir ja als böse Ideologien erkannt.

Natürlich gäbe es hunderte andere Beispiele. Aber diese beiden Extreme des zwanzigsten Jahrhunderts sind halt sehr plastisch und anschaulich.

Es wird auch noch weitere Kapitel geben, zwei Überschriften weiss ich schon:

  1. Der Teufel betet nicht
  2. Im Schatten des Lichts

Hoffe, Euch damit ein wenig neugierig gemacht zu haben.

Eine schöne neue Woche
Euer Christoph


Oben und Unten

April 17, 2017

Offensichtlich sind Oben und Unten für Menschen die wichtigsten räumlichen Kategorien.

Wenn es jemandem gut geht, dann sagen wir „er ist oben“.

Wenn man in der Informatik ein System in Schichten zerlegt, dann ist der Benutzer oben und das Benutzte unten.

Wir sagen „Unter“bewusstsein.

Wir sagen „Über“ich.

Wir sagen „Über“irdisch und der Geist sei „über“ der Materie.

Das sind sehr interessante Begriffswelten und ich glaube, ich werde ein wenig darüber schreiben.

Demnächst.

Meint
Euer Christoph


Büchlein „Vom Bösen“ – fertig

April 16, 2017

Das achte „Kleine religiöse Büchlein“ ist kürzer geworden, als erwartet.

Es heisst „Vom Bösen“ und ist a hier zu finden.

Schöne Ostern
Euer Christoph


Confessiones

April 14, 2017

Habe auf meinem anderen Blog einen Beitrag geschrieben:

https://areasharpa.wordpress.com/2017/04/14/confessiones/


Vom Bösen – drittes Kapitel

April 12, 2017

Ohne Wahrheit kein Gut und kein Böse

Der Idealismus leugnet die Realität und mithin die Wahrheit.

Und gerade deswegen ist der Idealismus die Wurzel des Relativismus.

Wie meine ich das?

Nun, in den Büchlein „über die Wahrheit“, „von der Erkenntnis“, „vom Großen und vom Ganzen“ und „über die Realität“ haben wir mühevoll die Sätze A bis E entwickelt.

Die ersten beiden Sätze – A und B – lauten:

  • Satz A) Ich glaube an eine Wirklichkeit / Wahrheit. Die Wirklichkeit / Wahrheit existiert auch ohne mich. Sie läßt sich nicht absolut erfassen.
  • Satz B) Es gibt verschiedene interaktive Modelle der einen Wirklichkeit / Wahrheit, die mehr oder weniger zutreffen. Sowohl die Wirklichkeit / Wahrheit ist interaktiv, als auch die Modelle.

 
Wenn man mir vorwirft, dass ich mit der Behauptung, wir alle bewohnten nur subjektive Modelle der Wirklichkeit, dem Relativismus vorschub geleistet hätte, dann irrt man sich.

Denn im Satz A habe ich geschrieben, dass es eine – eine einzige – Wirklichkeit / Wahrheit ist, an die ich glaube.

Denn so subjektiv die Modelle sein mögen, die wir bewohnen, so objektiv ist die Wirklichkeit / Wahrheit, die es eben nur einmal gibt – ein für allemal.

Nur Leute, die davon ausgehen, dass Gott eine Phantasiefigur sei, können behaupten, dass alle Religionen gleich gut seien.

Denn wenn es Gott wirklich gibt, dann wird es eben Gottesmodelle geben, die näher an der Wirklichkeit sind, und Gottesmodelle, die weiter von der Wirklichkeit entfernt sind.

Manche Religionen werden uns helfen, ein gutes Leben zu führen, andere Religionen werden dabei eher hinderlich sein.

Und so ist es die Wirklichkeit selbst, die uns den Maßstab gibt um zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Wie es zum Nationalsozialismus kommen konnte, darüber kann man streiten.

Und man kann auch darüber streiten, wer daran schuld ist, dass es soweit kommen konnte.

Aber dass der Nationalsozialismus in seiner Gesamtheit böse Auswirkungen hatte, darüber kann man nicht streiten. Das ist evident.

Millionen Tote, Verstümmelte und Misshandelte geben ein klares Votum, dass der Nationalsozialismus etwas Böses war.

Aber woran erkennen wir das neue Böse, das am Horizont heraufzieht?

Welche Maßstäbe sollen wir anlegen?

Wird es von rechts kommen oder von links?

Fragen über Fragen
Meint
Euer Christoph


Vom Bösen – zweites Kapitel

April 11, 2017

Habe jetzt das zweite Kapitel meines kleinen Büchleins fertig:

[…]Das Böse ist immer modern

Wenn man sich dem Bösen annähern möchte, dann kommt man um eine Erkenntnis nicht herum.

Das Böse ist leicht, modern, sexy und attraktiv.

Wie leicht ist es zu sagen: „Der Stärkere setzt sich durch, der Markt wird das schon regeln“.

Wie schwer ist es: „Wir müssen zueinander stehen und gegen das Böse in uns ankommen. Wir dürfen den Schwächeren nicht ausnützen und wir müssen dem Armen und Kranken helfen, den Witwen und Waisen“.

Diese Hilfe kann so weit gehen, dass es richtig gehend weh tut.

Wir müssen unserem Herzen einen Ruck geben, dort wo es träge vor sich hindümpeln will und wo eingefahrene Bahnen uns immer auf der schiefen Ebene nach unten ziehen möchten.

Wenn man gut sein möchte, dann muss man damit rechnen, dass das uncool ist und man muss damit rechnen, dass man ausgelacht wird.

Wenn man heutzutage urchristliche Begriffe wie „Verantwortung“ und „Gerechtigkeit“ in den Mund nimmt, dann gilt man bereits als Marxist, als Ewiggestriger, der dem Fortschritt und dem Wachstum nur im Wege steht.

Aber man muss das Böse dort erkennen, wo der Starke auf den Schwachen keine Rücksicht nimmt, dort, wo der Führende dem Nacheilenden keine Ausbildung zukommen lässt und keine Nachhilfe.

Dort, wo der Obere demjenigen, der eh schon am Boden liegt, auch noch einen Fußtritt verpasst und sagt, das ist gut so, denn die natürliche Ordnung sei das Recht des Stärkeren.

Mit derartigen Philosophien hat der Nationalsozialismus begonnen, und die nächste Menschheitskatastrophe beginnt schon wieder mit genau denselben Argumentationen.

Wenn die Natur es nicht schafft, sich vor dem Menschen zu wehren, dann sei sie selber schuld, „wäre sie halt stärker gewesen“, dann „wäre das nicht passiert“.

Das ist so ähnlich, wie die Frau, die einen Mann verführt, es kommt zur Katastrophe, und nachher sagt: „Er hätte sich halt nicht verführen lassen dürfen“. Er sei schuld.

So sagen wir immer öfter, die Arbeitslosen seien selbst Schuld an ihrem Unglück und die Superreichen hätten „halt mehr geleistet“, sodass sie mehr verdient hätten.

Man finde immer weniger Facharbeiter, da die Leute einfach „keine Lust mehr hätten zu arbeiten“.

Dass sich Arbeiten heutzutage einfach nicht mehr auszahlt, weil die Löhne und Gehälter einen historischen Tiefststand erreicht haben, darüber schweigt man sich aus.

Warum gibt es immer mehr Bettler?

Weil sich Betteln wieder auszahlt.

Mit ehrlicher Arbeit verdient man einfach nicht genug.

Es gibt wahrlich genug Böses auf dieser Welt, und es ist verdammt sexy.

Aber ist es „der“ Böse oder ist es „das“ Böse?

Wir wollen weitere Beispiele betrachten, um auf diese Antwort eine Frage zu finden.[…]

 

Meint

Euer Christoph

 


Vom Bösen – erstes Kapitel

April 2, 2017

Habe jetzt das erste Kapitel des achten „kleinen religiösen Büchleins“ fertig.

[…]Ist alles relativ?

Wir haben es uns gemütlich gemacht in unserem Zeitalter der Abgeklärtheit.

In einem Zeitalter, in dem es keine Maßstäbe gibt, an die wir uns halten können oder müssen,

keine Grenzen, die man uns setzt,

keine Werte, die man in die andere Waagschale legen könnte und

keine Autorität.

Und habe ich mit meinen „kleinen religiösen Büchlein“ über die Wahrheit und von der Erkenntnis nicht auch einen Teil dazu beigetragen, dass wir das gesamte Universum relativieren?

„Es gibt viele Modelle der Wirklichkeit“ haben wir gelesen, und tatsächlich scheint kein Mensch in der Lage zu sein, ein tatsächliches Urteil zu fällen über Wahrheit und Lüge,

über Gott und Teufel,

über Kalt und Heiss und schließlich

über Gut und Böse.

Auch dieses Büchlein heisst „vom Bösen“, was wieder eine gewisse Ambivalenz in sich birgt, weil nicht klar ist, ob ich über „den Bösen“ schreiben werde oder über „das Böse“.

Beginnen wir mit den letzten Worten des siebenten Büchleins „vom Geliebtwerden“. Dort schreibe ich einige Zeilen darüber, dass Gott uns liebt, und dass Gott von uns geliebt werden möchte.

[…]Wer könnte solch eine Liebe zurückweisen?

Fragt sich

Euer Christoph[…]

ende ich, und das ist auch schon der Kern des Bösen:

Gottes Liebe zurückweisen.

Liebe ist nichts für Weicheier.

Liebe fordert alles.

Liebe betrifft den ganzen Menschen mit all seinen Schwächen und Fehlern, aber auch all seinen Stärken.

Klar, dass man da zurückschreckt und instinktiv in eine Abwehrhaltung geht.

Und so, wie es viele Gründe für die Liebe gibt, so gibt es auch viele Gründe, die dagegen sprechen:

  • Naaa, bitte neeed. Gerade jetzt wär’s so schön aufm Sofa mit dem Bier in der Hand
  • Muss des wirklich sein?
  • Könn‘ ma das ned auf Morgen verschieben?
  • Des bringt ma meine ganzen Pläne durcheinander

Nun gut, der Kern des Bösen ist die Lieblosigkeit, aber ist es jetzt „der Böse“ oder ist es „das Böse“, der/das uns das Leben schwer macht?

Wir wollen in diesem Büchlein versuchen, uns diesem Thema über verschiedene Beispiele zu nähern.[…]

Meint

Euer Christoph


Vom Bösen

März 20, 2017

Jetzt sind die ersten Inspirationen eingetrudelt, mit denen ich mein achtes „Kleines religiöses Büchlein“ dann schreiben könnte.

Möchte das mal kurz zusammenfassen, damit es nicht verloren geht.

1) Einleitung
Ich möchte offenlassen, ob ich über „das Böse“ schreibe oder über „den Bösen“, denn ich möchte darauf hinweisen, dass das letzten Endes eine Frage der Modellbildung ist.
Aber welches Modell kommt näher an die Wirklichkeit?
Das wollen wir anhand von Beispielen untersuchen, sodass sich jeder ein eigenes Bild machen kann.

2)Die Dinge und Wir
Wenn uns die Dinge kontrollieren, anstatt dass wir die Dinge kontrollieren. Wenn wir gefesselt sind. Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.

3)Die anderen Menschen und wir
Wenn uns andere Menschen kontrollieren wollen. Wenn wir uns von anderen Menschen kontrollieren lassen. Wenn wir andere Menschen kontrollieren wollen. Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.

4)Unvollständige Wahrheit
Wenn da etwas ist, das wir nicht wahrhaben wollen. Wenn wir Konstrukte etablieren, um der Wahrheit nicht in die Augen sehen zu müssen. Wenn wir in einer Lebenslüge leben.
Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.

5) Verbogene Wahrheit
Wenn wir falsche Modelle der Wirklichkeit/Wahrheit haben, dann ist das ein Ausdruck des Bösen.
Gibt es auch „falsche“ Religionen, oder sind alle Religionen „gleich gut“?

Meint
Euer Christoph


Habe jetzt begonnen, …

März 19, 2017

… auf der Drehbuchseite und auf der Hibernation Page des SrrTrains v0.01 Projektes ein wenig Ordnung zu machen.

Aber eigentlich möchte ich ja mit meinem achten religiösen Büchlein beginnen (siehe Kleine religiöse Büchlein), das „Vom Bösen“ heissen wird.

Dabei möchte ich offen lassen, ob es „der“ Böse ist, den ich meine, oder „das“ Böse.

In dieser Spannung möchte ich versuchen, meine Sicht der Dinge klar zu machen.

Aber ich warte noch auf Inspiration………..

Na ja, so ist das halt, erst mal Ordnung machen, ist auch gut.

Meint
Euer Christoph