Vom Hamsterrad und vom freien Willen II

Im Artikel https://letztersein.wordpress.com/2015/06/04/vom-hamsterrad-und-vom-freien-willen/ hatte ich mir Gedanken unter anderem darüber gemacht, dass ein Mensch sehr viel ertragen kann, solange er es freiwillig tut.

Wenn ein Mensch sein Leiden als etwas von Gott Geschenktes akzeptiert, dann bekommt es eine andere, bessere, Dimension, als nur das bloße Vor-sich-hin-Dümpern.

Es wird auch in der Bibel berichtet, dass Jesus im Garten Gethsemani lange Zeit im Gebet verharrte, dass er sogar Blut schwitzte, und da ging es meiner Meinung auch sehr darum, dass er mit sich gerungen hat, um das Leiden als etwas Freiwilliges auf sich zu nehmen und zu akzeptieren.

Meint
Euer Christoph

5 Responses to Vom Hamsterrad und vom freien Willen II

  1. Kardinal Novize Igor sagt:

    Du dringst in die Mysterien des Glaubens ein….

    ….freilich soll man sich nicht mit „Ehrgeiz“ in das Leiden stürzen, denn „führe mich nicht in Versuchung“ heisst auch: Lass uns nicht über unsere Grenzen hinaus, wo wir dem Bösen hilflos ausgeliefert sind!

    …das Maß ist wohl das entscheidende

    LG KNI

    • rotegraefin sagt:

      Es gibt maßloses Leiden und wer darunter leidet braucht nur die Aussage, dass er mit Christus selber am Kreuz hängt und ich oft nur hilflos daneben stehen kann und überhaupt nicht helfen kann.

  2. rotegraefin sagt:

    Deswegen heißt es ja auch in der Messe oft: „An dem Abend als er sich freiwillig dem Leiden unterwarf….“
    Es müssen nur die Apostel geweckt werden, die unfähig sind mit ihm zu wachen und zu beten.

    • Yeti sagt:

      Ja, aber auch das ist Gottes Werk. In der Bibel wird geschildert, wie Jesus selbst die Apostel aufweckt, die nach dem letzten Abendmahl eingeschlafen sind.

      Aber ich gebe Dir recht, wir Christen schlummern zur Zeit sehr tief, wir lassen alles um uns herum geschehen wie auch immer und wir „lassen den Herrgott einen guten Mann sein“, anstatt ihm bei der Erlösung der Welt zu helfen, was eigentlich unser Auftrag wäre.

  3. rotegraefin sagt:

    Es kommt alles darauf an, wo Du Gott ansiedelst.
    Ich sage zu jedem Atheisten und zu den meisten Katholiken: „Sie brauchen nicht an Gott zu glauben. Ich tue es für Sie mit. Sie können nur keinen einzigen Atemzug tun ohne ihn.“

    Die Seele wo Gott wohnt verzieht sich nur meist zu einem Jammerlappen,wenn die Intelligenz sie beherrschen will, anstatt ihr zu dienen.

    Wenn alle in dem Bewusstsein leben, dass sie genug haben zum Leben, dann können sie auch ihr Leben in die eigene Hand nehmen und so leben, dass jeder gedachte Mangel beendet wird.

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