Bitte diesen Dialog mit einer KI aufmerksam durchlesen.
ich habe viel gelernt dabei.
https://g.co/gemini/share/f40d97182e02
Meint
Euer Christoph
Bitte diesen Dialog mit einer KI aufmerksam durchlesen.
ich habe viel gelernt dabei.
https://g.co/gemini/share/f40d97182e02
Meint
Euer Christoph
Liebe Leser!
Nun habe ich sehr lange widerstanden, und habe mich eben nicht mit KI beschäftigt, also mit künstlicher Intelligenz.
Zu sehr scheint es mir ein generierter „Hype“ zu sein, der nur dazu dient, die weitere Entwicklung zu finanzieren, ohne dass es noch konkrete Use Cases gibt.
Aber gestern habe ich mich hinreissen lassen, und habe eine künstliche Intelligenz gebeten (na ja, ich habe sie eher „aufgerufen“ und ihr ein „Kommando“ gegeben), meine Geschichte vom „dritten Kind“ zu interpretieren und zusammenzufassen.
Diesen Chat mit Gemini habe ich jetzt hier auf Google veröffentlicht:
https://gemini.google.com/share/c7c9a0789e8c
Ich bin ziemlich baff, wozu eine Maschine fähig ist, die einfach nur die „Wahrscheinlichkeit des nächsten Wortes“ aufgrund ihres Trainings berechnet. Das muss ein ziemlich umfangreiches Training gewesen sein.
Hier nochmal das Original zum Vergleich:
https://letztersein.com/wp-content/uploads/2022/04/ddk_v1.7_20220415.pdf
Natürlich ist die Interpretation der KI nur EINE mögliche Interpretation des „dritten Kindes“.
Sogar ich hätte es anders gesehen.
Aber allein die Tatsache, dass eine KI dermaßen „vernünftigen“ Datenmüll von sich gibt, ist eigentlich ein achtes Weltwunder.
Meint Ihr nicht auch?
Meint
Euer Christoph
Liebe Leser!
In letzter Zeit habe ich mir ja einige Gedanken gemacht, die unserem Glauben an den „lieben Gott“ doch einigermaßen entgegen stehen.
Also wollte ich diesen Beitrag mit „Vom Säen und vom Ernten“ betiteln, und mit einem Zitat aus dem Matthäus Evangelium beginnen,
Wie ist das jetzt?
Ist der „liebe Gott“ wirklich der „liebe Gott“, oder ist er ein gestrenger, gerechter Herr, vor dem man Angst haben muss?
Nun gut, wie üblich drücke ich mich vor einer Antwort und beginne lieber, über das „Fell des Bären“ zu philosophieren. Da gibt es doch das Sprichwort vom „Fell des Bären“, das man erst „verteilen kann, wenn der Bär erlegt ist“.
Und tatsächlich ist unsere Wirschaft eher eine „Wirtschaft von Fellverteilern“, und eigentlich keine „Wirtschaft von Bärenerlegern“.
Wir wären alle gerne „Leistungsträger“, die die erbrachte Leistung also nur mehr von A nach B transportieren – von der Produktion zum Kunden – also „Händler“, die im Vertrieb sitzen, oder im höheren Management. Alle diese gut bezahlten Jobs also, die „das Fell des Bären verteilen“.
Was wir gar nicht so gerne haben, das sind diese „Leistungserbringer“, die in der Produktion „sitzen“ – im R&D – und die Leistung tatsächlich erbringen, die kreativen Köpfe, die Arbeiter, Angestellten, Buchhalter, Ingenieure, Putzfachkräfte, das mittlere Management, und alle, die in irgendeiner Form daran beteiligt sind, „den Bären zu erlegen“.
In unserer Wirtschaft sind die erfolgreichsten Firmen jene, die gar keine Leistung im eigentlichen Sinn mehr „erbringen“, sondern nur mehr Leistungen „vermitteln“. Die Fahrradboten sind z.B. meist schon prekäre Scheinselbstständige, und die lieferando, foodora und wie sie alle heissen, nehmen nur mehr die Aufträge entgegen und vermitteln sie an die externen Lieferanten (gegen eine geschmalzene Provision), die auf eigenes Risiko fahren müssen.
Positiv sticht zum Beispiel die Firma alfies hervor, die eigene Lager betreibt und auch eigene Lieferfahrzeuge besitzt. Das ist noch Realwirtschaft mit Risiko und Leistungserbringung, wo man sich gerne beliefern lässt. Da wird noch realer Mehrwert produziert und nicht nur shareholder value.
Ich bin jetzt schon 56, fast 57, und manchmal würde ich mir wünschen, dass in meinem Leben endlich die „Zeit der Ernte“ anbricht. Gesät – investiert – habe ich wahrlich genug.
Aber das ist halt so.
Auf meinem Kontostand ist von einer „Zeit der Ernte“ noch nichts zu sehen.
Aber manchmal – ganz selten – bekommt man so ein leises Feed Back, dass der liebe Gott alle diese Bemühungen in seiner Ernte berücksichtigt hat. Denn ER ist es, der erntet. Wir säen ein ganzes Leben lang und sehen nichts vom Ergebnis. Und wir können nur hoffen.
Ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Meint
Euer Christoph
Der geschätzte Bloggerkollege Lex Andersson hat auf meinen letzten Beitrag (siehe HIER) mit einem eigenen Beitrag geantwortet (siehe unten), in dem er viele Fragen über Gott aufgeworfen hat.
Eine einzige von diesen vielen, wirklich grundlegenden Fragen möchte ich herausgreifen.
Wäre es nicht schön langsam Zeit, dass Gott diesem Chaos, das hier herrscht, mit aller Macht ein Ende bereitet und eingreift?
Darf ich eine einzige Gegenfrage stellen? Was ist, wenn er das nicht will? Wie wird man ihn dazu zwingen?
Ist nicht diese „Sehnsucht nach dem starken Mann“ genau das, was unsere Welt so chaotisch macht?
Meint
Euer Christoph
Liebe Leser!
Nun habe ich mich wieder einmal blamiert.
Ich habe nämlich HIER versucht, wirtschaftliche Begriffe zu verwenden, um unsere Beziehung zu Gott zu beschreiben.
Angenommen, ich könnte Gott gegenübertreten, als wäre ich ein Unternehmer,
Und da sieht man schon, wie dürftig diese Begriffe sind, wenn es um Gott geht. Mit Gott kann man keine Geschäfte machen, es hat also auch keinen Sinn, ihm als Geschäftsmann gegenüberzutreten.
Wenn, dann ist er am ehesten noch der „Eigentümer“, weil ja sogar in der Bibel steht: „er kam in sein Eigentum, doch die Seinen nahmen ihn nicht auf“.
Das Wort „vermögend“ hat ja auch viel mit „Macht“ zu tun, doch auch der Begriff „Monopolist“ trifft es nicht ganz, da ja Gott nicht nur einen Markt beherrscht, sondern alle Märkte. Ich glaube, das Wort „Panopolist“ gibt’s (noch) nicht 🙂
Auf Gott treffen eigentlich gar keine Adjektive zu, außer vielleicht diese berüchtigten Allquantoren („all“mächtig, „all“wissend, „all“gegenwärtig, immer, überall, niemals, ……), mit denen unsere Logik so schlecht umgehen kann, weil sich mit jedem dieser Adjektive mühelos ein Paradoxon bilden lässt (kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er selbst ihn nicht heben kann? Ja, er kann das, denn er hat auch die Macht über die Logik 😉 ).
Aber all das sind natürlich nur altbekannte und ermüdende Partygags.
Eigentlich bin ich ja auf dieses Thema gekommen, weil ich mir über das „a.m.D.g.“ des Hl. Ignatius Gedanken gemacht habe. Denn, warum sollen wir alles „zur höheren Ehre Gottes“ tun?
Was heißt Ehre?
Dazu möchte ich folgenden Gedanken spinnen.
Wenn ich einem Kellner ein Trinkgeld gebe, dann ist das eine angemessene Form der Dankbarkeit, denn ein Kellner ist meistens ein Mensch, der nicht viel Vermögen besitzt (sonst müsste er ja nicht kellnern).
Wenn ich aber dem Wirten ein Trinkgeld gebe, dann ist das keine Form der Dankbarkeit, sondern eine grobe Beleidigung. Der Wirt – so wird angenommen – ist ein vermögender Mann, dem man seine Dankbarkeit anders ausdrücken kann.
Wie?
Durch „eine gute Nachred'“, denn von der guten Nachrede lebt der Wirt. Wenn ich also im Nachbarort erzähle, dass ich hier gut und günstig gegessen habe, wenn ich also dem Wirten „die Ehre gebe“, dann ist das einem vermögenden Menschen gegenüber die beste Form der Dankbarkeit.
Das „a.m.D.g.“ des Hl. Ignatius heisst also letzten Endes, dass wir alle unsere Taten, Gedanken und Gebete in einem Zustand der Dankbarkeit gegenüber Gott verrichten sollten.
Denn Gott weiss längst, was wir brauchen, bevor wir bitten, darum ist die Dankbarkeit meines Erachtens noch viel wichtiger als das Bitten.
Ich denke auch, man könnte das Vater Unser in einer Form als Dankgebet sprechen:
Die letzten zwei Zeilen lasse ich lieber als Bittgebet.
Meint
Euer Christoph
Liebe Leser!
Vor einiger Zeit hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, wer denn nun der wirkliche Souverän in dieser, unserer Welt ist. Ich hatte das HIER: https://letztersein.com/2022/05/21/a-long-time-ago-in-a-galaxy-far-far-away/ beschrieben.
Vor kurzem nun habe ich begonnen, ein wenig darüber nachzudenken, was denn nun mit dem „a.m.D.g.“ des Hl. Ignatius gemeint sein könnte.
Ihr wisst: „omnis ad maiorem Dei gloriam“. Frei übersetzt: „Tue alles zur höheren Ehre Gottes“.
Der erste Ausfluss dieser Gedanken liegt in diesem Beitrag: https://letztersein.com/2025/10/18/kundenorientierung/.
Dort habe ich die Sichtweise des Unternehmers vorgestellt, wonach sich die Menschen primär in drei Gruppen einteilen lassen:
Und, eigentlich möchte ich plädieren, mit dem Eigentümer eher Mitleid zu haben, denn er hat nicht genug Phantasie, um mit seinem Vermögen etwas anzufangen, deshalb borgt er es mir, damit ich damit mein Unternehmen finanziere. Nun gut.
Der Kunde aber ist das Zentrum aller meiner Bemühungen, denn von ihm lebe ich. Die Umsätze, die ich mit dem Kunden mache, erzeugen den Gewinn meines Unternehmens und finanzieren mich, und auch den Eigentümer, und auch die Mitarbeiter.
Und, wenn wir jetzt die Brille des Unternehmers aufbehalten, was ist dann mit Gott?
Ist Gott mein Kunde? Ist er mein Eigentümer? Oder ist er nur ein Mitarbeiter oder gar ein „Kollateralschaden“?
Nun, ich denke, darüber könnte man sich trefflich einige Gedanken machen.
Lasst mich aber vorausschicken, dass ich im Laufe der letzten Tage meine Konten bei zwei Social Media Anbietern gelöscht habe.
Bin ich nicht eigentlich nur ein unbezahlter Mitarbeiter in Mark Zuckerbergs Imperium, wenn ich seine Plattform benütze?
Oder, noch schlimmer, bin ich nicht eigentlich die Ware, die er an die Werbewirtschaft verkauft?
Jedenfalls mache ich ihn zum Eigentümer eines großen Teiles meiner Freizeit, denn – und ich muss das zugeben – ich habe pro Tag schon deutlich mehr als eine Stunde damit verbracht, auf dieser Plattform nur dumm durch die Gegend zu scrollen.
OK, ich habe dabei einige gute Witze gefunden, mit denen ich meinen Freunden eine kleine Freude machen konnte, aber gelegentlich wurde ich deswegen auch schon als Spammer bezeichnet.
Nun lasse ich mich zurückfallen auf die Anfänge, und möchte wieder mal öfters einen Beitrag hier auf diesem Blog schreiben.
Lasst mir Doch einen Kommentar da und lasst mich wissen, was Ihr davon haltet.
Einen schönen Jahreswechsel wünsche ich Euch.
Meint
Euer Christoph
Liebe Leser!
Eigentlich gibt es nur zwei Arten von Mitarbeitern.
Und wenn man nun bedenkt, dass nicht der Eigentümer unsere Gehälter bezahlt, sondern in Wirklichkeit der Kunde,
dann muss man eigentlich folgendes Statement abgeben:
Jene Mitarbeiter, die immer dem Eigentümer willens sind, gefährden dadurch den Geschäftserfolg nachhaltig, denn der Eigentümer ist eigentlich kein Kunde, sondern ein Lieferant (Kapitallieferant).
Frei nach dem Motto:
Wenn ich mit meinem Eigentümer unzufrieden bin, dann suche ich mir einen neuen.
Meint
Euer Christoph
Liebe Leser!
Am 17. Jänner diesen Jahres hatte ich eine erste Idee, wie ich mein nächstes Buch angehen könnte (siehe https://letztersein.com/2025/01/17/neues-buch/).
Nun hat mir heute geträumt, dass es von der anderen Welt handeln sollte, deshalb verkünde ich jetzt den Arbeitstitel „Die andere Welt“ (ich nehme an, ein Buch mit diesem Titel wird es bereits geben, aber das ist schon OK, ich schreibe ja ohnehin nichts Neues, niemals).
Die andere Welt mag Dir als Fiktion erscheinen, aber ich kann Dir versichern: „Es gibt sie“.
Oder, wie Han Solo sagen würde: „Es ist alles wahr“.
Gerade er, der alte Zweifler, der einem ordentlichen Blaster immer mehr vertraute, als der Macht, gerade er nahm in Episode 7 diese Worte in den Mund.
Sollte uns das nicht zu denken geben?
Meint
Euer Christoph
Liebe Leser!
Unbestritten, wir alle wollen geliebt werden, wenn möglich ohne Vorbedingungen.
Aber trotzdem haben wir alle ein seltsames, ungutes Gefühl, wenn wir Leistungen konsumieren, ohne eine Gegenleistung zu erbringen.
Wenn wir die Gesetze der Reziprozität verletzen.
Letzten Endes geht es ja auch in der Wirtschaft immer um eine angemessene Gegenleistung zu jeder Leistung.
Da zu diesem Thema einiges zu sagen ist, habe ich jetzt ein 15. „kleines religiöses Büchlein“ geschrieben.
Es liegt auf der Seite: https://letztersein.com/reziprozitat
Meint
Euer Christoph
Der israelische Historiker Yuval Noah Harari erzählt immer wieder von der Erkenntnis, dass im Kampf der Wahrheit gegenüber der Fiktion oft die Wahrheit das Nachsehen hat.
Er führt das auf drei Ursachen zurück.
Und weil viele große Netzwerke – auch politische Systeme – auf der Erzählung einfacher Erklärungen basieren, mit deren Hilfe, also mit Hilfe dieser Fiktionen, es möglich ist, große Gruppen von Menschen zusammenzuhalten, deshalb darf es nicht verwundern, dass es zwischen Politik und Wissenschaft immer wieder Reibereien gibt.
Vordergründig mag der Streit zwischen Präsident Trump und der Harvard Universität daran liegen, dass Trump einer eher rechten Ideologie folgt und die Professoren eher links sind, aber letzten Endes sind das nur zwei Seiten ein- und derselben Medaillie.
Ich vermute: Letzten Endes geht es um die Wahrheit an sich.
Mit der Benennung seiner Social Media Plattform als „Truth Social“ hat Trump klar gemacht, dass er im Besitz der Wahrheit ist und alle anderen Institutionen, die sich um die Wahrheit bemühen, sich vor ihm fürchten müssen.
In Amerika wird es bald drei Dinge geben.
Ich hoffe, dass ich mich irre.
Meint
Euer Christoph