Die Welt ist nicht genug

Juli 26, 2014

Wenn man bedenkt, dass unsere Positionierungssysteme – GPS, GLONASS, GALILEO und wie sie alle heissen – immer noch die Koordinaten relativ zur guten alten Mutter Erde messen, dann muss man eigentlich statuieren: das geozentrische Zeitalter ist noch nicht überwunden.

Vielleicht wird jetzt die Bewegung „Get your ass to the Mars“ etwas an diesem Grundproblem ändern, aber ich möchte heute eigentlich über ein anderes Thema reden.

Denn mir ist es ein Anliegen, immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Darstellung von Positionen und Geschwindigkeiten in GPS, GLONASS, GALILEO u. dgl. eng verwandt ist mit der Darstellung von Positionen und Geschwindigkeiten in virtuellen Welten.

Da kommen dann gleich wieder die alten Assoziationen mit gewissen Flugzeugen, Drohnen, Distributed Interactive Simulation und Network Sensor, die Ihr von mir ja zur genüge kennt.

Ich will Euch auch gar nicht mit Details quälen, ich will nur einen Aspekt anreissen. In meinem Hobby-Projekt SrrTrains/SMUOS hatte ich mich auch mit dem Begriff der „Moving Modules“ beschäftigt.

Was wäre jetzt, wenn man die Position eines Roboters, der in einem Eisenbahnwaggon sitzt, nicht relativ zur Erde angibt, sondern relativ zum Eisenbahnwaggon?

Das würde doch manches vereinfachen.

Letzten Endes würde es dazu führen, dass man von GPS („globales“ Positionierungssystem) zu einem UPS („universales“ Positionierungssystem) kommt, das wäre „irgendetwas“ hierarchisches, wo sich zum Beispiel ein Eisenbahnwaggon als Teil einer Eisenbahnlinie als Teil eines Landes als Teil eines Kontinents als Teil der Erde als Teil des Sonnensystems als Teil der Milchstrasse als Teil des Universums herausstellen würde, eben UPS.

Meint
Euer Christoph


Berechenbare Menschheit……

April 11, 2014

Ich hab’s jetzt ja schon angekündigt.

Obwohl ich nicht gerade der große Experte auf diesem Gebiet bin, möchte ich mir Gedanken über die Quantentheorie machen.

Zuallererst: ich habe da einen guten Blog gefunden, wo eigentlich eh schon alles erklärt ist: http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2010/10/21/die-schrodingergleichung-teil-i-die-gleichung/.

Meine Herangehensweise kommt eher aus der Beschäftigung mit der Relativitätstheorie, wie ich hier erklärt habe: https://letztersein.wordpress.com/2014/04/06/raum-und-zeit-und-materie/.

Was ist es eigentlich, was wir in der Schule als Allererstes über die Quantentheorie lernen? Genau: Materie kann sich verhalten, als wären es Teilchen, sie kann sich aber auch verhalten, als wären es Wellen. Ein schönes Beispiel ist „die Welle“ im Stadion, die auch aus einzelnen Individuen (Menschen) besteht.

Unser Physiklehrer hat das so gesagt: Meine Damen und Herren, sie sitzen hier im Hörsaal als „Ensemble“ von Menschen. Dass dieses „Ensemble“ in fünf Minuten den Hörsaal verlassen hat, kann ich mit Sicherheit vorhersagen, ob aber nicht der eine oder andere sitzenbleibt und noch im Skriptum schmökert, das entzieht sich meiner Vorhersage.

So ist es auch mit der Weltpolitik. Man kann aufgrund der derzeitigen Lage (soziale Probleme, die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer, Machthaber brauchen „äußere Feinde“ und „Eroberungsfeldzüge“, um dem Volk „Erfolge“ präsentieren zu können, Stealth-Technologie ist entschärft, was die konventionellen Waffen wieder wichtiger macht, unbemannter Nachfolger der B-2 ist noch in weiter Ferne, …….) messerscharf schließen, dass ein Krieg ins Haus steht, aber ob ich oder Du bei diesem Krieg sterben werde/wirst, lässt sich nicht hundertprozentig voraussagen.

So ist es auch mit der Quantentheorie.

Meint
Euer Christoph


Lernen Sie Geschichte, Herr Reporter…

Oktober 2, 2012

…war eines jener vielen Zitate, mit denen Bruno Kreisky in die Geschichte eingegangen ist.

Aber was ist denn jetzt die Basis der Zifferngeschichte? http://erstersein.wordpress.com/about

Zur Geschichte der Ideen (also von DIGITS, SMUOS, MRGC usw.) muss man anmerken, dass ein wesentlicher Ausgangspunkt darin bestanden hat, die Bezeichnung F-117A zu meditieren.

Warum heisst ein Bomber „F“ und nicht „B“? War geplant, dass er fuer die B-2 „Geleitschutz“ fliegt, um sie vor „boesen“ elektromagnetischen Wellen zu schuetzen?

Warum „A“? Wenn es eine „A“-Version gibt, dann gibt es auch eine „B“-Version (bzw. eine endgueltige Version ohne „A“).

Kann eine F-117A im Rueckenflug fliegen?

117 kann aus der Sicht des Programmierers auch bedeuten (1)-(1)-(7) gleich (1)-(1)-(-1). Was waren das fuer drei „Dinge“, die in den 80er Jahren entstanden sind, wobei aber das dritte „nicht wirklich“ existiert, oder „nicht notwendig“ ist, oder eben ein „Gegenlaeufer“ ist?

Fragen ueber Fragen.

Meint
Euer Christoph


Zeit spielt keine Rolle

Mai 10, 2012

Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige, der über folgende Tatsache „gestolpert“ ist:

Wenn man einen GPS Receiver kauft, dann gibt dieser die Zeit in einer Genauigkeit von Sekunden aus, und nicht in einer Genauigkeit von Mikrosekunden, wie man vermuten möchte.

Na gut, ich habe mir eine Art von Verschwörungstheorie zurechtgelegt, die mir erklärte, woran das liegen könnte.

Aber die eigentliche Erklärung ist wahrscheinlich die, die mir schon ein netter Mensch im Jahre 2000 mitgeteilt hatte, die ich aber bis jetzt ignoriert habe:

Zeit spielt keine Rolle

Möchte mich hiermit entschuldigen für die irregeleiteten Verschwörungstheorien, die ich in der Zifferngeschichte von mir gegeben habe.

Übrigens hat mich der Fledermausmann mit seiner Aussage „We are asking WHERE are you and we are asking WHAT are you“ dazu überzeugt, diesen Aussagen aus dem Jahre 2000 nun endlich Glauben zu schenken 🙂 .

Lg
Christoph


Das dritte Kind – Leseprobe

April 27, 2012

Liebe Leute

Diesmal möchte ich einen Ausschnitt aus einer Erzählung bringen, an der ich gerade arbeite. Ich bin als Schriftsteller noch sehr unerfahren, vor allem fehlt mir natürlich die Technik, weswegen ich um Nachsicht bitte.

Die Erzählung heißt „Das dritte Kind“, und wird wahrscheinlich aus fünf Teilen bestehen.

I – Prolog
II – Freundschaft
IIIa – Der wahre Gegner
IIIb – Läuterung
IIIc – Staffellauf

Vor allem beim zweiten und dritten Teil (3a, 3b und 3c) gibt es noch viele Unklarheiten, aber ich wünsche mal viel Spaß mit folgendem Ausschnitt aus dem zweiten Teil. Im zweiten Teil geht es um Conrad Peter, einen 13 Jahre alten Jungen, der ein technisches Genie aber leider auch in einer militaristischen Umgebung aufgewachsen ist.

Lg
Christoph

Das Attentat

Jawohl, Conrad Peter war ein technisches Genie, und er dachte darüber nach, Priester zu werden, aber zuallererst war er ein Bursche, der schon damit angeben wollte, daß er eine Freundin hatte.

Deshalb hatte er das Mädchen, obwohl sie ein wenig dümmlich wirkte, eingeladen, um ihr einmal sein „Reich“ zu zeigen.

Und man konnte wirklich sagen, daß es ihm sein Vater ermöglichte, ein eigenes „Reich“ zu haben. In seinem Zimmer gab es zwei große Arbeitstische, einer war voll mit Elektro- und Elektronikbasteleien, auf dem anderen lagen Schulbücher.

Im Eck des Zimmers stand eine lebensgroße Figur eines Roboters, und zwar war das C-3PO aus dem Film „Krieg der Sterne“. Es war dies ein menschenähnlicher Protokoll-Droide, dessen vornehmlicher Zweck es war, den Kontakt zwischen Menschen und Maschinen herzustellen.

Wir werden noch sehen, wie sehr er diesem Zweck auch tatsächlich entsprach.

Conrad Peter sagte zu dem Mädchen: „Paß‘ auf, jetzt wird’s lustig. Ich schicke meinen Hund auf eine Reise!“

Er nahm eine Fernsteuerung, die aussah wie ein Smartphone, und berührte einige Knöpfe. Der Hund hob den Kopf, setzte sich in Bewegung und marschierte zur Katzenklappe in der Tür. Nach wenigen Augenblicken war er im Freien verschwunden.

Das Mädchen interessierte sich nicht so sehr für diese Vorführung, sondern mehr für Conrad Peter und fragte: „Bist du ein Einzelkind?“

Conrad Peter antwortete: „Ich habe mehrere Geschwister, aber die können mir alle nicht das Wasser reichen. Ich habe schon mit 8 Jahren die kompliziertesten Star Wars Raumschiffe zusammengebaut, die Steuerung meiner elektrischen Eisenbahn war legendär und bei 3D Games bin ich immer noch unschlagbar“.

Sie bohrte weiter: „Was ist dein Lieblingsgetränk?“.

Er war ein wenig verwirrt, da sie sich durch seine Großmäuligkeit nicht beeindrucken ließ: „Na, das hängt ganz von der Situation ab. Wenn ich großen Durst habe, ist pures, klares Wasser am besten, aber wenn’s sein muß, trinke ich auch eine Cola.“

Er wollte auf sein Lieblingsthema einschwenken und machte noch einen Vorstoß: „Hast du gewusst, dass der junge Anakin Skywalker C-3PO gebaut hat? Wenn ich einmal erwachsen bin, möchte ich auch einen Roboter-Mensch-Kontakter bauen. Das heißt, wenn die Roboter einmal so weit sind, daß sie überhaupt was Sinnvolles zu sagen haben“.

Und dann setzte er noch eins drauf: „Roboter sind überhaupt das nächste Thema, wenn wir die 3D-Graphik erst einmal im Griff haben“.

Im Zimmer lief ein Monitor, auf dem man sah, wie immer wieder von einer Überwachungskamera auf die andere umgeschaltet wurde, sodaß der Hund stets im Mittelpunkt des Bildes zu sehen war.

Das Mädchen war während seiner Ausführungen ins Nebenzimmer gegangen und brachte ihm ein Glas Wasser: „Sag, was ist mit Deiner Mutter?“

Der Hund läuft jetzt im Disconnected Mode. Solange er auf der Reise ist, sollte die Verbindung so schmalbandig wie möglich sein, am besten auf Bandbreite Null, nur für das Anvisieren und Abdrücken brauchen wir eine Video-Verbindung.

Natürlich ist der Hund nicht übertrieben intelligent. Den Weg habe ich ihm gestern einprogrammiert und er folgt jetzt einfach der Trajektorie, orientiert sich dabei an den WLANs, die es ja überall gibt.

Zum Glück habe ich diese Freeware mit dem Enhanced Motion Capture gefunden, die es mir erlaubt, den Avenger auch im Disconnected Mode unter Beobachtung zu halten.

Fast hätte er es geschafft, die Frage nach seiner Mutter zu ignorieren, doch nun kamen sie wieder, die Erinnerungen an all die Fragen, die er dem Vater damals gestellt hatte, als er noch klein war und sich ein Bild von seiner Mutter machen mußte:„Sie hat uns verlassen, als ich noch ein Baby war, mein Vater mußte um mich kämpfen“.

Das Mädchen fragte: „Und, warum?“

„Ihre Verwandten waren nicht einverstanden, dass sie einen Christen heiratet und ihr Kopftuch ablegt“, war die Antwort: „Und sie ist lieber zurück zu ihren Verwandten, diesen, …., diesen,….“. Er bekam einen zornigen Ausdruck um seine Augen.

In diesem Moment bog der Hund auf einen Spielplatz, auf dem sich auffallend viele Mädchen mit Kopftuch aufhielten.

Alle Mädchen liefen auf den süßen Hund zu.

Die Fernsteuerung läutete.

…….


Software-Architektur

März 31, 2012

Ist nicht der Architekt häufig „der Überbringer der schlechten Nachricht“.

Da war ein Bauherr, der wollte so schnell wie möglich den Ausblick aus dem Mansardenzimmer genießen.

Der Architekt mußte ihn aufklären:
– Zuerst mußt Du den Keller ausheben
– dann den Keller betonieren
– dann das Erdgeschoß, den ersten Stock
– und erst ganz zum Schluß das Dachgeschoß

Kann man unter diesen Umständen, und bei der Ungeduld der Geldgeber, heutzutage überhaupt noch irgend etwas „auf die Beine stellen“?

Große Frage

meint
Euer Christoph


Da lese ich gerade einen Artikel,

Januar 15, 2012

nämlich http://sinnsucht.wordpress.com/2012/01/12/weltrevolution/,

und ich frage mich die alte Frage.

Weiß dieser Mensch alles? Oder weiß er nichts und ist ein genialer Mystiker?

meint
Christoph