Fühle mich heute dankbar

April 29, 2015

Zitat eines Liedtextes:

[…]1. Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not.

2. Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht, kein nächtlich Grauen ihn erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein.

3. Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft , wird erhört.
Ich will mich zeigen als sein Gott, ich bin ihm nah in jeder Not ;
des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.[…]

Meint
Euer Christoph


Ich bin zwar römisch-katholisch, aber

März 28, 2015

ein ehrlicher Atheist ist mir tausendmal lieber als ein verlogener, korrupter Kleriker.

Möchte auch darauf hinweisen, dass Jesus für die Armen, Entrechteten, Unterdrückten, für die Witwen und Waisen immer ein gutes Wort übrig hatte,

jedoch für die, die ihren Lohn bereits auf Erden erhalten haben, hatte er nichts übrig.

Übrigens zwei neue Witze (sind von Nik):

1) Was sagt ein Atheist über Jesus?
Der ist für mich gestorben

2) Was sagt ein Atheist zum Thema Bekehrung?
Das ist das letzte, was ich tun werde

Meint
Euer Christoph


Alter Wein in neuen Schläuchen

März 21, 2015

Es gibt viele Manager-Märchen.

Zum Beispiel die Geschichte von der Hummel, die fliegen kann, obwohl sie zu kleine Flügel hat.

Nun gut – Mumpitz.

Aber es gibt auch Manager-Märchen, die leider unabänderliche Auswirkungen auf die Wirklichkeit haben.

So das Märchen, dass man alles in alle Ewigkeit immer weiter optimieren könne.

Du hast letztes Jahr X gemacht und Y Euro dafür gebraucht?

Dann wirst Du dieses Jahr Y minus 10% für X benötigen, denn Du hast ja dazugelernt und hast Dich optimiert.

Und so wird die Kalkulation von Jahr zu Jahr knapper. Die Rentabilität sinkt solange, bis man etwas neues macht und das alte auf den Müll schmeisst, weils einfach nicht mehr geht.

Deswegen müssen wir auch immer wieder das Rad neu erfinden und ihm einen neuen Namen geben – alter Wein in neuen Schläuchen eben.

Meint

Euer Christoph


Es ist nicht egal

Februar 28, 2015

…was Du sagst und wem Du es sagst
…was Du tust und wann Du es tust
…mit wem Du tust und warum Du tust.

Viele Menschen haben das Gefühl, sie können nichts ändern, und es sei ja sowieso egal, was man tue, „die da oben“ kochten ja ohnehin ihr eigenes Süppchen und wir seien einfach nur mehr oder weniger passive Befehlsempfänger.

Aber nicht nur die Quantentheorie lehrt uns, dass jede Messung die Wirklichkeit beeinflusst, auch wir können – wenn wir nur einfühlsam zuhorchen – diese seltsamen Schwingungen spüren, dieses „gemeinsame Etwas“, das das Universum durchwobert, diese „Schicksalsgemeinschaft“.

Auch die „dort oben“ werden eines Tages sterben und vor ihrem Schöpfer stehen, nackt und nur geschützt durch ihre guten Taten.

Und jeder will doch Gutes tun, viele geben es aber nicht zu weil sie glauben, es sei „nicht in“, „nicht cool“ oder „nicht erwünscht“.

So ist der erste Schritt, dass wir uns bewusst werden: „ich bin nicht egal“. „Ich habe Auswirkungen“.

Der zweite Schritt ist dann die „Verantwortung“, die „Verantwortung für die Schöpfung“, die „Verantwortung für die nächsten Generationen“ und die „Verantwortung dem Schöpfer gegenüber“.

Und was hilft uns dabei: Die Erkenntnis, dass wir nicht allein sind. Es geht Dir so wie es allen anderen auch geht. Du bist nichts besonderes, ausser dass Du ein Kind Gottes bist. Das ist Dein USP.

Meint
Euer Christoph


Der Sämann ging

Februar 23, 2015

„Wer Geduld hat, zu dem kommen die Dinge ganz von alleine“, sagt ein alter Spruch.

Aber wieviel Zeit haben wir wirklich?

Und säen wir auch Früchte, die wir nicht selber ernten?

Wir ernten doch die Früchte, die unsere Vorfahren gesät haben.

Aber wir sind zu nodich, Früchte zu säen für unsere Kinder.

Wir sind zu nodich, Kinder zu säen für die Zukunft der Erde.

Eine Investition muss sich innerhalb von einem Jahr rentieren, länger will kein Investor sein Geld binden.

Aber Investitionen in die Grundlagenforschung rechnen sich erst nach vielen Jahren oder Jahrzehnten.

Die Privatwirtschaft versteht sich hauptsächlich aufs Ernten der Früchte und auf den Handel mit den Früchten.

Säen und Pflegen wird zurückgedrängt in den Privatbereich.

Man hört immer öfter, dass Grundlagenforschung den Geruch eines Hobbies hat.

Das kann doch nicht ernst gemeint sein, wenn jemand an die nächsten Generationen denkt, oder?

Demzufolge gehen auch unsere Kinderzahlen zurück und wir wollen fertige Arbeitnehmer gratis importieren.

Aber die kriegen wir eh nicht – gerechter Wink des Schicksals – wir kriegen nur Hinterwäldler und Jihadisten (mit einigen ruhmreichen Ausnahmen).

Meint
Euer Christoph

P.S.: dieser Artikel ist bewußt kontrovers geschrieben – Kommentare sind erwünscht – die e-mail Adressen der Kommentatoren werden niemals veröffentlicht.


Der Klügere gibt nach.

Februar 13, 2015

Deshalb wird die Welt von den Dummen regiert.

Nein!

So einfach kann es nicht sein.

Alle diese sogenannten klugen Merksätze und „Weltformeln“ führen nicht zum Ergebnis.

Vielleicht so: Wenn Du an einem Punkt stehst, an dem Du Dich für oder gegen etwas entscheiden mußt. Wenn Du zum Beispiel zögerst, ob Du tätig werden sollst oder besser doch die Hände in den Schoß legst. Wenn Du also an einem Punkt stehst, an dem Du Deine Zukunft selbst in die Hand nehmen kannst. Wenn Du zum Beispiel liegen bleiben kannst oder aufstehen. Dann nimm‘ Dich selbst, nimm‘ Deine ganze Vergangenheit, nimm‘ Deine Träume und Hoffnungen, gehe in Dich und dann. Ja dann. Was dann? Dann tu‘ es einfach. Folge Deinem Gefühl.

Meint
Euer Christoph


Kleine Zeichen der Hoffnung

Februar 11, 2015

Manchmal tut es gut, Deutsches Fernsehen anzuschauen und nicht immer nur Österreichisches.

Wo heute im Österreichischen Fernsehen nur über Griechenland zu hören ist und über die tatsächliche Unmöglichkeit, dass Griechenland seine Schulden wird bedienen können, da war heute im Deutschen Fernsehen auch über Portugal zu hören, das es aus der Rezession bereits wieder heraus geschafft hat und das jetzt vorzeitig einige seiner Schulden zurückzahlen möchte.

Während die Österreichische Politik sich also in der großkoalitionären Selbstzerfleischung geübt hat, haben andernorts Reformen tatsächlich Platz gegriffen.

Wenn jetzt also alle nur Forderungen stellen, weil sie bereits wieder den wirtschaftlichen Aufwind wittern – die Arbeitnehmer wollen eine Senkung der Lohnsteuer, die Arbeitgeber wollen eine Senkung der Lohnnebenkosten, die Reichen wollen auf keinen Fall Vermögenssteuern, Ferdinand Lacina empfiehlt dezidiert eine substanzielle Erhöhung der Löhne, um den Konsum anzukurbeln usw. usw. – dann möchte ich den Österreichischen Politikern zurufen: „Habt Mut“. Spart in der Verwaltung und investiert in die Forschung (und damit meine ich NICHT die Universitätsverwaltung).

Ich möchte auch den Arbeitnehmern zurufen: „Habt Mut und verkauft Euch nicht unter Eurem Wert“

Und ich möchte den Unternehmern zurufen: „Habt Mut und zeigt Euer soziales Empfinden, obwohl das vom wirtschaftstheoretischen Establishment gar nicht gerne gesehen wird“

Auch im Web3D Consortium gibt es „kleine Zeichen der Hoffnung“: offensichtlich wird in V3.4 ein neuer Anlauf für den Network Sensor unternommen (das nur für Eingeweihte): http://www.web3d.org/wiki/index.php/X3D_version_3.4_Development.

Meint
Euer Christoph


Was alle Menschen gemeinsam haben,……

Februar 4, 2015

ist, dass sie etwas Besonderes sein wollen.

Gerade das macht sie zu sozialen Wesen.

Für das Wort „freiwillig“ mache ich alles, was Du willst.

Wer an seinem Leben hängt, wird es verlieren, wer sein Leben gering achtet, wird es gewinnen.


3D Graphik, mixed Reality und meine Bedenken

Januar 24, 2015

Wenn man über Dinge wie mixed reality, virtual reality oder augmented reality spricht, denkt man meist zuerst an 3D Graphik.

Und tatsächlich – wenn man in einem Flugsimulator den Bergen ausweichen will, ist das am einfachsten, wenn das Landschaftsprofil als 3D Graphik vorliegt – das war ja definitiv der „3D graphische Urknall“.

Und so lassen sich jede Menge praktische Anwendungen erzählen, sei es die virtuelle Zusammenarbeit and CAD Designs, sei es die einfache Darstellung des nächsten Arbeitsschrittes für einen Monteur oder seien es hilfreiche Darstellungen im medizinischen Bereich.

Aber neben all dieser unleugbaren Nützlichkeit bleibt auch eine Verarmung.

Nämlich die Verarmung an Phantasie und Imaginationskraft.

Wenn ich ein Buch lese, bin ich ja eigentlich auch in einer VR, aber ich bin in einer VR, die meine Imaginationskraft herausfordert.

Wenn ich hingegen einen Ego-Shooter spiele, dann „imaginiere“ ich nichts, dann „bewege“ ich nichts, nein ich „werde“ bewegt.

Und das ist ja eines der größten Probleme der heutigen Zeit. Wir „lassen“ uns leben, wir „leben“ nicht mehr. Wir „lassen“ uns bewegen, wir „bewegen“ nichts mehr.

Die Wurschtigkeit ist es, an der wir zugrunde gehen werden, und die künstlichen Emotionen, die wir uns „machen“ lassen.

Meint
Euer Christoph


Der „Zerfall in die Einzelwissenschaften“

Januar 14, 2015

Will nicht ein jeder Mensch die gesamte Wirklichkeit verstehen?

Und tritt nicht jede Wissenschaft an, das gesamte Universum inklusive Gott zu erklären?

Oft wird dann der „Zerfall in die Einzelwissenschaften“ bejammert, und dass Leibniz leider, leider, der letzte Universalwissenschaftler war, der das gesamte Wissen seiner Zeit in einer Person vereinigte.

Und steckt hinter diesen Jammereien nicht wieder nur die alte Hybris des Menschen, dass man glaubt, man könne ohne die anderen auskommen?

Europa könne ohne Griechenland auskommen?

Griechenland könne ohne Europa auskommen?

Wir könnten ohne die Zuwanderer auskommen?

Wir könnten ohne die Armen auskommen, ohne die Entrechteten und Enteigneten?

Die Arbeiterklasse könnte ohne Manager und Direktoren auskommen?

Die Eigentümer könnten ohne Arbeiter auskommen (die manchmal als „menschliches Schüttgut“ bezeichnet werden)?

Folgt nicht aus der Erkenntnis der eigenen Schwäche die Hybris, in einer Gruppe seien wir stark?

Folgt nicht aus der Erkenntnis der eigenen Stärke eine gewisse Demut, da wir erkennen, wie wenig wir vermögen, OBWOHL wir doch stark sind?

Wenn ein Naturwissenschaftler argumentiert, dann argumentiert er naturwissenschaftlich.

Wenn ein Philosoph argumentiert, dann argumentiert er philosophisch.

Jeder glaubt, seine Argumentation sei „die richtige“.

Aber wer entscheidet, was richtig ist?

Letzten Endes die Mehrheit.

Meint
Euer Christoph