Vom Bösen – erstes Kapitel

April 2, 2017

Habe jetzt das erste Kapitel des achten „kleinen religiösen Büchleins“ fertig.

[…]Ist alles relativ?

Wir haben es uns gemütlich gemacht in unserem Zeitalter der Abgeklärtheit.

In einem Zeitalter, in dem es keine Maßstäbe gibt, an die wir uns halten können oder müssen,

keine Grenzen, die man uns setzt,

keine Werte, die man in die andere Waagschale legen könnte und

keine Autorität.

Und habe ich mit meinen „kleinen religiösen Büchlein“ über die Wahrheit und von der Erkenntnis nicht auch einen Teil dazu beigetragen, dass wir das gesamte Universum relativieren?

„Es gibt viele Modelle der Wirklichkeit“ haben wir gelesen, und tatsächlich scheint kein Mensch in der Lage zu sein, ein tatsächliches Urteil zu fällen über Wahrheit und Lüge,

über Gott und Teufel,

über Kalt und Heiss und schließlich

über Gut und Böse.

Auch dieses Büchlein heisst „vom Bösen“, was wieder eine gewisse Ambivalenz in sich birgt, weil nicht klar ist, ob ich über „den Bösen“ schreiben werde oder über „das Böse“.

Beginnen wir mit den letzten Worten des siebenten Büchleins „vom Geliebtwerden“. Dort schreibe ich einige Zeilen darüber, dass Gott uns liebt, und dass Gott von uns geliebt werden möchte.

[…]Wer könnte solch eine Liebe zurückweisen?

Fragt sich

Euer Christoph[…]

ende ich, und das ist auch schon der Kern des Bösen:

Gottes Liebe zurückweisen.

Liebe ist nichts für Weicheier.

Liebe fordert alles.

Liebe betrifft den ganzen Menschen mit all seinen Schwächen und Fehlern, aber auch all seinen Stärken.

Klar, dass man da zurückschreckt und instinktiv in eine Abwehrhaltung geht.

Und so, wie es viele Gründe für die Liebe gibt, so gibt es auch viele Gründe, die dagegen sprechen:

  • Naaa, bitte neeed. Gerade jetzt wär’s so schön aufm Sofa mit dem Bier in der Hand
  • Muss des wirklich sein?
  • Könn‘ ma das ned auf Morgen verschieben?
  • Des bringt ma meine ganzen Pläne durcheinander

Nun gut, der Kern des Bösen ist die Lieblosigkeit, aber ist es jetzt „der Böse“ oder ist es „das Böse“, der/das uns das Leben schwer macht?

Wir wollen in diesem Büchlein versuchen, uns diesem Thema über verschiedene Beispiele zu nähern.[…]

Meint

Euer Christoph


Vom Bösen

März 20, 2017

Jetzt sind die ersten Inspirationen eingetrudelt, mit denen ich mein achtes „Kleines religiöses Büchlein“ dann schreiben könnte.

Möchte das mal kurz zusammenfassen, damit es nicht verloren geht.

1) Einleitung
Ich möchte offenlassen, ob ich über „das Böse“ schreibe oder über „den Bösen“, denn ich möchte darauf hinweisen, dass das letzten Endes eine Frage der Modellbildung ist.
Aber welches Modell kommt näher an die Wirklichkeit?
Das wollen wir anhand von Beispielen untersuchen, sodass sich jeder ein eigenes Bild machen kann.

2)Die Dinge und Wir
Wenn uns die Dinge kontrollieren, anstatt dass wir die Dinge kontrollieren. Wenn wir gefesselt sind. Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.

3)Die anderen Menschen und wir
Wenn uns andere Menschen kontrollieren wollen. Wenn wir uns von anderen Menschen kontrollieren lassen. Wenn wir andere Menschen kontrollieren wollen. Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.

4)Unvollständige Wahrheit
Wenn da etwas ist, das wir nicht wahrhaben wollen. Wenn wir Konstrukte etablieren, um der Wahrheit nicht in die Augen sehen zu müssen. Wenn wir in einer Lebenslüge leben.
Dann ist das ein Ausdruck des Bösen.

5) Verbogene Wahrheit
Wenn wir falsche Modelle der Wirklichkeit/Wahrheit haben, dann ist das ein Ausdruck des Bösen.
Gibt es auch „falsche“ Religionen, oder sind alle Religionen „gleich gut“?

Meint
Euer Christoph


Metaphernwelten

März 13, 2017

Wie Ihr wisst, war ich in meiner Zifferngeschichte und in meinem Werk „Das dritte Kind“ auf der Suche nach Metaphern, um über Dinge zu schreiben, über die man eigentlich nicht schreiben sollte.

Auf der Meta Ebene habe ich jetzt ein wenig Ordnung gemacht um die doch sehr konfusen Paper auf der Drehbuchseite dann demnächst durch ein besseres Papier zu ersetzen.

Mit diesem kleinen Paper möchte ich meinen Lesern folgende Gedankengänge näherbringen.

  1. die Architektur einer SMS (Simple Multiuser Scene / Simple Multiuser Session)
  2. diverse Analogien, um diese Architektur in Metaphern und Allegorien verstecken zu können
  3. ist Religion nicht nur eine Ansammlung von Metaphern, die es uns ermöglicht über Dinge zu reden, über die man sonst nicht reden könnte?
  4. Sind Metaphern nicht ohnehin notwendig, damit man über das Leben reden kann, ohne daran zu verzweifeln?
  5. Wenn wir unsere Phantasie nicht hätten, dann könnten wir gleich einpacken

Und hier das Paper: Meta Gedanken zum dritten Kind

Meint
Euer Christoph


Spielst Du eine Rolle?

Januar 15, 2017

Menschen, denen von Kindheit an eingebläut worden ist, dass sie keine Rolle spielen, sind oft auf der Suche nach einer Rolle, die sie spielen können.

Auf der Suche nach Vorbildern.

Mir ging’s da nicht anders, und auch heute, mit 47 Jahren bin ich immer noch hie und da in der Versuchung, mich zu fragen:

(religiöse Vorbilder)
Was würde der Hl. Christophorus tun?
Was würde Maria tun?
Was würde Jesus tun?
……

(sonstige Vorbilder) – ein bisschen mit einem zwinkernden Auge 😉
Was würde R2-D2 tun?
Was würde Walter aus dem dritten Kind tun?
Was würde Conrad Peter aus dem dritten Kind tun?
Was würde Otto aus dem dritten Kind tun?

Na ja, ich hab‘ mir meine Vorbilder jetzt teilweise schon selber geschrieben als allegorische Figuren, auch nicht schlecht.

Aber jetzt im Ernst.

Man kann solche Vorbilder schon als „virtuelle Berater“ nehmen, aber letzten Endes ist es ein neues Leben, das man lebt, also muss man schon seine eigenen Entscheidungen treffen.

Meint
Euer Christoph


Die erste virtuelle Welt

Januar 13, 2017

Jeder von uns lebt in einer virtuellen Welt.

Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich mir im Mutterleib bereits Vorstellungen über „Das da draußen“ gemacht habe.

Oder wie ich mich gefühlt habe.

Habe ich bereits unterschieden zwischen „mir“ und „dem anderen“?

Wahrscheinlich hat mich aber bereits das eine óder das andere überrascht.

Wenn mich meine Mutter – oder mein Vater – durch den Bauch hindurch gestreichelt – massiert – hat, dann werde ich wohl gelächelt haben.

Wenn meine Eltern gestritten haben, dann habe ich mich wohl auch gefürchtet.

Und dann – der Aufbruch.

Eine Hebamme hat mir erzählt: das Kind entscheidet, wann es die Geburt einleitet.

Wenn das so ist, dann ist das großartig.

Ich wurde nicht in diese Welt hineingetreten und -gestossen.

Nein, da war eine Vorstellung von einem besseren Platz, der auf mich wartet – meine virtuelle Realität – meine Hoffnung von der Realität – meine Neugier.

Wo Rauch ist, dort ist auch Feuer. Der Rauch war meine Vorstellung von einer besseren Welt.

Und ich bin aufgebrochen, diese bessere Welt kennen zu lernen.

In der Schule lernen wir viel über die Welt und das Leben. Und dieses Wissen sollte uns neugierig machen, die Welt dann wirklich zu entdecken.

Schlechter Lehrer, der seinem Schüler „alles beibringen“ möchte.

Guter Lehrer, der seinen Schüler neugierig macht.

Meint
Euer Christoph


Ich glaub‘, ich werd‘ jetzt ein Buch schreiben……

November 20, 2016

Titel: „Neutralität – das Wesen konfliktscheuer Arschlöcher“ oder „Warum wir alle uns ängstlich verteidigende Aggressoren sind“.


Über die Realität

November 9, 2016

Nachdem wir hier ein wenig über den Begriff der Realität diskutiert hatten, nämlich

,

habe ich jetzt nocheinmal das Wichtigste in einem „Kleinen Religiösen Büchlein“ zusammengefasst, nämlich:

H I E R : https://letztersein.com/wp-content/uploads/2014/03/ueberdierealitaet_0-1.pdf

A L L E „kleinen religiösen Büchlein“ findet man H I E R : Kleine religiöse Büchlein

Meint
Euer Christoph


Ja ja, die Phantasie

November 4, 2016

Wir haben auf den letzten beiden Blogs ein wenig über den Realitätsbegriff diskutiert.

Ich möchte einen Punkt nochmal hervorkramen, den @KNI angesprochen hat.

Man solle nicht denken, der Mensch könne den Dingen „eine Seele einhauchen“ bzw. man solle nicht den „Dingen eine Würde zusprechen, die sie nicht haben“.

Weiters sehe ich in seiner Abhandlung über die Wahrheit nur drei Aspekte

2.3. Als Hauptaspekte diesbezüglich nenne ich 1.: Dinge und Geschehnisse 2.: Mathematische und philosophische Aussagen und 3.: die Sphäre des Geistigen (siehe 2.6.1.-2.6.3.).

Mit (1) „Dinge und Geschehnisse“ meint er offensichtlich die Objekte der Physik, also alles, das sich durch Raum, Zeit, Materie und Energie erklären lässt.

Mit (2) „Mathematische und Philosophische Aussagen“ meint er wohl alle formalen Systeme von Aussagen, die in sich konsistent sind, also Produkte des ordnenden menschlichen Geistes.

Mit (3) „Die Sphäre des Geistigen“, die er mehr oder weniger mit Kontemplation gleichsetzt

Den Aspekt der Kunstwerke, Musik, Malerei, bildenden Künste und Computerkünste hat er ausgelassen, wahrscheinlich intuitiv, denn dieser Bereich zeigt doch, dass der Mensch kreativ einiges „auf dem Kasten hat“.

Da ist eine Kraft, vor der man sich fürchten kann.

Ein anarchisches Element, das den Herrschern „ein Dorn im Auge ist“.

Eine Inspiraton, die im Zweifelsfalle „an der Kirche vorbei“ wirken kann.

Etwas, das man nicht unter Kontrolle hat.

Ein weibliches Element.

Meint
Euer Christoph


Anything is real. There’s nothing that does not exist.

Oktober 30, 2016

Let’s try a few definitions…………

Reality, Virtual Reality, Real Reality

There is only one reality, but every person carries an own model of the reality in his mind.
This model helps the person to foresee the future development of reality and it helps the person to influence reality according to his will.

Virtual reality is a part of the reality that is implemented by means of technology and that helps one or more persons (see user) to inhabit a virtual scene that needs not be directly related to the reality.

Strictly spoken, an ancient form of virtual reality is already to sit around the camp fire telling stories. Also books and movies form kinds of virtual reality.

Usually we use the narrow term virtual reality, if some minimum technological requirements are fulfilled, e.g. the usage of stereoscopic computer graphics.

We use the term real reality to denote all parts of the reality that are not part of the virtual reality in question, but that are of relevance for the virtual reality.

Anything else is just reality.

User

A user is a person who uses a personal scene instance (see below) to inhabit a Simple Multiuser Scene (see below) in the course of a multiuser session (see below).

Personal Scene Instance (PSI)

A personal scene instance is the collection of all technological facilities that are needed so that one user can inhabit a Simple Multiuser Scene.

One important facility of the PSI can be a Web3D browser that interprets a concrete scene graph.

The user interface of the PSI can be used via the senses and skills (SaSk) of the user.

Simple Multiuser Scene (SMS)

A Simple Multiuser Scene is a collection of facilities that are accessible via the 3D Web and that can be instantiated within PSIs to provide virtual senses and skills (vSaSk) to users.

Such facilities include, e.g. (see below for detailed definitions):

  • Avatars to be able to represent virtual identies
  • Models to be able to render the renderable objects of the scene
  • Modules to be able to render the surroundings of the scene
  • Geographic infrastructure to be able to render the surroundings of the scene

Multiuser Session

A multiuser session is an instantiation of an SMS for a concrete set of users.

Those users will be able to inhabit the virtual scene together.

Technically spoken, a multiuser session is a collection of one or more PSIs and of one optional SCSI (see below), all of which are synchronized to each other.

Server/Controller Scene Instance (SCSI)

The Server/Controller Scene Instance connects the multiuser session to the real reality in order to synchronize real life facilities (see below) with virtual life facilities (see below).

This enables the mixed reality mode to be used as operational mode (see below).

Virtual Life Facility (VLF)

Virtual life facilities are used to provide virtual senses and skills to a user. In mixed reality mode VLFs may be synchronized to real life facilities (see below).

A VLF is an instantiation of a facility of the SMS.

Examples of VLFs are:

  • Virtual life avatars (or simply avatars) to represent virtual identities to one user
  • Models to render the renderable objects of the scene to one user
  • Modules to render the surroundings of the scene to one user
  • Geographic infrastructure to render the surroundings of the scene to one user

Real Life Facility (RLF)

Real life facilities are parts of the real reality.

We distinguish following kinds of RLFs: real life avatars (see below), real life objects (see below) and collateral entities (see below).

Operational Modes (OM)

A multiuser session can operate in one of following modes:

  • Single user mode – only one PSI exists, SCSI does not exist
  • Multi user mode – more than one PSI exist, SCSI does not exist
  • Mixed reality mode – at least one PSI exists, SCSI exists

Model, Real Life Object (RLO)

A model is an object within an SMS that can be rendered.
In other words, it is an object to the virtual senses and skills of the user, when he inhabits the SMS through the PSI.

In mixed reality mode, a model may represent a real life object (RLO).

An RLO is always represented by a model, otherwise it would be a collateral entity.

Avatar, Virtual Life Avatar (VLA), Real Life Avatar (RLA)

An avatar is an object that represents a virtual identity (see below). A virtual life avatar is a model that represents a virtual identity and a real life avatar is an RLO that represents a virtual identity.

Collateral Entity (CE)

A collateral entity is an RLF that is not an RLO. I.e. it is a real life facility that is somehow relevant for the multiuser session, but it is not modelled in the SMS.

Module, Universal Positioning System (UPS)

According to the MMF paradigm, an SMS consists of one or more modules that build the surroundings of the scene, whereas each renderable object (each model) is assigned to one of the modules.

A module spans a local (pseudo-) euclidean spacetime, which is used to position the models.

In mixed reality mode, we will often use WGS84 coordinates as global coordinates, which can be used to position the modules.

Hence a local coordinate system in real reality can be defined relative to GPS coordinates.

Now the SMUOS framework aims to be a framework for the 21st century and hence a GPS will not be enough. We will need something that includes the universe into its concepts, not only the globe.

UPS the right wording for such idea.

And it need to be hierarchical, according to the eMMF paradigm. One level of modules being the top level (within a scene) containing top level models. Each top level model may contain second level modules containing second level models and so on.

Clear, there is nothing like a „top“ level in universe (in UPS), Hence the top level must be identified by gravitational field instead of velocity and position. This is ffs.

Geographic Infrastructure, Tiles

The relations among modules, geographic infrastructure and tiles are ffs.

Identity, Virtual Identity, Real Identity

Need not be defined. If we need to explain this, then we do really have a problem.

Synchronization

SrrTrains uses the Network Sensor / Event Stream Sensor for synchronization of scene instances.

The objects that are used within PSIs and within the SCSI to synchronize the multiuser session, are called MIDAS Objects (Multiuser Interactivity Driven Animation and Simulation Objects).

The SCSI can be seen as relay between MIDAS Objects and the Internet of Things (IoT), where we define POIs (see below) as the peers of the SCSI, when it relays the IoT into the multiuser session.

Point of Interaction, Point of Interest (POI)

A POI is a unit that can be addressed within the IoT.

A Point of Interest delivers a stream of events to the multiuser session. This stream describes (a part of) the state of one or more RLOs.

A Point of Interaction accepts a stream of events from the multiuser session. This stream influences (a part of) the state of one or more RLOs.

A Point of Interaction may deliver a stream of events to the multiuser session. This stream describes (a part of) the state of one or more RLOs.

Connectivity Platform (CP)

X3D scenes communicate with Collaboration Servers (CS) through Network Sensors / Event Stream Sensors. CP is a conceptual name for an evolved CS.


Der Fehler, der tiefer sitzt……

August 27, 2016

Habe soeben daran gedacht, dass ich ja eigentlich über die Fehlersuche schreiben wollte, die jedem Programmierer jeden Tag begegnet.

Und da ist mir wieder meine alte Zifferngeschichte (https://erstersein.files.wordpress.com/2007/02/zifferngeschichte2.pdf) über den Weg gelaufen, wo in etwa folgendes steht:

[…] Ein Computer tut alles, was der Programmierer will – nein – er tut alles, was der Programmierer ihm aufgetragen hat – ausgenommen, es liegt ein Fehler vor, der tiefer sitzt […]

Klar, wenn ich dem Computer „falsche“ Anweisungen gebe, dann wird er ein „falsches“ Stimulus/Respons – Schema aufweisen.

Aber was zum Kuckuck ist „falsch“?

Der Computer führt ja „brav“ seine Befehle aus. Was kann daran „falsch“ sein?

Einfache Antwort: Befehle sind dann falsch, wenn das S/R-Schema vom spezifizierten S/R-Schema abweicht und wenn kein tieferliegender Fehler vorliegt.

Ist es „falsch“, wenn Open Office plötzlich alle Vernunft über Bord wirft und denselben Käse nachmacht, den Microsoft Office vorgebetet hat?

Na ja, ich als User habe es vielleicht anders erwartet, bzw. habe ich es anders erhofft, aber eigentlich tut das Programm nur das, was die zahlenden Stakeholder sich wünschen. Ich als nicht-zahlender Stakeholder muss mich mit der Software zufrieden geben, so wie sie ist (as is).

Das ist zwar ärgerlich und manche empfinden es sogar als „böse“, aber „falsch“ ist es eigentlich nicht. Es ist nur eine Frage, wer sich bei der Spezifikation des S/R-Schemas durchgesetzt hat.

Also ist die Spezifikation des S/R-Schemas sozusagen die „Moral eines Computerprogramms“, an die sich der Programmierer zu halten hat.

Aber was ist, wenn sich der Programmierer an das spezifizierte S/R-Schema gehalten hat UND dieses trotzdem verletzt wird.

Das kann nur heissen, dass irgend ein tiefer liegender Fehler den Computer verwirrt, sodass er den an sich richtigen Befehlen nicht mehr richtig gehorchen KANN.

Da muss dann der Servicetechniker her, den tieferliegenden Fehler finden und – z.B. durch einen Hardwaretausch – beseitigen.

Metaphorik:

Wer ist der Programmierer? Wer ist der Fehler, der „tiefer sitzt“?

Programmieren wir nicht auch andauernd unsere Kinder und uns selber gegenseitig?

Wer spezifiziert das S/R-Schema? Die „Gesellschaft“?

Meint
Euer Christoph