um das Internet zu verstehen?
Oder sollte man sich nicht so sehr mit den Fragen der Wellenbeugung beschäftigen, sondern eher mit der Wellenstreuung.
Wenn wir nur einen Fachmann in unserer Runde hätten, Seufz !
Ich mein‘ ja nur.
Meint
Euer Christoph
…steht der Techniker dem Göttlichen näher als der Theologe.
Denn der Techniker steckt jeden Tag tatsächlich mit beiden Händen im Dreck und muss im Schweisse seines Angesichts die Schöpfung wieder ein Stück weiterbringen,
während der Theologe aus sicherer Entfernung bloß interpretiert.
Meint
Euer Christoph
……dann wird er unrund.
Meint
Euer Christoph
…sein Geld damit, dass er über Dinge schreibt, von denen er keine Ahnung hat. Und in der zweiten Hälfte, dass er über Dinge nicht schreibt, von denen er sehr viel Ahnung hat.
Oder da war dann noch die ahnungslose Junglehrerin, die ins Konferenzprotokoll wortwörtlich alles das hineingeschrieben hat, was WIRKLICH gesagt worden ist. Noch dazu mit Namen. Schlimm.
Nein, nur eine gewisse Schlamperei, am besten gepaart mit Nonchalance, kann uns vor dem Untergang retten.
Meint
Euer Christoph
Jetzt habe ich mir vorgenommen, in die Wertediskussion einzusteigen, und zuerst bin ich einmal über die drei sogenannten göttlichen Tugenden gestolpert:
wobei uns überliefert ist, dass die Liebe die größte unter den dreien sei (siehe auch Ja ja, die Liebe).
Mit der Hoffnung haben wir uns auch schon beschäftigt (Die Hoffnung? Die Hoffnung!).
Jetzt fehlt es uns also noch am Glauben 🙂
Und ich muss mich spontan an einen Traum erinnern, den ich öfters habe: ich kann fliegen – und das ist sehr schön -, jedoch in dem Moment, wo ich bewußt entdecke „Hoppla, ich kann ja fliegen“, und wenn ich dann bewußt versuche, weiterzufliegen – willentlich sozusagen – dann sacke ich ab, solange, bis ich am Boden stehe und ich kann nicht mehr weiterfliegen.
Das erinnert mich an eine beliebte Sequenz aus Predigten aus der Kirche: „Wenn Euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, dann würdet Ihr zu diesem Berg sagen:“Hebe Dich hinweg“ und der Berg würde sich hinwegheben“.
Und warum können wir dann keine Berge versetzen? Natürlich weil unser Glaube zu klein ist.
Scheisse, wieder selber schuld.
Mein Glaube ist zu klein, also bin ich selber es, der es verhindert, dass ich Berge versetzen könnte.
Genialer Schachzug der Oberen, um Dir ein schlechtes Gewissen zu machen und Dich kleinzukriegen 😉
Aber wie ist es denn wirklich mit dem Glauben?
Der Glauben ist eine Gnade, also ein unverdientes Geschenk von oben, der Glauben ist nicht machbar.
Gerade in einer Zeit, in der wir dem Glauben an die Machbarkeit huldigen, wo wir immer noch glauben, wir könnten bewußt die Lebensdauer der Menschheit verlängern, indem wir einen Gesinnungswandel herbeiführen, der zu einer nachhaltigen Lebensweise führt, ist es notwenig zu sagen:
Wie oft bist Du Dir bewußt, dass schon allein das aufrechte Gehen ein riskantes Unterfangen ist, eigentlich ein kontrolliertes Stolpern in die Richtung zum Ziel, wie oft erinnerst Du Dich daran, dass das Leben eben lebensgefährlich ist?
Ist Dir klar, dass es ein unverdientes Geschenk ist, wenn Du trotz alledem immer noch an ein Happy End glauben kannst?
Darum wollen wir beten. Nicht um das Happy End an sich (denn das ist unausweichlich), sondern darum, dass wir an ein Happy End glauben können.
Meint
Euer Christoph
Siehe auch:
Die Zukunft? Die Zukunft!
Die Werte? Die Werte!
Jetzt ist mir ein Gedanke gekommen: Ich könnte ein Lied schreiben – ein Lied über Katzen.
Dieses Lied hätte auch eine Strophe über einen Kater, die sogenannte Katerstrophe.
Nein, jetzt zu etwas Anderem: im Zusammenhang mit 3D Druckern und Replikatoren kam mir der Gedanke: Ich habe eine Drohne, die fliegt wie gedruckt.
Nichts für ungut
Meint
Euer Christoph
Was macht ein Router?
Er bekommt Datengramme, interpretiert den Inhalt der Adresse und entscheidet, wem er die Information weiterschicken soll.
Er agiert sozusagen „in ein schwarzes Loch“, weil er keine Rückmeldung bekommt, ob das Datengramm angekommen ist, ob seine Arbeit also sinnvoll war.
Sollte es eine Rückmeldung geben, dann ist das aus Sicht des Routers wieder nur eine „ganz normale Nachricht“, die an den ursprünglichen Absender weitergeleitet werden muss, ohne groß Fragen zu stellen.
Zum Glück gibt’s Routing Protokolle. Da können sich die Router miteinander unterhalten, sozusagen ein Schwätzchen machen. Aber auch hier der totale Altruismus: Die Routing Protokolle sind wieder nur dazu da, dass der Router für jemand anderen Werbung macht: „Hier schau, diese und diese Zieladresse kannst Du über mich erreichen“.
Der totale Altruismus. Schauderhaft.
Aber: zum Glück gibt’s noch den Administrator. Mit dem kann man sich auf „du und du“ unterhalten 🙂
Lg
Christoph
OK, wir sind also auf der Suche nach den Werten.
Alle Welt sagt wir brauchen mehr Werte, wir brauchen eine werteorientierte Gesellschaft, Werte in der Wirtschaft, Werte in der Gesellschaft, Werte wohin man blickt.
Aber welche Werte sind es denn, auf die wir blicken sollten?
Zuletzt haben wir versucht, die Liebe in unseren Blickwinkel zu nehmen (https://letztersein.wordpress.com/2013/10/25/ja-ja-die-liebe/), und tatsächlich ist die Liebe eine der sogenannten göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe.
Aber ist Liebe ein „Wert“? Liebe ist doch eher so etwas wie eine Grundhaltung, die man einnehmen sollte, aber nicht ein Wert, an dem man eine Gesellschaft messen könnte. Wie mißt man Liebe?
Und so bin ich vorletzten Sonntag in der Messe beim Hochgebet über eine Stelle gestolpert, die vielleicht ein wenig die Richtung weisen könnte:
[…]Mache deine Kirche zu einem Ort der Wahrheit und der Freiheit,
des Friedens und der Gerechtigkeit,
damit die Menschen neue Hoffnung schöpfen.[…]
Die Hoffnung ist ja auch eine dieser göttlichen Tugenden, eine dieser Grundhaltungen, mit denen man ans Leben herangehen sollte.
Aber was ist, wenn man nicht mehr hoffen kann? Komplette Depression, Herbstwetter?
Die Hoffnung stirbt zuletzt!, sagt man, und wenn die Hoffnung stirbt, dann schlägt wirklich die letzte Stunde.
Was sind nun diese Werte, die man in der Gesellschaft anstreben sollte, damit die Menschen neue Hoffnung schöpfen?
Sollten wir diesen Werten nicht ein wenig näher auf den Zahn fühlen?
Meint
Euer Christoph
In einem der letzten Beiträge habe ich ja angekündigt, dass ich mir über die Werte, bzw. über die Wertediskussion Gedanken machen möchte.
Nun gibt es Werte, die tatsächlich ausserhalb jeder Diskussion stehen. Zum Beispiel ist es so, dass jeder Mensch geliebt sein möchte.
Weiters ist die sogenannte goldene Regel „Was Du vom anderen erwartest, das tue selbst“, bzw. in ihrer negativen Formulierung „Was Du nicht willst, dass man Dir tu‘, das füg‘ auch keinem andern zu“, weitestgehend anerkannt (ausser bei ein paar hardcore Neoliberalisten).
Insoferne liegt nichts näher, als sich in einer Wertediskussion zuallererst mit der Liebe zu beschäftigen.
Und tatsächlich beschäftigt sich der erste Teil meiner Trilogie „Das dritte Kind“ mit den Auswirkungen der Lieblosigkeit (man könnte auch Egoismus dazu sagen), und versucht eine Antwort zu finden, wie man die Lieblosigkeit überwinden kann (Stichwort „ein Werkzeug Gottes werden“).
Jetzt ist aber die Liebe ein derart selbstverständlicher Wert, man könnte fast sagen ein abgedroschener Wert, dass dieser erste Teil der Trilogie also nun wirklich nichts Neues bringt, also ist der erste Teil auch nicht mehr als ein Prolog.
Meint
Euer Christoph