Authentisch…

März 23, 2014

…ist man entweder oder man ist es eben nicht.

Man kann nicht so tun, als wäre man authentisch.

Insoferne ist die Anweisung „sei authentisch!“, die der Pädagoge dem Lehrer gibt, ziemlich albern!

Meint
Euer Christoph

P.S.: kennt Ihr noch andere solche Paradoxien, zum Beispiel die „Sei spontan!“ Paradoxie?


Kleine religiöse Büchlein

März 1, 2014

Kardinal Novize Igor, einer der fleißigsten Kommentatoren auf diesem Blog, hatte mir vorgeschlagen, doch auch einmal etwas Religiöses zu schreiben.

Nun habe ich ein kleines Büchlein über das Maßhalten geschrieben: Vom Maßhalten.

Wobei man explizit erwähnen muss, dass es tatsächlich um religiöse Themen geht, und nicht ums Oktoberfest 😉 (denn dort versteht man unter Maß-halten etwas Anderes 🙂 ).

Lg
Christoph


Erfinderschicksal

Februar 24, 2014

Alle Väter kennen dieses Gefühl.

Man ahnt etwas. Könnte es sein? Wird es sein?

Aber solange eine Frau ihre Schwangerschaft geheim halten will, darf sie es dem Vater nicht erzählen.

Denn eines ist ganz gewiss: wenn sie es ihm erzählt, dann weiss es am nächsten Tag die ganze Welt.


Die ganze Welt ist bipolar :-)

Februar 16, 2014

Wenn wir an den Nutzen denken,…

  • …müssen wir bereits den möglichen Schaden berechnen.

Wenn wir an die Benützung denken,…

  • …müssen wir auch den Missbrauch in betracht ziehen.

Wenn wir einen Kaiser inthronisieren,…

  • …müssen wir uns bereits um seinen Nachfolger kümmern.

Wenn wir uns den Konzepten von Plan A ausliefern,…

  • …müssen wir bereits Plan B in der Tasche haben.

Wenn wir eine Waffe bauen,…

  • …müssen wir auch das Gegenmittel bereits kennen.

Wenn wir uns aus Liebe öffnen,…

  • …müssen wir mit Verletzungen rechnen.

Wenn wir verschlossen bleiben, um unsere Seele zu retten,…

  • …werden wir sie verlieren.

Meint
Euer Christoph


Die Wahrheit? Die Wahrheit!

Februar 15, 2014

Jetzt habe ich mir vorgenommen, in die Wertediskussion einzusteigen.

Und ich habe mir vorgenommen, einen Satz des Hochgebets als Basis zu nehmen.

[…]Mache deine Kirche zu einem Ort der Wahrheit und der Freiheit,
des Friedens und der Gerechtigkeit,
damit die Menschen neue Hoffnung schöpfen.[…]

Das Ziel dieser Werte, also dass die Menschen neue Hoffnung schöpfen können (denn lebt nicht auch die Wirtschaft von der Hoffnung, zum Beispiel die Börse?), ist also klar definiert.

Beginnen wir mit dem ersten Wert, mit der Wahrheit.

Wir sind alle auf der Suche nach Wahrheit, da beisst die Maus keinen Faden ab.

  • Woher komme ich?
  • Wer bin ich wirklich?
  • Was ist mein Sinn?
  • Wer liebt mich?
  • Kann ich mich selber lieben?
  • Wie kann mein Leben glücken?
  • und so weiter

Erst, wenn ich weiss, wo ich stehe, erst nach einer Positionsbestimmung, kann ich festlegen, in welche Richtung ich gehen muss, um zum Ziel zu gelangen.

Und schon bei dieser Positionsbestimmung scheitern viele.

Zu eitel.

Zu selbstsicher.

Zu größenwahnsinnig.

Zu ichbezogen.

Wer immer recht hat, braucht keine Wahrheit, die ausser ihm begründet ist.

Der Mensch ist irrtumsfähig.

Nach welchem Kompass richtest Du Dich? Zeigt Dein Kompass zum Sinai, zu den zehn Geboten? Oder zeigt Dein Kompass auf Dich selber, sodass er sich immer im Kreise dreht?

Gedanken, nur Gedanken

Meint
Euer Christoph


Braucht man den Satz vom Peripheriewinkel,

Februar 15, 2014

um das Internet zu verstehen?

ell_und_g

Oder sollte man sich nicht so sehr mit den Fragen der Wellenbeugung beschäftigen, sondern eher mit der Wellenstreuung.

Wenn wir nur einen Fachmann in unserer Runde hätten, Seufz !

Ich mein‘ ja nur.

Meint
Euer Christoph


A New Kid in Town

Februar 4, 2014

Schöne Sammlung: http://www.traurigewitze.com/.


Tatsächlich…

Januar 25, 2014

…steht der Techniker dem Göttlichen näher als der Theologe.

Denn der Techniker steckt jeden Tag tatsächlich mit beiden Händen im Dreck und muss im Schweisse seines Angesichts die Schöpfung wieder ein Stück weiterbringen,

während der Theologe aus sicherer Entfernung bloß interpretiert.

Meint
Euer Christoph


Wenn sich der Mensch von seiner Mitte entfernt, ……

Januar 25, 2014

……dann wird er unrund.

Meint
Euer Christoph


Ein Journalist verdient in der ersten Hälfte des Lebens…

Januar 13, 2014

…sein Geld damit, dass er über Dinge schreibt, von denen er keine Ahnung hat. Und in der zweiten Hälfte, dass er über Dinge nicht schreibt, von denen er sehr viel Ahnung hat.

Oder da war dann noch die ahnungslose Junglehrerin, die ins Konferenzprotokoll wortwörtlich alles das hineingeschrieben hat, was WIRKLICH gesagt worden ist. Noch dazu mit Namen. Schlimm.

Nein, nur eine gewisse Schlamperei, am besten gepaart mit Nonchalance, kann uns vor dem Untergang retten.

Meint
Euer Christoph