Phantasievoller Ostereier-Wettbewerb zum „Dritten Kind“

Mai 10, 2013

OK, das muß ich jetzt erklären.

Also, „Das dritte Kind“ ist eine kleine Erzählung (bzw. eine Trilogie), die in der Version 1.0 seit Ostern 2013 verfügbar ist: Siehe die Drehbuchseite.

Im „Dritten Kind“ sind nun einige „Ostereier“ versteckt.

Zum Beispiel ist die Hauptfigur Otto eine Allegorie für geographische 3D-Infrastruktur im Internet (also z.B. Google Earth und seine Nachfolger).

Oder der Bigamist Walter kann als „Österreich im kalten Krieg“ aufgefasst werden.

Oder…….

Ja, und genau jetzt möchte ich einen Wettbewerb ausschreiben: wer neue „Ostereier“ „entdeckt“ bzw. „erfindet“, bekommt als Belohnung „viele viele Smileys“ hier auf diesem Blog.

Viel Spaß
Euer Christoph


Metaphernwelten

April 26, 2013

Wenn ich über mein Hobby, die virtuelle Eisenbahn, berichte, dann verwende ich gerne Metaphern.

Ich weiß, daß ich manche Leute vor den Kopf stoße, wenn ich „ihre“ Metaphernwelten „verwende“ („mißbrauche“), um „meine“ egozentrischen technischen Ideen „an den Mann zu bringen“.

Dennoch verwende ich diese Metaphernwelten, um

  1. mich auch für den Laien verständlich auszudrücken
  2. selber durch Assoziation weitere Schlußfolgerungen und somit neue Ideen zu gewinnen
  3. weil mich diese Methode fasziniert

So habe ich im Februar 2011 die Metapher vom „Henne-und-Ei-Problem“ verwendet, um die Motivation für das Projekt zu beschreiben. Diese E-Mail ging an die X3D-public Mailing Liste, welche veröffentlicht wird, und so könnte eigentlich jeder hier wissen, warum ich mein Hobby durchführe.

Diskussionen, ob man mit Hobbies Geld verdienen und berufliche Ziele verfolgen dürfe, würden sich dann erübrigen, und es wäre klar, was meine Meinung zu diesem Thema ist.

Für alle, die nicht regelmäßig die X3D-public lesen (obwohl ich mir kaum vorstellen kann, dass es so jemanden gibt 🙂 ), hier nocheinmal die E-Mail:
http://www.web3d.org/pipermail/x3d-public_web3d.org/2011-February/001427.html

Hier die Kopie:

Thanks for all the information.
Thank you for the warm words
and thank you very much for the review.

You asked me for thoughts.

Well, I think it’s not the time to discuss technical details now, but I
would like to ask for your opinion about my following impression.

I think, it is a kind of „chicken and egg“ problem, given the egg is the
elaborated network sensor concept and given the chicken is the interest
from the telecom industry. Do you agree?

I hope, my sourceforge project could be „something in between chicken and
egg“, let’s see, at least the internal „Developers“ forum of the project
could be used as forum for stakeholders of this topic.

Have fun
Christoph

Ebenfalls zu Beginn 2011 die christliche Metapher vom „Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt, um reiche Frucht zu bringen“.

Mit 20. April 2013 startet SrrTrains offiziell die „Überwinterungsphase“ (http://simulrr.wordpress.com/2013/04/20/srrtrains-project-now-hibernating/),
man könnte sagen, es ist „gestorben“ und wartet auf die „Auferstehung“.

Dazu muss aber zuerst das „Fleisch von SrrTrains“, also das Base Module, begraben werden. Noch sind wir auf der Suche nach einem „Josef von Arimathäa“, der sein Grab hergibt für SMUOS/C3P.

Eine weitere Möglichkeit, metaphernhaft über dieses Hobby zu sprechen, ist eine Möglichkeit, die ich seit dem Jahr 2000 benutze, nämlich ein Vergleich mit „Star Wars“. Dort geht es um Anakin Skywalker, seine Mutation zu Darth Vader und seine beiden Kinder Luke und Leia. Da die Idee SMUOS/C3P sich in zwei unterschiedliche Teile „SMUOS/C3P“ und „Mixed Reality Group Call“ trennen läßt, liegt es nahe, die Metapher der getrennten Zwillinge anzuwenden.

All das natürlich nur, um Menschen, die von Informatik keine Ahnung haben, meine Intentionen näherzubringen, und um selber weiterzuassoziieren und neue Aspekte der Thematik ans Tageslicht zu bringen.

Ich will jetzt übrigens nicht diskutieren, ob das Christentum nur eine Ansammlung von Metaphern ist, oder ob da mehr dahintersteckt, aber ich neige zu der Behauptung, dass im Christentum auch Metaphern versteckt sind, die uns bei der Entwicklung von Programmen und Systemen wertvolle Hinweise geben.

Technik ist überall.

Meint
Euer Christoph


Top down, Bottom up

Februar 14, 2013

Vor langer Zeit hat einmal ein dummer Junge folgendes Bild zum Thema „DIGITS und die Anwendungen“ verbrochen:

topbottom

Der Gedanke dahinter war, dass man – ausgehend von einer fiktiven Existenz von DIGITS – sich Gedanken über mögliche Anwendungen machen könnte – sozusagen Top down.

Andererseits ist DIGITS aber eine äußerst kostspielige Angelegenheit und muss sich erst zitzerlweise durch die Anwendungen finanzieren – Bottom up.

Lustig ist in diesem Zusammenhang, dass die Begriffe „Top“ und „Bottom“ hier eigentlich kervehrt verwendet werden, da ja in den üblichen Begriffen von Software- und Netzwerkschichten DIGITS eher einer unteren Schicht zuzuordnen ist und die Anwendungen eher einer oberen Schicht.

Jetzt könnte man trefflich ins Philosophieren kommen, wer hier wen „verursacht“ bzw. „ernährt“. Die Oberschicht die Unterschicht oder die Unterschicht die Oberschicht.

Aus Sicht von DIGITS ist SrrTrains übrigens eine einzige mögliche Anwendung von vielen.

Möchte nur wissen, wie SrrTrains DIGITS ernähren soll, wenn es nicht einmal selber lebensfähig ist 🙂

Aber eigentlich wollte ich ja heute über einen anderen, wenn auch ähnlichen, Kreislauf schreiben

deduktion

In den empirischen Wissenschaften spricht man davon, dass man ausgehend von Erfahrungstatsachen, in einem kreativen Prozess durch sogenannte Induktion ein allgemeines Gesetz (er-)findet, aus welchem man schließlich durch reine logische Schlussfolgerung wieder Einzelfälle vorhersagen kann (Deduktion).

Solange alle Vorhersagen eintreffen, kann man davon ausgehen, dass das allgemeine Gesetz gültig ist, also die „zur Zeit anerkannte Theorie“ darstellt.

Diese Anordnung läßt natürlich jede Menge Schlupflöcher offen für unser allseits beliebtes „kreatives Chaos“.

Denn einerseits können unterschiedliche kreative Köpfe unterschiedliche allgemeine Gesetze zu denselben Tatsachen induzieren (er-finden).

Andererseits hat auch die Deduktion ihre Grenzen.

Wenn man aus einem allgemeinen Gesetz durch „rein logische Schlussfolgerung“ auf einen Einzelfall schliesst, dann heisst das ja, dass man zuvor die „Gesetze der Logik“ als wahr anerkennen muss.

Das ist aber nicht a priori gegeben.

Was ist, wenn jemand der Deduktion keinen Glauben schenkt, weil ihm der Deduzent einfach suspekt ist?

Oder wenn er nicht genügend geistige Kapazität hat, um die „Gesetze der Logik“ überhaupt anzuwenden?

Oder wenn ihm seine Eltern eine „gänzlich andere“ Logik beigebracht haben?

Oder wenn eine Glaubenstatsache dagegen spricht?

Kein ernstzunehmender Atheist würde bezweifeln, dass eine Hostie zwischen Wandlung und Kommunion einfach ein Stück Brot ist.

Aber da gibt es einige unbeugsame Barbaren, die die Gesetze der Logik zum Teufel jagen und darauf bestehen, dass das eben KEIN Brot ist.

Und wie ist das jetzt mit den sogenannten „absoluten“ Wahrheiten? „absolutus“ heißt auf Lateinisch „uneingeschränkt“, „losgelöst“, also sozusagen losgelöst von den Umständen IMMER und ÜBERALL gültig.

Wobei es hier noch eine zusätzliche Feinheit gibt:

Wenn wir nämlich einmal davon ausgehen, dass Wahrheit immer eine Eigenschaft eines Satzes ist, dass man also den Begriff Wahrheit nicht denken kann ohne den Begriff eines Satzes, auf den sich die Wahrheitseigenschaft bezieht,

dann haben wir mit dem Umstand zu tun, dass ein Satz von einem JEMAND entweder GESENDET (gesprochen, geschrieben) oder EMPFANGEN (gehört, gelesen) werden kann.

Von einer ABSOLUTEN Wahrheit müßte man nun fordern, dass der Satz auf den sie sich bezieht, IMMER UND ÜBERALL wahr ist, ganz egal, WER ihn SENDET und/oder WER ihn EMPFÄNGT.

Für einen braven Katholiken ist es jetzt also eine absolute Wahrheit, dass eine Hostie zwischen Wandlung und Kommunion KEIN Brot ist, für einen braven Atheisten hingegen ist das eine absolute Falschheit, denn für ihn ist es definitiv Brot.

Man ist geneigt zu sagen: hoffentlich gibt es bitte nicht allzuviele „brave“ Menschen, denn sonst ist der totale Krieg unausweichlich.

Der Trick ist eben das Wort „für“.

„Für“ einen braven Katholiken ist dies eine absolute Wahrheit, „für“ einen braven Atheisten ist jenes (das Gegenteil) eine absolute Wahrheit.

Ein logischer Widerspruch, den wir nur mit Hilfe von Toleranz, Einfühlsamkeit und Kompromissbereitschaft lösen können.

Denn der brave Katholik muss es halt akzeptieren, dass „seine“ absolute Wahrheit „in Wirklichkeit“ gar keine absolute Wahrheit ist, sondern nur „für ihn“.

Er soll sich selbst nicht für „die Wirklichkeit“ halten, denn auch er lebt nur in „(s)einer Virtuellen Realität (VR)“.

Das muss jetzt nicht heissen, dass es „überhaupt keine Realität“ gibt, nein, ich meine nur, dass wir alle nur „durch unsere voreingenommene VR“ einen Blick auf die „wirkliche“ „Wirklichkeit“ erhaschen, dass wir nur ein „Modell der Wirklichkeit“ in unserem Kopf haben.

Ist übrigens keine neue Erkenntnis, siehe Höhlengleichnis, und auch Kohelet hat ja schon gesagt: „Es gibt nichts Neues unter der Sonne“.

Was wieder einen schönen abgerundeten Schluß ergibt.

Meint
Euer Christoph


Warum Straßen die Wirtschaft ankurbeln oder ……

September 5, 2012

……warum es nicht gut ist, wenn jeder alles selber macht.

Liebe Leser, wenn einmal einer von Euch auf der Drehbuchseite vorbeigeschaut hat, dann könnte es sein, dass ihm bewusst geworden ist, dass sich die Erzählung „Das dritte Kind“ (die ich großspurig als „Trilogie“ bezeichne) erst im Entstehen befindet.

Insbesondere verfolge ich im dritten Teil der „Trilogie“ das Ziel, die Ideen von DIGITS („Distributed Internet Geographic Information Transmission Service“) in einer ansprechenden Form unter die Leute zu bringen.

Dabei fungiert der eine der beiden Helden – Conrad Peter – als Metapher für die Idee einer Multiuser-Szene (z.B. manifestiert im Server Produkt „BS Collaborate“ (TM)).

Der andere Held, um den es ja eigentlich geht, ist Otto, der die Idee der Übertragung und Kombination von geographischen 3D-Daten über und durch das Internet verkörpert.

Diese Idee ist rudimentär bereits im Produkt „Google Earth“ (TM) erkennbar, könnte aber durch Produkte wie zum Beispiel einen „BS Geo Grid Server“ (TM) weitere Impulse erhalten.

Aber was ist es denn jetzt, dieses „Wesen von DIGITS“?

Nun gut, nehmen wir an, wir wollen ein 3D Game bauen, z.B. einen Flugsimulator, dann brauchen wir Geodaten für die Landschaft.

Die kann man sich mehr oder weniger einfach beschaffen und dann in das Spiel einbauen.

Die Daten sind aber, wenn sie einmal in das Spiel eingebaut sind, nur für dieses verwendbar und können nicht etwa für eine geographische Suchmaschine wiederverwendet werden.

Jedes Spiel, jede „App“ hat also ihre eigenen Daten. Das sieht dann so aus wie in der folgenden Abbildung:


























Das entspricht in etwa dem Zustand der ländlichen Gebiete, bevor der Handel erfunden worden ist.

Jeder Bauernhof hatte seine eigenen Felder, sein eigenes Vieh und seine sonstigen Ressourcen. Ein einzelner Mensch hatte da keine großen Chancen, einen Bauernhof „auf die Beine zu stellen“, wer Besitz hatte, mußte diesen verteidigen und die Besitzlosen waren viele.

Irgendwann hat man dann begonnen, Straßen und Wege zu bauen, die von jedem benutzt werden konnten. Natürlich war ein gewisses Maß an Standardisierung nötig, zumindest gewisse Mindestbreiten mussten die Straßen ja aufweisen.

Dadurch konnte man auch „fremde“ Ressourcen nutzen (z.B. mieten), und man begann, Handel zu treiben.

Im Endeffekt hatte man dann ein Straßennetz, das im Idealfall jeder Einzelbürger gleichberechtigt benützen konnte.

Für unsere Apps heißt das, dass sie ihre 3D-Daten von verschiedensten Anbietern beziehen und nutzen können, ein Anbieterwechsel ist dann keine große Sache mehr und die Fixkosten werden auf viele Benutzer aufgeteilt.














Einzige Frage ist dann noch, wer den Datenpool betreiben soll und wer die Standards für die Interfaces festlegt.

Da es sich dabei eindeutig um Infrastruktur handelt, ist hier sicherlich der Staat gefordert, steuernd und schützend einzugreifen.

Meint
Euer Christoph

P.S.:
DIGITS findet man übrigens hübsch versteckt im Sourcecode des SIMUL-RR Projektes, es ist aber öffentlich zugänglich und somit nicht mehr patentierbar 🙂
https://simulrr.svn.sourceforge.net/svnroot/simulrr/concepts/src/Digits/


Heiße Vollmondnächte, Step 0033.07

Juli 2, 2012

Gerade war ich mit dem 10A unterwegs nach Hause, da ist es passiert. Autos haben in verrückter Art und Weise überholt, Besoffene haben mit ihren Bierdosen Gespräche geführt und alles war in irgendeiner Weise angespannt.

Dann der Blick zum Mond. Ist schon Vollmond oder erst „fast“ Vollmond? Egal. Das und 35° schwüle Hitze bringen die Seelen zum Überkochen.

Und ich selber bin ja um keinen Deut besser. Jetzt habe ich in aller Deutlichkeit allen klar gemacht, dass das Projekt SrrTrains v0.01 beendet ist, und was tue ich?

Ich habe am Sonntag schon zweimal den Source Code des SF Projektes upgedatet (jetzt stehen wir bei SVN Revision 182).

Und in der Projektdatenbank (die allerdings noch nicht veröffentlicht ist), habe ich mir auch schon zurechtgelegt, wie es weitergeht.

Also: SILENT SERVICE, KEINE Newsletter, KEIN Update des Blogs, solange, bis Step 0033 (also Step 0033.07) wirklich fertig ist, also solange, bis Step 0033 keinen Rückschritt mehr darstellt zum Step 0032bf3 (LAN Party #1 vom März 2010).

Aber zumindest HIER, in dieser kleinen verträumten Ecke des Internet, in die eh so gut wie niemand herfindet, möchte ich den momentanen Inhalt der Prokjektdatenbank veröffentlichen, sozusagen meine „TO DO“ – Liste bis zum bitteren Ende, nach dem es dann wieder weitergehen wird……………

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_WEBSPACE

Internal Request:
The SRR Framework has not yet been tested on a web space (monolithic layout). Now, a web space shall be allocated and prepared, where the current and all subsequent versions of the SRR Framework can be tested.

Reason ID = INT_MOD_REMOVE_GLOBALMODULE

Internal Request:
A way should be found to avoid the "globalModule" parameter in the uiObj interface (SRR Objects for dynamic models). At least, the parameter should be replaced by some means to transmit the index of the SCE (the index within the "extensions" field in the commParam).

Reason ID = INT_ERR_DELETING_DYNAMIC_ROUTES

Internal Error Report:
Dynamic routes should be deleted by JavaScript, when a model/module is disabled.

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_ASYNC_CONTROLLERS

Internal Request:
Currently, the central controllers of extension modules are handled synchronously. A concept should be elaborated and all existing central controllers should be made asynchronous controllers.

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_MODEL_PROTOTYPES

Internal Request:
Some common properties and behaviours of a) static models, b) dynamic models, should be implemented in two common X3D prototypes, to ease modeling of models.

Reason ID = EXT_ERR_INTRODUCE_EXPERIMENTAL_VEHICLES

External Error Report (ALD):
Some actions shall be taken, to provide two "experimental" vehicles (one for narrow gauge, one for standard gauge).
a) move attachment point of setup points from MCE to SCE
b) rename "registered" setup points to "attached" setup points
c) introduce FBI and "initial velocity" to setup point
d) implement SRR Objects and models for two experimental vehicles

Reason ID = EXT_ERR_INTRODUCE_BASIC_VEHICLES

External Error Report (ALD):
Some steps shall be taken to provide two basic vehicles ("Rocket" and "Rail-Car")
a) implement SRR Object Trigger for locomotive
b) Implement SRR Objects and Models of vehicles
c) implement second interface to "push" vehicle -> one click -> force(t)
d) module activity with vehicles

Reason ID = INT_MOD_SOME_IMPROVEMENTS_I

Internal Request:
Following Improvements shall be done
a) Console: change carried keys via console AND set RTT and randomFactor via console
b) Console: is it possible to define generic "commands" that can be provided by SRR Objects?
c) "isBound" Field in KeyContainer
d) Version-check SrrControl vs. ModCoord vs. SrrObjectBase
e) Check commParam vs. ModParam (user should not confuse them)

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_MODELS_OF_HOUSES

Internal Request:
Following changes shall be done:
a) implement SRR Object "Contained Keys Lock"
b) model static models of houses, one is lockable and has got inner modelling

Reason ID = INT_MOD_PUBLISH_0033.07_SF

Internal Request:
After finishing step 0033, but before starting modification of SRR Tools, the "Test Package" and the "official release SRR" shall be published on sourceforge, no change of the Blog, but the WIKI shall be updated.

Meint
Euer schwitzender Christoph


Gesamtkunstwerk?

Mai 26, 2012

Also, jetzt ist es wieder passiert!

Was ist passiert?

Für Leute, die sich zufällig hierher verirrt haben, muss ich das erklären: Ich beschäftige mich seit einigen Jahren hobbymäßig mit 3D-Graphik. Ja. Näheres erfährt man im Impressum: About Page

Ja, und jetzt schreibe ich an einer Erzählung, genauer, an einer Trilogie (wens interessiert: Du kannst einen Kommentar und mit diesem Deine E-Mail-Adresse hinterlassen, dann schicke ich Dir auf Aufforderung die Geschichte zu).

Ja, und was bitte ist jetzt passiert?

Ich kanns sagen: ich komme in Versuchung, mein Software-Projekt SrrTrains wieder zu re-animieren (noch bin ich der Versuchung nicht endgültig erlegen: http://simulrr.wordpress.com/2012/05/26/srrtrains-vehicles-dynamic-models-outlook/).

Aber es kann nicht mehr lange dauern.

Und dann wird man mir wieder vorwerfen, dass ich mit meinen Erzählungen ja eigentlich nur Werbung für DIGITS und SMUOS machen möchte.

Ja, aber warum eigentlich nicht? Sind Werbespots nicht auch eine Form von Kunstwerken?

Und vielleicht ist SrrTrains/SMUOS/DIGITS ja auch nur ein Kunstwerk – also ohne monetäre Absichten entstanden – also alles zusammen ein „Gesamtkunstwerk“?

Ja, und warum um alles in der Welt ist es verboten, mit Kunst Geld zu verdienen und Erfolg zu haben. Ist Erfolg an sich schon etwas Böses? (Womit wir wieder beim alten Thema wären)

Meint
Euer Christoph

P.S.: wahrscheinlich sind die Gedanken dieses Posts nicht einmal den Speicher wert, den man mit ihnen verbraucht, aber es ist halt so angenehm, solche Gedanken „ins Netz“ zu stellen und damit „los“zuwerden


Zeit spielt keine Rolle

Mai 10, 2012

Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige, der über folgende Tatsache „gestolpert“ ist:

Wenn man einen GPS Receiver kauft, dann gibt dieser die Zeit in einer Genauigkeit von Sekunden aus, und nicht in einer Genauigkeit von Mikrosekunden, wie man vermuten möchte.

Na gut, ich habe mir eine Art von Verschwörungstheorie zurechtgelegt, die mir erklärte, woran das liegen könnte.

Aber die eigentliche Erklärung ist wahrscheinlich die, die mir schon ein netter Mensch im Jahre 2000 mitgeteilt hatte, die ich aber bis jetzt ignoriert habe:

Zeit spielt keine Rolle

Möchte mich hiermit entschuldigen für die irregeleiteten Verschwörungstheorien, die ich in der Zifferngeschichte von mir gegeben habe.

Übrigens hat mich der Fledermausmann mit seiner Aussage „We are asking WHERE are you and we are asking WHAT are you“ dazu überzeugt, diesen Aussagen aus dem Jahre 2000 nun endlich Glauben zu schenken 🙂 .

Lg
Christoph


Das dritte Kind – Leseprobe

April 27, 2012

Liebe Leute

Diesmal möchte ich einen Ausschnitt aus einer Erzählung bringen, an der ich gerade arbeite. Ich bin als Schriftsteller noch sehr unerfahren, vor allem fehlt mir natürlich die Technik, weswegen ich um Nachsicht bitte.

Die Erzählung heißt „Das dritte Kind“, und wird wahrscheinlich aus fünf Teilen bestehen.

I – Prolog
II – Freundschaft
IIIa – Der wahre Gegner
IIIb – Läuterung
IIIc – Staffellauf

Vor allem beim zweiten und dritten Teil (3a, 3b und 3c) gibt es noch viele Unklarheiten, aber ich wünsche mal viel Spaß mit folgendem Ausschnitt aus dem zweiten Teil. Im zweiten Teil geht es um Conrad Peter, einen 13 Jahre alten Jungen, der ein technisches Genie aber leider auch in einer militaristischen Umgebung aufgewachsen ist.

Lg
Christoph

Das Attentat

Jawohl, Conrad Peter war ein technisches Genie, und er dachte darüber nach, Priester zu werden, aber zuallererst war er ein Bursche, der schon damit angeben wollte, daß er eine Freundin hatte.

Deshalb hatte er das Mädchen, obwohl sie ein wenig dümmlich wirkte, eingeladen, um ihr einmal sein „Reich“ zu zeigen.

Und man konnte wirklich sagen, daß es ihm sein Vater ermöglichte, ein eigenes „Reich“ zu haben. In seinem Zimmer gab es zwei große Arbeitstische, einer war voll mit Elektro- und Elektronikbasteleien, auf dem anderen lagen Schulbücher.

Im Eck des Zimmers stand eine lebensgroße Figur eines Roboters, und zwar war das C-3PO aus dem Film „Krieg der Sterne“. Es war dies ein menschenähnlicher Protokoll-Droide, dessen vornehmlicher Zweck es war, den Kontakt zwischen Menschen und Maschinen herzustellen.

Wir werden noch sehen, wie sehr er diesem Zweck auch tatsächlich entsprach.

Conrad Peter sagte zu dem Mädchen: „Paß‘ auf, jetzt wird’s lustig. Ich schicke meinen Hund auf eine Reise!“

Er nahm eine Fernsteuerung, die aussah wie ein Smartphone, und berührte einige Knöpfe. Der Hund hob den Kopf, setzte sich in Bewegung und marschierte zur Katzenklappe in der Tür. Nach wenigen Augenblicken war er im Freien verschwunden.

Das Mädchen interessierte sich nicht so sehr für diese Vorführung, sondern mehr für Conrad Peter und fragte: „Bist du ein Einzelkind?“

Conrad Peter antwortete: „Ich habe mehrere Geschwister, aber die können mir alle nicht das Wasser reichen. Ich habe schon mit 8 Jahren die kompliziertesten Star Wars Raumschiffe zusammengebaut, die Steuerung meiner elektrischen Eisenbahn war legendär und bei 3D Games bin ich immer noch unschlagbar“.

Sie bohrte weiter: „Was ist dein Lieblingsgetränk?“.

Er war ein wenig verwirrt, da sie sich durch seine Großmäuligkeit nicht beeindrucken ließ: „Na, das hängt ganz von der Situation ab. Wenn ich großen Durst habe, ist pures, klares Wasser am besten, aber wenn’s sein muß, trinke ich auch eine Cola.“

Er wollte auf sein Lieblingsthema einschwenken und machte noch einen Vorstoß: „Hast du gewusst, dass der junge Anakin Skywalker C-3PO gebaut hat? Wenn ich einmal erwachsen bin, möchte ich auch einen Roboter-Mensch-Kontakter bauen. Das heißt, wenn die Roboter einmal so weit sind, daß sie überhaupt was Sinnvolles zu sagen haben“.

Und dann setzte er noch eins drauf: „Roboter sind überhaupt das nächste Thema, wenn wir die 3D-Graphik erst einmal im Griff haben“.

Im Zimmer lief ein Monitor, auf dem man sah, wie immer wieder von einer Überwachungskamera auf die andere umgeschaltet wurde, sodaß der Hund stets im Mittelpunkt des Bildes zu sehen war.

Das Mädchen war während seiner Ausführungen ins Nebenzimmer gegangen und brachte ihm ein Glas Wasser: „Sag, was ist mit Deiner Mutter?“

Der Hund läuft jetzt im Disconnected Mode. Solange er auf der Reise ist, sollte die Verbindung so schmalbandig wie möglich sein, am besten auf Bandbreite Null, nur für das Anvisieren und Abdrücken brauchen wir eine Video-Verbindung.

Natürlich ist der Hund nicht übertrieben intelligent. Den Weg habe ich ihm gestern einprogrammiert und er folgt jetzt einfach der Trajektorie, orientiert sich dabei an den WLANs, die es ja überall gibt.

Zum Glück habe ich diese Freeware mit dem Enhanced Motion Capture gefunden, die es mir erlaubt, den Avenger auch im Disconnected Mode unter Beobachtung zu halten.

Fast hätte er es geschafft, die Frage nach seiner Mutter zu ignorieren, doch nun kamen sie wieder, die Erinnerungen an all die Fragen, die er dem Vater damals gestellt hatte, als er noch klein war und sich ein Bild von seiner Mutter machen mußte:„Sie hat uns verlassen, als ich noch ein Baby war, mein Vater mußte um mich kämpfen“.

Das Mädchen fragte: „Und, warum?“

„Ihre Verwandten waren nicht einverstanden, dass sie einen Christen heiratet und ihr Kopftuch ablegt“, war die Antwort: „Und sie ist lieber zurück zu ihren Verwandten, diesen, …., diesen,….“. Er bekam einen zornigen Ausdruck um seine Augen.

In diesem Moment bog der Hund auf einen Spielplatz, auf dem sich auffallend viele Mädchen mit Kopftuch aufhielten.

Alle Mädchen liefen auf den süßen Hund zu.

Die Fernsteuerung läutete.

…….