Die Hoffnung? Die Hoffnung!

OK, wir sind also auf der Suche nach den Werten.

Alle Welt sagt wir brauchen mehr Werte, wir brauchen eine werteorientierte Gesellschaft, Werte in der Wirtschaft, Werte in der Gesellschaft, Werte wohin man blickt.

Aber welche Werte sind es denn, auf die wir blicken sollten?

Zuletzt haben wir versucht, die Liebe in unseren Blickwinkel zu nehmen (https://letztersein.wordpress.com/2013/10/25/ja-ja-die-liebe/), und tatsächlich ist die Liebe eine der sogenannten göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe.

Aber ist Liebe ein „Wert“? Liebe ist doch eher so etwas wie eine Grundhaltung, die man einnehmen sollte, aber nicht ein Wert, an dem man eine Gesellschaft messen könnte. Wie mißt man Liebe?

Und so bin ich vorletzten Sonntag in der Messe beim Hochgebet über eine Stelle gestolpert, die vielleicht ein wenig die Richtung weisen könnte:

[…]Mache deine Kirche zu einem Ort der Wahrheit und der Freiheit,
des Friedens und der Gerechtigkeit,
damit die Menschen neue Hoffnung schöpfen.
[…]

Die Hoffnung ist ja auch eine dieser göttlichen Tugenden, eine dieser Grundhaltungen, mit denen man ans Leben herangehen sollte.

Aber was ist, wenn man nicht mehr hoffen kann? Komplette Depression, Herbstwetter?

Die Hoffnung stirbt zuletzt!, sagt man, und wenn die Hoffnung stirbt, dann schlägt wirklich die letzte Stunde.

Was sind nun diese Werte, die man in der Gesellschaft anstreben sollte, damit die Menschen neue Hoffnung schöpfen?

  • Wahrheit
  • Freiheit
  • Frieden
  • Gerechtigkeit

    Sollten wir diesen Werten nicht ein wenig näher auf den Zahn fühlen?

    Meint
    Euer Christoph

3 Responses to Die Hoffnung? Die Hoffnung!

  1. rotegraefin sagt:

    Huch, Christoph,
    wenn Du nicht weißt um welche Werte es geht, dann tust Du mir ganz entschieden leid.
    „Der Mensch steht im Mittelpunkt
    und damit allen im Wege!“
    Spruch meines Bruders.

    „Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens!“

    und an dem brauche ich nur den Nächsten zu lieben wie mich selbst.
    Wer allerdings wie ich zur Selbstverleugnung und damit zum Selbsthass erzogen wurde hat ganz große Schwierigkeiten die Liebe anzunehmen, die da ist. Da besteht ein großer Widerstand geprägt auch von kirchlich ausgewählten Texten Liebe anzunehmen, denn Geben ist ja angeblich seliger als Nehmen.
    Die Wahrheit ist allerdings die Liebe ist auf Geben und Nehmen gleichzeitig angelegt und nur so kann sie wachsen und Gedeihen und der Glaube kann dann Berge versetzen und die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Ich lebe in einer Welt voller Lüge und als ich das erkannt habe, habe ich mir gesagt: „Ich sage die Wahrheit, die glaubt mir sowieso keiner!“ :LOL:

    Liebe ohne Wahrheit und Gerechtigkeit ist die Hölle in der eine Hand die andere wäscht und zum Schluss haben alle schmutzige Hände. Das wird dann Schicksal genannt oder „Pech gehabt!“

    Ich stolpere seit mehr als zehn Jahren über das sogenannte Friedensgebet „Herr Jesus Christus schaue nicht auf unsere Sünden,…..“ und frage seitdem die Priester, die im Radio die Messe lesen: „Was ist das für ein Jesus Christus der nicht hinsehen soll? Glaube ich nicht daran, dass ich in jedem Menschen Christus treffe? Wie kann ich jemanden eine Schuld vergeben, wie im Vater unser zuvor gebetet wird, wenn ich nicht hinschaue?“

    Meine einzige Wahrheit lautet heute so:
    „Ich bin göttlich und okay und Du bist göttlich und okay!“
    im Gegensatz zu den anderen Aussagen:
    Ich bin okay! Du bist nicht okay!
    Ich bin nicht okay! Du bist okay!
    bis hin zur Verzweiflung
    Ich bin nicht okay! Du bist nicht okay!

    Für mich geht es darum die Entwicklung der Selbstliebe und Erkenntnis zu fördern. Eine Wertediskussion halte ich für überflüssig wie einen Kropf an, weil sie im Kopf stecken bleibt und die Gefühle ausschaltet.

  2. […] Christoph,https://letztersein.wordpress.com/2013/11/06/die-hoffnung-die-hoffnung/ wenn Du nicht weißt um welche Werte es geht, dann tust Du mir ganz entschieden leid. “Der […]

  3. […] Mit der Hoffnung haben wir uns auch schon beschäftigt (Die Hoffnung? Die Hoffnung!). […]

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