Kann man eine Abtreibung als Putativnotwehr auffassen?

August 7, 2012

Ich möchte gleich mal vorausschicken, daß ich kein Jurist bin.

Werde mich also sowieso beschränken auf allgemeinmenschliche und nach Möglichkeit vernünftige Argumente und Überlegungen.

Wann beginnt das Leben?
Ab wann ist ein Mensch ein Mensch?

Mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle?
Wenn also das Genom fertig ist?
Oder sobald es erste Nervenzellen gibt und der Mensch also Schmerzen empfinden kann?
Mit der Einnistung in die Gebärmutter?

Ich glaube, diese Frage kann niemand wirklich beantworten. Und darum sollten wir – im Zweifelsfalle für den Schwächeren – im Sinne des Kindes argumentieren, daß ein Mensch also ein Mensch ist, sobald Ei- und Samenzelle verschmolzen sind.

Aber eigentlich müßten diese Frage die Mediziner beantworten. Tun sie aber nicht, bzw. tut jeder Mediziner anders.

Wenn man es also objektiv durchdenkt, dann ist jede Abtreibung ein Mord.

Oder?

Na ja, im Österreichischen Strafgesetzbuch wird Abtreibung immer noch als eine „Tat“ bezeichnet, also als ein Unrecht.

Allerdings bleibt dieses Unrecht unter bestimmten Voraussetzungen straffrei und es ist auch verboten, Personen, die an einer straffreien Abtreibung mitgewirkt haben, deswegen zu benachteiligen.

Allerdings ist es auch verboten, Personen zu benachteiligen, die sich aus Gewissensgründen geweigert haben, an einer Abtreibung mitzuwirken.

Wenn hingegen eine ernste Gefahr für Leben oder Gesundheit der Mutter besteht, dann ist Abtreibung auch nach dem dritten Monat durchaus erlaubt. Man könnte das, in meinem juristisch ungebildeten Wortschatz, also als eine Art Notwehr bezeichnen.

Damit eine Notwehr vorliegt, muß es aber eine tatsächliche(!) Bedrohung geben, es reicht nicht, dass sich die Mutter einfach nur bedroht fühlt.

Hier kommt der Begriff der „Putativ“notwehr zum Tragen. Das ist also keine tatsächliche(!) Notwehr, sondern der Täter ist bloß davon ausgegangen, daß es sich um Notwehr handelt (lat. „putare“ = „meinen“, „glauben“).

Kann man also eine Abtreibung unter Umständen als Putativnotwehr auffassen?

Eine tatsächliche Bedrohung liegt ja offensichtlich nicht vor, aber die Mutter fühlt sich durch die bloße Existenz des Kindes derart in ihrer eigenen Existenz bedroht, daß sie keinen anderen Ausweg mehr sieht.

Nur ein Denkansatz, nicht mehr

meint
Euer Christoph


Die Legasthenie und der Schöpfungsakt

Juli 22, 2012

Wenn man sich die Menschheit so ansieht, könnte man denken, der Auftrag Gottes habe gelautet

Seid furchtbar und vermehret Euch!

So überheblich wie sie sich geriert, die Menschheit.

Denn genau genommen ist das Leben, wenn man es kosmologisch betrachtet, eine Randerscheinung.

Und der Mensch erst recht.

Das ist so ungefähr wie die Stromerzeugung bei einer Photovoltaikanlage. Da wird zuallererst einmal viel Abwärme produziert, die Stromproduktion ist erst der Rest der Energiegewinnung.

Und so wie sich der Mensch als „Krone der Schöpfung“ bezeichnet, so ist auch die Stromerzeugung die „Krone der Photovoltaikanlage“, denn erst die Stromerzeugung gibt dem Ganzen einen Sinn, obwohl sie nur einen kleinen Prozentsatz des gesamten Energieumsatzes ausmacht.

Und so ist eigentlich die gesamte Menschheit verdammt, manisch-depressiv zu sein. Einerseits ist es erst die Menschheit, die dem gesamten Universum einen Sinn verleiht, andererseits sind wir energetisch betrachtet eine unwichte Nebenerscheinung.

Meint
Euer Christoph


Heiße Vollmondnächte, Step 0033.07

Juli 2, 2012

Gerade war ich mit dem 10A unterwegs nach Hause, da ist es passiert. Autos haben in verrückter Art und Weise überholt, Besoffene haben mit ihren Bierdosen Gespräche geführt und alles war in irgendeiner Weise angespannt.

Dann der Blick zum Mond. Ist schon Vollmond oder erst „fast“ Vollmond? Egal. Das und 35° schwüle Hitze bringen die Seelen zum Überkochen.

Und ich selber bin ja um keinen Deut besser. Jetzt habe ich in aller Deutlichkeit allen klar gemacht, dass das Projekt SrrTrains v0.01 beendet ist, und was tue ich?

Ich habe am Sonntag schon zweimal den Source Code des SF Projektes upgedatet (jetzt stehen wir bei SVN Revision 182).

Und in der Projektdatenbank (die allerdings noch nicht veröffentlicht ist), habe ich mir auch schon zurechtgelegt, wie es weitergeht.

Also: SILENT SERVICE, KEINE Newsletter, KEIN Update des Blogs, solange, bis Step 0033 (also Step 0033.07) wirklich fertig ist, also solange, bis Step 0033 keinen Rückschritt mehr darstellt zum Step 0032bf3 (LAN Party #1 vom März 2010).

Aber zumindest HIER, in dieser kleinen verträumten Ecke des Internet, in die eh so gut wie niemand herfindet, möchte ich den momentanen Inhalt der Prokjektdatenbank veröffentlichen, sozusagen meine „TO DO“ – Liste bis zum bitteren Ende, nach dem es dann wieder weitergehen wird……………

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_WEBSPACE

Internal Request:
The SRR Framework has not yet been tested on a web space (monolithic layout). Now, a web space shall be allocated and prepared, where the current and all subsequent versions of the SRR Framework can be tested.

Reason ID = INT_MOD_REMOVE_GLOBALMODULE

Internal Request:
A way should be found to avoid the "globalModule" parameter in the uiObj interface (SRR Objects for dynamic models). At least, the parameter should be replaced by some means to transmit the index of the SCE (the index within the "extensions" field in the commParam).

Reason ID = INT_ERR_DELETING_DYNAMIC_ROUTES

Internal Error Report:
Dynamic routes should be deleted by JavaScript, when a model/module is disabled.

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_ASYNC_CONTROLLERS

Internal Request:
Currently, the central controllers of extension modules are handled synchronously. A concept should be elaborated and all existing central controllers should be made asynchronous controllers.

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_MODEL_PROTOTYPES

Internal Request:
Some common properties and behaviours of a) static models, b) dynamic models, should be implemented in two common X3D prototypes, to ease modeling of models.

Reason ID = EXT_ERR_INTRODUCE_EXPERIMENTAL_VEHICLES

External Error Report (ALD):
Some actions shall be taken, to provide two "experimental" vehicles (one for narrow gauge, one for standard gauge).
a) move attachment point of setup points from MCE to SCE
b) rename "registered" setup points to "attached" setup points
c) introduce FBI and "initial velocity" to setup point
d) implement SRR Objects and models for two experimental vehicles

Reason ID = EXT_ERR_INTRODUCE_BASIC_VEHICLES

External Error Report (ALD):
Some steps shall be taken to provide two basic vehicles ("Rocket" and "Rail-Car")
a) implement SRR Object Trigger for locomotive
b) Implement SRR Objects and Models of vehicles
c) implement second interface to "push" vehicle -> one click -> force(t)
d) module activity with vehicles

Reason ID = INT_MOD_SOME_IMPROVEMENTS_I

Internal Request:
Following Improvements shall be done
a) Console: change carried keys via console AND set RTT and randomFactor via console
b) Console: is it possible to define generic "commands" that can be provided by SRR Objects?
c) "isBound" Field in KeyContainer
d) Version-check SrrControl vs. ModCoord vs. SrrObjectBase
e) Check commParam vs. ModParam (user should not confuse them)

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_MODELS_OF_HOUSES

Internal Request:
Following changes shall be done:
a) implement SRR Object "Contained Keys Lock"
b) model static models of houses, one is lockable and has got inner modelling

Reason ID = INT_MOD_PUBLISH_0033.07_SF

Internal Request:
After finishing step 0033, but before starting modification of SRR Tools, the "Test Package" and the "official release SRR" shall be published on sourceforge, no change of the Blog, but the WIKI shall be updated.

Meint
Euer schwitzender Christoph


Mehr oder weniger katholische Gedanken zu Fronleichnam

Juni 9, 2012

Hmmmmm,

Jetzt haben wir letzten Donnerstag das Fest Fronleichnam gefeiert, zu Deutsch „Leib des Herrn“.

Eigentlich müßten wir dieses Fest ja am Gründonnerstag feiern, weil es der Vorabend des Karfreitag war, an dem laut Überlieferung der Herr und die Jünger das „letzte Abendmahl“ (sozusagen die erste „Eucharistie“=“Danksagung“) gefeiert haben.

Aber wegen der Nähe zum Karfreitag und weil das Osterfest dieses Fest überstrahlt, wird es erst nach dem Ende der Osterfestzeit, also am „zweiten Donnerstag nach Pfingsten“ gefeiert.

Natürlich ist das Wesen der Kommunion, daß Jesus ganz, also mit Leib und Seele, bei uns ist, auch wenn er gestorben ist, aber ich habe mir schon manchmal, ein wenig ketzerisch, gedacht.

Warum hat Jesus eigentlich Brot und Wein gewählt, um in diesen Gestalten gegenwärtig zu werden?

Warum nicht Buttermilch und Cornflakes? Er als autonomer Herrscher hätte dies doch ebenso tun können. Warum hat sich Jesus an die alten Überlieferungen gehalten?

Hat er nicht gesagt: „Man füllt neuen Wein in neue Schläuche“?

Aber hat er nicht ebenso gesagt: „Ich bin gekommen, um das Gesetz zu erfüllen, nicht um es aufzuheben“.

Gedanken über Gedanken, nichts von alledem in meinem Kopferl ward jemals fertig, oh nein…….

Meint
Euer Christoph


Röm 3,23

Mai 1, 2012

Als ich gestern wieder ein bißchen an meiner Erzählung „Das dritte Kind – Freundschaft“ weiterschrieb, versuchte ich den Vater der Hauptperson – Heinrich den Blumenhändler – ein bißchen näher zu charakterisieren.

Denn ich behaupte, daß er ein Militarist ist, wenngleich er äußerlich friedlich lebt.

Aber er macht eben diesen Unterschied zwischen „innen“ und „außen“, zwischen „denen“ und „uns“, zwischen „gut“ und „böse“.

Ist es aber wirklich so verwerflich, zwischen „gut“ und „böse“ zu unterscheiden?

Meiner Meinung nach schon, denn ich mußte auch an die Werbung denken, die den Slogan verwendet hat: „Wir sind die Guten!“

Und ist es nicht genau dieses „Wir(!) sind die Guten“, das so viel Böses in sich trägt? Hat nicht Paulus geschrieben (bei Röm 3,23) „Denn es gibt keinen Unterschied: Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.“

Sollten wir nicht alle sagen: „Wir sind die Bösen!“ und „Wir hoffen auf die Rettung durch den einen Guten“?

Viel Böses könnte vermieden werden, wenn wir einmal prinzipiell akzeptieren würden, daß wir vorerst einmal böse sind, und daß wir eben der Verbesserung dringend bedürfen.

So weit ein paar Gedanken zum Thema „Gut“ und „Böse“. Bitte gerne um Kommentare.

Meint
Euer Christoph


Aus Absolutheit folgt Relativität

Februar 17, 2012

Hallo liebe Leute

Seit der Erkenntnis, dass SIMUL-RR etwas mit der Relativitätstheorie zu tun haben könnte,
(siehe Hat SIMUL-RR etwas mit der Relativitätstheorie zu tun?),

und seit dem positiven Feed Back zu dieser Idee,
(siehe Matter matters),
beschäftige ich mich also ein wenig mit derselben.

Zuerst haben wir anhand einer kleinen Rechnung gezeigt, dass die klassische Mechanik galilei-invariant ist,
(siehe Das gute alte Relativitätsprinzip).

Dann sind wir auf die Tatsache gestoßen, dass in der Elektrodynamik die Dinge nicht so einfach liegen,
(siehe Widerspruch oder bloß eine Unschönheit?)

Logischerweise würden nun einige Rechenbeispiele folgen, die anhand der LT (Lorentz-Transformation) zeigen, dass letzten Endes eh alles im grünen Bereich ist, aber weil ich mir wie immer sehr viel Zeit für meine Hobbies nehme, werden bis zur Fertigstellung des ersten Artikels noch einige Tage/Wochen ins Land ziehen.

Was liegt also näher, als die Zeit zu nützen für ein paar quasi-philosophische Gedanken?

Wenn man, z.B. auf Wikipedia, ein wenig über die Geschichte der Relativitätstheorie nachliest, dann sieht man, dass selbst Hendrik Antoon Lorentz,also der „Erfinder“ der Lorentz-Transformation immer noch davon ausgegangen ist, dass es einen Äther gibt.

Denn auch, wenn man die Lorentz-Transformation als gegeben hinnimmt, kann man immer noch von einem ruhenden Äther ausgehen, relativ zu welchem alle Zeit- und Ortsangaben „absolut“ seien, während die Zeit- und Ortsangaben relativ zu „bewegten“ Beobachtern nur „scheinbar“ seien.

Er hat hier also die Idee eines „absoluten Raumes“ und einer „absoluten Zeit“ nicht komplett aufgegeben.

Und tatsächlich kann man für alltägliche Problemstellungen ja davon ausgehen, dass die Fixsterne wirklich fix sind, dass sie also eine sehr schöne Basis für einen „absoluten Raume“ hergeben.

Erst wenn man in die Beschreibung astronomischer Zeiträume vordringt, scheint dieser Ansatz schwierig zu werden.

Nun gut, soweit ich es nachlesen konnte, war es dann ja Albert Einstein, der die Idee eines Äthers komplett verworfen hat (wozu soll man einen Äther annehmen, wenn man ihn nicht nachweisen kann, und wenn man ihn nicht zur Erklärung der Welt benötigt?) und der gezeigt hat, dass man die Lorentz-Transformation aus drei Bedingungen herleiten kann:

  1. der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit
  2. der Gültigkeit des Relativitätsprinzips (erweitert auf alle Bereiche der Physik)
  3. der Annahme, dass es sich um eine lineare Transformation handelt

Und so, wie aus der Absolutheit des Äthers die Relativität der Zeit- und Ortskoordinaten folgte (da sie dann ja nur mehr „scheinbare Koordinaten“ waren), so scheint aus der Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit eine ganze Reihe von neuen Relativitäten zu folgen

  • Raum und Zeit werden relativ
  • Gleichzeitigkeit wird relativ
  • Länge wird relativ (hört hört 🙂 )

Es scheint so, dass aus der Absolutsetzung des einen immer eine Relativierung eines anderen folgt.

Aber ist das jetzt „physikalische Wahrheit“ oder ist das eine Modeströmung der Zeit, dass wir einmal dieses absolut setzen und einmal jenes?

Wie ist das mit der Vorstellung eines absoluten Gottes? Folgt daraus die Relativierung der Menschlichkeit?

Fragen über Fragen

meint
Euer Christoph


im Tod ist das Leben

Januar 7, 2012

Die Evolution lehrt uns: der Tod ist der Motor des Lebens.

Die alte Generation macht Platz für die neue.

Wenn wir alte Ziele aufgeben, haben wir wieder Luft für neue Ziele.

Durch eine Ent-täuschung macht eine alte Täuschung Platz für eine junge Wahrheit.

Aus den Fehlern des letzten Projektes lernt man für das nächste.

Maria mußte als Pieta den schlimmsten Schmerz durchmachen, um dann von der Auferstehung zu erfahren.

Kaum wird ein provisorisches Projekt gestoppt, gibt es Anzeichen für weiterführende Gedankengänge.

Das Weizenkorn muß sterben, sonst bleibt es ja allein – Legt’s as tiefa!!!!! (wer mich versteht, soll es genießen, wer nicht, bitte Geduld)


Was kommt zuerst?

Dezember 16, 2011

In letzter Zeit hört man wieder öfter den Slogan „Österreich zuerst“, vor allem bei H.C. Strache und Konsorten.

Aber was kommt denn wirklich zuerst? Die Freiheit? Der Frieden? Der Wohlstand? Das Selbstbewusstsein? Die Arbeit? Das Glück?

Na gut, nähern wir uns dem Thema vorsichtig.

Angenommen, ich sage: „ich zuerst“. Dann bin ich doch nur ein böser Neoliberaler.

Wenn ich hingegen sage: „Die anderen zuerst“? Dann bin ich doch ein blödes Herdenvieh, oder?

Nein, das alles bringt uns nicht weiter. Oder sollte man sich gar nicht so sehr fragen, wer zuerst kommt, sondern eher, was man selbst ist?

Was bin ich denn? Bzw. Wer bin ich denn?

Na gut ich versuche mal, zu überlegen, was ich bin, das kann jetzt natürlich sehr persönlich werden und muss nicht unbedingt auf jeden anderen Menschen in genau der selben Weise zutreffen.

(1) Zuerst einmal bin ich sicherlich ein Kind meiner Eltern, das stimmt unbedingt.
(2) Meine Eltern haben mich gelehrt, dass ich ein Kind Gottes bin, das glaube ich ihnen.
(3) Also bin ich weiters katholisch, und somit ein Weltbürger.
(4) Gleich darauf bin ich mit ganzem Herzen Wiener.
(5) Sodann Österreicher.
(6) nicht zu vergessen, deutschsprachig.
(7) ja, Europäer bin ich ja auch
(8) hellhäutig
(9) Erdenbewohner
(10) Mensch
(11) Tier
(12) Lebewesen
(13) Ein Arrangement von Information und Materie
(14) Ein Teil des Universums

Na gut, und für all diese Gruppierungen, denen ich angehöre, muss ich mich (mit-)verantwortlich fühlen, denn laut katholischer Moral ist die allererste Pflicht gegenüber dem Staat das „Mitdenken“ und das „Mitfühlen“. Alles andere kommt später.

All das ist natürlich nur der „Versuch einer Antwort“, nicht mehr und nicht weniger.

meint
Euer Christoph


8. Dezember, „Fiat“, und „Plan B“

Dezember 10, 2011

Ja ja, das alte Problem.

Am 8.Dezember, dem Fest „Mariä Empfängnis“, wird das Evangelium gelesen, das eigentlich eher zu „Maria Verkündigung“ passt, weil’s keine explizite Bibelstelle für Mariä Empfängnis gibt.

Aber vielleicht passt das ja doch irgendwie zusammen.

Folgende Überlegung: Was hätte Gott gemacht, wenn Maria nicht „fiat“ gesagt hätte, sondern „non-fiat“.

Hätte er einen „Plan B“ gehabt, also eine „Zweitmutter“ für seinen Sohn?

Eine Frage, die wir wahrscheinlich nicht objektiv beantworten können, aber wir können mutmaßen. Denn wie ist es denn in unserem Leben?

Wenn wir den Ruf nicht hören, weil wir uns taub stellen, oder weil wir gerade was besseres zu tun haben, dann werden wir unserem Ruf nicht gerecht. Dann wird die Welt wieder ein Stück kälter, liebloser und unerlöster.

Kannst Du Liebe delegieren? Nein, eben nicht. Und wenn Du das Deine nicht tust, dann wird es nicht getan, niemand tut es für Dich.

meint
Euer Christoph