…der Angst hat.
Meint
Euer Christoph
…ist auch nur eine Maschine.
Manchmal braucht es Öl.
Und manchmal quietscht es bei der Arbeit.
Meint
Euer Christoph
Nicht nur Udo Jürgens hat sich zu diesem Thema Gedanken gemacht, auch dem Jungen Conrad Peter wird in der Erzählung „Das dritte Kind“ (siehe Drehbuchseite) ein Gebet in den Mund gelegt, welches diesen Gedanken zentral enthält:
[…]Herr Jesus Christus, bitte verzeih‘, dass ich vor dem Vater Angst habe. Bitte verzeih‘ auch, dass ich vor dem Tod Angst habe.
Danke, dass du mit uns das Spiel des Lebens spielst, ich hoffe, du wirst alles ergänzen, was an uns fehlt.
Danke, dass du nicht schläfst.
Bitte hilf mir, dass ich an dich glaube, Danke, dass du dir nicht in die Karten schauen lässt.
Hilf auch allen meinen Freunden und allen, die deine Hilfe brauchen.
Hilf uns, dass wir aussprechen, was wir wollen.
Danke!
P.S.: Wann du willst, dann führe alles zu einem guten Ende.[…]
Und tatsächlich fällt es uns oft unsagbar schwer, die Dinge, die wir wirklich wollen, auch auszusprechen.
Liegt es daran, dass uns unser Unterbewusstsein verbieten möchte, unsere eigenen Wünsche zu kennen?
Liegt es daran, dass wir Angst haben, unsere Mitmenschen werden uns die Erfüllung unserer Wünsche justament unmöglich machen, sobald sie wissen, was wir wollen?
Oder liegt es gar daran, dass wir uns unserer Wünsche und Bedürfnisse schämen?
Fragen, sie sich jeder einmal stellen sollte.
Meint
Euer Christoph
Was ist denn der Unterschied zwischen Naturwissenschaft und Religion?
Ich würde es so sagen:
Naturwissenschaft hat Erfolg, Religion nicht.
Denn fast nie fällt eines unserer Flugzeuge vom Himmel, selten stoßen Züge zusammen und auch die Autos sind noch einigermaßen sicher.
Die Religion hingegen predigt Liebe, Frieden, Hoffnung und Leben. Doch wo wir auch hinsehen, begegnen wir Angst, Krieg, Depression und Tod.
Heißt das, dass die Religion die falschen Mittel verwendet, um ihre Ziele zu erreichen?
Oder heisst es, dass diese Ziele dem Wesen des Menschen widersprechen?
Ich weiss es nicht, doch ich fühle eine Sehnsucht nach den großen Zielen Liebe, Frieden, Hoffnung und Leben und ich denke, die Religionen sollten nicht aufhören, danach zu streben.
Denn der Weg ist das Ziel und vor Ankommen wird gewarnt, wie bereits Paul Watzlawick treffend anmerkte.
Meint
Euer Christoph
„Atheisten glauben an einen Gott, den es zum Glück nicht gibt“, sagt ein bekanntes Bonmot.
Und tatsächlich stellt sich die Frage, ob Atheismus nicht nur eine Gegenbewegung ist, deren Ursache in der Dummheit vieler Gläubiger begründet ist.
Sind wir uns überhaupt im Klaren darüber, was wir mit Begriffen wie „Gott“, „Erlösung“, „Kreuzesopfer“, „Prophetie“, „Seele“ und so weiter eigentlich(!) meinen?
Sind wir uns so sicher, dass ALLE Gläubigen DASSELBE meinen, wenn sie diese Begriffe verwenden?
Und ist Glaube nicht nur ein Gefühl(!) von Geborgenheit in einer bestimmten Gruppe?
Und wie ist das mit der Moral, wenn wir uns gegen die Mehrheit stellen müssen? Bleibt da nicht nur ein lächerliches Piepsen übrig?
Fragen über Fragen.
Meint
Euer Christoph
In der Spreizbandtechnik verwendet man Codes, um Signale im Rauschen zu verstecken und um sie auch wieder aus dem Rauschen herauszufiltern.
Heutzutage herrscht ein gewaltiges Rauschen im Blätterwald und auch im Internet und in den sonstigen Medien.
Wie soll man da finden, was relevant ist?
Was wichtig ist?
Und was richtig ist?
Auf welche Codes tune ich meine Seele?
Was spricht mich an?
Wer spricht da zu mir?
Kann ich die Botschaft entziffern?
Werde ich das Richtige tun?
Werde ich nicht doch dem kleinen Verwirrer erliegen und seiner Tücke?
Humor ist es, der uns die Richtung weist.
Meint
Euer Christoph
Ich kannte einen Priester, der hat allen Ernstes behauptet, sein Computer habe eine Seele.
Als ich fragte, warum, sagte er: „Wenn ich dasselbe tue, reagiert er immer anders“.
Er hat also aufgrund der Komplexität des Geräts dem Gerät bereits eine Seele zugeschrieben.
Aber ist es wirklich die Komplexität alleine, die unsere Seele ausmacht?
Aus naturwissenschaftlicher Sicht kann man wohl nur die Komplexität dingfest machen.
Aber aus der Sicht eines Gläubigen Menschen gibt es mehr zu sagen. Denn Jesus hat gesagt: „Bevor Moses war, bin ich„.
In Christo können wir es auch sagen, dieses „Ich bin„.
Und dieses „Ich bin“ ist es, das unsere Seele ausmacht.
Meint
Euer Christoph
Liebe Leserinnen und Leser!
Wie Ihr wisst, mache ich mir manchmal Gedanken über das 3D Web.
OK, schon wieder ein neues Schlagwort.
Müssen wir uns vor dem 3D Web fürchten, so wie wir uns vor der Internetblase im 2000er Jahr gefürchtet haben?
Worum geht es da eigentlich?
Geht es einfach nur darum, 3D-Graphiken auf Web Pages zu applizieren?
Oder geht es um das Holodeck? Geht es darum, die Phrase „ins Internet einsteigen“ wortwörtlich zu nehmen?
Oder geht es darum, die Welt – nein, das Universum – abzuspeichern – zu sichern?
Tatsächlich geht es um all das, und es geht um mehr.
. Beginnen wir mit der Modellierung des Universums.
Streng genommen lassen sich alle Phänomene auf drei Dinge zurückführen: auf Raum, auf Zeit und auf Materie/Energie.
Die Theorie von Raum und Zeit ist die Relativitätstheorie und die Quantentheorie beschäftigt sich mit Materie/Energie.
Eigentlich haben wir damit alles, was wir brauchen und es hört sich verlockend an, das gesamte Universum durch ein Wechselspiel von Raum, Zeit und Materie/Energie zu modellieren.
Doch wir stoßen auf schier unlösbare numerische Probleme, wenn wir das versuchen.
Und so hat es sich bewährt, die Materie in kleinere Häppchen zu zerlegen, in „Objekte“.
Dadurch machen wir das Universum zu einem „Universum der Objekte“ und wir modellieren es durch vier Dinge: Raum, Zeit, Objekte und Interaktionen.
Dadurch, dass wir die Materie in Objekte zerteilen, kommen wir schließlich zum Begriff der „Identität“. Identität bedeutet, dass ein Objekt immer dasselbe Objekt bleibt, von seiner Entstehung bis zu seiner Zerstörung.
Und damit hätten wir eigentlich die Grundlagen, um „das Universum zu sichern“.
, auf die man über die folgenden Schlüssel zugreifen kann:
Die virtual roaming area (ein Polygon) und der level of detail (ein enumerierter Typ) sind einfach zu verstehen. Es geht darum, „wo“ ich mich virtuell bewegen möchte und „wie schnell“ ich mich virtuell bewegen möchte.
Die VRA wäre also ein Ausschnitt aus der Erdoberfläche und der LoD wäre einer der Werte
Warum ich noch einen dritten Schlüssel vorgeschlagen hatte, nämlich die reality, liegt an einer philosophisch/psychologischen Erkenntnis, daß nämlich jeder Mensch in mindestens einer eigenen Realität lebt.
Danach müßte es möglich sein, einzelne Objekte je nach Realität unterschiedlich zu modellieren (Stichwort: mehrsprachige Ortstafeln) oder gar ganze Welten zu ersetzen.
Damit hätten wir nun die Möglichkeit, Modelle der Welt in einer verteilten Datenbank zu sichern.
– und in anbetracht der Tatsache, dass man das gesamte Universum modellieren möchte und nicht nur die Welt – würde ich heute die VRA eher durch ein STS (space time slice) ersetzen, also durch einen Ausschnitt aus der Raumzeit.
Auch den LoD würde ich um weitere Werte ergänzen.
So würde man durch eine Abfrage der verteilten Datenbank ein „gemeinsames Hier und Jetzt“ definieren, das man dann in einem „Multiuser Holodeck“ gemeinsam betreten könnte.
Meint
Euer Christoph
An einem Tisch saßen ein Reicher, ein Arbeiter und ein Asylant.
Da brachte die Tischmutter einen Teller mit zwanzig Keksen.
Sofort stopfte der Reiche 19 Kekse in seine Taschen (es war ein warmer Tag und es waren Schokokekse) und sagte zum Arbeiter: „Pass auf! Er wird Dir Dein Keks wegnehmen!“
Unser Gleichnis geht gut aus, denn es spielt im Kindergarten und die Tischmutter schimpfte den Reichen zusammen und befahl ihm, er solle die gestohlenen Kekse wieder hergeben.
Leider gibt es im echten Leben keine Tischmutter.
Meint
Euer Christoph
Oft ist gesagt worden, die Wunder und Zeichen Jesu seien ja bloß Metaphern für Vorgänge, die sich real abspielen.
So sehe ich im Wunder von der Brotvermehrung zum Beispiel ein aktuelles Gleichnis für die Open Source Software Entwicklung.
Oder im Wandel des Petrus über das Wasser ein Zeichen dafür, dass man Wunder vollbringen kann, wenn man mit einem Grundvertrauen an die Sache herangeht.
Aber ist das nicht ein bisschen zu kurz gegriffen?
Spielt sich im Leben Jesu nicht das gesamte Leben ab?
Sodass er wahrhaft ein Vorbild ist und wahrhaft die Erlösungstat vollbringt?
Insoferne kann man sagen, dass es heutzutage „nichts Neues unter der Sonne“ gibt, denn tatsächlich ist Alles im Leben Jesu konzentriert.
Aber auch diese Sichtweise birgt eine Gefahr in sich.
Denn es kommt auch auf Dich an und es kommt auch auf mich an.
Es kommt darauf an, was wir aus unserem Leben machen und ob wir die Welt verbessern oder verschlechtern.
Tatsächlich ist der Ausgang des „Experiments Gottes“ ungewiss. Die Freiheit gibt uns die Möglichkeit, uns auch gegen Gott zu entscheiden.
Für die Lieblosigkeit und für den Egoismus.
Gegen eine lebenswerte Welt.
Meint
Euer Christoph