Kennst Du dieses Gefühl, wenn Du aus Deinen Träumen aufwachst und merkst Du bist im falschen Film?
Wenn Dir Dein gesamtes Leben vorkommt, wie ein Korsett, das Dir jemand gegen Deinen eigenen Willen übergestülpt hat?
Ich denke, jeder Mensch kann sehr viel ertragen und sehr viel an Leidensarbeit leisten, solange er es freiwillig tut.
Mehr oder weniger steckt ja jeder in einem Hamsterrad, aus dem er nicht herauskommt.
Und je mehr man sich anstrengt, desto schneller läuft das Rad, aber man kommt trotzdem nicht vom Fleck.
Und hier ist der Unterschied.
Kann man sein Leid annehmen, als ein Schicksal, das letzten Endes aus der guten Vaterhand Gottes kommt, das vielleicht sogar zur eigenen Läuterung beiträgt?
Oder macht man bis ans Lebensende jemand anderen verantwortlich für das eigene Leiden?
Gibt es immer jemanden, der „schuld“ ist?
Dem gegenüber Du Rachegefühle schürst?
Der Unterschied liegt, wie so oft, innen, nicht aussen.
Meint
Euer Christoph
Veröffentlicht von Yeti