WAS ist Interaktion

Februar 2, 2019

Hallo liebe Leser,

Habe jetzt im Vergleich zum vorigen Posting „Interaktion und Beziehung“ und nach den Diskussionen mit Los Pongos und KNI den Text ein bisschen angepasst. Vielleicht ist es jetzt besser:

Interaktion und Beziehung

Liebe Leser! Wer von Euch redet mit anderen Menschen am liebsten „auf Augenhöhe“?

Also mit Menschen, denen man sich weder hoffnungslos unterlegen fühlt, noch muss man Kopfstände machen, um ihnen die eigenen Gedanken „mit Händen und Füßen“ näher bringen zu können?

Und so ähnlich ist es mit den acht Schichten des Universums.

Die Zerlegung in „Oben“ und „Unten“ – man könnte auch sagen, in „Geist“, „Sinne“, „Materie“ und „Wesen“ – ist keine Wertung im Sinne von „gut“ und „böse“.

Es geht also nicht um „guten“ Geist und „böse“ Materie“, noch geht es in irgendeiner Form um eine Wertung.

Natürlich KANN man werten und den Geist für etwas Besseres halten als den Körper, aber diese Wertung folgt NICHT aus dem gegenständlichen Bild.

Die Zerlegung in die acht Schichten ist aber eher eine Anordnung im Sinne von

  • die Geschosse eines Hauses, die „von unten nach oben“ erbaut werden
  • was ist die notwendige Voraussetzung und muss demzufolge schon vorher da gewesen sein (unten)
  • was gibt die „Ziele“ vor, auf die wir „hinarbeiten“ (oben)
  • welche Schicht ist der „Diener“ (unten) und welche ist der „Herr“ (oben)
  • In welcher Schicht liegt die „Partnerinstanz“ (selbe Höhe)
  • welche Schicht „bietet einen Dienst an“
  • welche Schicht hat die „freie Wahl“ einen Dienst zu benützen oder auch nicht (oben)

Wenn also mein Geist mit dem Geist meines Gesprächspartners „das Modell im Kopf bezüglich Mathematik abgleicht und ergänzt“ (so würde ich diesen Vorgang in Schicht 6 bezeichnen), so entspricht dieser Vorgang einem „Gespräch“ in den Schichten 1 – 5.

Dabei benütze ich und mein Gesprächspartner die „Sinne und Fähig­keiten“, um jeweils abwechselnd „zuzuhören“, zu „reden“ und „das Gelernte zu memorieren“.

In Schicht 0 hingegen würden wir einen sehr komplexen physika­li­schen Prozess beobachten, in dem elektrische Impulse im Zentral­nervensystem dazu führen, die Stimmbänder rhythmisch zu spannen und zu entspannen, was Schallwellen erzeugt, die über die Gehör­knö­chelchen und das Innenohr wieder zu elektrischen Impulsen im Zen­tral­ner­ven­system des Partners führen. Diese elektrischen Impulse führen dann zu dauerhaften Veränderungen im Gehirn.

Aber WAS ist das ganze.

In „Schicht -1“, dort wo wir beschreiben, WAS etwas ist, dort ist es eine „Mathematik Nachhilfestunde über Tensoren und Felder“.

So einfach ist das.

Das Ganze ist ein einziger Prozess, an dem zwei Personen betei­ligt sind, die Luft, über die die Schallwellen übertragen werden sowie ein Tisch, zwei Sessel und ein Zimmer in Nebenrollen.

Ausserdem findet das Ganze an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit statt.

WAS ist eine Interaktion?

Wir haben im letzten Kapitel angedeutet, dass wir in der „Schicht -1“ das modellieren wollen, WAS eine Sache ist, was sie DEM WESEN NACH ist.

Nun können wir uns fragen, WAS ist eine Interaktion?

  • A) Ich nehme einen Stein in die Hand und betrachte ihn
  • B) Der berühmte Stein fällt mir auf den Kopf und tötet mich

Nun, man könnte probeweise versuchen, JEDE Interaktion mit Hilfe des „Protokolls des Lebens“ zu modellieren (das ist jetzt eine krause Idee, die ich nur als Versuch ins Rennen schicke, um zu sehen, was daraus wird).

Das Protokoll des Lebens ist inspiriert durch das Jesus-Wort „Bittet, so wird Euch gegeben werden“.

A)

Der Stein „bietet mir an“, dass ich ihn nehme und betrachte, indem er einfach „da ist“.

Ich „bitte“ den Stein, ihn betrachten zu „dürfen“, indem ich ihn in die Hand nehme.

Der Stein „läßt sich betrachten“ (das ist eine Dienstleistung).

Ich „bedanke mich beim Stein“, indem ich ihn bedächtig an seinen Platz zurücklege.

B)

Ich biete dem Stein an, meinen Körper umzubringen, indem ich meinen Körper in die potentielle Fallinie des Steins bringe.

Der Stein bittet meinen Körper zu sterben, indem er ihm entsprechende Deformationen zufügt.

Mein Körper erfüllt die Bitte, stirbt und entzieht meinem Geist damit die Grundlage.

Der Stein bedankt sich, indem er seine kinetische Energie abgegeben hat und somit nichts anderes mehr kaputt machen kann.

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Findest Du noch andere Beispiele, lieber Leser? Ich wäre neugierig.

Meint

Euer Christoph


Interaktion und Beziehung

Januar 27, 2019

Liebe Leser! Wer von Euch redet mit anderen Menschen am liebsten „auf Augenhöhe“?

Also mit Menschen, denen man sich weder hoffnungslos unterlegen fühlt, noch muss man Kopfstände machen, um ihnen die eigenen Gedanken „mit Händen und Füßen“ näher bringen zu können?

Und so ähnlich ist es mit den acht Schichten des Universums.

Die Zerlegung in „Oben“ und „Unten“ – man könnte auch sagen, in „Geist“, „Sinne“, „Materie“ und „Wesen“ – ist keine Wertung im Sinne von „gut“ und „böse“.

Es geht also nicht um „guten“ Geist und „böse“ Materie“, noch geht es in irgendeiner Form um eine Wertung.

Wir fühlen uns ständig versucht, uns über andere Menschen zu set­zen, uns aufzuwerten, damit wir unser Märchen vom „wir sind die Guten“ aufrecht erhalten können.

Die Zerlegung in die acht Schichten ist aber eher eine Anordnung im Sinne von

  • die Geschosse eines Hauses, die „von unten nach oben“ erbaut werden
  • was ist die notwendige Voraussetzung und muss demzufolge schon vorher da gewesen sein (unten)
  • was ist das „Ziel“, auf das wir „hinarbeiten“ (oben)
  • welche Schicht ist der „Diener“ (unten) und welche ist der „Herr“ (oben)
  • welche Schicht „wird benützt“ (unten), und gibt somit die Regeln vor
  • welche Schicht „benützt die anderen“ (oben) und muss sich demzufolge an die Interfaceabsprachen halten
  • welche Schicht „bietet einen Dienst an“, der dann hoffentlich auch „bezahlt“ wird
  • welche Schicht hat die „freie Wahl“ einen Dienst zu benützen oder auch nicht (oben)

Das „Protokoll des Lebens“ lässt sich also in ein Ablaufdiagramm einzeichnen, wie folgt. Zwischen Angebot und Bitte kann erfahrungsgemäß eine lange, lange Zeit liegen:
dienstleistungMeint

Euer Christoph


Every Thing is a Hole in the Nothing

Januar 26, 2019

Jetzt habe ich das nächste Kapitel des 12. kleinen religiösen Büchleins fertig.

Geist / Körper / Seele / Wesen 2019-01-26 (b)

Eine schöne neue Woche
Wünscht Euer Christoph


Wirtschaftsflüchtlinge

Januar 22, 2019

Vor einiger Zeit hatte ich in der Gegend von Pitten in Niederösterreich eine Diskussion über die Kinderbeihilfe für Leute, deren Kinder in Rumänien leben. Hier in Österreich arbeiten, wo man viel Geld verdient und dort leben, wo man wenig Lebenshaltungskosten hat.

Stimmt habe ich gesagt, ich habe diese Wirtschaftsflüchtlinge satt, die am Land leben, wo es billig ist und jeden Tag in der Stadt arbeiten, wo man viel Geld verdient.

Und jeden Tag in der Früh verstauen sie uns die Südautobahn.

Wien sollte sich von Niederösterreich abschotten.

Wir hätten so ein schönes Leben hier in Wien, wenn wir nicht jeden Tag 100.000en Wirtschaftsflüchtlingen einen Arbeitsplatz verschaffen müssten.

Kleinlaut hat er dann gesagt: „Na, da wollen wir die Kirche im Dorf lassen, wir sind ja alles Österreicher“. Jetzt plötzlich war er kein Nationalist mehr, weil er auf der schwächeren Seite gestanden ist.

Sollte uns das zu denken geben?

Meint

Euer Christoph


Manche Regierungschefs sind wie kleine Kinder

Januar 14, 2019

Sie loten aus, wie weit sie gehen können, bis wir ihnen die Türen einrennen.

Meint

Euer Christoph


12. Büchlein – es geht weiter

Januar 6, 2019

Hallo liebe Leute,

Die ersten Sätze der Einleitung für mein neues, zwölftes, kleines religiöses Büchlein, hatte ich bereits hier: 12. Büchlein – Körper / Seele / Geist veröffentlicht.

Neben ein paar kleinen Korrekturen – die ich mir hier schenke – ist jetzt auch der weitere Teil der Einleitung und das erste Kapitel „Universum – Schöpfung – Welt“ fertig und wird im folgenden abgedruckt.

Wünsche ein schönes Fest „Erscheinung des Herrn“.

Euer

Christoph

P.S.:

Was haben wir uns eigentlich vorgenommen?

Bis jetzt habe ich eigentlich nur ein einziges Beispiel angeführt, auf­grund dessen ich zur Definition der „Schicht -1“ angeregt worden bin.

Und es ist gut zu wissen, dass ich dazu schon einige Gedanken im zehnten kleinen religiösen Büchlein „Vom Leben“ ausgearbeitet hatte.

Aber warum möchte ich nun diese Gedanken nocheinmal „auf­wär­men“? Habe ich vor, meine Leser zu langweilen?

Nun gut, da sind einige Dinge in meinem Bild – und es ist immer noch nur ein Bild –, die auf dem Blog bereits diskutiert worden sind, und bei denen ich das Gefühl habe, dass man sie noch klarer heraus­arbeiten bzw. klarstellen müsste:

  • Stelle ich Mensch, Tier, Pflanzen, andere Dinge und Werkzeuge (zum Beispiel Roboter) auf eine Stufe?
  • Leugne ich also die Sonderstellung des Menschen (so wie es Materialisten tun)?
  • Ist es nicht – zumindest beim Menschen – so, dass man die oberste Schicht – den „Geist“ – gar nicht so klar von der untersten Schicht – der „Seele“ – trennen kann? Ist es nicht eine Geistseele, die dem Menschen zu eigen ist?

Ausserdem habe ich im zehnten Büchlein definitiv einen Fehler gemacht, indem ich dem „Stein an sich“ eine Schicht der „Möglich­keiten“ zu­ge­ordnet hatte, die sich auf der Höhe der „Sinne und Fähig­keiten“ befand.

Da ich diese Schicht „über“ der Physik ansetzte, musste es sich dabei um eine Art „Software“ handeln, die ein Stein auf den ersten Blick nicht bieten kann.

Dies wird näher zu hinterfragen sein.

Über die Systematik

Dies ist kein naturwissenschaftliches Büchlein und auch kein Infor­ma­tik-Büchlein. Es ist ein religiöses Büchlein.

Ich werde also nicht naturwissenschaftlich oder mathematisch argu­mentieren, sondern wie ein gläubiger Mensch.

Das heisst, dass ich die Offenbarungsquellen akzeptiere, die dem katholischen Glauben zugrunde liegen, das ist die Überlieferung der Kirche, die sich besonders in den Heiligen Schriften mani­fes­tiert.

Auch den Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) akzeptiere ich als Quelle.

Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass sich nach meiner bescheidenen Auf­fas­sung ein naturwissenschaftliches oder ein mathematisches Ergebnis niemals mit den Glaubensquellen widersprechen KANN.

Sollten wir auf Widersprüche stoßen, dann müssten wir PERSÖN­LICHE MASZNAHMEN ZUR WAHRHEITSFINDUNG ergreifen, die wohl meistens im Endergebnis aufzeigen werden, dass ich entwe­der ein wissenschaftliches Ergebnis oder einen Glaubensinhalt miss­verstanden habe.

Das heißt in letzter Konsequenz, dass ich für Kommentare sehr dankbar bin.

Universum – Schöpfung – Welt

Warum ist so viel und nicht viel mehr Nichts?

Eine alte Frage der Philosophie.

Jedenfalls finden wir Menschen eine Welt „vor“, von der wir wissen, dass wir sie nicht selbst erschaffen haben.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte sind wir immer weiter in diese Welt vorgestoßen und haben immer neue Entdeckungen gemacht.

Wir erforschen die Welt und wir nützen sie.

Das Erforschen ist ein natürlicher Trieb des Menschen, da wir auf der Suche nach der Wahrheit sind.

Irgendwie haben wir das Gefühl, dass wir in der Fremde sind und dass wir wieder nach Hause wollen.

Ist das unser Ziel? Nach Hause zu kommen? Oder wollen wir nicht nur ganz einfach glücklich sein? Der Weg ist das Ziel.

Viele Menschen! Viele Wege! Viele Ziele!

Dann haben wir begonnen, die Erkenntnisse, die uns der Geist schenkt, auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, indem wir das Experiment über das Zitat gestellt haben.

Ein weiser Entschluss, der dazu geführt hat, dass wir die Natur heute tatsächlich „im Griff“ haben.

Was wir nicht im Griff haben, das sind wir selbst – unsere Triebe, unsere Gefühle und unsere Interessen.

Aber bleiben wir bei der Physik.

Die Physik hilft uns, alles was mit den vier Phänomenen Materie, Energie, Raum und Zeit zu tun hat, zu verstehen.

Wir können den Zustand der Materie-Energie und der Raum-Zeit – also Geschwindigkeit, Masse, Wellenlänge, Feldgrößen und der­glei­chen – von ziemlich komplexen Systemen vorherberechnen, wenn wir nur die Randbedingungen kennen.

All das, was wir mit Hilfe der Physik beschreiben können, würde ich als „das Universum“ bezeichnen.

Der Katechismus nennt es „die sichtbare Welt“.

Das ist zugegebener maßen eine Metapher, denn auch die Radio­wel­len – die ja nicht sichtbar sind – gehören eindeutig zur „sichtbaren Welt“, da sie ja von der Physik beschrieben werden.

Um nun zum Begriff der Schöpfung zu kommen.

Die Kirche lehrt, dass Gott die sichtbare und die unsichtbare Welt aus dem Nichts erschaffen hat.

Ob sich Gott dazu des Urknalls bedient hat oder nicht – diese Diskus­sion möchte ich beiseite lassen, weil sie nichts zum Wesen der katho­lischen Glaubensaus­sagen beiträgt.

Die Kirche behauptet ja nur, DASS Gott die Welt erschaffen hat bzw. in einem fort erschafft, die Frage, WIE sich das äußert, die klärt die Wissenschaft.

Was all unser Interesse herausfordern sollte, das ist die sogenannte „unsichtbare Welt“, also die Welt der Engel und des Teufels, die „himmlische Hemisphäre“.

Gibt es Mächte, die IN uns wirken?

In unserer Seele?

Die uns Botschaften Gottes mitteilen?

Oder vom Teufel verfälschte Botschaften?

Das wird zu untersuchen sein.

Meint Euer Christoph


12. Büchlein – Körper / Seele / Geist

Dezember 30, 2018

Hallo liebe Leute,

Dieses Posting ist eine verbesserte Version des gestrigen Postings, welches ich wegen grober Mängel gelöscht habe.

Es ist vielleicht zu früh, aber ich wollte Euch nur sagen, dass ich schon am 12. Büchlein herumspinne, hier die Einleitung und die aktuelle Liste der Stichwörter.

Einen schönen Jahreswechsel an alle
Christoph
P.S.:

 

Lieber Leser!

Vielleicht wirst Du Dich fragen, warum in dieser Serie der „kleinen religiösen Büchlein“ auch ein Büchlein steht, das sich mit derart ausgelutschten und für das tägliche Leben irrelevanten Themen wie Körper/Seele/Geist beschäftigt.

Hat das überhaupt einen Sinn hier weiter zu lesen? Sind diese Fragen nicht längst geklärt? Sind sie nicht unnötig?

Nun gut, zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich Pro­gram­mierer bin und deshalb jedes System reflexartig in Schichten zerlege – in Oben und Unten – das ist eine Berufskrankheit von uns Programmie­rern.

Da wir schon in der Grundausbildung lernen, dass man das Internet in 5 Schichten zerlegt, nämlich in

  • Applikationsschicht (L5),
  • Transportschicht (L4),
  • Netzwerkschicht (L3),
  • Logische Verbindungsschicht (L2) und
  • Bitübertragungsschicht (L1),

und weil ich mich in meinem Hobby ein wenig mit virtuellen Welten beschäftigt habe, war es naheliegend eine „gemischte Realität in einer Proxy Konfiguration“ (Mixed Reality in Proxy Configuration) zu zeichnen wie folgt:

Die sinnlichen „Schichten 1 – 5“ bestehen dabei aus „Software“ / „Firmware“, aber weil eine Person noch so etwas hat wie „Geist“ (später dazu mehr), habe ich diesen in „Schicht 6“ eingezeichnet.

„Unter“ dem gesamten System liegt die „Hardware“, die den Ge­set­zen der Physik gehorcht, dafür verwendete ich die „Schicht 0“.

proxy-configuration-2

In Abbildung 1 gibt es vier Wesenheiten.

Da ist zuerst einmal die Person, die ihre „Sinne und Fähigkeiten“ (Senses and Skills – SaSk) im Laufe des Lebens erlernt hat und damit nun das Universum „begreift“.

Der „Roboter“ (Real Life Avatar – RLA) wird durch die „Ferns­teue­rung“ (Personal Scene Instance – PSI) der Person „INDIREKTE SINNE UND FÄHIGKEITEN“ (Remote Senses and Skills – rSaSk) ermöglichen und dafür wird das Internet benützt.

Warum wiederhole ich mich?

Diese Wiederholung dient der Glaubwürdigmachung, dass die Idee von der „Schicht -1“ (siehe das zehnte Büchlein „Vom Leben“), auf die ich gleich zurückkommen werde, keine „Hirn­geburt“ war, son­dern sich „auf natürliche Art und Weise“ erge­ben hat.

Wie man vom Begriff der „Identität“ zur „Schicht -1“ gelangt

Wir hatten ausgeführt, dass der Begriff der „Identität“ kein physika­lischer Begriff ist, sondern dass die Formulierung physikalischer Gesetze vielmehr davon abhängt, wie ich die Grenzen des Systems und die Grenzen im System ziehe.

In Abbildung 1 ist die „Schicht 0“, also die „Physik“ konsequenter weise als eine durchgehende Schicht ohne Trennung der Wesenheiten eingezeichnet.

Woher kommt also unsere Arroganz, unser System in die Wesen­hei­ten „Person“, „PSI“, „Internet“ und „RLA“ aufzutrennen?

Der Grund dafür liegt in unserer Intuition, die den Wesenheiten eine Identität zuschreibt.

Wenn nun viele Menschen dieselben Identitäten akzeptieren – was sie erkennen, wenn sie miteinander reden – dann wollen wir davon ausgehen, dass es diese Identitäten real, also tatsächlich gibt.

Um die Identitäten in unserem Diagramm einzeichnen zu können, beschreiben wir eine „Schicht -1“, die wir als Urgrund bzw. Nichts bezeichnen und in der die Seele oder das Wesen jeder Wesenheit begründet liegt, mit Kant könnte man auch sagen das „Ding an sich“.

JEDE Interaktion zwischen der Person und der PSI ist also eine PHYSIKALISCHE Interaktion zwischen dem Körper der Person und der Hardware der PSI.

Nur der Geist INTERPRETIERT diese Interaktion als „Sinne und Fähigkeiten“, also als Sehen, Hören, Riechen oder Gehen, Laufen, Greifen etc.

Wenn man diese Interaktionen über das Internet mit den Interak­tionen des RLA und seiner Umgebung synchronisiert, dann können sie vom Geist als „INDIREKTE Sinne und Fähigkeiten“ interpretiert werden, zum Beispiel „Baggern“, wenn der RLA ein Bagger ist.

proxy-configuration-3

Was die Person über sich selbst sagen kann

  1. Ich bin (Schicht -1)
  2. Ich bin mein Körper (Schicht 0)
  3. Ich bin ein Körper mit Sinnen und Fähigkeiten (Schicht 1-5)
  4. Ich bin ein Körper, der meinen Geist beheimatet (Schicht 6)

Weitere Stichwörter

Schöpfung/Universum/Welt und Nichts – Gott

Das Ding an sich von Kant, das Wesen/die Seele, die Identität und die Physik

Muster, Software und Geist

Interaktion und Beziehung

Fähigkeiten und Möglichkeiten, Benützen und Benütztwerden, Angebote und Aufträge

Die vier/acht Schichten des Universums

Die Raumzeit als Grundlage von Interaktion und Beziehung

Person und freier Wille/Schicksal und Zufall/Vorsehung

Komplexität in den vier/acht Schichten der Welt und der „Schmetterlingseffekt“

Eine technische Metapher – SMS