Wieder einmal Raumzeit

Februar 24, 2019

Wieder ein Kapitel im 12. Büchlein geschafft……….

Eine schöne neue Woche

Lg,
Christoph

Und hier die Leseprobe……

Brauchen wir ein Koordinatensystem?

Wo findet das Event statt, das Ereignis? Und wann?

Das sind die beiden wesentlichen Fragen, wenn man sich einen Treffpunkt ausmacht.

Natürlich bezieht sich der Treffpunkt auch noch auf eine Gruppe von Personen, auf ein Wer bzw. auf ein Was.

Und man kann diese Dinge nicht voneinander trennen.

Wenn die falschen Leute dort sind, dann ist das genauso schlimm, wie wenn ich mich dort zum falschen Zeitpunkt einfinde, oder wenn ich überhaupt den falschen Treffpunkt anvisiere.

In den Anfangszeiten der Naturwissenschaften hat man versucht, diese Dinge fein säuberlich voneinander zu trennen:

Es gab die absolute Zeit, die von allen anderen Phänomenen unabhängig war und ruhig und gleichmäßig vor sich hinströmte.

Dann gab es den absoluten Raum, der zwar – bei bewegten Systemen – von der Zeit abhängig war (da kommt es darauf an, WANN ich aus dem Fenster sehe), der aber mit der Zeit gemeinsam eine Bühne bot, die sich durch das Schauspiel nicht änderte.

Auf dieser Bühne sollte das Schauspiel „Leben“ ablaufen.

Erst im zwanzigsten Jahrhundert nach Christi Geburt kam man dahin­ter, dass sowohl Zeitangaben als auch die Dimension des Raumes im­mer von der Materie abhängen, die dabei im Spiel ist.

In der speziellen Relativitätstheorie begann sich der Raum nicht nur zu verzerren, sondern auch zu dehnen und zu stauchen, auch Zeit begann sich zu dehnen und zu stauchen, je nach dem Geschwindig­keits­zu­stand der beobachtenden Materie und in der allgemeinen Relativitätstheorie kam noch eine massenabhängige Krümmung des Raumes hinzu.

So, wie es eigentlich schon die Alten getan hatten, wenn sie in ihren Zeitangaben zum Beispiel sagten: „Dies geschah im fünften Jahr des Statthalters Quirinius“, und wenn sie zum Beispiel sagten: „Folge dem Krottenbach und das fünfte Dorf ist das Dorf, das Du suchst“, so kommen wir jetzt also zur wissenschaftlichen Erkenntnis, dass Orts- und Zeitangaben sich eigentlich immer auf die Umgebung bezie­hen, dass sie RELATIV zur Materie gemacht werden sollten.

Am wichtigsten ist dabei das Gravitationsfeld, das sich aus der umgebenden Materie ergibt.

Anmerkung: ich möchte hiermit explizit erwähnen, dass ich nur(!) Elektrotechnik studiert habe und nicht(!) Physik. Die Aussagen, die ich im Zusammenhang mit der Relativitäts­theorie von mir gebe, sind also als „vorläufige Meinung“ zu betrachten.

Wie kann man das nun in unser Schichtmodell einführen, wo ich am Bach sitze und einen Stein betrachte?

umgebung

Um auch die „umgebende Raumzeit“, also die „Bühne der Szene“ in unser Schichtmodell einzutragen, benötigen wir die dritte Dimension.

Bis jetzt hatten wir:

  • x-Achse (links/rechts): Hier werden alle Wesenheiten „nebeneinander“ eingetragen, die in einer „flachen Hierarchie“ zueinander stehen, also unabhängig voneinander existieren
  • y-Achse (oben/unten): Hier werden die „Schichten des Universums“ eingetragen, Geist oben, Seele unten

Nun kommt hinzu

  • z-Achse (vorne/hinten): Diese Achse wird verwendet, um Abhängigkeiten im Sinne von „enthält“ einzutragen.

In unserem Beispiel „enthält“ also die lokale umgebende Raumzeit die beiden Objekte „Ich“ und „der Stein“.

Die dicken beiden roten Pfeile sind aufzufassen als „ist enthalten in“.

Durch diese Darstellungsweise kann man also auch bewerkstelligen, dass die lokale Raumzeit als ein physikalisches Objekt in „Schicht 0“ dargestellt wird, die mit den beiden anderen Objekten interagiert.

Zum Schluß möchte ich noch einen Vorgriff auf das letzte Kapitel machen, wo ich das sogenannte „SMS Framework“ (ein Hobby von mir) als technische Metapher für diesen Sachverhalt näherbringen möchte. Hier gibt es sogenannte „Objekte“, die an ein Modul „attached“ sind oder auch nicht. Wenn sie an ein Modul „attached“ sind, dann entspricht das den roten Pfeilen aus Abbildung 7.

Wirklichkeit Metapher
Lokale umgebende Raumzeit Module
Physikalisches Objekt Object (Model, MIDAS Object)
Umgebung enthält phys. Objekt Object is attached to a module

 


Zwiegespräch mit Gott?

Februar 22, 2019

Ich: Damals, als ich Dich aus reiner Neugier fragte, ob Du schläfst, warst Du damals wirklich überrascht?

Gott: Nein

Ich: Warum hast Du dann so geklungen, als ob Du überrascht gewesen wärst?

Gott: Weil es für Dich das beste war.

Ich: Und wie bist Du wirklich?

Gott: Das willst Du nicht wissen.


Die vier/acht Schichten des Universums

Februar 20, 2019

Das zwölfte Büchlein macht Fortschritte. Hier wieder eine Leseprobe.

Eine schöne neue Woche

Meint

Euer Christoph

P.S.:

Geist und Seele – Geistseele

Was die „Schichten des Universums“ betrifft, sind wir auf die Zahl Acht ja eigentlich nur deswegen gekommen, weil das Internet aus fünf Schichten besteht (nach der üblichen Zählweise) und weil es fünf Sinne gibt (nach der üblichen Zählweise).

Das ist eine nette Koinzidenz und mithin symbolisch zu verstehen, wo man das Internet doch als unser „verlängertes Sinnesorgan“ interpretieren möchte (so wie letzten Endes jedes Werkzeug).

Wenn man aber die sinnlichen Schichten zusammenfasst zu einer einzigen Schicht, dann kommt man letzten Endes auf vier Schichten, wie sie im folgenden Bild dargestellt sein sollen:

vier-schichten

Dieses Bild entspricht der vereinfachten Sichtweise eines schlichten Programmierers, wobei immer die „obere“ Schicht die „untere“ Schicht „benützt“, was soviel heisst wie, dass die „untere“ Schicht zuerst da war und somit „die Regeln vorgibt“.

Diese „Simple Sichtweise eines Programmierers“ kann natürlich nicht auf unser gesamtes Universum angewendet werden, wiewohl sie für einfache Objekte – Steine, Häuser und Autos, aber auch komplexere Dinge wie einfache Lebewesen oder Roboter – schon ganz gut den Sachverhalt trifft.

Spätestens, wenn wir uns mit der „Krone der Schöpfung“ beschäf­ti­gen, mit dem Menschen, dann wird uns bewußt, dass das Leben eine sehr komplexe Angelegenheit ist und dass die Frage „nach dem Le­ben, dem Universum und dem ganzen Rest“, eben nicht so einfach zu beantworten ist.

Weiters ist da diese „Sonderstellung des Menschen im Universum“, die von gottgläubigen Menschen verbissen verteidigt und von Mate­ria­listen hart bekämpft wird.

Gibt es wirklich diese „Geistseele“, die den Menschen zum Men­schen macht, und die angeblich unsterblich ist?

Nun, wir wollen uns in dieser Diskussion nicht engagieren, wir akzeptieren einfach als gläubige Menschen, dass es da eine „Geist­seele“ gibt, die „von Gott eingehaucht“ (geschenkt) wird.

Hier gerät unser Bild von den vier Schichten aber ins Wanken.

Einerseits ist Geist die oberste Schicht und Seele die unterste, wie sollen die beiden also zusammenhängen?

Andererseits gibt es Berichte, wonach nicht nur die Seele, sondern auch der Geist eines Menschen nach dem Tod eine Zeit lang weiter existieren kann, z.B. wenn der Mensch noch nicht komplett „losge­lassen“ hat.

Wie soll aber der Geist existieren, wenn er – als oberste Schicht – von den Sinnen und vom Leben des Körpers abhängig ist?

Hier möchte ich das Wort „Geist“ so definieren, dass damit jene Anteile der Geistseele gemeint sind, die vom (physikalischen) Gehirn und seiner Lebendigkeit abhängig sind, „Seele“ als den Anteil an der Geistseele, der als „Basis für das gesamte Wesen“ natürlich vom Körper unabhängig ist. Trotzdem ist die Seele in gewisser Weise der „Herr“ über den Menschen, muss also „oben“ angesetzt werden.

Damit kann man nun ein Diagramm zeichnen, das der Komplexität des menschlichen Lebens ein wenig gerechter wird als das reine „Schichtmodell“.

In Anlehnung an Diskussionen auf dem Blog nennen wir es das „Zylindermodell“ und geben zu, das diese Idee nicht von mir ist.

zylindermodell

Es gibt jetzt nicht nur die Richtung „von oben nach unten“, also von der Geistseele zum Körper mit den Sinnen, sondern auch eine Anord­nung „im Kreis herum“, wobei sich „in der Geistseele der Kreis wieder schließt“.
Auch das ist natürlich nur ein BILD, niemand behauptet, dass ES SO IST.


Möglichkeiten, Sinne und Fähigkeiten

Februar 10, 2019

Hallo liebe Leute,

Es hat sich wieder ein neues Kapitel zum 12. Kleinen Religiösen Büchlein hinzugesellt.

Diesmal geht es um Möglichkeiten, Sinne und Fähigkeiten (unter diesem Link das UNFERTIGE 12. Büchlein).

Alle anderen 11 Büchlein findet man hier: Kleine Religiöse Büchlein

Eine schöne neue Woche
Meint
Euer Christoph


WAS ist Interaktion

Februar 2, 2019

Hallo liebe Leser,

Habe jetzt im Vergleich zum vorigen Posting „Interaktion und Beziehung“ und nach den Diskussionen mit Los Pongos und KNI den Text ein bisschen angepasst. Vielleicht ist es jetzt besser:

Interaktion und Beziehung

Liebe Leser! Wer von Euch redet mit anderen Menschen am liebsten „auf Augenhöhe“?

Also mit Menschen, denen man sich weder hoffnungslos unterlegen fühlt, noch muss man Kopfstände machen, um ihnen die eigenen Gedanken „mit Händen und Füßen“ näher bringen zu können?

Und so ähnlich ist es mit den acht Schichten des Universums.

Die Zerlegung in „Oben“ und „Unten“ – man könnte auch sagen, in „Geist“, „Sinne“, „Materie“ und „Wesen“ – ist keine Wertung im Sinne von „gut“ und „böse“.

Es geht also nicht um „guten“ Geist und „böse“ Materie“, noch geht es in irgendeiner Form um eine Wertung.

Natürlich KANN man werten und den Geist für etwas Besseres halten als den Körper, aber diese Wertung folgt NICHT aus dem gegenständlichen Bild.

Die Zerlegung in die acht Schichten ist aber eher eine Anordnung im Sinne von

  • die Geschosse eines Hauses, die „von unten nach oben“ erbaut werden
  • was ist die notwendige Voraussetzung und muss demzufolge schon vorher da gewesen sein (unten)
  • was gibt die „Ziele“ vor, auf die wir „hinarbeiten“ (oben)
  • welche Schicht ist der „Diener“ (unten) und welche ist der „Herr“ (oben)
  • In welcher Schicht liegt die „Partnerinstanz“ (selbe Höhe)
  • welche Schicht „bietet einen Dienst an“
  • welche Schicht hat die „freie Wahl“ einen Dienst zu benützen oder auch nicht (oben)

Wenn also mein Geist mit dem Geist meines Gesprächspartners „das Modell im Kopf bezüglich Mathematik abgleicht und ergänzt“ (so würde ich diesen Vorgang in Schicht 6 bezeichnen), so entspricht dieser Vorgang einem „Gespräch“ in den Schichten 1 – 5.

Dabei benütze ich und mein Gesprächspartner die „Sinne und Fähig­keiten“, um jeweils abwechselnd „zuzuhören“, zu „reden“ und „das Gelernte zu memorieren“.

In Schicht 0 hingegen würden wir einen sehr komplexen physika­li­schen Prozess beobachten, in dem elektrische Impulse im Zentral­nervensystem dazu führen, die Stimmbänder rhythmisch zu spannen und zu entspannen, was Schallwellen erzeugt, die über die Gehör­knö­chelchen und das Innenohr wieder zu elektrischen Impulsen im Zen­tral­ner­ven­system des Partners führen. Diese elektrischen Impulse führen dann zu dauerhaften Veränderungen im Gehirn.

Aber WAS ist das ganze.

In „Schicht -1“, dort wo wir beschreiben, WAS etwas ist, dort ist es eine „Mathematik Nachhilfestunde über Tensoren und Felder“.

So einfach ist das.

Das Ganze ist ein einziger Prozess, an dem zwei Personen betei­ligt sind, die Luft, über die die Schallwellen übertragen werden sowie ein Tisch, zwei Sessel und ein Zimmer in Nebenrollen.

Ausserdem findet das Ganze an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit statt.

WAS ist eine Interaktion?

Wir haben im letzten Kapitel angedeutet, dass wir in der „Schicht -1“ das modellieren wollen, WAS eine Sache ist, was sie DEM WESEN NACH ist.

Nun können wir uns fragen, WAS ist eine Interaktion?

  • A) Ich nehme einen Stein in die Hand und betrachte ihn
  • B) Der berühmte Stein fällt mir auf den Kopf und tötet mich

Nun, man könnte probeweise versuchen, JEDE Interaktion mit Hilfe des „Protokolls des Lebens“ zu modellieren (das ist jetzt eine krause Idee, die ich nur als Versuch ins Rennen schicke, um zu sehen, was daraus wird).

Das Protokoll des Lebens ist inspiriert durch das Jesus-Wort „Bittet, so wird Euch gegeben werden“.

A)

Der Stein „bietet mir an“, dass ich ihn nehme und betrachte, indem er einfach „da ist“.

Ich „bitte“ den Stein, ihn betrachten zu „dürfen“, indem ich ihn in die Hand nehme.

Der Stein „läßt sich betrachten“ (das ist eine Dienstleistung).

Ich „bedanke mich beim Stein“, indem ich ihn bedächtig an seinen Platz zurücklege.

B)

Ich biete dem Stein an, meinen Körper umzubringen, indem ich meinen Körper in die potentielle Fallinie des Steins bringe.

Der Stein bittet meinen Körper zu sterben, indem er ihm entsprechende Deformationen zufügt.

Mein Körper erfüllt die Bitte, stirbt und entzieht meinem Geist damit die Grundlage.

Der Stein bedankt sich, indem er seine kinetische Energie abgegeben hat und somit nichts anderes mehr kaputt machen kann.

dienstleistung_B

Findest Du noch andere Beispiele, lieber Leser? Ich wäre neugierig.

Meint

Euer Christoph


Interaktion und Beziehung

Januar 27, 2019

Liebe Leser! Wer von Euch redet mit anderen Menschen am liebsten „auf Augenhöhe“?

Also mit Menschen, denen man sich weder hoffnungslos unterlegen fühlt, noch muss man Kopfstände machen, um ihnen die eigenen Gedanken „mit Händen und Füßen“ näher bringen zu können?

Und so ähnlich ist es mit den acht Schichten des Universums.

Die Zerlegung in „Oben“ und „Unten“ – man könnte auch sagen, in „Geist“, „Sinne“, „Materie“ und „Wesen“ – ist keine Wertung im Sinne von „gut“ und „böse“.

Es geht also nicht um „guten“ Geist und „böse“ Materie“, noch geht es in irgendeiner Form um eine Wertung.

Wir fühlen uns ständig versucht, uns über andere Menschen zu set­zen, uns aufzuwerten, damit wir unser Märchen vom „wir sind die Guten“ aufrecht erhalten können.

Die Zerlegung in die acht Schichten ist aber eher eine Anordnung im Sinne von

  • die Geschosse eines Hauses, die „von unten nach oben“ erbaut werden
  • was ist die notwendige Voraussetzung und muss demzufolge schon vorher da gewesen sein (unten)
  • was ist das „Ziel“, auf das wir „hinarbeiten“ (oben)
  • welche Schicht ist der „Diener“ (unten) und welche ist der „Herr“ (oben)
  • welche Schicht „wird benützt“ (unten), und gibt somit die Regeln vor
  • welche Schicht „benützt die anderen“ (oben) und muss sich demzufolge an die Interfaceabsprachen halten
  • welche Schicht „bietet einen Dienst an“, der dann hoffentlich auch „bezahlt“ wird
  • welche Schicht hat die „freie Wahl“ einen Dienst zu benützen oder auch nicht (oben)

Das „Protokoll des Lebens“ lässt sich also in ein Ablaufdiagramm einzeichnen, wie folgt. Zwischen Angebot und Bitte kann erfahrungsgemäß eine lange, lange Zeit liegen:
dienstleistungMeint

Euer Christoph


Every Thing is a Hole in the Nothing

Januar 26, 2019

Jetzt habe ich das nächste Kapitel des 12. kleinen religiösen Büchleins fertig.

Geist / Körper / Seele / Wesen 2019-01-26 (b)

Eine schöne neue Woche
Wünscht Euer Christoph


Wirtschaftsflüchtlinge

Januar 22, 2019

Vor einiger Zeit hatte ich in der Gegend von Pitten in Niederösterreich eine Diskussion über die Kinderbeihilfe für Leute, deren Kinder in Rumänien leben. Hier in Österreich arbeiten, wo man viel Geld verdient und dort leben, wo man wenig Lebenshaltungskosten hat.

Stimmt habe ich gesagt, ich habe diese Wirtschaftsflüchtlinge satt, die am Land leben, wo es billig ist und jeden Tag in der Stadt arbeiten, wo man viel Geld verdient.

Und jeden Tag in der Früh verstauen sie uns die Südautobahn.

Wien sollte sich von Niederösterreich abschotten.

Wir hätten so ein schönes Leben hier in Wien, wenn wir nicht jeden Tag 100.000en Wirtschaftsflüchtlingen einen Arbeitsplatz verschaffen müssten.

Kleinlaut hat er dann gesagt: „Na, da wollen wir die Kirche im Dorf lassen, wir sind ja alles Österreicher“. Jetzt plötzlich war er kein Nationalist mehr, weil er auf der schwächeren Seite gestanden ist.

Sollte uns das zu denken geben?

Meint

Euer Christoph


Manche Regierungschefs sind wie kleine Kinder

Januar 14, 2019

Sie loten aus, wie weit sie gehen können, bis wir ihnen die Türen einrennen.

Meint

Euer Christoph


12. Büchlein – es geht weiter

Januar 6, 2019

Hallo liebe Leute,

Die ersten Sätze der Einleitung für mein neues, zwölftes, kleines religiöses Büchlein, hatte ich bereits hier: 12. Büchlein – Körper / Seele / Geist veröffentlicht.

Neben ein paar kleinen Korrekturen – die ich mir hier schenke – ist jetzt auch der weitere Teil der Einleitung und das erste Kapitel „Universum – Schöpfung – Welt“ fertig und wird im folgenden abgedruckt.

Wünsche ein schönes Fest „Erscheinung des Herrn“.

Euer

Christoph

P.S.:

Was haben wir uns eigentlich vorgenommen?

Bis jetzt habe ich eigentlich nur ein einziges Beispiel angeführt, auf­grund dessen ich zur Definition der „Schicht -1“ angeregt worden bin.

Und es ist gut zu wissen, dass ich dazu schon einige Gedanken im zehnten kleinen religiösen Büchlein „Vom Leben“ ausgearbeitet hatte.

Aber warum möchte ich nun diese Gedanken nocheinmal „auf­wär­men“? Habe ich vor, meine Leser zu langweilen?

Nun gut, da sind einige Dinge in meinem Bild – und es ist immer noch nur ein Bild –, die auf dem Blog bereits diskutiert worden sind, und bei denen ich das Gefühl habe, dass man sie noch klarer heraus­arbeiten bzw. klarstellen müsste:

  • Stelle ich Mensch, Tier, Pflanzen, andere Dinge und Werkzeuge (zum Beispiel Roboter) auf eine Stufe?
  • Leugne ich also die Sonderstellung des Menschen (so wie es Materialisten tun)?
  • Ist es nicht – zumindest beim Menschen – so, dass man die oberste Schicht – den „Geist“ – gar nicht so klar von der untersten Schicht – der „Seele“ – trennen kann? Ist es nicht eine Geistseele, die dem Menschen zu eigen ist?

Ausserdem habe ich im zehnten Büchlein definitiv einen Fehler gemacht, indem ich dem „Stein an sich“ eine Schicht der „Möglich­keiten“ zu­ge­ordnet hatte, die sich auf der Höhe der „Sinne und Fähig­keiten“ befand.

Da ich diese Schicht „über“ der Physik ansetzte, musste es sich dabei um eine Art „Software“ handeln, die ein Stein auf den ersten Blick nicht bieten kann.

Dies wird näher zu hinterfragen sein.

Über die Systematik

Dies ist kein naturwissenschaftliches Büchlein und auch kein Infor­ma­tik-Büchlein. Es ist ein religiöses Büchlein.

Ich werde also nicht naturwissenschaftlich oder mathematisch argu­mentieren, sondern wie ein gläubiger Mensch.

Das heisst, dass ich die Offenbarungsquellen akzeptiere, die dem katholischen Glauben zugrunde liegen, das ist die Überlieferung der Kirche, die sich besonders in den Heiligen Schriften mani­fes­tiert.

Auch den Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) akzeptiere ich als Quelle.

Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass sich nach meiner bescheidenen Auf­fas­sung ein naturwissenschaftliches oder ein mathematisches Ergebnis niemals mit den Glaubensquellen widersprechen KANN.

Sollten wir auf Widersprüche stoßen, dann müssten wir PERSÖN­LICHE MASZNAHMEN ZUR WAHRHEITSFINDUNG ergreifen, die wohl meistens im Endergebnis aufzeigen werden, dass ich entwe­der ein wissenschaftliches Ergebnis oder einen Glaubensinhalt miss­verstanden habe.

Das heißt in letzter Konsequenz, dass ich für Kommentare sehr dankbar bin.

Universum – Schöpfung – Welt

Warum ist so viel und nicht viel mehr Nichts?

Eine alte Frage der Philosophie.

Jedenfalls finden wir Menschen eine Welt „vor“, von der wir wissen, dass wir sie nicht selbst erschaffen haben.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte sind wir immer weiter in diese Welt vorgestoßen und haben immer neue Entdeckungen gemacht.

Wir erforschen die Welt und wir nützen sie.

Das Erforschen ist ein natürlicher Trieb des Menschen, da wir auf der Suche nach der Wahrheit sind.

Irgendwie haben wir das Gefühl, dass wir in der Fremde sind und dass wir wieder nach Hause wollen.

Ist das unser Ziel? Nach Hause zu kommen? Oder wollen wir nicht nur ganz einfach glücklich sein? Der Weg ist das Ziel.

Viele Menschen! Viele Wege! Viele Ziele!

Dann haben wir begonnen, die Erkenntnisse, die uns der Geist schenkt, auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, indem wir das Experiment über das Zitat gestellt haben.

Ein weiser Entschluss, der dazu geführt hat, dass wir die Natur heute tatsächlich „im Griff“ haben.

Was wir nicht im Griff haben, das sind wir selbst – unsere Triebe, unsere Gefühle und unsere Interessen.

Aber bleiben wir bei der Physik.

Die Physik hilft uns, alles was mit den vier Phänomenen Materie, Energie, Raum und Zeit zu tun hat, zu verstehen.

Wir können den Zustand der Materie-Energie und der Raum-Zeit – also Geschwindigkeit, Masse, Wellenlänge, Feldgrößen und der­glei­chen – von ziemlich komplexen Systemen vorherberechnen, wenn wir nur die Randbedingungen kennen.

All das, was wir mit Hilfe der Physik beschreiben können, würde ich als „das Universum“ bezeichnen.

Der Katechismus nennt es „die sichtbare Welt“.

Das ist zugegebener maßen eine Metapher, denn auch die Radio­wel­len – die ja nicht sichtbar sind – gehören eindeutig zur „sichtbaren Welt“, da sie ja von der Physik beschrieben werden.

Um nun zum Begriff der Schöpfung zu kommen.

Die Kirche lehrt, dass Gott die sichtbare und die unsichtbare Welt aus dem Nichts erschaffen hat.

Ob sich Gott dazu des Urknalls bedient hat oder nicht – diese Diskus­sion möchte ich beiseite lassen, weil sie nichts zum Wesen der katho­lischen Glaubensaus­sagen beiträgt.

Die Kirche behauptet ja nur, DASS Gott die Welt erschaffen hat bzw. in einem fort erschafft, die Frage, WIE sich das äußert, die klärt die Wissenschaft.

Was all unser Interesse herausfordern sollte, das ist die sogenannte „unsichtbare Welt“, also die Welt der Engel und des Teufels, die „himmlische Hemisphäre“.

Gibt es Mächte, die IN uns wirken?

In unserer Seele?

Die uns Botschaften Gottes mitteilen?

Oder vom Teufel verfälschte Botschaften?

Das wird zu untersuchen sein.

Meint Euer Christoph