Jetzt habe ich mir vorgenommen, in die Wertediskussion einzusteigen.
Und ich habe mir vorgenommen, einen Satz des Hochgebets als Basis zu nehmen.
[…]Mache deine Kirche zu einem Ort der Wahrheit und der Freiheit,
des Friedens und der Gerechtigkeit,
damit die Menschen neue Hoffnung schöpfen.[…]
Das Ziel dieser Werte, also dass die Menschen neue Hoffnung schöpfen können (denn lebt nicht auch die Wirtschaft von der Hoffnung, zum Beispiel die Börse?), ist also klar definiert.
Beginnen wir mit dem ersten Wert, mit der Wahrheit.
Wir sind alle auf der Suche nach Wahrheit, da beisst die Maus keinen Faden ab.
- Woher komme ich?
- Wer bin ich wirklich?
- Was ist mein Sinn?
- Wer liebt mich?
- Kann ich mich selber lieben?
- Wie kann mein Leben glücken?
- und so weiter
Erst, wenn ich weiss, wo ich stehe, erst nach einer Positionsbestimmung, kann ich festlegen, in welche Richtung ich gehen muss, um zum Ziel zu gelangen.
Und schon bei dieser Positionsbestimmung scheitern viele.
Zu eitel.
Zu selbstsicher.
Zu größenwahnsinnig.
Zu ichbezogen.
Wer immer recht hat, braucht keine Wahrheit, die ausser ihm begründet ist.
Der Mensch ist irrtumsfähig.
Nach welchem Kompass richtest Du Dich? Zeigt Dein Kompass zum Sinai, zu den zehn Geboten? Oder zeigt Dein Kompass auf Dich selber, sodass er sich immer im Kreise dreht?
Gedanken, nur Gedanken
Meint
Euer Christoph
Veröffentlicht von Yeti 